M82, eine Galaxie mit supergalaktischem Wind

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Bildcredit: NASA, ESA, Hubble; Bearbeitung und Bildrechte: Daniel Nobre

Beschreibung: Warum weht in der Zigarrengalaxie roter Rauch? M82, wie diese Sternbildungsgalaxie auch heißt, wurde bei einer Passage an der großen Spiralgalaxie M81 in jüngster Vergangenheit aufgewirbelt. Das erklärt jedoch nicht ganz die Quelle des rot leuchtenden, auswärts expandierenden Gases und Staubs. Es gibt Hinweise, dass beide – Gas und Staub – durch die kombinierten ausströmenden Teilchenwinde vieler Sterne, die zusammen einen galaktischen Superwind erzeugen, hinausgetrieben werden. Die Staubteilchen stammen vermutlich aus dem interstellaren Medium von M82 und sind sogar ähnlich groß wie die Teilchen in Zigarrenrauch.

Dieses Fotomosaik betont eine spezifische Farbe des roten Lichtes, das von ionisiertem Wasserstoff abgestrahlt wird, und das die Fasern dieses Gases und Staubs detailreich zeigt. Die Fasern sind mehr als 10.000 Lichtjahre lang. Die 12 Millionen Lichtjahre entfernte Zigarrengalaxie ist im Infrarotlicht die hellste Galaxie am Himmel. Im sichtbaren Licht findet man sie mit einem kleinen Teleskop im Sternbild Großer Bär (Ursa Major).

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HDR: Der kreisrunde Erdschatten auf dem Mond

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Bildcredit und Bildrechte: Cristian Fattinnanzi

Beschreibung: Was wirft einen so großen kreisrunden Schatten auf den Mond? Die Erde. Der Vollmond letzte Woche – der Bockmond – war so voll, dass er fast exakt in einer Linie mit Sonne und Erde stand. Wenn das passiert, wirft die Erde ihren Schatten auf den Mond. Die Kreisförmigkeit des Erdschattens auf dem Mond wurde von Aristoteles erwähnt und wird somit mindestens seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. wahrgenommen.

Neu ist die Fähigkeit der Menschheit, diesen Schatten mit einem so hohen Dynamikumfang (HDR) zu erfassen. Dieses HDR-Komposit der partiellen Mondfinsternis, die letzte Woche stattfand, kombiniert 15 Bilder und enthält eine Aufnahme mit 1/400stel Sekunde, um den hellsten Teil nicht überzubelichten, und eine Aufnahme mit 5 Sekunden Belichtungszeit, um den dunkelsten Teil aufzunehmen. Dieser finstere Teil im Kernschatten der Erde ist nicht völlig dunkel, weil etwas Licht durch die Erdatmosphäre auf den Mond gebrochen wird.

Die nächste totale Mondfinsternis findet im Mai 2021 statt.

Partielle Mondfinsternis im Juli 2019: Einige unvergessliche Bilder, die bei APOD eingereicht wurden.

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Mondbeben sind überraschend häufig

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Bildcredit: NASA, Besatzung Apollo 11

Beschreibung: Warum gibt es so viele Mondbeben? Die Analyse-Ergebnisse von Seismographen, die bei den Apollo-Mondlandungen auf dem Mond zurückgelassen wurden, zeigen eine überraschend hohe Anzahl an Mondbeben, die in einem Bereich von 100 Kilometern an der Oberfläche auftreten. In den Daten, die zwischen 1972 und 1977 aufgezeichnet wurden, erfasste man 62 Mondbeben.

Viele dieser Mondbeben wären stark genug, um in einer Mondwohnung die Möbel zu verschieben, außerdem vibriert das starre Mondgestein viele Minuten lang – deutlich länger als Gesteinsbeben auf der Erde. Die Ursache der Mondbeben bleibt unbekannt, doch eine führende Hypothese besagt, dass dabei Verwerfungen unter der Oberfläche kollabieren. Unabhängig von der Quelle müssen künftige Mondhäuser so gebaut werden, dass sie den häufigen Erschütterungen standhalten.

Hier wurde heute vor 50 Jahren der Apollo-11-Astronaut Buzz Aldrin neben einem kurz zuvor stationierten Mondseismometer fotografiert, als er zum Mondlandemodul zurückblickte.

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Landepanorama von Apollo 11

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Bildcredit: Neil Armstrong, Apollo 11, NASA

Beschreibung: Haben Sie schon einmal ein Panorama von einer anderen Welt gesehen? Dieses wurde aus hochaufgelösten Scans der Original-Filmbilder erstellt, es schweift über die großartige Ödnis des Landeplatzes von Apollo 11 im Meer der Ruhe. Neil Armstrong fotografierte sie vor fünfzig Jahren kurz nach der Landung am 20. Juli 1969 durch sein Fenster des Landemoduls Eagle.

