Venus und dreifach ultraviolette Sonne

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Bildcredit: NASA/SDO sowie die Teams von AIA, EVE und HMI; Digitalkomposit: Peter L. Dove

Beschreibung: Letztes Jahr ereignete sich eine ungewöhnliche Sonnenfinsternis. Normalerweise ist es der Erdmond, der die Sonne verfinstert. Letzten Juni war jedoch ungewöhnlicherweise der Planet Venus an der Reihe. Wie bei einer Bedeckung der Sonne durch den Mond wurde die Phase der Venus eine immer dünnere Sichel, während die Venus der Sichtlinie zur Sonne immer näherrückte. Schließlich war die Ausrichtung perfekt, und die Phase der Venus fiel auf null. Der dunkle Fleck der Venus zog vor unserem Heimatstern vorbei. Die Situation kann technisch als ringförmige Venusfinsternis mit einem außergewöhnlich großen Feuerring beschrieben werden. Oben ist die Sonne während der Verfinsterung zu sehen. Sie wurde vom Solar Dynamics Observatory in der Erdumlaufbahn in drei Ultraviolett-Farben abgebildet, wobei sich die dunkle Region rechts mit einem koronalen Loch deckt. Stunden später, als die Venus auf ihrer Bahn weitergezogen war, erschien wieder eine dünne Sichelphase. Die nächste Venus-Sonnenfinsternis findet 2117 statt.

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Die einst geschmolzene Oberfläche der Venus

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Bildcredit: E. De Jong et al. (JPL), MIPL, Magellan Team, NASA

Beschreibung: Wenn Sie mit Radaraugen auf die Venus blicken könnten – was würden Sie sehen? Diese mit Computern erstellte Rekonstruktion der Venusoberfläche wurde aus Daten der Raumsonde Magellan erstellt. Magellan umkreiste von 1990 bis 1994 die Venus und setzte Radar ein, um die Oberfläche unseres benachbarten Planeten zu kartieren. Magellan entdeckte viele interessante Oberflächendetails, auch die großen, kreisrunden Kuppeln, jeweils etwa 25 Kilometer groß, die oben abgebildet sind. Die Kuppeln entstanden vermutlich durch Vulkanismus, doch der genaue Vorgang ist nicht bekannt. Die Oberfläche der Venus ist so heiß und feindselig, dass keine Oberflächensonde länger als wenige Minuten funktionsfähig blieb.

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Mond trifft Morgenstern

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Bildcredit und Bildrechte: Kwon, O Chul (TWAN)

Beschreibung: Die wandernde Venus, die derzeit als gleißender Morgenstern leuchtet, ging in den dunklen Stunden vor der Dämmerung auf. Ihre enge Konjunktion mit dem Mond war am 13. August auf dem ganzen Planeten Erde zu bewundern. Doch Himmelsbeobachtern in Ostasien war auch eine Bedeckung durch den Mond vergönnt – der abnehmende Sichelmond wanderte am dunklen Himmel vor dem gleißenden Planeten vorbei. Dieses Kompositbild aus Einzelbildern, die in 10-Minuten-Intervallen fotografiert wurden, folgt dem Himmelsschauspiel (vimeo-Video) über den Stadtlichtern und Wolken von Taebaek in Korea. Die Finsternis beginnt nahe dem Horizont und schreitet voran, während das Paar aufgeht. Die Venus verschwindet hinter der sonnenbeleuchteten Sichel und taucht noch vor der Dämmerung am dunklen Mondrand wieder auf.

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Spuren am Morgenhimmel

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Bildcredit und Bildrechte: Stefan Seip (TWAN)

Beschreibung: Die gleißende Venus und der helle Jupiter gehen immer noch zusammen am Morgenhimmel auf. Das ruhige Wasser bei einem kleinen Haus an einem See in der Nähe von Stuttgart in Deutschland reflektiert ihre zierlich geschwungenen Strichspuren auf dieser zusammengesetzten Serie aus Aufnahmen, die am Morgen des 26. Juli fotografiert wurden. Die konzentrischen Bögen dieser Himmelslichter stellen zusammen mit den Spuren der Sterne eine Reflexion der Rotation des Planeten Erde um seine Achse dar – an ihren Enden sind sie durch eine einzelne, letzte Aufnahme der morgendlichen Himmelsansicht unterbrochen. Die leicht erkennbare Venus leuchtet am hellsten bei den Bäumen am Horizont. Jupiter kurvt nahe der Bildmitte, zusammen mit dem kompakten Sternhaufen der Plejaden und den v-förmigen Hyaden, die am hellen Stern Aldebaran verankert sind. Eine Spur sieht jedoch falsch gezogen aus. Nicht konzentrisch mit den anderen Bahnen und daher keine Reflexion der Erdrotation ist die Spur der Internationalen Raumstation, die rechts durch die Szenerie verläuft – die ISS glänzt im Sonnenlicht, während sie den Planeten Erde umkreist.

