Sonnenuntergang auf dem Mars

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Bildcredit: Mars Exploration Rover Mission, Texas A&M, Cornell, JPL, NASA

Beschreibung: Wie sieht ein Sonnenuntergang auf dem Mars aus? Um das herauszufinden, wurde der Roboter-Rover Spirit 2005 eingesetzt, um zu beobachten, wie die Sonne langsam unter den fernen Rand des Gusev-Kraters sank. Die Farben im obigen Bild wurden leicht verstärkt und so dargestellt, wie sie dem Auge eines menschlichen Forschers erscheinen würden. Feine Mars-Staubteilchen, die in der dünnen Atmosphäre verteilt sind, verleihen dem Himmel eine rötliche Farbe, doch der Staub streut auch blaues Licht nach vorne, weshalb der Himmel in der Nähe der untergehenden Sonne einen bläulich erscheint. Weil der Mars weiter von der Sonne entfernt ist, leuchtet diese etwas weniger hell, und ihr Durchmesser beträgt nur etwa zwei Drittel des auf der Erde sichtbaren Durchmessers. Durch Bilder wie dieses lernen Atmosphärenforscher nicht nur etwas über die Atmosphäre des Mars, sondern über Atmosphären im gesamten Sonnensystem, auch die unserer Heimaterde.

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Everest-Panorama vom Mars

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Bildcredit: Mars Exploration Rover Mission, Cornell, JPL, NASA

Beschreibung: Wenn Sie auf dem Mars stehen könnten, was würden Sie sehen? Verschieben Sie den Fensterinhalt und finden Sie es heraus. Der Roboterrover Spirit, der von 2004 bis 2009 auf dem Mars herumrollte, kletterte 2005 auf die Spitze eines Hügels und fotografierte drei Tage lang eine Bildserie, die digital zu einem 360-Grad-Panorama zusammengefügt wurden. Spirit hatte die Anweisung, Bilder mit der gleichen Auflösung zu fotografieren, die ein Mensch mit Sehschärfe 20/20 hätte. Das vollständige Panorama sehen Sie, wenn Sie auf das obige Bild klicken. Es weist einen Detailreichtum auf, der in der Geschichte der Marsoberflächenfotografie beispiellos ist. Das Panorama wurde auf dem Gipfel des Husband Hill fotografiert und wurde Everest-Panorama genannt – eine Anspielung auf die Aussicht am höchsten Berg der Erde. Im Gusev-Krater sind Felsen, rostiger Sand, eine Mars-Sonnenuhr, weite Ebenen, nahe und ferne Gipfel und Sandverwehungen zu sehen. In der Ferne tanzen rasch wandernde Staubteufel, zu sehen als schwache Geisterbilder in Rot, Grün oder Blau – die Farben der Filter, mit denen diese Ansicht in natürlichen Farben aufgebaut wurde.

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Letztes Marspanorama des Rovers Spirit

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Credit: Mars Exploration Rover Mission, NASA, JPL, Cornell; Bildbearbeitung: Kenneth Kremer, Marco Di Lorenzo

Beschreibung: Dies ist das Letzte, was der Rover Spirit auf dem Mars jemals sah. Spirit arbeitete Jahre über die an ihn gestellten Erwartungen hinaus, blieb schließlich im Marsschmutz stecken, und dann ging seine Energie zur Neige, während er die ungewöhnliche Oberflächenstruktur Homeplate auf dem Mars untersuchte. Im Vordergrund des obigen Panoramas sind zahlreiche Steine und Hänge zu sehen, welche die Columbia Hills auf dem Mars umgeben. Der seltsame Hügel mit der hell gefärbten Spitze nahe der oberen Bildmitte wurde „von Braun“ benannt und war ein künftiges Reiseziel, bevor Spirit stecken blieb. Einer Annahme zufolge gibt es einen Zusammenhang zwischen von Braun und marsianischem Vulkanismus. Letzte Woche stellte die NASA nach zahllosen vergeblichen Versuchen ihre Kontaktaufnahme mit Spirit ein. Eine halbe Welt entfernt rollt Spirits Schwesterroboter Opportunity weiterhin in Richtung des Kraters Endeavour; falls das glückt, wäre dieser dann der größte Krater, der von einem auf der Erde geschaffenen Roboter besucht wurde.

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Komantschen-Felsnase: Hinweis auf bewohnbare Vergangenheit des Mars

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Credit: Mars Exploration Rover Mission, JPL, NASA

Beschreibung: Könnte es auf dem Mars einst Leben gegeben haben? Heute könnten weder tierische noch pflanzliche Lebensformen von der Erde längere Zeit auf dem Mars überleben, weil mindestens eine Schlüsselzutat – flüssiges Wasser – auf der rostigen Oberfläche des Planeten fehlt. Obwohl es Hinweise der Marsrover gibt, dass es auf der Oberfläche des Mars vor langer Zeit flüssiges Wasser gegeben haben könnte, war das Wasser vermutlich zu sauer für das Gedeihen uns bekannter Lebensformen.

