Lovejoy im neuen Jahr

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Bildcredit und Bildrechte: Damian Peach

Beschreibung: Komet Lovejoy (C/2013 R1), ein Rivale des besiegten Kometen ISON im Jahr 2013, streift noch immer über den frühen Morgenhimmel und ist auf dieser sternklaren Szenerie vom Neujahrstag festgehalten. Das Bildfeld zeigt etwa 3,5 Grad vom Hintergrund blasser Sterne im Sternbild Herkules. Komet Lovejoy ist vor der Morgendämmerung an dunklen Orten nur knapp mit bloßem Auge sichtbar und bleibt auf der Nordhalbkugel ein gutes Ziel für Himmelsbeobachter mit Fernglas. Doch auf dieser detailreichen Aufnahme kommen Lovejoys schöne Schweife und die verlockende grünliche Koma besser zur Geltung beim Blick mit dem Fernglas. Komet Lovejoy ist kein Sonnenstreifer. Er erreichte seine größte Annäherung an die Sonne am 22. Dezember und zog seine Schleife hoch über der Ebene der Ekliptik. Nun, da er ins äußere Sonnensystem unterwegs ist, begann Lovejoy das neue Jahr etwa 6,7 Lichtminuten vom Planeten Erde entfernt.

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Komet Lovejoy über einer Windmühle

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Bildcredit und Bildrechte: Jens Hackmann

Beschreibung: Lovejoy ist weiterhin ein eindrucksvoller Kamerakomet. Oben wurde Komet C/2013 R1 (Lovejoy) über der Windmühle in Saint-Michel-l’Observatoire in Südfrankreich auf einer sechs Sekunden belichteten Aufnahme abgebildet. Im Vordergrund liegt ein Lavendelfeld. Komet Lovejoy sollte für Beobachter der Nordhalbkugel noch fast den ganzen Dezember einen Großteil der Nacht Fotogelegenheiten bieten, obwohl er im Laufe des Monats verblasst und vor Sonnenaufgang seinen höchsten Punkt am Himmel erreicht. Persönlich ist der Komet am besten mit Fernglas zu sehen. Komet Lovejoy, ein gewaltiger schmutziger Schneeball, wurde zuletzt vor etwa 7000 Jahren im inneren Sonnensystem gesichtet, etwa zu der Zeit, als die Menschen das Rad erfanden.

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Komet Lovejoy und die Ruine von Schloss Mörby

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Bildcredit und Bildrechte: P-M Hedén (Clear Skies, TWAN)

Beschreibung: Dieser neue Komet ist ziemlich fotogen. Der vor erst drei Monaten entdeckte Komet Lovejoy wurde letzte Woche durch die Ruine des historischen Schlosses Mörby (Schweden) hindurch fotografiert, als er eine grün leuchtende Koma und mehrere Grad lange nachziehende Schweife zur Schau stellte. Die letzten Wochen waren eine ungewöhnlich aktive Zeit für Kometenbeobachter, da vier Kometen gleichzeitig mit Fernglas sichtbar waren: ISON, Lovejoy, Encke und LINEAR. Komet C/2013 R1 (Lovejoy) ist derzeit an dunklen Orten mit bloßem Auge sichtbar. Da der Neumond am Dienstag für wenig Streulicht sorgt, sind die nächsten Tage eine gute Gelegenheit, um Komet Lovejoy zu sehen, wenn er seine größte Helligkeit erreicht. In zweieinhalb Wochen erreicht Komet Lovejoy den sonnennächsten Punkt seiner Bahn und ist dann weniger weit von der Sonne entfernt als die Erde.

