Hayabusa2 nähert sich dem Asteroiden Ryugu

Die Matrix zeigt 16 Bilder des Asteroiden 162173 Ryugu, die bei der Annäherung der Raumsonde Hayabusa2 entstanden sind. Der Asteroid ist wie ein Diamant geformt. Er wird von Bild zu Bild größer.
Bildcredit und Bildrechte: ISAS, JAXA, Hayabusa2-Team

162173 Ryugu (Drachenpalast) sieht aus wie ein großer Diamant im Weltraum – mit Kratern. Japans Robotermission Hayabusa2 erreicht nun diesen Asteroiden, der relativ nahe bei der Erde ist.

Die ehrgeizige Mission Hayabusa2 führt eine Armada Sonden mit sich, die abgetrennt werden können. Dazu gehören zwei Impaktoren, vier kleine Schweber für den Nahbereich, drei kleine Geräte für die Oberfläche und der Mobile Asteroid Surface Scout (MASCOT). Er soll auf Ryugus Oberfläche landen, sie untersuchen und dort umherwandern. Die meisten Geräte haben Kameras. Außerdem ist geplant, dass Hayabusa2 auf der Oberfläche Proben sammelt und sie bis 2020 zur Erde schickt. Dort sollen sie genau untersucht werden.

Was wusste man zuvor über den Asteroiden Ryugu? Man kannte seine Bahn, wusste, dass er ist etwa einen Kilometer groß ist, dass seine Oberfläche dunkel ist und er ungewöhnliche Farben reflektiert. Wenn wir Ryugu untersuchen, erfahren wir vielleicht nicht nur mehr über Ryugus Oberfläche und sein Inneres, sondern auch, aus welchen Rohstoffen im frühen Sonnensystem Leben entstanden sein könnte.

Diese Bildserie stammt von der Annäherung der Raumsonde. Sie zeigt Hinweise auf große Felsen und Krater.

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