Stephans Quintett von Hubble

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Bildcredit: NASA, ESA, Hubble; Bearbeitung: Daniel Nobre

Beschreibung: Wann begannen diese großen Galaxien zu tanzen? Eigentlich sind nur vier der fünf in Stephans Quintett in einem kosmischen Tango wiederholter naher Begegnungen gefangen, der etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernt stattfindet.

Die Außenseitergalaxie ist auf diesem kürzlich neu bearbeiteten Bild des Weltraumteleskops Hubble leicht zu erkennen: Die wechselwirkenden Galaxien NGC 7319, 7318B, 7318A und 7317 (von links nach rechts) haben einen markanten gelblichen Farbstich, und sie besitzen verzerrte Schleifen und Schweife, die durch den zerstörerischen Einfluss der Gezeiten entstanden sind. Die große, überwiegend bläuliche Galaxie NGC 7320 links unten liegt im Vordergrund, sie ist etwa 40 Millionen Lichtjahre entfernt und somit kein Teil der wechselwirkenden Gruppe. Daten und Simulationen zeigen, dass NGC 7318B ein relativ neuer Eindringling ist. Ein kürzlich entdeckter Hof alter roter Sterne, der Stephans Quintett umgibt, lässt vermuten, dass zumindest einige dieser Galaxien seit mehr als einer Milliarde Jahre interagieren.

Stephans Quintett ist mit einem mittelgroßen Teleskop im Sternbild des geflügelten Pferdes Pegasus sichtbar.

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Galaxien in Pegasus

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Bildcredit und Bildrechte: Péter Feltóti

Beschreibung: Diese weite, scharfe Teleskopansicht zeigt Galaxien, die hinter den Sternen der Milchstraße an der nördlichen Grenze des hoch fliegenden Sternbildes Pegasus verstreut sind. Rechts oben steht die markante NGC 7331. Diese große Spirale ist ungefähr 50 Millionen Lichtjahre entfernt. Sie ist eine der helleren Galaxien, die nicht in Charles Messiers berühmtem Katalog aus dem 18. Jahrhundert enthalten sind.

Die verworren aussehende Galaxiengruppe links unten ist als Stephans Quintett bekannt. Dieses Quintett ist ungefähr 300 Millionen Lichtjahre entfernt und veranschaulicht dramatisch eine Mehrfachgalaxienkollision. Ihre mächtigen fortlaufenden Wechselwirkungen posieren für einen kurzen kosmischen Schnappschuss. Am Himmel liegen Quintett und NGC 7331 ungefähr einen halben Grad auseinander.

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Kollidierende Galaxien in Stephans Quintett

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Bildcredit: Hubble Legacy Archive, NASA, ESA; Bearbeitung und Bildrechte: Jose Jimenez Priego

Beschreibung: Wird eine dieser Galaxien überleben? Die beiden Spiralen von NGC 7318 kollidieren – man könnte es Halbfinale eines galaktischen Ausscheidungsturniers nennen. Dieses Bild entstand aus Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble. Wenn Galaxien zusammenstoßen, können viele Dinge passieren: Gravitationsbedingte Verzerrung, Gas wird verdichtet, was zu Sternbildungsschüben führt, und schließlich verschmelzen die beiden Galaxien zu einer. Da die beiden Galaxien zu Stephans Quintett gehören, findet in den nächsten Milliarden Jahren eine Schlussrunde mit kämpfenden Galaxien statt, mit dem wahrscheinlichen Ergebnis vieler verstreuter Sterne und einer riesigen Galaxie. Es ist gut möglich, dass die übrig bleibende Galaxie nicht leicht als eine der galaktischen Ursprungsbestandteile erkennbar sein wird. Stephans Quintett war die erste Galaxiengruppe, die als solche erkannt wurde, es ist zirka 300 Millionen Lichtjahre entfernt und mit einem mittelgroßen Teleskop im Sternbild des geflügelten Pferdes (Pegasus) zu sehen.

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Galaxien in Pegasus

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Bildcredit und Bildrechte: Alessandro Benedetti und Daniele Ceniti (AeW Observatory)

Beschreibung: Diese scharfe Weitwinkel-Teleskopansicht zeigt Galaxien, die hinter den Sternen und blassen Staubnebeln der Milchstraße an der nördlichen Grenze des hoch fliegenden Sternbildes Pegasus verstreut sind. Die große, markante Spirale NGC 7331 oben rechts ist etwa 50 Millionen Lichtjahre entfernt und eine der helleren Galaxien, die nicht in Charles Messiers berühmtem Katalog aus dem 18. Jahrhundert gelistet sind. Die verworren erscheinende Galaxiengruppe links unten ist als Stephans Quintett berühmt. Es ist etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernt und zeigt eine dramatische Mehrfach-Galaxienkollision, deren mächtigen andauernden Interaktionen für einen kurzen kosmischen Schnappschuss posieren. Am Himmel sind das Quintett und NGC 7331 etwa einen halben Grad voneinander entfernt.