Das Bild ganz links (AS11-37-5449) ist das erste Bild, das je eine Person auf einer anderen Welt fotografierte. Links vorne Richtung Süden sind die Schubdüsen zu sehen, rechts im Westen sieht man den Schatten des Eagle. Zum Größenvergleich: Der große, flache Krater rechts hat einen Durchmesser von etwa 12 Metern. Die Bilder, die etwa eineinhalb Stunden nach der Landung durch die Fenster des Landemoduls noch vor Betreten der Mondoberfläche aufgenommen wurden, sollten den Landeplatz dokumentieren, falls eine rasche Abreise nötig wäre.

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Panorama der Tranquility-Basis

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Bildcredit: Neil Armstrong, Apollo 11, NASA

Beschreibung: Am 20. Juli 1969 landete das Mondmodul Eagle von Apollo 11 sicher auf dem Mond. Es landete nahe dem südwestlichen Rand des Mare Tranquillitatis an einem Landeort, der Tranquility-Basis genannt wurde.

Dieses Panoramabild der Tranquility-Basis wurde aus den historischen Fotos erstellt, die auf der Mondoberfläche aufgenommen wurden. Ganz links wirft der Astronaut Neil Armstrong mit der Sonne im Rücken einen langen Schatten. Der Eagle steht etwa 60 Meter entfernt (AS11-40-5961). Armstrong steht am Rand des 30 Meter großen Kraters Little West, der rechts daneben zu sehen ist (AS11-40-5954). Im Vordergrund sieht man auch die Oberseite der Kamera, die für Stereo-Nahaufnahmen der Mondoberfläche vorgesehen war.

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Abgeschatteter Mond und Berg

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Bildcredit: Norbert Span

Beschreibung: Am 16. Juli feierte der Mond den 50. Jahrestag des Starts von Apollo 11 mit einer Mondfinsternis, die auf einem großen Teil des Planeten Erde zu sehen war. Hier ist ein Teil der Mondscheibe in den dunklen, geröteten Kernschatten der Erde getaucht. Nahe dem Maximum der Finsternis berührte er gerade einen Bergrücken. Diese zerklüftete Tiroler Nachtlandschaft wurde nach Mondaufgang in Österreich südlich von Innsbruck aufgenommen, an der Kammlinie steht ein dramatisch beleuchteter Fernmeldeturm.

Finsternisse treten selten alleine auf. Diese partielle Mondfinsternis war bei dem Vollmond zu beobachten, der auf den Neumond des 2. Juli mit totaler Sonnenfinsternis folgte.

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Apollo 11: Abstieg zum Mond


Videocredit: NASA, Apollo Flight Journal; Zusammenschnitt und Videorechte: W. David Woods

Beschreibung: Es war das erste Mal. Mit den Worten „Ihr habt grünes Licht für die Landung“ bekamen diesen Samstag vor 50 Jahren die Apollo-11-Astronauten Aldrin und Armstrong die Erlaubnis für den ersten Versuch. Die nächsten fünf Minuten waren mehr als dramatisch, als unten ein unerwartetes Geröllfeld und ein zu abschüssiger Krater auftauchten.

Obwohl der Treibstoff knapp wurde, steuerte Armstrong auf der Suche nach einem freien, ebenen Landeplatz kaltblütig die Landesonde über die Mondoberfläche. Mit der Hilfe von Aldrin und der Missionskontrolle, die ihm Daten zuriefen, und Treibstoff für nur noch wenige Sekunden fand Armstrong schließlich eine sichere Stelle – und landete den Adler. Viele Menschen auf der Erde, die den Livemitschnitt hörten, waren sehr erleichtert bei den Worten „The Eagle has landed“, und sie waren stolz zu wissen, dass Menschen auf dem Mond waren – zum ersten Mal in der Geschichte.

Dieses Video vom Abstieg kombiniert zwei Audioaufnahmen und eine Videoaufnahme, die dem ähnelt, was die Astronauten sahen, sowie Untertiteln des Dialogs und Daten, unter anderem die Neigung der Landesonde Eagle. Das Video schließt mit dem Panorama der Mondlandschaft außerhalb des Adlers. Wenige Stunden später beobachteten Hunderte Millionen Menschen als vereinte Spezies auf dem Planeten Erde, wie Menschen den Mond betraten.

NASA-Erinnerungen: 50 Jahre Apollo – der nächste große Sprung

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Apollo 11 startet mit Menschen zum Mond


Videocredit: NASA

Beschreibung: Jeder sah den Mond. Niemand war je zuvor dort. Heute vor 50 Jahren beobachteten Menschen auf dem ganzen Planeten Erde ehrfürchtig den Versuch einer mächtigen Saturn-V-Rakete, mit drei Menschen an Bord zu starten – zum Mond. Manche in der Raumfahrt dachten, dass die Maschinerie so komplex wäre und so viele Dinge klappen mussten, dass Apollo 11 in Wirklichkeit nur eine nützliche Generalprobe für eine spätere erfolgreiche Mondlandemission war.