Neues von ISON: Sichtungen von Sonnenbeobachtungs-Raumsonden
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Komet Lovejoy vor der Galaxie M63

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Bildcredit und Bildrechte: Damian Peach

Beschreibung: Komet Lovejoy wurde letzte Woche fotografiert, als er vor der Spiralgalaxie M63 vorbeizog. Entdeckt wurde er vor erst drei Monaten, und er hat fast seine Maximalhelligkeit erreicht. Komet Lovejoy ist an dunklen, nördlichen Beobachtungsorten vor der Dämmerung in der Nähe des Großen Wagens mit bloßem Auge zu sehen. C/2013 R1 (Lovejoy), ein unerwarteter Rivale des Kometen ISON, ist oben abgebildet und stellt derzeit eine große, grüne Koma und einen schön strukturierten Ionenschweif zur Schau. Inzwischen ist Komet Lovejoy auf dem Weg zurück ins äußere Sonnensystem, sollte aber noch ein paar Wochen lang ein gutes Ziel für Ferngläser bleiben. Umgekehrt liegt die Spiralgalaxie M63 in weiter Ferne, bleibt voraussichtlich unbewegt am Himmel und hält ihre relative Helligkeit für mindestens die nächsten paar Millionen Jahre.

Aktuell: Die unendliche Geschichte des Kometen ISON
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Komet Lovejoy und M44

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Bildcredit und Bildrechte: Damian Peach

Beschreibung: Während sie gespannt darauf warten, dass Komet ISON weiterhin heller wird, während er sich der Sonne nähert, können Beobachter des Nordhimmels vor der Morgendämmerung im Osten drei weitere helle Kometen beobachten. Von diesen ist Komet Lovejoy C/2013 R1 derzeit der hellste am Morgenhimmel. Dieser Komet Lovejoy wurde erst im September entdeckt, er ist kein die Sonne streifender Komet, ist fast schon mit bloßem Auge sichtbar und kann an sehr dunklen Orten erspäht werden. Auf dieser Teleskopansicht vom 7. November stellt er eine grünliche Koma und einen Schweif zur Schau. Komet Lovejoy ist etwa 1/2 AE von unserem lieblichen Planeten und 1,2 AE von der Sonne entfernt. Der Komet hat ein fotogenes Messier-Erlebnis, er streift nämlich an dem bekannten Sternhaufen M44 – Praesepe im Krebs – vorbei. Der gelbliche, helle Stern Delta Cancri steht nahe dem unteren Bildrand.

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Kleiner Planet Lovejoy

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Bildcredit und Bildrechte: Alex Cherney (Terrastro, TWAN)

Beschreibung: Komet Lovejoy, einst eine strahlende Erscheinung in der Dämmerung der Südhalbkugel, verblasst nun, doch sein langer Schweif erstreckt sich nahe dem Himmelssüdpol über den Himmel. Der Komet wurde am Morgen des 30. Dezember aufgenommen und erscheint am Rand dieses kleinen Planeten. Natürlich ist der kleine Planet eigentlich die Erde.

Das Bild wurde aus einem 12-Bild-Mosaik erstellt, um ein Kugelpanorama zu erzeugen. Die stereografische Projektion, die zur Kartierung der Bildpunkte angewendet wurde, ist genau unter der Kamera zentriert und als Kleiner-Planet-Projektion bekannt.

Die Sterne, die diesen kleinen Planeten umgeben, standen über dem wolkigen Horizont des Fotografen nahe der Bay of Islands an der Great Ocean Road im Süden von Victoria (Australien). Entlang der Milchstraße ist der Komet zusammen mit anderen Himmelslichtern zu erkennen, wenn Sie den Mauspfeil über das Bild schieben. Die sehr hellen Sterne Kanopus und Sirius stehen rechts neben dem kleinen Planeten.

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Komet Lovejoy und die ISS

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Bildcredit: Links: Carlos Caccia, (Intendente Alvear, Argentina) / Rechts: Dan Burbank (ISS Expedition 30, NASA)

