Die Erde bei Nacht

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Bildcredit: NASA, NOAA NGDC, Suomi-NPP, Earth Observatory,
Daten und Bearbeitung: Chris Elvidge und Robert Simmon

Beschreibung: Finden Sie Ihr Lieblingsland oder Ihre Lieblingsstadt? Überraschenderweise ist das auf dieser Nachtlandschaft der ganzen Welt durch die Stadtlichter möglich. Die Lichter der Menschen zeigen vorwiegend dicht bevölkerte Regionen der Erdoberfläche, darunter die Küsten Europas, der östlichen USA und Japans. Viele große Städte liegen an Flüssen oder Meeren, sodass sie Güter billig per Schiff tauschen können. Zu den besonders dunklen Bereichen gehören zentrale Teile von Südamerika, Afrika, Asien und Australien. Dieses Kompositbild entstand aus Bildern, die von April bis Oktober 2012 vom Satelliten Suomi-NPP in einer polaren Umlaufbahn etwa 824 Kilometer über der Oberfläche mithilfe seiner Visible Infrared Imaging Radiometer Suite (VIIRS) zu wolkenfreien Zeiten gesammelt wurden.

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Verborgene Galaxie IC 342

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Bildcredit und Bildrechte: T. Rector (U. Alaska Anchorage), H. Schweiker, WIYN, NOAO, AURA, NSF

Beschreibung: IC 342 ist ähnlich groß wie helle Spiralgalaxien in unserer Nachbarschaft und ungefähr 10 Millionen Lichtjahre entfernt im langhalsigen nördlichen Sternbild Giraffe. IC 342 ist ein ausuferndes Inseluniversum und wäre eine markante Galaxie an unserem Nachthimmel, doch sie ist vor direktem Blick verborgen und kann nur durch einen Schleider aus Sternen, Gas- und Staubwolken in der Ebene unserer Milchstraße erspäht werden. Obwohl das Licht von IC 342 durch dazwischenliegende kosmische Wolken gedämpft wird, zeigt dieses scharfe Teleskopbild den undurchsichtigen Staub, die blauen Sternhaufen und rötlichen Sternbildungsregionen in den Spiralarmen der Galaxie selbst, die weit vom Kern der Galaxie entfernt gewunden sind. IC 342 könnte in jüngerer Zeit einen Ausbruch an Sternbildungsaktivität durchlebt haben und ist nahe genug, um die Entwicklung der Lokalen Gruppe und die Milchstraße gravitativ beeinflusst zu haben.

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Blick auf M106

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Bildcredit und Bildrechte: Peter Feltoti

Beschreibung: Die große, helle, schöne Spirale Messier 106 dominiert diese kosmische Aussicht. Das zwei Grad breite Teleskopsichtfeld blickt zum wohlerzogenen Sternbild Jagdhunde (Canes Venatici) nahe der Deichsel des Großen Wagens. M106 ist auch als NGC 4258 bekannt, ungefähr 80.000 Lichtjahre groß und 23,5 Millionen Lichtjahre entfernt. Sie ist das größte Mitglied der Canes II-Galaxiengruppe. Die Entfernung zu M106 ist für eine ferne Galaxie gut bekannt, zum Teil, weil sie durch Messung der auffälligen Maser-Emission (Mikrowellen-Laser-Emission) dieser Galaxie direkt ermittelt werden kann. Die Maser-Emission ist sehr selten, tritt aber natürlich auf und entsteht durch Wassermoleküle in Molekülwolken, die ihren aktiven Galaxienkern umkreisen. Eine weitere markante Spiralgalaxie in der Szene ist die fast genau seitlich sichtbare NGC 4217 rechts unter M106. Die Entfernung zu NGC 4217 ist viel weniger gut bekannt, sie wird auf etwa 60 Millionen Lichtjahre geschätzt.

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Atlas, Daphnis und Pan

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Atlas, Daphnis und Pan sind kleine innere Ringmonde von Saturn. Auf dieser Montage aus Bildern der Raumsonde Cassini, die immer noch um Saturn kreist, sind sie im gleichen Maßstab dargestellt. Daphnis wurde auf Cassinibildern von 2005 entdeckt, Atlas und Pan wurden erstmals auf Bildern der Raumsonden Voyager 1 und 2 gesichtet. Atlas hat die Form einer Untertasse und kreist nahe dem äußeren Rand von Saturns hellem A-Ring, Daphnis kreist in der schmalen Keeler-Teilung und Pan in der größeren Encke-Teilung des A-Rings. Die seltsamen Äquatorialgrate der kleinen Ringmonde könnten im Lauf der Zeit durch Ansammlung von Ringmaterial aufgebaut worden sein. Sogar der winzige Daphnis schlägt Wellen im Ringmaterial, während er den Rand der Keeler-Teilung entlanggleitet.

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Aphel-Sonnenaufgang

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Bildcredit und Bildrechte: Stephen Mudge

Beschreibung: Am 3. Juli erreichte der Planet Erde das Aphel, den fernsten Punkt der elliptischen Bahn um die Sonne. Jedes Jahr ist an diesem Tag der größten Entfernung zur Sonne Winter auf der Südhalbkugel. Dort wurde 2015 dieser Aphel-Sonnenaufgang als Zeitserie hinter der Silhouette von Brisbane in Australien fotografiert und zusammengesetzt. Natürlich entstehen die Jahreszeiten auf unserem hübschen Planeten nicht durch die Entfernung zur Sonne, sondern durch die Neigung der Erdachse, bezogen auf die Ekliptik (die Bahnebene). Der Neigungswinkel wird naiv als Schwankung der Ekliptik bezeichnet und beträgt etwa 23,4 Grad zur Vertikalachse der Bahnebene. Daher findet der fernste Sonnenaufgang im nördlichen Sommer statt, wenn der Nordpol des Planeten zur Sonne geneigt ist und der Norden längere, wärmere Tage genießt.

