Sonnwendkonjunktion über Budapest

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Bildcredit und Bildrechte: György Soponyai

Beschreibung: Bevor am 21. Juni eine Sonnwendsonne aufging, posierten die gleißende Venus und der alte Sichelmond zusammen über Budapest in Ungarn auf dieser Himmelslandschaft in der Morgendämmerung. Im Vordergrund blickt die Aussicht über die Donau von Buda bis Pest zum Dom und den Giebeln des ungarischen Parlaments.

Die Silhouetten niedriger Wolken stehen in der Dämmerung am Himmel. Doch hoch genug über dem östlichen Horizont, um das Sonnenlicht einzufangen, leuchtet eine weitere saisonale Erscheinung an diesem Sonnwendmorgen: leuchtende Nachtwolken. Diese in der Nacht leuchtenden Wolken sind in den Sommermonaten in hohen Breiten vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang zu sehen. Sie entstehen, wenn Wasserdampf in der kalten oberen Atmosphäre am Rand des Weltraums auf Meteorstaub oder Vulkanasche kondensiert.

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Phasen der Venus

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Bildcredit und Bildrechte: Daniel Herron

Beschreibung: Wie die Phasen des Mondes nimmt auch die sichtbare sonnenbeleuchtete Halbkugel der Venus zu und ab.

Dieses Komposit aus Teleskopbildern veranschaulicht die stetigen Änderungen des inneren Planeten, der im Westen als Abendstern zu sehen ist, während die Venus von 20. Dezember 2016 bis 10. März wächst, aber zu einer dünnen Sichel wird. Die Venus gleitet ihre innere Bahn zwischen Erde und Sonne entlang und wird in dieser Zeit größer, weil sie sich dem Planeten Erde nähert.

Ihre Sichel wird jedoch schmäler, weil die Venus an unsere Sichtlinie zur Sonne heranrückt. Am 25. März kommt sie der Erde-Sonne-Linie am nächsten, zieht jedoch 8 Grad nördlich über die Sonne und erreicht (wertfrei) eine untere Konjunktion. Bald danach leuchtet die Venus deutlich über dem östlichen Horizont in der Morgendämmerung als Morgenstern der Erde.

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Konjunktion der Vier

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Bildcredit und Bildrechte: Maxime Oudoux

Beschreibung: Am 31. Januar begegneten der zunehmende Sichelmond, die gleißende Venus und der blassere Mars einander in der Dämmerung, sie standen nach Sonnenuntergang über dem westlichen Horizont des Planeten Erde. Auf dieser kombinierten Abendhimmelslandschaft ist das hübsche Himmelsdreieck durch Wolken und Dunst zu sehen. An diesem Abend begegnete die Internationale Raumstation, die im niedrigen Erdorbit noch im Sonnenlicht leuchtete, bei Le Lude in Frankreich kurz dem Trio am Himmel. Die Sichtlinie des Fotografen zur Raumstation lag auffallend nahe bei Mars, als die erste Aufnahme begann. Daher scheint die helle Spur der Raumstation vom Roten Planeten zum dunkleren Himmel am oberen Bildrand aufzusteigen.

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Venus durch Wassertropfen

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Bildcredit und Bildrechte: John Bell

Beschreibung: Dieses kreative Astrofoto zeigt die Venus, den gleißenden „Stern“ am Abendhimmel des Planeten Erde. Es wurde am 18. Januar in Milton Keynes (UK) mit einem Makroobjektiv fotografiert und zeigt Mehrfachbilder des Himmels kurz nach Sonnenuntergang vom westlichen Horizont.

Die Bilder wurden von Wassertropfen auf einer Glasscheibe erzeugt, die an einem Baum befestigt war. Die Oberflächenspannung hat die Wassertropfen zu einfachen linsenähnlichen Formen gezogen. Die Tropfen brechen Licht und erzeugen kopfstehende Bilder, daher wurde die Szene umgedreht, sodass man die multiple Makro-Himmelslandschaft bequem richtig herum betrachten kann.