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Antennendämmerung

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Bildcredit und Bildrechte: Alex Cherney (Terrastro, TWAN)

Beschreibung: Zu den wandernden Planeten Venus und Jupiter gesellte sich am Osthorizont des 15. Juli ein alter Sichelmond. Diese heitere südliche Himmelsansicht der lange erwarteten Konjunktion in der Dämmerung umfasste auch den lieblichen Sternhaufen der Plejaden und die hellen Sterne Aldebaran und Beteigeuze, die am Himmel in einer Reihe standen.

Um die Sterne und Sternbilder leichter zu erkennen, schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild. Das Radioteleskop im Vordergrund ist die Parkes-Antenne in New South Wales (Australien) mit einem Durchmesser von 64 Metern.

Die große, schwenkbare Antenne ist nicht nur für die Erforschung des fernen Universums in Radio-Wellenlängen bekannt, sondern auch für ihren außergewöhnlich guten Fernsehempfang vom Mond. Am 21 Juli 1969 empfing die Schüssel Übertragungen vom Mond, die den Bewohnern des Planeten Erde die Beobachtung der Apollo-11-Mondbegehung ermöglichten.

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Morgendliche Linie aus Sternen und Planeten

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Bildcredit und Bildrechte: Yuri Beletsky (Las Campanas Observatory, Carnegie Institution for Science)

Beschreibung: Leute, die frühmorgens mit ihren Hunden spazieren gehen, hatten letzte Woche ein besonderes visuelles Vergnügen, als helle Sterne und Planeten in einer Reihe standen. Oben sind von links nach rechts der offene Sternhaufen der Plejaden, Jupiter, Venus und der „Folge„-Stern Aldebaran gut erkennbar, sie alle sind vor einem sternklaren Hintergrund zu sehen.

Das Bild wurde in der Atacamawüste im Westen von Südamerika aufgenommen. Das Leuchten der aufgehenden Sonne ist über den ganzen Osthorizont verteilt. Jupiter und Venus glänzen weiterhin den ganzen Monat lang für Dämmerungs-Spaziergänger auf dem gesamten Planeten Erde, wenngleich sich die Morgenplaneten schon jetzt von der Linie, die sie mit ihren fernen stellaren Himmelsgefährten verbindet, entfernt haben.

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Venus und die Schwestern

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Bildcredit und Bildrechte: Fred Espenak (Bifrost Astronomical Observatory)

Beschreibung: Nachdem die Venus am Himmel fast so weit wie überhaupt möglich von der Sonne weggewandert ist, kreuzte der Pfad des gleißenden Abendsterns zu Beginn dieser Woche den Sternhaufen der Plejaden. Die schöne Konjunktion wurde von Sternguckern auf der ganzen Welt bewundert. Dieses himmlische Gruppenfoto vom 2. April zeigt die Sicht von Portal in Arizona (USA). Sogar die helleren, mit bloßem Auge sichtbaren Plajadensterne, die auch als die Sieben Schwestern bekannt sind, sind sichtlich viel schwächer als die Venus. Venus und die Schwestern scheinen Sternkreuze zu haben, doch ihre gezackte Erscheinung ist eigentlich ein Beugungsmuster, das durch die Lamellen der Blende im Teleobjektiv entsteht. Die letzte vergleichbare Konjunktion von Venus und den Plejaden ereignete sich vor fast 8 Jahren. Wie damals wandert die Venus nach ihrer Begegnung mit den Plejaden weiter, um im Juni den Pfad der Sonnenscheibe zu kreuzen.

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Der Grand Canyon im Mondlicht

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Bildcredit und Bildrechte: Malcolm Park (North York Astronomical Association)

Beschreibung: Auf dieser stimmungsvollen nächtlichen Himmelslandschaft, die am 26. März fotografiert wurde, steht ein junger Mond über dem fernen westlichen Horizont in Konjunktion mit dem gleißenden Planeten Venus. Im Vordergrund glitzert der Colorado River im Mondlicht, während er sich – vom Südrand der Schlucht am Lipan Point aus gesehen – durch den Grand Canyon windet. Der Grand Canyon ist als eines der Naturwunder des Planeten Erde bekannt. Die gewaltige Kluft, die der Fluss gegraben hat, ist etwa 440 Kilometers lang, bis zu 30 Kilometer breit und erreicht eine Tiefe von 1,6 Kilometern. In dieser Nacht gehörten die kompakten Sternhaufen der Plejaden und der v-förmigen Hyaden, die über dem Mond schweben, zu den Wundern des Nachthimmels. Der helle Planet Jupiter steht unter der engeren Paarung von Mond und Venus am westlichen Horizont.