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Himmlisches Feuerwerk: In den Sternhaufen Westerlund 2


Visualisierungsredit: NASA, ESA, Hubble, J. Anderson et al. (STScI); Danksagung an das Hubble Heritage Team (STScI/AURA), A. Nota (ESA/STScI), das Westerlund 2 Science Team und die ESO

Beschreibung: Was wäre, wenn Sie direkt in einen Haufen fliegen könnten, in dem Sterne entstehen? Eine einminütige Zeitraffer-Videovisualisierung, die das zeigt, entstand aus 3-D-Computermodellen der Region um den Sternhaufen Westerlund 2, sie basiert auf Bildern des Weltraumteleskops Hubble in sichtbarem und infrarotem Licht. Westerlund 2 ist etwa 10 Lichtjahre groß und ungefähr 20.000 Lichtjahre entfernt im Sternbild Schiffskiel (Carina). Zu Beginn der anschaulichen Animation füllt der größere Nebel Gum 29 die Szene, in der Mitte steht der junge Haufen aus hellen Sternen. Während Sie sich dem Haufen nähern, zischen Sterne vorbei. Bald schwenkt Ihr imaginäres Schiff, und Sie fliegen über lichtjahrlange Säulen aus interstellarem Gas und Staub. Starke Winde und die Strahlung massereicher junger Sterne zerstören alles außer den dichtesten nahen Staubklumpen, in ihren Schatten bleiben diese Säulen zurück – viele zeigen zum Haufenzentrum. Zuletzt fliegen Sie zur Oberseite des Sternhaufens und betrachten Hunderte der massereichsten Sterne, die wir kennen.

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Das Sommerdreieck über der Chinesischen Mauer

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Bildcredit und Bildrechte: Steed Yu und NightChina.net

Beschreibung: Haben Sie schon einmal das Sommerdreieck gesehen? Die hellen Sterne Vega, Deneb und Altair bilden ein großes Dreieck am Himmel, das im nördlichen Frühling morgens und im nördlichen Herbst am Abend am Himmel steht. In den Sommermonaten ist das Dreieck, das aus drei der hellsten Sterne am Himmel besteht, um Mitternacht herum fast im Zenit zu sehen.

Hier ist der Asterismus des Sommerdreiecks zusammen mit dem Bogen des Zentralbandes unserer Milchstraße zu sehen, es wurde diesen Frühling über der Chinesischen Mauer fotografiert. Die Chinesische Mauer ist ein Weltkulturerbe, dieser Teil wurde im 6. Jahrhundert auf dem Yan-Gebirge errichtet. Auf dem Gipfel steht der Wangjinglou-Turm, von dem aus in einer klaren Nacht in der Ferne die Lichter von Peking zu sehen sind.

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Berge aus Staub im Carinanebel

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Bildcredit: NASA, ESA und M. Livio (STScI)

Beschreibung: Im Carinanebel kämpfen Sterne mit Staub an, und die Sterne gewinnen. Genauer gesagt, das energiereiche Licht und die Winde massereicher neu gebildeter Sterne verdampfen und zerstreuen die staubigen Sternkrippen, in denen sie entstanden sind.

Diese Säulen im Carinanebel sind informell als Mystischer Berg bekannt, ihre Erscheinung wird von dunklem Staub bestimmt, obwohl sie großteils aus klarem Wasserstoff bestehen. Staubsäulen wie diese sind eigentlich viel dünner als Luft, erscheinen aber wegen ihres relativ geringen Anteils an undurchsichtigem interstellarem Staub als Berge.

Dieses Bild ist etwa 7500 Lichtjahre entfernt, es wurde mit dem Weltraumteleskop Hubble aufgenommen und zeigt einen inneren Bereich von Carina, der etwa drei Lichtjahre umfasst. In wenigen Millionen Jahren gelangen die Sterne wahrscheinlich ganz hinaus, und der ganze Staubberg verdampft.

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3D-Lavafälle auf dem Mars

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Bildcredit: NASA, MRO, HiRISE, JPL, U. Arizona

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-cyanfarbigen Brillen und betrachten Sie Lavafälle auf dem Mars. Die Stereoanaglyphe entstand durch Kombination zweier Bilder, die mit der HiRISE-Kamera an Bord des Mars Reconnaissance Orbiters aufgenommen wurden.

Die mehrstufigen Fälle entstanden, als fließende Lava durch Abschnitte im nördlichen Rand eines 30 Kilometer großen Marskraters brach, der im westlichen Teil der vulkanischen Tharsis-Region auf dem Roten Planeten liegt. Als die geschmolzene Lava die Kraterwand und Terrassen hinabfloss und den Kraterboden erreichte, hinterließ sie auf den steileren Hängen die charakteristischen rauen, fächerförmigen Lavaströme. Norden ist oben, und die atemberaubende Stereosicht ist 5 Kilometer breit.

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