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Als Mars Neptun begegnete

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Bildcredit und Bildrechte: Stephen Mudge

Beschreibung: Am 1. Januar unterstützte Mars Himmelsbeobachter mit Fernglas dabei, einen Eisriesen von ihrer Liste zu streichen. Die Sichtlinie zum hellen Roten Planeten reichte am Nachthimmel des Planeten Erde weniger als 0,02 Grad an den blassen Neptun heran.

Diese Bildfelder entstanden in einem zeitlichen Abstand von nur 3 Stunden zur engsten Begegnung, sie zeigen die Erscheinung des seltsamen Paares am Himmel über Brisbane in Australien.

Die Weitwinkelsicht zeigt den schmalen Neujahrs-Sichelmond am westlichen Horizont und Venus als gleißenden Abendstern. Mars und Neptun sind rechts oben markiert. Die beiden vergrößerten Bildeinschübe wurden mit dem gleichen Teleobjektiv fotografiert, daher zeigen sie die Mars-Neptun-Konjunktion und die scheinbare Größe des Sichelmondes im gleichen Maßstab. Diese Woche hängt Neptun im Westen nahe bei der Venus.

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Monduntergang über dem Hafen von New York

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Bildcredit und Bildrechte: Stan Honda

Beschreibung: Diese Meeres- und Nachthimmels-Momentaufnahme der Hafenstadt New York zeigt den Monduntergang am 1. Januar. Das warme Licht des etwa 3 Tage alten Neujahrs-Sichelmondes leuchtet durch Dunst und dünne Wolken, die Mondscheibe ist zu etwa 10 Prozent beleuchtet.

Auch die Venus funkelt über dem westlichen Horizont und ist leicht im Dunst des Stadthimmels erkennbar, sie beginnt das Jahr als Abendstern. Wie der Mond weist die Venus vom Planeten Erde aus gesehen zahlreiche Phasen auf. Als das Jahr begann, war die gleißende Scheibe des inneren Planeten auf Teleskopsichten zu etwa 50 Prozent beleuchtet.  Anfang März wird sie eine größere, aber dünnere Sichel.

1Das Willkommensleuchtfeuer im Hafen von New York, die Freiheitsstatue, bildet links die irdische Ecke des nächtlichen Dreiecks.

Ö1-Nachtquartier:Das Jahr in den Sternen“ mit Maria Pflug-Hofmayr
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Es war einmal an einem Sonnwendabend

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Bildcredit und Bildrechte: Petr Horálek

Beschreibung: An einem Sonnwendabend starrte ein kleiner Prinz über einen gefrorenen kleinen Planeten am Rand einer großen Galaxie. Der kleine Planet war natürlich die Erde, die auf dieser Projektion von Horizont zu Horizont und von Nadir zu Zenit sichtbar ist.

Das Bild ist ein digitales Mosaik vom Ufer der Talsperre Seč in Tschechien. Also ist die große Galaxie die Milchstraße und das hellste Licht am Horizont des Planeten die Venus, die auf der ganzen Welt als gleißender Abendstern der Saison zu sehen ist. Zu den Schätzen am dunklen Himmel ringsum gehören die Plejaden und der Nordamerikanebel in einer staubigen galaktischen Spalte. Zodiakallicht umgibt die Venus als zartes Band in der Nacht, doch die farbenprächtigen Lichtsäulen leuchten in den Straßen näher der Heimat.

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Morgen, Mond und Venus

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Bildcredit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: An diesem Novembermorgen gingen auf einer weiten Panoramahimmelslandschaft im kenianischen Amboseli-Nationalpark ein alter Sichelmond und der Morgenstern kurz vor der Sonne auf. Die Position der Sonne, die noch unter einer Akazie und dem östlichen Horizont steht, ist leicht erkennbar. Sie wird links vom zarten Zusammenlaufen von Licht und Schatten in der Dämmerung markiert.