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Die hellen Planeten am McMath-Pierce-Sonnenteleskop

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Bildcredit: Mike Line (Caltech), Ed Mierkiewicz (Univ. Wisconsin-Madison), Ron Oliversen (NASA-GSFC)

Beschreibung: Die hellen Planeten Venus und Jupiter werden auf dieser sehr astronomischen Szenerie vom McMath-Pierce-Sonnenteleskop des National Solar Observatory umrahmt. Das Bild wurde am 9. März am Kitt Peak National Observatory fotografiert. Ein Heliostat steht auf der Spitze des 30 Meter hohen Sonnenteleskopturms, um Sonnenstrahlen in einen langen, diagonalen Schacht zu bündeln, der zum unterirdischen Primärspiegel des Teleskops führt. Natürlich stammten, da die Sonne bereits untergegangen war, Licht und Schatten auf den Bauwerken vom aufgehenden, fast vollen Mond. Die für die Nachtarbeit geöffnete Kuppel mit dem 2,1-Meter-Spiegel des Kitt Peak ist ebenfalls im Bild zu sehen, während der Sternhaufen der Plejaden über dem Heliostatenturm leuchtet. Das abgewinkelte McMath-Pierce wurde vor 50 Jahren errichtet, um die Sonne zu beobachten, hat aber auch viele Beobachtungen an diesen beiden hellen Planeten durchgeführt. In dieser Nacht wurden Natriumionen in der dünnen Mondatmosphäre untersucht.

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Vielfarbige Venus

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Bildcredit und Bildrechte: Sean Walker (SkyandTelescope.com, MASIL Astro-Imaging)

Beschreibung: Die gleißende Venus leuchtet derzeit bei Dämmerung am Westhimmel. Der Planet ist als markanter Abendstern zu sehen und sogar für Gelegenheits-Sterngucker ein reizendes Himmelslicht. Im Teleskop ist die Venus ein sogar weniger befriedigender Anblick. Der Planet ist in reflektierende Wolken gehüllt, die im Okular hell, aber strukturlos erscheinen. Aber durch sorgfältiges Abbilden mit einer Farbfilterserie, wie sie für diese Kompositbilder verwendet wurden, kann man zarte Wolkenmuster aufzeigen. Die Bilder wurden Anfang letzten Monats in einer Gartensternwarte in Manchester (New Hampshire, USA) aufgenommen und wurden aus Bildern erstellt, die mit einer Videokamera aufgenommen wurden. Die Bilddaten wurden mit Filtern für nahes Ultraviolettlicht, grünes und nahes Infrarotlicht (links) sowie für rotes, grünes und blaues Licht aufgenommen, während die Venus kurz vor Sonnenuntergang hoch über dem westlichen Horizont stand. Die Abendsichtbarkeit der Venus ist für Beobachter auf der Nordhalbkugel die beste seit 7 Jahren. Sie wird schließlich am 5./6. Juni mit einem Sonnentransit des Planeten enden – dem letzten, der zu Ihren Lebzeiten stattfinden wird.

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Eine Zodiakal-Himmelslandschaft

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Bildcredit und Bildrechte: Jack Fusco

Beschreibung: Venus und Jupiter sind die beiden hellsten Planeten dieses Monats. Am 20. Februar, kurz nach Sonnenuntergang, beherrschten sie den Himmel über dem westlichen Horizont dieser verschneiten Landschaft. Am klaren, transparenten Himmel über dem Cherry Springs State Park in Pennsylvania (USA) sind sie außerdem in Zodiakallicht getaucht. Das ausgedehnte, diffuse dreieckige Leuchten ist Sonnenlicht, das vom Staub in der Ebene der Ekliptik gestreut wird. Das am Horizont hellere Zodiakallicht weist aufwärts, erst zur Venus und dann zum Jupiter, die beide entlang der Ekliptik wandern, während sie die Sonne umkreisen. Das blasser werdende Leuchten reicht sogar noch weiter, bis zum lieblichen Sternhaufen der Plejaden nahe dem oberen Bildrand. Nach ihrer Erscheinung in dieser zodiakalen Himmelslandschaft sind Venus und Jupiter in den kommenden Tagen am frühen Abendhimmel zusammen mit dem jungen Sichelmond zu sehen. Die beiden hellsten Planeten steuern sogar auf eine nahe Begegnung oder Konjunktion zu, bei der sie am 13. März nur zirka 3 Grad voneinander entfernt sind.

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