Unter der Galaxie

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Bildcredit und Bildrechte: Yuri Beletsky (Carnegie Las Campanas Observatory, TWAN)

Beschreibung: Die Große Magellansche Wolke, eine Begleitgalaxie der Milchstraße, steht auf dieser Fernbildansicht vom Las-Campanas-Observatorium (Planet Erde) über dem südlichen Horizont. Die kleine Galaxie am dunklen Septemberhimmel in der chilenischen Atacamawüste ist eindrucksvolle 10 Grad breit, das entspricht 20 Vollmonden. Das Panorama der empfindlichen Digitalkamera zeichnete auch ein blasses, alles durchdringendes Nachthimmelslicht auf, welches für das Auge sonst unsichtbar ist. Die scheinbar hellen irdischen Lichter im Vordergrund sind die eigentlich sehr schwache Beleuchtung der Wohnhäuser für Astronomen und Techniker des Observatoriums. Die abgeflachte Bergkuppe am Horizont unter der Galaxie ist der Las-Campanas-Gipfel, Standort des künftigen Giant Magellan Telescope.

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Eine aktive Nacht über den Magellan-Teleskopen


Bildcredit und Bildrechte: Yuri Beletsky (Carnegie Las Campanas Observatory, TWAN); Musikrechte und Lizenz: Airglow von Club 220

Beschreibung: Der Nachthimmel ändert sich ständig. Hier sind die Veränderungen zu sehen, die Ende Juni 2014 hinter den 6,5-Meter-Magellan-Teleskopen am Las-Campanas-Observatorium in Chile im Laufe von sechs Stunden auftraten. Das anfängliche rote Leuchten am Horizont ist Nachthimmellicht – eine leichte Abkühlung von Luft in großer Höhe durch Abstrahlung spezifischer Lichtfarben. Bänder aus Nachthimmellicht sind im ganzen Zeitraffervideo zu sehen. Zu Beginn der Nacht blitzen ganz links Frontscheinwerfer auf. Satelliten schießen vorbei, sie umkreisen die Erde und reflektieren Sonnenlicht. Oben zieht langsam eine lange, dünne Wolke vorbei. Links geht die Große Magellansche Wolke auf, und das ausgedehnte zentrale Band unserer Milchstraße wölbt und dreht sich, während die Erde rotiert. Im Laufe der Nacht schwenken die Magellan-Teleskope und erstarren wieder, während sie zuvor festgelegte Stellen des Nachthimmels erforschen. Jede Nacht ändert sich jeder Himmel anders, obwohl die Phänomene im Spiel meist die gleichen sind.

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Cerro Tololo Strichspuren

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Bildcredit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN), AURA

Beschreibung: An einem mondhellen Abend zeichneten Autoscheinwerfer die wandernden Spuren auf der Straße zum chilenischen Cerro-Tololo-Observatorium. Die untergehenden Sterne zogen die wandernden Spuren am Himmel. Der heitere Blick zum gebirgigen Horizont wurde mit Teleobjektiv auf einem lang belichteten Bild und auf Video festgehalten, fotografiert auf dem nahen Cerro Pachon, dem Sitz von Gemini Süd. Durch die Aussicht auf Bergspitze verläuft eine lange, klare Sichtlinie durch die Atmosphäreschichten. Die sich ändernde Brechung versetzt und verzerrt die sonst stabilen Spuren der Sterne, wenn sie untergehen. Dieser Effekt ähnelt den verzerrten Formen von Sonne und Mond an einem fernen Horizont.

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Gemini-Nord-Observatorium

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Bildcredit und Bildrechte: Joy Pollard (Gemini Observatory)

Beschreibung: Es sieht wie eine fliegende Untertasse aus, doch diese technisch hoch entwickelte Konstruktion dient nicht dem Transport kluger Außerirdischer aus dem klassischen Scifi-Film „Der Tag, an dem die Erde stillstand„. Doch sie soll unser Wissen über das Universum verbessern. Die Kuppel des Gemini-Nord-Observatoriums befindet sich am Gipfel eines Berges auf Hawaii und enthält eines von zwei identischen 8,1-Meter-Teleskopen. Es wird zusammen mit seinem Zwillingsobservatorium auf der Südhalbkugel in Chile eingesetzt. Gemeinsam haben sie Zugang zum ganzen Himmel des Planeten Erde. Das Bild wurde aus 85 Einzelbildern konstruiert, die mit einer Kamera auf einem Stativ fotografiert und je 30 Sekunden belichtet wurden. Man sieht deutlich, dass die Erde nicht stillstand. Die konzentrischen Strichspuren um den Himmelsnordpol wurden so justiert, dass sie an den Enden der Bögen etwas heller sind. Sie widerspiegeln die Rotation der Erde um ihre Achse. Der Polarstern steht auf der geografischen Breite Hawaiis nahe am Horizont und bildet die kürzeste Strichspur. Der blassere, dichtere Wald aus Strichspuren rechts ist die aufgehende Milchstraße.