Beschreibung: Am 24. Dezember ging Komet Lovejoy im Zwielicht der Dämmerung auf, und seine vom Sonnenwind zurückgefegten Schweife wölbten sich über dem östlichen Horizont. Oben links ist die frühmorgendliche Erscheinung des Kometen bei Intendente Alvear in der argentinischen Provinz La Pampa zusammen mit der südlichen Milchstraße zu sehen. Die kurzen Sternspuren enthalten die hellen Südhimmelsterne Alpha und Beta Centauri nahe der Bildmitte, doch der lange, helle Streifen, der den Kometenschweif kreuzt, befindet sich etwas näher. Als er auf einen guten Moment wartete, um diese Aufnahme zu beginnen, bildete der Fotograf auch die Internationale Raumstation ab, die noch im Sonnenlicht glänzte, während sie (von unten nach oben) über dem Horizont in der Umlaufbahn dahinzog. Das rechte Bildfeld ist eine Ansicht des Kometen Lovejoy über dem Horizont von der Raumstation aus, nur zwei Tage zuvor fotografiert. Hier fotografierte Dan Burbank, Kommandant der Expedition 30, den Kometen Lovejoy, kurz bevor die Sonne in einem spektakulären Video (hier verlinkt) aufging. Sogar unter Berücksichtigung anderer Ansichten, die der niedrige Erdorbit bietet, beschreibt Burbank den Kometen als „das beeindruckendste Ding, das ich je im Weltraum gesehen habe.“

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Komet Lovejoy über dem Paranal

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Bildcredit und Bildrechte: Guillaume Blanchard

Beschreibung: Komet Lovejoy (C/2011 W3) überlebte seine nahe Begegnung mit der Sonne zu Beginn dieses Monats und nahm damit pünktlich zu Weihnachten seinen Platz unter den Wundern des Südhimmels ein. Die Schweife des sonnenstreifenden Kometen, die hier vor Sonnenaufgang über dem Paranal-Observatorium in Chile zu sehen sind, erstrecken sich hoch über dem östlichen Horizont. Sie umfassen mehr als 20 Grad am Himmel und gehen zusammen mit der Ebene unserer Galaxis, der Milchstraße, auf. Lovejoy, der selbst ein atemberaubendes Spektakel ist, tritt auf dieser himmlischen Bühne zusammen mit Sternen und Nebeln des Südens auf, darunter der großen und der kleinen Magellanschen Wolke rechts neben der Teleskopkuppel und dem Leuchten des Zodiakallichtes am linken Bildrand. Diese Weitwinkelszenerie mit den Einheiten des Very Large Telescopes auf dem Paranal im Vordergrund wurde am 23. Dezember aufgenommen. Während sich der Komet Lovejoy sich von der Sonne entfernt, werden seine Schweife länger, obwohl der Komet schwächer wird.

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Komet Lovejoy: Überlebender Sonnenstreifer

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Credit: LASCO, SOHO Consortium, NRL, ESA, NASA

Beschreibung: Wie viele andere die Sonne streifenden Kometen wurde beim Kometen Lovejoy (C/2011 W3) nicht erwartet, dass er seine nahe Begegnung mit der Sonne überleben würde. Doch das tat er. Auf diesem Bild, das mit einem Koronografen an Bord der auf die Sonne gerichteten Raumsonde SOHO gemacht wurde, erkennt die immer noch zur Erde gerichteten Reste des Schweifes, als der gleißende Kopf bzw. die Koma am 16. Dezember aus dem Sonnenglanz hervortrat. Die Position der Sonne hinter der verdunkelnden Scheibe, welche den übermächtigen Glanz abdeckt, wird vom weißen Kreis markiert. Komet Lovejoys Koma, die vom Schweif getrennt ist, ist so hell, dass die Pixel der Kamera überbelichtet sind und helle, waagrechte Streifen entstehen. Anhand ihrer Umlaufbahnen wird vermutet, dass Kometen, die die Sonne streifen, zur Kreutz-Gruppe gehören, welche durch den stufenweisen Zerfall eines einzigen Kometen entstand, welcher im 12. Jahrhundert der Sonne sehr nahe kam. Die meisten wurden mit SOHOs Kameras entdeckt, doch anders als die meisten Sonnenstreifer wurde dieser zuvor von dem australischen Astronomen Terry Lovejoy an einer Sternwarte auf der Erde entdeckt. Komet Lovejoy hat sich der Sonnenoberfläche zirka 120.000 Kilometer angenähert und hatte wahrscheinlich einen riesigen Kometenkern, um diesen intensiven Periheldurchgang zu überleben. Eindrucksvolle Videos dieser Begegnung vom Solar Dynamics Observatory sind hier zu finden.

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