Die prächtige Spiralgalaxie M100

Das Zentrum der von oben sichtbaren Spiralgalaxie M100 mit markanten Spiralarmen füllt das ganze Bild.

Bildcredit: NASA, ESA, Hubble

Beschreibung: M100 ist majestätisch in einem wahrhaft kosmischen Maßstab. Sie ist eine große, prächtige Galaxie mit mehr als 100 Milliarden Sternen und zwei klar definierten, symmetrischen Spiralarmen. Insgesamt ist sie unserer Galaxis, der Milchstraße, sehr ähnlich.

M100 (auch NGC 4321) ist eines der hellsten Mitglieder des Virgo-Galaxienhaufens, sie liegt 56 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Haar der Berenike (Coma Berenices). Dieses Bild des Weltraumteleskops Hubble von M100 wurde mit der Wide Field Camera 3 fotografiert, es betont helle blaue Sternhaufen und komplexe, verschachtelte Staubbahnen, beide sind Merkmale dieser Galaxienklasse. Untersuchungen veränderlicher Sterne in M100 spielten eine wichtige Rolle bei der Ermittlung von Größe und Alter des Universums.

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M31: Die Andromedagalaxie

Die prachtvolle Spiralgalaxie M31 im Sternbild Andromeda liegt diagonal im Bild. Rechts darunter ist M32.

Bildcredit und Bildrechte: Robert Gendler

Beschreibung: Welche große Galaxie kommt unserer Milchstraße am nächsten? Andromeda. Unsere Galaxis sieht Andromeda wahrscheinlich sogar sehr ähnlich. Die beiden Galaxien sind die mächtigsten in der Lokalen Gruppe. Das diffuse Licht von Andromeda stammt von den Hunderten Milliarden Sternen, aus denen sie besteht. Die wenigen Einzelsterne, die das Bild von Andromeda umgeben, liegen in unserer Galaxis und sind viel näher als die Objekte im Hintergrund.

Andromeda wird häufig als M31 bezeichnet, weil sie das 31. Objekt auf Messiers Liste diffuser Himmelsobjekte ist. M31 ist so weit entfernt, dass Licht ungefähr zwei Millionen Jahre braucht, um von dort zu uns zu gelangen. M31 ist zwar ohne optische Hilfsmittel sichtbar, doch dieses Bild von M31 ist ein digitales Mosaik aus 20 Bildern, die mit einem kleinen Teleskop fotografiert wurden. Vieles an M31 ist unbekannt, zum Beispiel, wie lange es genau dauert, bis sie mit unserer Galaxis kollidiert.

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Walfischgalaxien und Supernova

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Massimiliano Veschini

Beschreibung: Auf dieser kosmischen Ansicht im Wasser bewohnenden Sternbild Cetus schließt sich die große Spiralgalaxie NGC 1055 links oben der Spirale Messier 77 rechts unten an. Die schmale staubige Erscheinung der Spiralgalaxie NGC 1055, die von der Seite sichtbar ist, steht in hübschem Kontrast zu der Aufsicht auf den hellen Kern und die Spiralarme von M77. Beide sind größer als 100.000 Lichtjahre und markante Mitglieder einer kleinen, ungefähr 60 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxiengruppe. In dieser geschätzten Entfernung ist M77 eines der fernsten Objekte in Charles Messiers Katalog und mindestens 500.000 Lichtjahre von seinem Begleituniversum NGC 1055 entfernt.

Das Sichtfeld ist am Himmel ungefähr so groß wie der Vollmond und enthält auch farbenprächtige Sterne im Vordergrund der Milchstraße sowie noch weiter entfernte Hintergrundgalaxien. Dieses scharfe Bild wurde am 28. November aufgenommen und zeigt auch die neu entdeckte Supernova SN2018ivc, ihre Position in den Armen von M77 ist markiert. Das Licht der Explosion eines der massereichen Sterne in M77 wurde nur wenige Tage zuvor am 24. November mit Teleskopen auf dem Planeten Erde entdeckt.

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Meteor vor Galaxie

Vor der Andromedagalaxie M31 zischt ein Meteor vorbei. Er zieht eine grün leuchtende Spur, die an manchen Stellen breiter ist.

Bildcredit und Bildrechte: Fritz Helmut Hemmerich

Ein grüner Streifen blitzt vor der Andromedagalaxie auf – was ist es? Ein Meteor. Die Andromedagalaxie wurde 2016 fotografiert, als der Meteorstrom der Perseïden seinen Höhepunkt erreichte. Dabei zog ein Stein aus dem Weltraum vor der fernen Begleiterin unserer Milchstraße vorbei. Der winzige Meteor war so klein wie ein Sandkorn. Er querte im Bruchteil einer Sekunde dieses 10 Grad breite Feld.

Der Meteor flammte mehrmals auf, als ihn die Erdatmosphäre beim Eintritt stark abbremste. Die grüne Farbe entstand – zumindest zum Teil -, weil Gas leuchtete, als der Meteor verdampfte. Die Aufnahme entstand zeitgleich mit den Perseïden-Meteoren. Doch die Richtung dieser Leuchtspur deutet an, dass der Meteor eher zu den südlichen Delta-Aquariiden gehört. Dieser Meteorstrom erreichte seinen Höhepunkt einige Wochen früher. Nicht zufällig erreichen die Perseïden heute Nacht wieder ihren Höhepunkt.