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Sonnwenddämmerung und Vollmonduntergang

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Bildcredit und Bildrechte: Laurie Hatch

Beschreibung: Über dieser Dämmerungslandschaft vom 20. Juni geht der Vollmond unter, während die Sonnwendsonne aufgeht. Die Szene wurde auf einem nahen Gipfel in Zentralkalifornien (Planet Erde) fotografiert und überblickt den Gipfel des Mount Hamilton und die Kuppeln des Lick-Observatoriums an einem Kalendertag, der den astronomischen Wechsel der Jahreszeiten markiert und extreme Tageslichtstunden auf den Erdhalbkugeln aufweist. Der Erdschatten reicht zu den Santa Cruz Mountains am westlichen Horizont. Gleich über dem grauen Schattenband in der Atmosphäre liegt ein farbigerer Gegendämmerungsbogen, ein Band aus rötlichem, zurückgestreutem Sonnenlicht, das auch als Venusgürtel bekannt ist. Durch das Wechselspiel von Sonnwendedatum und Mondmonat gab es bei dieser Sonnenwende eine seltene Übereinstimmung mit dem Vollmond. Erst am 21. Juni 2062 fallen Junisonnenwende und Vollmond auf den gleichen Kalendertag.

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Der SONG und der Jäger

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Bildcredit und Bildrechte: Mads Fredslund Andersen, Stellar Astrophysics Centre, Aarhus Univ., Dänemark

Beschreibung: Der fast halbe Mond vom März beleuchtete diese verschneite, schroffe Landschaft – ein Blick über den Gipfel von Teneriffa Richtung La Palma im Archipel der spanischen Kanarischen Inseln. Der große Vulkan Teide, der höchste Punkt Spaniens, ragt am Horizont auf. Darüber glänzen die vertrauten hellen Sterne des Jägers Orion. In der traumartigen Szenerie steht der Prototyp eines 1-Meter-Teleskops, das zum weltweit vernetzten Projekt Stellar Observations Network Group oder SONG gehört. Während der 30-Sekunden-Aufnahme wurde SONGs vollständig automatisierte Observatoriumskuppel im Blickfeld mit geöffnetem Kuppelspalt gedreht.

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Volle Venus und Sichelmond gehen auf

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Bildcredit und Bildrechte: A. Rosenberg, D. López (El Cielo de Canarias) / IAC

Beschreibung: Der innere Planet Venus und ein dünner Sichelmond sind am irdischen Himmel niemals weit von der Sonne entfernt. Dieses Zeitraffer-Komposit, das am 6. April in der Dämmerung fotografiert wurde, zeigt, wie beide kurz vor der Sonne aufgehen. Die Kuppeln des Teide-Gipfelobservatoriums auf der glücklichen Insel Teneriffa zeichnen sich als Silhouetten in der Dämmerung ab. Die Serie der Teleobjektivaufnahmen zeigt die Bedeckung der Venus durch den Mond in drei Bildern. Die Venus war auf ihrer Bahn weit von der Erde entfernt in fast voller Phase zu 96 Prozent beleuchtet. Die schmale Mondsichel befindet sich nahe dem Perigäum – das ist der erdnächste Punkt der Mondbahn -, und nur etwa 2 Prozent der Mondscheibe sind vom Sonnenlicht beleuchtet. Der gleißende Morgenstern, der auf den ersten beiden Bildern sichtbar ist und hinter dem hellen Mondrand hervorblitzt, verschwindet im dritten. Fünf Minuten der dramatischen Bedeckung in der Dämmerung sind in diesem Zeitraffervideo (vimeo) auf 15 Sekunden komprimiert.

