360-Grad-Marspanorama von Curiosity

Roboterrover Curiosity zeigt ein 360-Grad-Panorama mit Mount Sharp und Maria Gordon Notch im Krater Gale auf dem Mars.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS; Bearbeitung und Lizenz: Elisabetta Bonora und Marco Faccin (aliveuniverse.today)

Beschreibung: Welcher Weg führt auf den Mount Sharp? Anfang September setzte der Roboterrover Curiosity seinen Aufstieg auf den Zentralberg des Kraters Gale fort, um nach weiteren Hinweisen auf urzeitliches Wasser zu suchen sowie nach der Möglichkeit, ob es einst Leben auf dem Mars geben konnte.

Kürzlich fotografierte der rollende Rover an einem Marsmorgen noch vor seiner nächsten Erkundungsbohrung dieses 360-Grad-Panorama, um dem menschlichen Curiosity-Team auf der Erde zu helfen, die Landschaft zu erkunden und mögliche künftige Routen zu planen. Das horizontal komprimierte Bild zeigt eine interessante Aussicht auf dem Mars mit mehrschichtigen Hügeln, rotem Gesteinsboden, grauem Flugsand und einer staubigen Atmosphäre.

Der Hügel links neben der Mitte wurde nach der berühmten schottischen Geologin Maria Gordon Notch benannt. Derzeit ist geplant, dass Curiosity auf seiner Forschungsreise rechts neben Gordon Notch vorbeifährt, um ihn zu erkunden.

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Der Marsfels Rochette

Dieses Bild von Missions-Sol 180 (22. August) des Marsrovers Perseverance zeigt den Boden des Kraters Jezero mit dem Felsen Rochette.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech

Beschreibung: Dieses scharfe Bild wurde an Missions-Sol 180 (22. August) von einer Gefahrenkamera auf dem Rover Perseverance aufgenommen. Es zeigt den Blick auf den mit Steinen übersäten Boden des Kraters Jezero auf dem Mars. Links unten ist eines der lenkbaren Vorderräder des Rovers mit einem Durchmesser von 52,5 Zentimetern zu sehen. In der Mitte liegt ein großer Felsen mit dem Spitznamen Rochette.

Die Missionsplanerinnen und -planer möchten Rochette nicht auslassen. Stattdessen soll Perseverance mit seinem zwei Meter langen Roboterarm die Felsoberfläche anschleifen, um festzustellen, ob sich seine Konsistenz für eine Probenentnahme mit dem Kerbbohrer des Rovers eignet, mit einer Dicke von etwas mehr als einem Bleistift. Die von Perseverance gesammelten Proben würden von einer künftigen Marsmission zur Erde gebracht.

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Krater Jezero: Erhöhte Grate in Stereo

Marshubschrauber Ingenuity zeigt erhöhte Rücken im Krater Jezero, hier in Stereo zu sehen.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Ingenuity

Beschreibung: Mit rotblauen Brillen könnt ihr über der Marsoberfläche schweben. Diese Stereo-Farbansicht wurde am 24. Juli beim 10. Flug des Marshubschraubers Ingenuity (Ginny) auf dem Roten Planeten fotografiert. Aus zwei Bildern von Ingenuitys Farbkamera, die beide in einer Höhe von 12 Metern – und für die Stereoperspektive in einem Abstand von einigen Metern – fotografiert wurden, entstand diese Farbanaglyphe.

Ingenuitys Stereobilder wurden auf Anfrage des Wissenschaftsteams des Marsrovers Perseverance erstellt. Das Team erwägt einen Besuch dieser erhöhten Grate auf dem Boden des Kraters Jezero beim ersten Forschungseinsatz von Perseverance.

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Krieg und Liebe im Mondschein

Mond, Venus und Mars am 11. Juli nach Sonnenuntergang im Westen in der Provinz Lualaba, Demokratische Republik Kongo.

Bildcredit und Bildrechte: Shi Huan

Beschreibung: Die Venus, benannt nach der römischen Göttin der Liebe, und Mars, der Namensvetter des Kriegsgottes, treffen sich auf dieser heiteren Himmelsansicht im Mondlicht. Das Bild wurde am 11. Juli in der Provinz Lualaba in der Demokratischen Republik Kongo (Planet Erde) kurz nach Sonnenuntergang am westlichen Himmel in der Dämmerung fotografiert. Die Aufnahme zeigt auch, wie Erdschein die sonst dunkle Oberfläche des jungen Sichelmondes beleuchtet.

Der Mond ist inzwischen weitergewandert. Die Venus leuchtet noch als Abendstern im Westen, sie ist nach Sonne und der Mond das dritthellste Gestirn am irdischen Himmel. Der Mars ist hier über der gleißenden Venus zu sehen, er wanderte sogar näher zum hellen Planeten, am 13. Juli war er nur eine Mondbreite davon entfernt.