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Spiralgalaxie NGC 6744

Hinter einem Sternteppich wirbelt eine Spiralgalaxie mit gelbem Kern und blauen Spiralarmen, die von rosafarbenen Sternbildungsregionen gesprenkelt sind.
Bildcredit und Bildrechte: Martin Pugh

Die schöne Spiralgalaxie NGC 6744 ist fast 175.000 Lichtjahre groß. Sie ist also breiter als unsere Milchstraße. Ihre Entfernung beträgt 30 Millionen Lichtjahre. Sie liegt im südlichen Sternbild Pfau. In kleinen Teleskopen erscheint sie nur als blasses, ausgedehntes Objekt. Die Scheibe der nahen Universumsinsel liegt schräg in unserer Sichtlinie.

Das Porträt der Galaxie ist sehr detailreich. Ihre Winkelbreite ist etwa gleich wie die des Vollmondes. Im länglichen, gelblichen Kern der riesigen Galaxie leuchtet vor allem das Licht alter, kühler Sterne. Die mächtigen Spiralarme, die um den Kern laufen, sind voller junger, blauer Sternhaufen, die von rötlichen Regionen mit Sternbildung gesäumt sind. Ein längerer Arm zieht links oben an einer kleineren Begleitgalaxie vorbei. Die galaktische Begleiterin von NGC 6744 erinnert an die Große Magellansche Wolke, die eine Begleitgalaxie der Milchstraße ist.

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Nahaufnahme von NGC 6744 von Hubble

Das Zentrum der Galaxie NGC 6744 im Sternbild Pfau schimmert gelblich, außen herum sind Regionen mit Sternbildung und Sternhaufen.
Bildcredit: NASA, ESA und das LEGUS-Team

Die schöne Spiralgalaxie NGC 6744 ist fast 175.000 Lichtjahre groß. Damit ist sie größer als unsere Milchstraße. Sie ist ungefähr 30 Millionen Lichtjahre entfernt. Wir finden sie im südlichen Sternbild Pfau. Ihre galaktische Scheibe sehen wir schräg von oben. Diese Nahaufnahme von Hubble zeigt etwa 24.000 Lichtjahre in der Zentralregion des nahen Inseluniversums NGC 6744. Das detailreiche Porträt kombiniert sichtbares und ultraviolettes Licht.

Im gelblichen Kern der riesigen Galaxie schimmert das Licht alter, kühler Sterne. Außen um den Kern liegen rötliche Regionen mit Sternbildung und junge Sternhaufen. Sie sind an den inneren Spiralarmen verteilt. Die jungen Sternhaufen leuchten hell in ultraviolettem Licht. Sie sind in den Farben Blau und Magenta dargestellt.

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Galaxien im Fluss

Mitten im Bild sehen wir eine große Galaxie von der Seite. Rechts darüber ist eine kleine Galaxie sehr nahe, die vermutlich bald verschluckt wird. Die große Galaxie ist NGC 1532, die kleine Zwerggalaxie ist als NGC 1531 katalogisiert.

Bildcredit und Bildrechte: Michel Meunier, Laurent Bernasconi, Janus Team

Große Galaxien wachsen, indem sie kleine aufnehmen. Auch unsere Milchstraße betreibt galaktischen Kannibalismus. Wenn kleine Galaxien ihr zu nahe kommen und ihre Gravitation sie erfasst, werden sie verschluckt. Diese Praxis ist im Universum alltäglich. Auch dieses auffällige Paar wechselwirkender Galaxien ist ein Beispiel dafür. Sie liegen am Ufer des Flusses Eridanus, einem südlichen Sternbild.

Die große, verzerrte Spirale NGC 1532 ist mehr als 50 Millionen Lichtjahre entfernt. Sie trägt einen Kampf durch Gravitation mit der Zwerggalaxie NGC 1531 aus. Sie liegt rechts neben der Mitte. Die kleinere Galaxie verliert am Ende. Wir sehen die Spirale NGC 1532 von der Seite. Sie ist ungefähr 100.000 Lichtjahre breit. Das scharfe Bild zeigt das Paar sehr detailgetreu. Es ähnelt vermutlich einem gut untersuchten System, das aus einer Spirale und einer kleinen Begleiterin besteht. Wir sehen die beiden Galaxien von oben. Sie sind als M51 bekannt.

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Der Blick auf M101

Die Galaxie M101 links oben wird von der Zwerggalaxie NGC 5474 begleitet. Ihre Spiralstruktur wurde mit dem Leviathan von Parsonstown von Lord Rosse erfasst.

Bildcredit und Bildrechte: Joonhwa Lee

Die große Spiralgalaxie M101 ist einer der letzten Einträge in Charles Messiers berühmtem Katalog, aber sicher nicht der unwichtigste. Die Galaxie ist riesig. Sie misst ungefähr 170.000 Lichtjahre. Damit ist sie fast doppelt so groß wie unsere Milchstraße. M101 war einer der ursprünglichen Spiralnebel, die im 19. Jahrhundert mit Lord Rosses großem Teleskop beobachtet wurden. Das riesige Fernrohr wurde auch Leviathan von Parsonstown genannt.

Rechts unten zeigt das aktuelle Teleskopbild von M101 eine Begleiterin. Es ist die Zwerggalaxie NGC 5474. Die gezackten Sterne liegen vorne in der Milchstraße. Ihre Farben finden wir auch im Sternenlicht der großen Universumsinsel. Kühle, gelbliche Sterne prägen den Kern. Die stattlichen Spiralarme sind von blauen, heißen jungen Sternen gesäumt. Undurchsichtige Staubbahnen und rosarote Regionen mit Sternbildung mischen sich in die Arme.

M101 hat auch den Namen Feuerradgalaxie. Sie ist etwa 23 Millionen Lichtjahre entfernt und liegt am Rand des nördlichen Sternbildes Große Bärin (Ursa Major). NGC 5474 wurde wahrscheinlich bei früheren Begegnungen durch die Gravitation der größeren Galaxie verzerrt.

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