Mars in der Kurve

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Bildcredit und Bildrechte: Cenk E. Tezel, Tunç Tezel (TWAN)

Beschreibung: Dieses Komposit aus Bildern, die von Ende Oktober 2011 (oben rechts) bis Anfang Juli 2012 (unten links) in Abständen von etwa 5 bis 7 Tagen fotografiert wurden, zeigt die Rückwärtsbewegung des rötlich gefärbten Mars am Nachthimmel des Planeten Erde.

Um die Punkte der rückläufigen Marsschleife zu verbinden, schieben Sie einfach Ihren Mauspfeil über das Bild. Natürlich änderte jedoch der Mars seine Bewegungsrichtung entlang seiner Bahn nicht. Stattdessen ist die scheinbare Rückwärtsbewegung vor den Hintergrundsternen die Wiederspiegelung der Bewegung der Erde selbst. Eine rückläufige Bewegung ist zu sehen, wenn die Erde Planeten, die weiter von der Sonne entfernt sind, innen überholt, wobei sich die Erde wegen ihres kleineren Orbits schneller bewegt.

Am 4. März 2012 stand Mars in Opposition – und somit am irdischen Himmel gegenüber der Sonne – und stand fast am nächsten und hellsten in der Mitte des Bildes. Kürzlich landete der Rover Curiosity auf der Oberfläche des Roten Planeten, der am 26. November startete, als der Mars nahe dem Kreuzungspunkt seiner rückläufigen Schleife stand. Der Mars ist derzeit in der Nähe von Saturn und dem hellen Stern Spica zu sehen, und zwar nach Sonnenuntergang am westlichen Horizont.

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Sonnenuntergang mit vier Planeten

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Credit und Bildrechte: Jia Hao

Beschreibung: Dieses malerische Sonnenuntergangsfoto wurde am 21. Juli auf dem Gipfel des Vulkans Lawu in 3265 Metern Seehöhe aufgenommen. Die Ansicht weist nach Westen über die Stadtlichter von Surakarta (alias Solo) in Zentral-Java (Indonesien). Zwei weitere Vulkangipfel – der scharf umrissene Merapi (links) und der Gunung Merbabu – stehen am farbenprächtigen Horizont.

Über ihnen leuchten am Abendhimmel vier Planeten. Nahe der ekliptischen Ebene sind Merkur, Venus, Mars und Saturn aufgefädelt, zusammen mit dem hellen Regulus, dem Hauptstern des Löwen. Um sie leichter zu finden schieben Sie den Mauspfeil über das Bild.

Diese vier Planeten stehen immer noch bei Sonnenuntergang am Westhimmel, wobei Venus, Mars und Saturn dieses Wochenende und Anfang August viel näher beisammen stehen. Am 12. August gesellt sich die junge Mondsichel zu den vier Planeten am Abendhimmel.

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Ekliptisches Neuseeland

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Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Beschreibung: Vier helle Himmelsbaken und ein zartes Dreieck aus Licht folgen der Ebene der Ekliptik, die sich hoch über diese nächtliche Himmelslandschaft der südlichen Hemisphäre wölbt. Die Aneinanderreihung, die in einer Juli-Winternacht am Lake Taupo auf der Nordinsel von Neuseeland zu sehen war, zeigt Venus, Regulus (Alpha Leonis), Mars und Saturn von links unten nach rechts oben. Schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild, um die Planeten und Sternbilder zu erkennen.

Auch das zarte Leuchten des Zodiakallichtes – Sonnenlicht, das von Staub in der Ekliptik gestreut wird – steigt links unten vom Horizont auf. Natürlich steht die Ekliptik, die vom Pfad der Sonne am Himmel des Planeten Erde definiert wird, in Julinächten am Sommerhimmel der Nordhalbkugel niedrig.

Morgen begegnen Mond und Sonne einander auf der Ekliptik. Auf einem Pfad im südlichen Pazifischen Ozean ist am Tageshimmel eine totale Sonnenfinsternis zu sehen.

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Regulus und der Rote Planet

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Bildcredit und –rechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Der königliche Stern Regulus im Löwen und der rote Planet Mars erscheinen auf dieser sternklaren Himmelslandschaft als farbenprächtiges Paar knapp über dem Horizont. Das Foto wurde am 4. Juni in Oraman aufgenommen, einer gebirgigen Region in Kurdistan im Westen des Iran nahe der Grenze zum Irak.

Der merkliche Farbkontrast zwischen Mars und dem hellen blauen Stern war mit bloßem Auge leicht erkennbar, wurde jedoch auf dem Bild durch einen Diffusionsfilter zusätzlich verstärkt. Die gleißende Venus, die ansonsten den westlichen Abendhimmel dominiert, ist bereits hinter den Bergen untergegangen. Saturn leuchtet aber noch die ganze Nacht – er steht in der Ebene der Ekliptik weiter östlich.

Wenn Sie den Mauspfeil über das Bild schieben, können Sie die Planeten, die Sterne des Löwen und einen schon lange bekannten Sternhaufen im Haar der Berenike erkennen.

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Frühlingshimmel über dem Kloster Hirsau

Siehe Beschreibung. Wenn Sie den Mauspfeil über das Bild bewegen, sehen Sie eine beschriebene Bildversion. Ein Klick auf das Bild lädt die höchste verfügbare Auflösung.

Credit und Bildrechte: Till Credner, AlltheSky.com

Beschreibung: Was ist heute Abend am Himmel zu sehen? Sollten Sie nach Sonnenuntergang spazieren oder einfach einen Sprung zum Auto gehen, kann ein beiläufiger Blick nach oben einen einen schönen Nachthimmel zeigen, wie ihn auch andere Menschen auf der ganzen Welt sehen.

Um Ihre lokale Version des obigen Bildes zu erhalten, blicken Sie zuerst nach Süden und heben dann den Kopf. Fast genau über Ihnen steht dann, wie immer im Frühling zu Sonnenuntergang auf der Nordhalbkugel, der Große Wagen, Teil des Sternbildes Großer Bär. Der Kasten des Großen Wagens zeigt zum Polarstern – jenem Stern, um den sich scheinbar der ganze Himmel drehen würde, wenn Sie stundenlang zusehen könnten.

Der Polarstern steht am Deichselende des Kleinen Wagens, auch als das Sternbild Kleiner Bär bekannt. Im Laufe der Nacht würden weitere Sternbilder Sternbilder sichtbar, darunter Bootes, Löwe, Zwillinge und Fuhrmann. Das obige Weitwinkel-Bild wurde letzte Woche in Deutschland aufgenommen.

Den Bildrand säumt der Innenhof des Klosters Hirsau, ein ehemaliges Benediktinerstift, das 830 gegründet wurde. Wenn Sie den Mauspfeil über das Bild schieben, sehen Sie eine beschriftete Version des obigen Bildes, unter anderem mit der Position des Planeten Saturn.

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