Seither wanderte der Mars in der Dämmerung langsam von der viel helleren Venus fort, doch beide reisen weiter zum hellen Stern Regulus, dem Alphastern im Sternbild Löwe. Dieser liegt außerhalb des oberen Bildrandes und erwartet in den nächsten Tagen in der Dämmerung Besuch am Himmel, erst von der Venus, dann vom Mars.

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Das Marsgesicht

Die Raumsonde Viking Orbiter fotografierte einen Tafelberg, der auf dem Foto wie ein Gesicht aussieht.

Bildcredit: NASA, Viking 1 Orbiter

Beschreibung: Wäre es nicht lustig, wenn Wolken Schlösser wären? Und wenn die Wäsche auf dem Schlafzimmersessel eine Superheldin wäre? Und was wäre es für ein Spaß, wenn felsige Tafelberge auf dem Mars interplanetare Denkmäler des menschlichen Gesichts wären?

Wolken sind jedoch schwebende Tröpfchen aus Wasser und Eis. Wäsche besteht aus Baumwolle, Wolle oder Plastik, die zu Kleidung verwoben wird. Berühmte Tafelberge auf dem Mars, die unter Namen wie Marsgesicht benannt sind, erscheinen auf besseren Bildern ziemlich natürlich. Ist die Wirklichkeit also langweilig?

Nun: Niemand weiß, wieso aus manchen Wolken Regen fällt. Niemand weiß, ob auf dem Mars Leben entstanden ist. Niemand weiß, warum die Wäsche auf dem Schlafzimmersessel wie Wurzelbier riecht. Wissenschaftliche Forschung kann nicht nur Rätsel lösen, sondern auch neues Wissen liefern, größere Rätsel aufgeben und sogar noch tiefschürfendere Fragen stellen.

Während die Menschheit das Universum erforscht, fängt der Spaß – durch Entdeckungenvielleicht gerade erst an.

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Perseverance macht ein Selfie mit Ingenuity

Selbstporträt von Perseverance mit den Instrumenten Mastcam-Z und SuperCam und dem Hubschrauber Ingenuity.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS

Beschreibung: An Sol 46 (auf der Erde der 6. April 2021) streckte der Rover Perseverance einen Roboterarm aus, um sein erstes Selbstporträt auf dem Mars zu fotografieren. Doch die WATSON-Kamera am Ende des Arms wurde für Nahaufnahmen von Marsgestein und Oberflächendetails konstruiert, nicht für einen schnellen Schnappschuss mit Freunden und lächelnden Gesichtern.

Mit viel Teamarbeit und wochenlanger Planung an Marszeit gelang es, eine komplexe Serie an Fotos und Kamerabewegungen zu programmieren, um Perseverance und seine Umgebung abzubilden. So entstandenen 62 Einzelbilder, die zu einem detailreichen Mosaik kombiniert wurden. Es ist eines der komplexesten bisher fotografierten Marsrover-Selbstporträts.

Auf dieser Selfie-Version blicken die Instrumente Mastcam-Z und SuperCam zu WATSON am Ende des ausgestreckten Roverarms. Etwa vier Meter neben Perseverance steht seine Roboterfreundin Ginny (Ingenuity), der Marshubschrauber.

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Zhurong: Neuer Rover auf dem Mars

Die chinesische Mission Tianwen-1 brachte im Mai den Rover Zhurong zum Mars.

Bildcredit: China National Space Administration

Beschreibung: Auf dem Mars rollt ein neuer Rover. Mitte Mai brachte die chinesische Mission Tianwen-1 den Rover Zhurong zum Roten Planeten. Mars bedeutet auf Chinesisch „Planet des Feuers“, und der Name des Rovers Zhurong bedeutet in der chinesischen Mythologie in etwa „Gott des Feuers“.

Zhurong landete in der nördlich gelegenen Utopia Planitia, dem größten bekannten Einschlagbecken im Sonnensystem. In diesem Gebiet soll es viel unterirdisches Eis geben. Neben vielen anderen wissenschaftlichen Instrumenten besitzt Zhurong ein Radargerät, sogar 100 Meter tief liegendes Eis aufspüren kann.

Der Rover Zhurong von der Größe eines Lastenrades ist hier neben seiner Landeplattform abgebildet. Das Foto stammt von einer ferngesteuerten Kamera, die vom rollenden Rover platziert wurde. Zhurongs für 90 Tage geplante Mission umfasst die Geologie, den Boden und die Atmosphäre des Mars in der Utopia Planitia.

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Die leuchtenden Wolken des Mars

Dieses Mosik vom 3063. Marstag des Rovers Curiosity zeigt die verwitterte, geschichtete Flanke des Mount Mercou.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS

Beschreibung: Die verwitterte, geschichtete Flanke des Mount Mercou ragt im Vordergrund dieses Mosaiks auf, das mit der Mastkamera des Marsrovers Curiosity fotografiert wurde. Die Szenerie wurde aus 21 Einzelbildern erstellt, die am 19. März 2021 kurz nach Sonnenuntergang aufgenommen wurde. Es war der 3063. Marstag von Curiositys laufender Erkundung des Roten Planeten.