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Geminiden-Meteore über dem Xinglong-Observatorium

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Bildcredit und Bildrechte: Steed Yu und NightChina.net

Beschreibung: Woher kommen die Geminiden? Was den Ort am Himmel betrifft, scheinen die sandgroßen Steinchen, welche die Streifen des Meteorstroms der Geminiden erzeugen, aus dem Sternbild Zwillinge zu strömen, wie dieses Bildkomposit zeigt. Bezogen auf den Ursprungskörper zeigen die Flugbahnen im Sonnensystem zum Asteroiden 3200 Phaethon – doch das ist ziemlich rätselhaft, da das ungewöhnliche Objekt vorwiegend inaktiv zu sein scheint. Vielleicht erfährt 3200 Phaethon größere Staub befreiende Ereignisse, als uns bekannt sind, trotzdem ist es ein Rätsel, was genau geschieht und warum. Beim Höhepunkt letzte Woche wurden mehr als 50 Meteore – darunter eine helle Feuerkugel – fotografiert, als sie über das Xinglong-Observatorium in China zogen. Da die Geminiden im Dezember einer der am besten vorhersagbaren und aktivsten Meteorströme sind, werden die Untersuchungen der Details ihrer Herkunft wahrscheinlich fortgeführt.

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Grüner Blitz bei Mondaufgang

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Bildcredit und Bildrechte: Daniel López (El Cielo de Canarias)

Beschreibung: Wenn Sie an einem klaren Tag einen Sonnenuntergang hinter einem fernen Horizont beobachten, könnten Sie beim Verschwinden der Sonne einen flüchtigen grünen Blitz sehen, wenn das Sonnenlicht für kurze Zeit in einer langen Sichtlinie durch atmosphärische Schichten gebrochen wird. Ein grüner Blitz kann auch bei Sonnenaufgang auftreten. Die genaue Berechnung, wann und wo die aufgehende Sonne über den Horizont blitzt, ist jedoch ein bisschen schwieriger, und noch komplizierter ist es, einen grünen Blitz des schwächeren aufgehenden Mondes zu erhaschen. Doch auf einigen gut geplanten Schnappschüssen vom 2. Juni, die am Roque-de-los-Muchachos-Observatorium auf der kanarischen Insel La Palma fotografiert wurden, ist am oberen Rand des Vollmondes ein grüner Blitz zu sehen. Etwas südlich von Osten fand diese Ansicht, die mit einem Teleobjektiv mit langer Brennweite fotografiert wurde, den aufgehenden Mond über Bergen und einem Wolkenmeer. Im Profil sind die sonnenbeleuchteten Teleskopkuppeln des Teide-Observatoriums auf dem Gipfel der Insel Teneriffa zu sehen – sie sind etwa 143 Kilometer entfernt.

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Polarlicht im Hinterhof

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Bildcredit und Bildrechte: P-M Hedén (Clear Skies, TWAN)

Beschreibung: In der Nacht von 17. auf 18. März entfaltete sich dieser Nordlichtschirm über den Hinterhöfen von Vallentuna in Schweden, etwa 30 Kilometer nördlich von Stockholm. Die Polarlichter waren ein Ergebnis des stärksten geomagnetischen Sturms in diesem Sonnenzyklus, sie wurden in dieser Nacht sogar in niedrigeren geografischen Breiten in dunklen Hinterhöfen und Vorgärten fotografiert, es gab Sichtungen im Mittleren Westen der USA. Der Weltraumsturm, ein Segen für Polarlichter jagende Himmelsbeobachter, entstand, als ein koronaler Massenauswurf, der durch Sonnenaktivität etwa zwei Tage zuvor begann, die Magnetosphäre des Planeten Erde traf. Wie aber heißt die Hinterhofsternwarte auf der rechten Seite dieser Weitwinkelansicht? Natürlich Carpe-Noctem-Observatorium.

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Observatorium, Berge, Universum

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Bildcredit und Bildrechte: Boris Dmitriev (Night Scape)

Beschreibung: Die Pracht dieses Bildes tritt schrittweise zutage. Die nächstgelegene Schicht im Vordergrund zeigt das Pik Terskol Observatorium im Norden des Kaukasus in Russland. Die weiße Kuppel über dem 2-Meter-Teleskop ist deutlich sichtbar. Das Observatorium liegt auf einer Flanke des Elbrus – der höchste Berg in Europa. Im Hintergrund liegen weitere Gipfel in einer nahen Hintergrundschicht. Vor und hinter den Berggipfeln sind Wolken zu sehen. Das abgebildete Panorama-Komposit aus drei Bildern wurde im August 2014 fotografiert. Weit dahinter liegt die fernste Schicht: die Sterne und Nebel des Nachthimmels mit dem Zentralband der Milchstraße, das rechts im Bild aufgeht.

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