Kürzlich lieferte eine aktuellere, detailreiche Untersuchung eines ungewöhnlichen Vorsprungs aus Fels und Schmutz, auf den der robotische Rover Spirit im Jahr 2005 stieß, ein Indiz, dass nicht der gesamte Mars immer so sauer war. Der fragliche Hügel, welcher Komantschen-Fels genannt wurde und im Bild nahe dem oberen Rand zu sehen ist, scheint ungewöhnlich hohe Konzentrationen an Bestandteilen wie Magnesium-Eisen-Karbonat zu enthalten.

Dieses Bild ist in überhöhten Farben dargestellt, um die unterschiedlichen Zusammensetzungen hervorzuheben. Da Säure diese Karbonate löst, ist die Beständigkeit dieser Hügel ein Hinweis darauf, dass einst vielleicht weniger saures und somit für Leben günstigeres Wasser über den Mars geflossen sein könnte. Detailreichere Auswertungen und Schürfungen nach weiteren Anzeichen werden sicherlich durchgeführt.

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Rover Spirit in den Engineering Flats auf dem Mars

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Credit: Mars Exploration Rover Mission, JPL, NASA

Beschreibung: Ist das Kunst? Wenn ja, so war der Pinsel der Roboterrover Spirit, die Leinwand der Marsboden, und die Künstler waren die Wissenschaftler und Ingenieure der Mars Exploration Rover Mission. Dieses Panoramabild, das 2004 entstand und oben horizontal verkürzt dargestellt ist, entstand unbeabsichtigt – das MERS-Team instruierte Spirit in erster Linie die Felsblöcke in und um Hanks Höhle an einem Ort mit der Bezeichnung Engineering Flats auf dem Mars zu untersuchen. Nachdem er die Bodendarstellung mit ihren Reifenspuren erzeugt hatte, wurde der Rover Spirit angewiesen, das Areal zusammen mit seinem eigenen Schatten zu fotografieren. Während nun 2010 im Norden des Mars der Winter näherrückt, wird Spirit, der immer noch im Sand feststeckt, in einem Energie sparenden „Winterschlaf“-Modus platziert, bis der Frühling kommt und mehr direktes Sonnenlicht für den Betrieb des Roboterrovers zur Verfügung steht.

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Spirit trifft auf dem Mars auf weichen Untergrund

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Credit: Mars Exploration Rover Mission, JPL, NASA

Beschreibung: Wird Spirit sich aus dem weichen Marsboden befreien können? Der Roboter-Rover Spirit, der derzeit über den Mars rollt, geriet letzten Monat in unerwartet weichen Untergrund, während er den Roten Planeten erforschte. Es gibt Anlass zur Sorge, dass der Boden so weich ist, dass Spirit sich nicht selbst befreien kann, an Ort und Stelle bleiben und in Zukunft das untersuchen muss, was er von seiner aktuellen Postition aus nahe einer ungewöhnlichen Marslandschaft mit der Bezeichnung Home Plate erreichen kann. Auf dem obigen Bild scheint sich das Vorderrad vorwiegend weiter einzugraben, wenn es gedreht wird, während sich das Vorderrad auf der anderen Seite nicht mehr dreht und von dem fünf Jahre alten maschinellen Forscher weitergeschleift wird. In der Ferne füllen Steine und rostiger Schmutz die außerirdische Landschaft vor dem dahinter liegenden Husband Hill. Die NASA beobachtet die Situation weiterhin, Ingenieure und Wissenschaftler haben immer noch neue Ideen, wie man Spirits sechs Räder einsetzen könnte. Weit entfernt auf dem Mars setzt Spirits Zwilling Opportunity seine zwei Jahre lange Reise zum Endeavour-Krater fort.

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Bonestell-Panorama auf dem Mars

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Credit: Mars Exploration Rover Mission, Cornell, JPL, NASA

Beschreibung: Wenn Sie auf dem Mars stehen könnten – was würden Sie sehen? Eine unvergessliche Aussicht könnte das oben dargestellte 360-Grad-Panorama, das vom Roboter-Rover Spirit im Laufe letzten Jahres aufgenommen wurde. Das obige Bild besteht aus mehr als 200 Aufnahmen und wurde zum fünften Jahrestag der Landung Spirits auf dem Roten Planeten veröffentlicht. Das Bild wurde von der Stelle aus, an der Spirit stehenblieb um den Winter zu verbringen, nahe einem ungewöhnlichen Plateau, der Home Plate, aufgenommen. Auf dem beschrifteten Bild sind Felsen, Hügel, Gipfel, Grate, Ebenen im Inneren des Gusev- Kraters und alte Spuren des fahrenden Rovers Spirit zu sehen. Die Bildfarbe wurde dem, was ein Mensch sehen würde, angepasst und nach dem berühmten Weltraumkünstler Chesley Bonestell benannt.