Heute: partielle Sonnenfinsternis
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Stephans Quintett plus eins

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Bildmontage & Bearbeitung: Robert Gendler und Judy Schmidt
Bilddaten: Subaru-Teleskop (NAOJ), Hubble Legacy Archive, R. Gendler

Beschreibung: Stephans Quintett, die erste als solche erkannte kompakte Galaxiengruppe, ist auf diesem bemerkenswerten Bild dargestellt. Es wurde aus Daten des Hubble Legacy Archive und des Subaru-Teleskops auf dem Gipfel des Mauna Kea konstruiert. Die Galaxien des Quintetts versammeln sich nahe der Mitte des Feldes, doch eigentlich sind nur vier der fünf in einem kosmischen Tanz wiederholter naher Begegnungen gefangen, der etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernt stattfindet. Der Außenseiter ist jedoch leicht erkennbar. Die interagierenden Galaxien NGC 7319, 7318A, 7318B und 7317 haben einen markanteren gelblichen Schimmer. Sie weisen auch verzerrte Schleifen und Schweife auf, die unter dem Einfluss der zerstörerischen Gezeiten entstanden sind. Die bläulichste Galaxie NGC 7320 liegt im Vordergrund in einer Entfernung von etwa 40 Millionen Lichtjahren und gehört nicht zur wechselwirkenden Gruppe. Auf diesem Feld ist jedoch links über Stephans Quintett eine weitere Galaxie zu sehen: NGC 7320C, die ebenfalls 300 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Natürlich wäre, wenn man sie zu den vier interagierenden Galaxien hinzurechnet, das Ganze wieder ein Quintett. Stephans Quintett liegt innerhalb der Grenzen des hoch fliegenden Sternbildes Pegasus. In der geschätzten Entfernung der der wechselwirkenden Galaxien des Quintetts umfasst dieses Sichtfeld mehr als 500.000 Lichtjahre.

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Stephans Quintett

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Bilddaten: Hubble Legacy Archive, ESA, NASA; Bearbeitung: Al Kelly

Beschreibung: Die erste kompakte Galaxiengruppe, die je entdeckt wurde, Stephans Quintett, ist auf diesem prägnanten Bild dargestellt, das mithilfe von Daten aus dem umfangreichen Hubble-Legacy-Archiv erstellt wurde. Nur vier dieser fünf etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxien sind tatsächlich in einem kosmischen Tanz wiederholter naher Begegnungen aneinander gebunden. Der Ausreißer ist jedoch leicht zu erkennen. Die interagierenden Galaxien, NGC 7319, 7318A, 7318B und 7317, haben allesamt einen gelblichen Schimmer. Sie neigen auch zu verzerrten Schleifen und Schweifen, die unter dem Einfluss der zerstörerischen Gezeiten wachsen. Doch die vorwiegend bläuliche Galaxie, NGC 7320, liegt näher, sie ist nur 40 Millionen Lichtjahre entfernt und gehört nicht zur Gruppe wechselwirkender Galaxien. Stephans Quintett liegt innerhalb der Grenzen des hoch fliegenden Sternbildes Pegasus. In der geschätzten Entfernung des Quartetts interagierender Galaxien umfasst dieses Sichtfeld etwa 500.000 Lichtjahre. Wenn man sich jedoch nach links oben knapp außerhalb dieses Feldes begibt, können Astronomen eine weitere Galaxie erkennen, NGC 7320C, die ebenfalls 300 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Wenn man nun diese einschließt, bringt sie dem interagierenden Quartett den Quintett-Status zurück.

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Stephans Quintett

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Bilddaten: Hubble Legacy Archive, ESA, NASA; Bearbeitung: Hunter Wilson

Beschreibung: Stephans Quintett ist die erste kompakte Galaxiengruppe, die als solche erkannt wurde. Sie ist auf diesem plakativen Bild dargestellt, das aus Daten aus dem umfangreichen Hubble Legacy Archive erstellt wurde. Nur vier Galaxien der Gruppe, die etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernt ist, sind tatsächlich in einen kosmischen Tanz wiederholter naher Begegnungen involviert. Der Außenseiter ist allerdings leicht zu erkennen. Die vier miteinander wechselwirkenden Galaxien (NGC 7319, 7318A, 7318B und 7317) haben allesamt einen gelblichen Schimmer und neigen zu verzerrten Schleifen und Schweifen, die unter dem Einfluss zerstörerischer, von der Gravitation hervorgerufenen Gezeiten anwachsen. Doch die größere, bläuliche Galaxie, NGC 7320, liegt viel näher als die anderen. Sie ist nur 40 Millionen Lichtjahre entfernt und gehört nicht zu der interagierenden Gruppe. Die Einzelsterne in der Vordergrundgalaxie sind auf der scharfen Hubble-Ansicht zu erkennen, was darauf hinweist, dass sie viel näher liegt als die anderen. Stephans Quintett liegt innerhalb der Grenzen des hoch fliegenden Sternbildes Pegasus.