Die warm gefärbten Sonnenstrahlen sind als Strahlenbüschel bekannt und werden vom Schattenwurf durch unsichtbare Wolken am Horizont skizziert. Nach rechts hin wölben sich die Strahlen aus Licht und Schatten über dem Profil des Kilimandscharo und laufen am westlichen Horizont zusammen. Dort sind sie als Gegendämmerungsstrahlen bekannt und markieren den Punkt gegenüber der aufgehenden Sonne. Die Wolkenschatten sind fast parallel, laufen aber wegen der Perspektive am fernen Horizont zusammen.

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Nova über Thailand

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Bildcredit und Bildrechte: Jeff Dai (TWAN)

Beschreibung: Eine Nova im Schützen ist hell genug für den Blick mit Fernglas. Die Sternexplosion wurde letzten Monat entdeckt und erreichte letzte Woche sogar die Grenze zur Sichtbarkeit mit bloßem Auge. Eine klassische Nova entsteht durch eine thermonukleare Explosion auf der Oberfläche eines weißen Zwergsterns – ein dichter Stern, der so groß ist wie unsere Erde, aber die Masse unserer Sonne besitzt.

Auf diesem Bild wurde die Nova letzte Woche über dem antiken Wat Mahathat in Sukhothai, Thailand fotografiert. Um die Nova Sagittarius 2016 selbst zu sehen, gehen Sie einfach nach Sonnenuntergang hinaus und suchen Sie das Sternbild Schütze (Sagittarius) am westlichen Horizont, das oft als kultige Teekanne gesehen wird. In der Nähe der Nova ist auch der sehr helle Planet Venus zu sehen. Warten Sie nicht zu lange, weil die Nova verblasst und außerdem dieser Teil des Himmels immer früher untergeht.

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Zylindrische Berge auf der Venus

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Bildcredit: Magellan Spacecraft Team, USGS, NASA

Beschreibung: Wie kann ein riesiger zylindrischer Berg auf der Venusoberfläche entstehen? Diese Gebilde auf der Venus sind als Coronae bekannt. Im Vordergrund steht der 500 Kilometer große Atete Corona. Er befindet sich in einer Region der Venus, die als Galindo bekannt ist. Für dieses Bild wurden mehrere Radarkarten der Region kombiniert, um eine computergenerierte dreidimensionale Perspektive zu erstellen. Die Reihe dunkler Rechtecke, die das Bild von oben nach unten kreuzt, entstanden durch das Abbildungsverfahren, sie ist nicht echt. Die Entstehung massiver Coronas wird weiterhin erforscht, es gibt jedoch Vermutungen, dass sie durch Vulkanismus entstanden sind. Die Untersuchung der venerischen Coronae hilft Wissenschaftlern, den inneren Aufbau sowohl der Venus als auch der Erde besser zu verstehen.

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Volle Venus und Sichelmond gehen auf

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Bildcredit und Bildrechte: A. Rosenberg, D. López (El Cielo de Canarias) / IAC

Beschreibung: Der innere Planet Venus und ein dünner Sichelmond sind am irdischen Himmel niemals weit von der Sonne entfernt. Dieses Zeitraffer-Komposit, das am 6. April in der Dämmerung fotografiert wurde, zeigt, wie beide kurz vor der Sonne aufgehen. Die Kuppeln des Teide-Gipfelobservatoriums auf der glücklichen Insel Teneriffa zeichnen sich als Silhouetten in der Dämmerung ab. Die Serie der Teleobjektivaufnahmen zeigt die Bedeckung der Venus durch den Mond in drei Bildern. Die Venus war auf ihrer Bahn weit von der Erde entfernt in fast voller Phase zu 96 Prozent beleuchtet. Die schmale Mondsichel befindet sich nahe dem Perigäum – das ist der erdnächste Punkt der Mondbahn -, und nur etwa 2 Prozent der Mondscheibe sind vom Sonnenlicht beleuchtet. Der gleißende Morgenstern, der auf den ersten beiden Bildern sichtbar ist und hinter dem hellen Mondrand hervorblitzt, verschwindet im dritten. Fünf Minuten der dramatischen Bedeckung in der Dämmerung sind in diesem Zeitraffervideo (vimeo) auf 15 Sekunden komprimiert.

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