Geminiden 2007

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Credit und Bildrechte: Erno Berko

Beschreibung: Staub von dem eigenartigen erdnahen Asteroiden 3200 Phaethon scheint auf dieser Weitwinkel-Aufnahme aus dem Sternbild Zwillinge (Gemini) zu strömen. Das Kompositbild wurde letztes Jahr im Laufe von vier Dezembernächten (12.-15.) von Ludanyhalaszi in Ungarn aus aufgenommen. Natürlich sind die Streifen Meteor-Spuren von dem jährlichen Geminiden-Meteorschauer. Hier die Arbeit des Astronomen Erno Berko; das fertige Bild wurde aus 113 verschiedenen Frames zusammengestellt und erfasst 123 einzelne Meteore. Die Geminiden sind einer der am zuverlässigsten stattfindenden Meteorschauer des nördlichen Sternenhimmels und waren auch im letzten Jahr keine Enttäuschung. Bei guten Bedingungen meldeten einige Himmelsbeobachter nahe dem Maximum am 14./15. Dezember für die Geminiden 2007 mehr als 100 Meteore pro Stunde. Sehen Sie heute Nacht zum Himmel, dann könnten Sie die 2008-Quadrantiden sehen!

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Eine Galaxie ist kein Komet

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Credit und Bildrechte: Emiel Kempen

Beschreibung: Diese farbenprächtige Ansicht von Galaxie und Kometenporträt wurde am 30. Dezember am Himmel über Hoogeveen in den Niederlanden aufgenommen. Die kombinierte Serie von 60 x 60-Sekunden-Aufnahmen zeigt die lieblich-grüne Koma des Kometen 8P/Tuttle nahe seiner prognostizierten Konjunktion mit der Triangulum-Galaxie. Beim Ausrichten jeder Aufnahme an den Sternen zeigte sich der Komet als Streifen, der sich langsam vor dem Hintergrund der Sterne und der Galaxie bewegte. Eine alternative Komposition von Aufnahmen, die am Kometen ausgerichtet wurden, zeigt Hintergrundsterne und Galaxie als Streifen. Die reizvolle himmlische Szene wäre eine Belohnung für einen einflussreichen Kometenjäger des 18. Jahrhunderts gewesen, nämlich Charles Messier. Während Messier den französischen Himmel nach Kometen absuchte, katalogisierte er sorgfältig Positionen von Dingen, die verschwommen und kometenhaft aussahen, aber sich nicht vor dem Hintergrund der Sterne bewegten und daher definitiv keine Kometen waren. Die Dreiecks-Galaxie, auch als M33 bekannt, ist das 33. Objekt in seinem „Kein-Komet-Katalog“. Nach gegenwärtiger Auffassung ist die Dreiecks-Galaxie eine große Spiralgalaxie in einer Entfernung von gut und gern 3 Millionen Lichtjahren. Komet 8P/Tuttle, gerade hell genug um mit bloßem Auge am dunklen, nördlichen Himmel sichtbar zu sein, ist etwa 40 Millionen Kilometer (2 Lichtminuten) entfernt.

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Strahlen eines unerwarteten Polarlichts

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Credit und Bildrechte: Lyndon Anderson (Prairie Journal)

Beschreibung: Diese Aurora war eine kleine Überraschung. Zunächste einmal war an diesem Tag im Jahr 2002 nicht im Geringsten eine intensive Polarlicht-Aktivität zu erwarten. Vielleicht noch überraschender war, dass die Aurora an einigen Orten eine ungewöhnliche Struktur von grünen Strahlen zeigte. Auf diesem Bild, aufgenommen in North Dakota in den USA, erstreckt sich ein Lattenzaun aus grünen Strahlen bis zum Horizont. Die grünen Strahlen werden von einem roten Band gespiegelt – einigermaßen dünn im eigenen Licht. Am Horizont sind die Lichtkegel der Städte Bismarck und Mandan zu sehen.

Hinweis: Eine deutsche Übersetzung von APOD ist hier verfügbar.
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Ein Jahr spektakulärer Kometen

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Credit und Bildrechte: Bob Nanz (San Diego Astronomy Association)