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Schwarze Löcher in verschmelzenden Galaxien

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Credit: NASA / Swift / NOAO / Michael Koss und Richard Mushotzky (Univ. Maryland)

Beschreibung: Gewaltige Galaxienverschmelzungen können sehr massereiche Schwarze Löcher speisen. Theoretisch ist das Ergebnis starke Strahlung von Regionen in der Nähe sehr massereicher Schwarzen Löcher, was einige der lichtstärksten Objekte im Universum erzeugt. Astronomen bezeichnen sie als aktive galaktische Kerne (AGN). Jahrzehntelang jedoch schien nur etwa 1 Prozent der AGN in einem Zusammenhang mit Galaxienverschmelzungen zu stehen. Neue Ergebnisse einer erstklassigen Himmelsdurchmusterung des NASA-Satelliten Swift im harten (energiereichen) Röntgenlicht zeigt nun jedoch einen starken Zusammenhang von AGN mit verschmelzenden Galaxien. Die harte Röntgenstrahlung durchdringt die Staub- und Gaswolken in verschmelzenden Galaxien leichter und zeigt, dass Strahlung von den aktiven Schwarzen Löchern vorhanden ist. Die Bildfelder zeigen die Orte (in Kreisen) der von Swift im Röntgenbereich entdeckten sehr massereichen Schwarzen Löcher in einer Vielzahl von verschmelzenden Galaxiensystemen. Die optischen Bilder stammen vom Kitt Peak National Observatory in Arizona. Oben in der Mitte ist NGC 7319 und eine kompakte Galaxiengruppe, die als Stephans Quintett bekannt ist.

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Stephans Quintett

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Credit: NASA, ESA und das Hubble SM4 ERO Team

Beschreibung: Die erste kompakte Galaxiengruppe, die als solche erkannt wurde, Stephans Quintett, ist auf diesem prächtigen Bild des kürzlich runderneuerten Weltraumteleskops Hubble dargestellt. Nur vier Galaxien dieser Gruppe, die etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernt ist, sind tatsächlich in einem kosmischen Tanz wiederholter naher Begegnungen aneinander gebunden. Das fünfte Rad am Wagen ist jedoch leicht zu erkennen. Die vier miteinander wechselwirkenden Galaxien (NGC 7319, 7318A, 7318B und 7317) haben einen allumfassenden gelblichen Schimmer und neigen zu verzerrten Schleifen und Schweifen, die unter dem Einfluss der alles zerreißenden durch die Gravitation hervorgerufenen Gezeiten entstanden sind. Doch die bläuliche Galaxie oben links (NGC 7320) liegt viel näher als die anderen. Sie ist lediglich 40 Millionen Lichtjahre entfernt und kein Mitglied der sich gegenseitig beeinflussenden Gruppe. In der Vordergrundgalaxie sind auf diesem scharfen Hubblebild Einzelsterne zu sehen – ein Hinweis, dass sie viel näher liegt als die anderen. Stephans Quintett liegt innerhalb der Grenzen des hoch fliegenden Sternbildes Pegasus.

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Galaxien in Pegasus

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Credit und Bildrechte: Dietmar Hager

Beschreibung: Diese weitreichende, scharfe Teleskopansicht zeigt Galaxien, die hinter den Sternen an der nördlichen Grenze des hoch fliegenden Sternbildes Pegasus verstreut sind. Oben rechts fällt NGC 7331 markant ins Auge. Die riesige Spirale, etwa 50 Millionen Lichtjahre entfernt, ist eine der helleren Galaxien, die nicht in Charles Messiers berühmtem Katalog aus dem 18. Jahrhundert vermerkt sind. Die verstört wirkende Galaxiengruppe links unten ist wohlbekannt als Stephans Quintett. Die etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernte Gruppe zeigt eine dramatische multiple Galaxienkollision, ihre mächtigen, fortlaufenden Wechselwirkungen posieren für einen kurzen kosmischen Schnappschuss. Am Himmel sind das Quintett und NGC 7331 nur etwa einen halben Grad voneinander entfernt.

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Galaxien im Pegasus

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Credit und Bildrechte: Dietmar Hager

Beschreibung: Diese weite, scharfe Teleskopsicht enthüllt Galaxien, die jenseits der Sterne nahe der nördlichen Grenze des hoch stehenden Sternbildes Pegasus verstreut sind. An prominenter Stelle steht NGC 7331 oben rechts. Diese riesige Spirale, an die 50 Millionen Lichtjahre entfernt, ist eine der helleren Galaxien, die nicht in Charles Messiers berühmtem Katalog aus dem 18. Jahrhundert enthalten sind. Die unruhig wirkende Gruppe von Galaxien unten links ist gut bekannt als Stephan’s Quintet. Dieses Quintett, das etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernt ist, zeigt eine dramatische Kollision mehrerer Galaxien, deren gewaltige, anhaltende Interaktionen sind für einen kurzen kosmischen Schnappschuss posiert sind. Am Himmel sind das Quintett und NGC 7331 etwa einen halben Grad voneinander entfernt.

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