Der planetarische Nebel PK 164 +31.1

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Bildcredit und Bildrechte: Descubre Foundation, CAHA, OAUV, DSA, Vicent Peris (OAUV), Jack Harvey (SSRO), PixInsight

Beschreibung: Ist es das, was aus unserer Sonne wird? Ziemlich wahrscheinlich. Die oben gezeigte Blase aus sich ausdehnendem Gas ist der planetarische Nebel PK 164 +31.1, der Atmosphärenrest eines sonnenähnlichen Sterns, der abgestoßen wurde, als der Vorrat an fusionierbarem Wasserstoff verbraucht war. Nahe der Mitte des Nebels ist der Überrest des Kerns zu sehen – ein blau-heißer weißer Zwergstern. Dieser besonders fotogene planetarische Nebel besitzt komplexe Hüllen aus Gas, die wahrscheinlich zu verschiedenen Zeiten am Ende der Sternentwicklung abgestoßen wurden, und deren Struktur noch nicht vollständig nachvollziehbar ist. Dieses detailreiche Bild von PK 164 +31.1, das am Calar-Alto-Observatorium in Spanien entstand, zeigt viele Sterne unserer eigenen Galaxis, der Milchstraße, sowie mehrere weit entfernte Galaxien. PK 164 +31.1, auch als Jones-Emberson 1 bekannt, ist etwa 1600 Lichtjahre entfernt und steht im Sternbild Luchs (Lynx). Wegen seiner Blässe (17 mag) und seiner geringen Oberflächenhelligkeit ist das Objekt nur mit einem großen Teleskop zu sehen. Obwohl der sich ausdehnende Nebel im Lauf der nächsten paar tausend Jahre verblassen wird, lebt der zentrale weiße Zwerg gut und gern mehrere Milliarden Jahre weiter – bis unser Universum ein ganz anderer Ort sein wird.

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