Beschreibung: Zwei spektakuläre Kometen schmückten 2007 den Himmel. Beide Kometen wurden hell genug, um von Gelegenheits-Sternfreunden mit bloßem Auge gesehen werden zu können. Zu Beginn des Jahres 2007 wurde Komet McNaught heller als irgendein anderer Komet in den vergangenen 40 Jahren und zeigte einen herrlichen Staubschweif, der sich über den Himmel ergoss. Komet McNaught (c/2006 P1) wurde als der Große Komet von 2007 bekannt, entwickelte unbewöhnliche Streifen in seinem ausgedehnten Staubschweif und zeigte unerwartet komplexe Chemikalien in seinem Ionenschweif. Gegen Jahresende hellte der normalerweise matte und lichtschwache Komet Holmes plötzlich und unerwartet bis zur Sichtbarkeit mit bloßem Auge auf. Bemerkenswerter Weise blieb Komet 17P/Holmes wochenlang hell, obwohl er außerhalb der Marsbahn liegt. Kein entfernter Komet der jüngeren Geschichte blieb für so lange Zeit so hell. Auf diesem Bild wurde der weiße Komet Holmes Anfang Dezember zusammen mit dem „Heart and Soul“-Nebel fotografiert.

APOD päsentiert: Weltraumbilder des Jahres 2007
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Mammatuswolken über Mexiko

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Credit und Bildrechte: Raymundo Aguirre

Beschreibung: Die Unterseiten normaler Wolken sind flach, weil feuchte, warme Luft, die aufsteigt und abkühlt, bei einer sehr genauen Temperatur, die üblicherweise einer bestimmten Höhe entspricht, zu Wassertröpfchen kondensiert. Nachdem sich die Wassertröpfchen gebildet haben, wird die Luft dort zu einer undurchsichtigen Wolke. Unter bestimmten Bedingungen jedoch können sich Wolkentaschen bilden, die riesige Wasser- oder Eiströpfchen enthalten, welche in die klare Luft fallen, während sie verdunsten. Solche Taschen können in der turbulenten Luft nahe einem Gewitter vorkommen, zum Beispiel nahe dem Gipfel einer Ambosswolke. Die daraus entstehenden Mammatuswolken können besonders dramatisch erscheinen, wenn das Sonnenlicht von der Seite darauffällt. Diese Mammatuswolken wurden über Monclova in Mexico fotografiert.

APOD präsentiert: Astronomiebilder des Jahres 2007
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Saturns infrarotes Glimmen

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Credit: VIMS Team, U. Arizona, ESA, NASA

Beschreibung: Der Gasriese Saturn, bekannt für sein prächtiges Ringsystem und zahlreiche Monde, sieht auf diesem Falschfarbenbild der Raumsonde Cassini fremd und ungewohnt aus. Auf diesem Mosaik des visuell und infrarot kartierenden Spektrometers (Visual and Infrared Mapping Spectrometer, VIMS) sind die berühmten Ringe fast unsichtbar und durchschneiden die Bildmitte mit Sicht auf die Kante. Der auffälligste Kontrast im Bild ist der Terminator, das ist die Schattengrenze zwischen Nacht und Tag. Die blau-grünen Farbtöne rechts (auf der Tagseite) sind sichtbares Sonnenlicht, das von den Oberseiten der Wolken Saturns reflektiert wird. Doch das laternenartige Glimmen im Infrarot-Bereich auf der linken Seite (der Nachtseite), wo kein Sonnenlicht hingelangt, stammt vom warmen Inneren des Planeten und bildet Saturns tiefer gelegene Wolkenschichten ab.

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Ein schöner Bumerangnebel

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Credit: Hubble Heritage Team, J. Biretta (STScI) et al., (STScI/AURA), ESA, NASA

Beschreibung: Diese symmetrische Wolke, auch Bumerang-Nebel genannt, wurde von einem stellaren Wind aus Gas und Staub erzeugt, der von einem alternden Zentralstern stammt und Geschwindikgeiten von annähernd 600.000 Kilometern pro Stunde erreicht. Die rasche Ausdehnung kühlte die Moleküle im Gas des Nebels auf etwa ein Grad über dem absoluten Nullpunkt ab – das ist sogar kälter als die kosmische Hintergrundstrahlung und macht diesen Nebel zur kältesten uns bekannten Region im fernen Universum. Der kalte Bumerang-Nebel wird vom Licht des Zentralsterns, das vom Staub reflektiert wird, beleuchtet und für einen Stern oder ein Sternsystem gehalten, der sich zu einem planetarischen Nebel entwickelt. Dieses Hubble-Bild wurde mithilfe von Polarisationsfiltern aufgenommen (ähnlich Polaroid-Sonnenbrillen) und entsprechend der verschiedenen Winkel des polarisierten Lichtes eingefärbt. Das atemberaubende Ergebnis legt eine Spur zu den kleinen Staubpartikeln, die für die Polarisation und Streuung des Lichtes sorgen. Der Bumerang-Nebel ist etwa ein Lichtjahr groß und liegt ungefähr 5.000 Lichtjahre entfernt in Richtung des Sternbildes Zentaurus.