Doch sie flogen zum Mond. Dieses Video beginnt mit dem Weg der Astronauten Aldrin, Armstrong und Collins zur wartenden Rakete. Als die große, mächtige Saturn V startete, sahen zahllose Menschen am Cape Canaveral in Florida (USA) und auf der ganzen Welt im Fernsehen zu. Die Ereignisse im Laufe der nächsten Tage, darunter ein dramatischer Außenbordeinsatz auf dem Mond diesen Samstag vor 50 Jahren, bleiben für immer als Errungenschaft in der Menschheitsgeschichte und als beispiellose Demonstration menschlichen Erfindungsgeistes in Erinnerung. Diese Woche finden an vielen Orten auf der Welt Feste statt – zum 50. Jahrestag der ersten Landung von Menschen auf dem Mond.

NASA-Erinnerungen: 50 Jahre Apollo – der nächste große Sprung

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Die Raumstation über einer fleckenlosen Sonne

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Bildcredit und Bildrechte: Rainee Colacurcio

Beschreibung: Das ist kein Sonnenfleck. Es ist die Internationale Raumstation (ISS), sie wurde fotografiert, als sie vor der Sonne vorbeizog.

Sonnenflecken haben eine dunkle zentrale Umbra, umgeben von einer helleren Penumbra, sie besitzen jedoch keine Solarpaneele. Die ISS hingegen ist ein komplexer, facettenreicher Mechanismus – einer der größten und anspruchsvollsten, welche die Menschheit je entwickelt hat. Außerdem treten Sonnenflecken auf der Sonne auf, die ISS hingegen kreist um die Erde. Die ISS umrundet die Erde alle 90 Minuten, daher ist es nicht ungewöhnlich, dass sie vor der Sonne vorbeizieht, aber nur selten hat man die Ausrüstung für ein großartiges Bild zur rechten Zeit am rechten Ort.

Seltsamerweise ist die Sonne auf diesem aktuellen Bild – abgesehen von dem falschen Fleck – völlig frei von echten Sonnenflecken. Seit Beginn des aktuellen Sonnenminimums – einer Periode geringer Sonnenaktivität – waren nur selten Sonnenflecken auf der Sonne zu beobachten. Aus noch nicht ganz geklärten Gründen war die Zahl der Sonnenflecken beim aktuellen wie auch dem vergangenen Sonnenaktivitätsminimum ungewöhnlich niedrig.

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Adler-Polarlicht über Norwegen

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Bildcredit und Bildrechte: Bjørn Jørgensen

Beschreibung: Was ist das am Himmel? Ein Polarlicht. Im Jahr 2012 ereignete sich fünf Tage vor Aufnahme dieses Bildes ein großer koronaler Massenauswurf auf unserer Sonne und schleuderte eine Wolke schneller Elektronen, Protonen und Ionen in Richtung Erde. Obwohl ein Großteil dieser Wolke über der Erde vorbeizog, traf ein Teil davon die Magnetosphäre und führte zu spektakulären Polarlichtern, die in hohen nördlichen Breiten zu sehen waren.

Hier ist eine besonders fotogene Polarlicht-Korona zu sehen, die über dem Grotfjord in Norwegen fotografiert wurde. Manche erkennen im schimmernden grünen Licht des rekombinierenden Luftsauerstoffs einen riesigen Adler. Wenn Sie etwas anderes darin sehen, teilen Sie uns das gerne mit! Zwar hat die Sonnenaktivität derzeit fast ein Minimum erreicht, trotzdem treffen weiterhin Ströme des Sonnenwindes auf die Erde und erzeugen eindrucksvolle Polarlichter. Erst letzte Woche waren welche zu sehen.

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Der Adler steigt auf

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Bildcredit: Apollo 11, NASABildrechte Stereobild: John Kaufmann (ALSJ)

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen und betrachten Sie diese Stereoansicht aus dem Mondorbit. Die 3D-Anaglyphe entstand aus zwei Fotos (AS11-44-6633, AS11-44-6634), die der Astronaut Michael Collins 1969 bei der Mission Apollo 11 fotografierte. Sie zeigt, wie die Aufstiegsstufe des Mondlandemoduls „Der Adler“ aufsteigt, um das Kommandomodul am 21. Juli im Mondorbit zu treffen.

An Bord der Aufstiegsstufe sind Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die ersten Menschen, die den Mond betraten. Das glatte, dunkle Gelände auf der Mondoberfläche ist Mare Smythii, das am östlichsten Rand der Mondvorderseite unter dem Äquator liegt. Hinter dem Mondhorizont schwebt unser hübscher Planet, die Erde.

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