In der Marsdämmerung leuchten immer noch Wolken noch in großer Höhe, die das Licht der Sonne unter dem lokalen Horizont reflektieren, wie leuchtende Nachtwolken auf dem Planeten Erde. Es treiben zwar auch Wolken aus Wassereis durch die dünne Marsatmosphäre, doch diese zarten Wolken schweben in extremer Höhe und könnten aus gefrorenem Kohlendioxid, also aus Trockeneiskristallen, bestehen. Curiositys Mastkamera fotografierte auch schillernde Perlmuttwolken, was dem Marshimmel zarte Farben verlieh.

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Utopia auf dem Mars

Landeplatz einer Viking-Sonde 1976 in der Utopia Planitia auf dem Mars.

Bildcredit: NASA, das Viking-Projekt, M. Dale-Bannister (Universität Washington)

Beschreibung: Die ausgedehnte Utopia Planitia auf dem Mars ist auf diesem Bild aus dem Jahr 1976 von Geröll und Felsbrocken übersät. Die Landschaft der hoch im Norden liegenden Marsebene wurde aus Farb- und Schwarz-weiß-Bilddaten der Landesonde Viking 2 erstellt und entspricht etwa dem Eindruck des menschlichen Auges.

Zum Vergleich: Der markente abgerundete Fels nahe der Mitte ist etwa 20 Zentimeter groß. Der dunkle, eckige Fels rechts weiter hinten im Bild hat einen Durchmesser von ungefähr 1,5 Metern. Im Sichtfeld seht ihr auch zwei Gräben, die der Probengreifarm der Sonde gezogen hat, weiters die abgeworfene Schutzhülle, die den Kopf des Probengreifarms bedeckt hatte, und rechts unten eine der staubbedeckten Standfläche der Landesonde.

Am 14. Mai landete der chinesische Marsrover Zhurong erfolgreich auf dem Mars und schickte die ersten Bilder seines Landeplatzes in der Utopia Planitia.

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Die Qualle und der Mars

Links steht der Quallennebel im Sternbild Zwillinge zwischen Mu and Eta Geminorum, rechts der Planet Mars.

Bildcredit und Bildrechte: Jason Guenzel

Beschreibung: Diese reizvolle Szene zeigt den blassen, schwer fassbaren Quallennebel. Im Teleskopsichtfeld sind zwei helle, gelbliche Sterne zu sehen, Mu und Eta Geminorum, sie stehen links über und knapp unter dem Quallennebel. Sie sind kühle Rote Riesen und liegen am Fuß der himmlischen Zwillinge. Der Quallennebel selbst schwebt links unter der unter Mitte, es ist ein heller, gewölbter Emissionsgrat mit baumelnden Tentakeln.

Die kosmische Qualle ist Teil des blasenförmigen Supernovaüberrests IC 443, dieser ist die sich ausdehnende Trümmerwolke eines explodierten massereichen Sterns. Das Licht der Explosion erreichte den Planeten Erde vor mehr als 30.000 Jahren. Wie sein Vetter in astrophysikalischen Gewässern, der Krebsnebel-Supernovaüberrest, enthält bekanntlich auch der Quallennebel einen Neutronenstern, das ist der Überrest des kollabierten Sternkerns.

Dieser Teleskopschnappschuss wurde am 30. April erstellt und zeigt auch Mars. Der Rote Planet wandert derzeit über den frühen Abendhimmel und leuchtet rechts im Sichtfeld in einem gelblichen Licht. Der Quallennebel ist ungefähr 5000 Lichtjahre entfernt, während Mars derzeit nur etwa 18 Lichtminuten von der Erde entfernt ist.

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Ingenuity zeigt Perseverance

Die Flugdrohne Ingenuity auf dem Mars schoss am 25. April dieses scharfe Bild in 5 Metern Höhe.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Ingenuity

Beschreibung: Die Flugdrohne Ingenuity schoss am 25. April beim Flug in einer Höhe von 5 Metern dieses scharfe Bild. Bei ihrem zweiten Flug über die Marsoberfläche blickte Ingenuitys Farbkamera zurück zu ihrer aktuellen Basis beim Gebrüder-Wright-Feld und dem Octavia-E.-Butler-Landeplatz, der von den Spuren des Rovers Perseverance am oberen Bildrand markiert ist. Perseverance selbst schaut etwa 85 Meter entfernt von der linken oberen Ecke aus zu. Die Enden von Ingenuitys Landebeinen ragen links und rechts über den Rand des Sichtfeldes der Kamera.

Bei ihrem vierten Flug am 30. April, der Rekorde setzte, sammelte Ingenuity Bilder einer möglichen neuen Landezone, ehe sie zum Gebrüder-Wright-Feld zurückkehrte. Ingenuitys fünfter Flug wäre ein Einwegflug, um das Marsflugzeug zu einem neuen Landeplatz zu bringen und eine neue Phase der operativen Demonstrationsflüge einzuleiten.

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