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Erde in der Dämmerung

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Credit: ISS-Besatzung, Earth Sciences and Image Analysis Lab, JSC, NASA

Beschreibung: Keine plötzliche, scharfe Begrenzung markiert auf diesem großartigen Anblick der Ozeane und Woken unseres schönen Planeten Erde den Übergang vom Tag zur Nacht. Stattdessen ist die Schattenlinie, auch Terminator genannt, diffus und zeigt den graduellen Übergang zur Dunkelheit, den wir als Zwielicht kennen. Die Sonne beleuchtet die Szenerie von rechts, und die Oberseiten der Wolken reflektieren zart gerötetes Sonnenlicht, gefiltert durch die staubhaltige Troposphäre, welche die niedrigste Schicht der nährenden Atmosphäre des Planeten ist. Eine klar erkennbare Schicht in großer Höhe, die entlang des oberen Endes der Tagseite zu sehen ist, streut blaues Sonnenlicht und verblasst in die Schwärze des Weltraums. Dieses Bild ist eine Einzelaufnahme, fotografiert im Juni 2001 von der Internationalen Raumstation, welche in einer Höhe von 2100 Seemeilen die Erde umrundet.

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Trifid-Säulen und Strahlen

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Credit: J. Hester (Arizona St. U) et al., WFPC2, HST, NASA

Beschreibung: Staubsäulen sind wie interstellare Berge. Sie überleben, weil sie dichter sind als ihre Umgebung, doch sie werden langsam von einer feindlichen Umgebung wegerodiert. Auf dem Bild oben ist das Ende einer riesigen Gas- und Staubsäule im Trifid-Nebel zu sehen, pointiert von einer kleineren Säule, die nach oben zeigt und einem ungewöhnlichen Strahl, der nach links zeigt. Die rosaroten Punkte sind neu gebildete Sterne mit wenig Masse. Ein Stern nahe dem Ende der kleinen Säule wird langsam aus dem ihn umgebenden Gas durch die Strahlung eines unermesslich helleren Sterns, der sich links oberhalb und außerhalb des Bildes befindet, herausgelöst. Der Strahl erstreckt sich über fast ein Lichtjahr und wäre ohne Beleuchtung von außen nicht sichtbar. Während Gas und Staub von den Säulen verdampfen, wird die verborgene stellare Quelle dieses Strahls wahrscheinlich freigegeben werden, wahrscheinlich während der nächsten 20.000 Jahre.

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Mars und Orion über dem Monument Valley

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Credit und Bildrechte: Wally Pacholka (Astropics.com)

Beschreibung: Wilkommen bei Die Welt bei Nacht (The World At Night ). Hier kann jeder kann am Nachthimmel, wie er von verschiedenen Orten der Erde aus zu sehen ist, teilhaben. Dieser Blick vom Monument Valley (USA) enthält einen pittoresken Vordergrund berühmter Spitzkuppen. Spitzkuppen entstehen aus hartem vulkanischem Fels, der zurückbleibt, nachdem Wasser das umgebende weiche Gestein wegerodiert hat. Die beiden Spitzkuppen im linken Teil des Bildes sind als die Mittens bekannt, die Kuppe Merrick Butte befindet sich rechts. Der Planet Mars steht auf dieser Himmelslandschaft von gerade erst letzter Woche links, eine leuchtend orange Bake und das hellste Objekt im Bild. Rechts von Mars liegt das Sternbild Orion. Betelgeuse ist der rötliche Stern nahe der Bildmitte, der Gürtel des Orion and der Orion-Nebel stehen weiter rechts. Der helle blaue Stern Rigel erscheint schließlich auf dieser atemberaubenden Aufnahme von The World At Night über Merrick Butte.

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Emissionsnebel IC 1396

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Credit und Bildrechte: Kent Wood

Beschreibung: Der Emissionsnebel IC1396 umfasst Hunderte Lichtjahre und enthält leuchtende kosmische Gas- und dunkle Staubwolken. In dieser Region entstehen nur etwa 3000 Lichtjahre von der Erde entfernt Sterne. Diese detailreiche Ansicht wurde aus Licht gewonnen, das vorwiegend von Wasserstoff abgestrahlt und durch einen Filter aufgenommen wurde, der nur für einen schmalen Spektralbereich durchlässig ist, der charakteristisch für leuchtende Wasserstoffatome in diesem Nebel ist. Unterhalb der faszinierenden dunklen Formen in IC 1396 windet sich links neben der Bildmitte der Elefantenrüsselnebel. IC 1396 befindet sich im hochstehenden fernen Sternbild Kepheus.

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