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Schatten eines Marsroboters

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Credit: Mars Exploration Rover Mission, JPL, NASA

Beschreibung: Was wäre, wenn Sie Ihren Sachatten auf dem Mars sehen würden, und er wäre nicht menschlich? Dann wären Sie vielleicht der Rover Opportunity, der derzeit den Mars erforscht. Opportunity und sein Schwesterroboter Spirit sondieren den Roten Planeten seit Anfang 2004, fanden Hinweise auf frühere Wasservorkommen und senden atemberaubende Bilder quer durchs innere Sonnensystem. Auf dem Bild oben blickt Opportunity von der Sonne weg in den Endurance-Krater und sieht seinen eigenen Schatten. Zwei Räder sind unten links und rechts zu sehen, während der Boden und die Wände des ungewöhnlichen Kraters im Hintergrund zu sehen sind. Opportunity und Spirit haben nun mehr als vier Jahre auf dem Mars verbracht, die rote Welt erforscht und neue Hinweise für die weit zurückliegende nasse Vergangenheit des am zweitbesten bewohnbaren Planeten unseres Sonnensystems gefunden.

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West-Valley-Panorama des Rovers Spirit auf dem Mars

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Credit: Mars Exploration-Rovermission, Cornell, JPL, NASA

Beschreibung: Wie sieht Mars von hier aus aus? Bevor er über raues und schlüpfriges Terrain wanderte, um sein Winterschlaf-Quartier zu erreichen, erkletterte der Roboterrover Spirit letzten September ein kleines Plateau, das Home Plate genannt wird, und fotografierte die oben abgebildete spektakuläre Aussicht. Ein Teil der eigenartig abgeflachten Home Plate ist die hell gefärbte, im Vordergrund des Panoramas sichtbare Landschaft. Links auf dem Bild ist in einer Entfernung von etwa acht Kilometern der Grissom-Hügel zu sehen, während links im Vordergrund der Tsiolkovski-Grat hingestreut ist. Rechts liegt in einer Entfernung von etwa 800 Metern der Husband Hill, ein Merkmal, das bereits von Spirit auskundschaftet wurde und im Panorama als der höchste sichtbare Punkt in westliche Richtung hervorsticht. Das Bild-Insert ist eine Nahaufnahme eines kleinen Vorsprungs, informell Little Bigfoot genannt – ein regloser Stein, der wegen seiner oberflächlichen Ähnlichkeit mit einer menschlichen Lebensform einiges an Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Beharrliche Bildforscher können Little Bigfoot im linken Vordergrund des hoch aufgelösten Panoramas ausmachen. Spirit erreichte im Dezember erfolgreich seinen Energie sparenden Winterhafen.

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Ungewöhnlicher Reichtum an Siliziumdioxid im Marsboden entdeckt

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Credit: Mars Exploration Rover Mission, Cornell, JPL, NASA

Beschreibung: Sie rollen gerade über den Mars und legen unerwartet etwas hellen Boden frei. Sie bleiben stehen. Sie drehen um. Sie kehren zurück, um den Boden zu untersuchen und finden heraus, dass es sich um fast reines Siliziumdioxid handelt – den Hauptbestandteil von Quarz und Glas. Ein solcher Untergrund wurde noch nie zuvor auf dem Mars gefunden. Wie ist dieser Boden entstanden? Da Sie der robotische Rover Spirit sind, der gegenwärtig über den Mars rollt, schicken Sie zwecks Analyse Bilder und Daten zur Erde. Ihre Wissenschaftler-Freunde vom blauen Wasserplaneten meinen, dass solcher Boden auf der Erde üblicherweise entweder durch vulkanische Dämpfe oder heiße Quellen entsteht. Besonders die zweite Hypothese lässt wieder einmal eine nasse Vergangenheit für einen Teil des Planeten Mars vermuten, in der möglicherweise heißes mit Silizium gesättigtes Wasser den weißen Boden abgelagert hat. Interessanterweise gedeihen auf der Erde lebende Mikroben üblicherweise unter beiden Bedingungen. Dieses Bild ist der freigelegte helle Boden rechts sichtbar.

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Marsrover rennt um sein Leben

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Credit: NASA, JPL-Caltech, USGS, UNM, HiRise

Beschreibung: Der Marsrover Spirit ist derzeit im Rennen seines Lebens. Der rollende Roboter versucht einen Außenposten zu erreichen, um dort den Winter zu verbringen, doch er fährt sich immer wieder im weichen Marssand fest. Wissenschaftler auf der Erde hoffen, dass Spirit noch vor Ende dieses Monats einen Abhang am Nordrand der ungewöhnlichen, als Home Plate bezeichneten Formation  erreichen kann, ehe der nördliche Winter auf dem Mars beginnt. Wenn er diesen Abhang erreicht, könnte der Rover eine ausreichende Schräglage in Richtung Sonne einnehmen, um den benötigten Zuwachs an Effizienz für seine Energie absorbierenden Solarpaneele zu erreichen. Diese Karte zeigt den Weg Spirits ab Juli 2004 bis letzten Monat.

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