Nachtlandschaft bei Yacoraite

Die Milchstraße über der historischen archäologischen Stätte Yacoraite mit den Nebeln um Antares und Rho Ophiuchi.

Bildcredit und Bildrechte: Franco Meconi

Beschreibung: Auf dieser stimmungsvollen Nachtszene geht die staubige zentrale Milchstraße über der historischen archäologischen Stätte Yacoraite in den Anden im Nordwesten von Argentinien auf. Die Erdbewohner, die sich zum Himmel recken, sind große argentinische Saguaro-Kakteen, die derzeit in der dürren Region heimisch sind.

Der ungewöhnliche gelbe Reflexionsnebel darüber entsteht durch Staub, der das Sternenlicht um den roten Riesenstern Antares streut. Antares ist der Alphastern im Sternbild Skorpion, er ist mehr als 500 Lichtjahre entfernt. Der daneben liegende helle, blaue Rho Ophiuchi ist in einen typischen staubigen bläulichen Reflexionsnebel eingebettet.

Die detailreiche Nachthimmelslandschaft entstand durch eine Serie aus Hintergrundaufnahmen der aufgehenden Sterne, bei denen die Kamera dem Himmel folgte, und einer Vordergrundaufnahme der Landschaft, bei der Kamera und Objektiv auf einem Stativ fixiert waren. Aus der Kombination entstand dieses atemberaubende Einzelbild mit einer Bandbreite an Helligkeit und Farben, die euer Auge so nicht erkennen kann.

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Die bunten Wolken von Rho Ophiuchi

Die Sternwolken um Rho Ophiuchi im Schlangenträger zeigen eine Vielzahl an Prozessen in verschiedenen Farben.

Bildcredit und Bildrechte: Amir H. Abolfath

Beschreibung: Die vielen eindrucksvollen Farben der Rho-Ophiuchi-Wolke zeigen die vielen Prozesse, die darin stattfinden. Die blauen Regionen leuchten vorwiegend in reflektiertem Licht. Das blaue Licht des Sternsystems Rho Ophiuchi und naher Sterne wird von diesem Teil des Nebels besser reflektiert als rotes Licht. Aus dem gleichen Grund erscheint der Tageshimmel der Erde blau.

Die roten und gelben Regionen leuchten vorwiegend durch die Emissionen von atomarem und molekularem Gas im Nebel. Das Licht der nahen blauen Sterne – das energiereicher ist als der helle Stern Antares – stößt Elektronen aus dem Gas, das dann leuchtet, wenn die Elektronen mit dem Gas rekombinieren.

Die dunkelbraunen Regionen entstehen durch Staubkörnchen, die in jungen Sternatmosphären entstanden sind, und die von hinten abgestrahltes Licht effizient blockieren.

Die Rho-Ophiuchi-Sternwolken liegen weit vor dem Kugelsternhaufen M4, der hier rechts oben abgebildet ist. Sie sind farbenprächtiger, als Menschen sie sehen können – die Wolken strahlen Licht in jeder Wellenlänge von Radio bis Gammastrahlen ab.

Astrophysik: Stöbert in +2200 Codes der Astrophysics Source Code Library
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Junge Sterne in der Rho-Ophiuchi-Wolke

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, WISE

Beschreibung: Wie entstehen Sterne? Um das herauszufinden, schufen Astronomen mit WISE, dem dem Wide-field Infrared Survey Explorer, diese reizende Falschfarben-Komposition in Infrarotwellenlängen mit Staubwolken und eingebetteten, neu entstandenen Sternen. Die kosmische Leinwand zeigt eine der nächstliegenden Sternbildungsregionen, es sind Teile des Wolkenkomplexes um Rho Ophiuchi, der ungefähr 400 Lichtjahre entfernt am südlichen Rand des aussprechbaren Sternbildes Ophiuchus (Schlangenträger) liegt.

Junge Sterne, die in einer großen Wolke aus kaltem molekularem Wasserstoff entstanden sind, heizen den umgebenden Staub auf und sorgen für das infrarote Leuchten. Sterne im Entstehungsprozess, die als junge stellare Objekte oder YSOs bezeichnet werden, sind in die kompakten rosaroten Nebel eingebettet, die man hier sieht. Vor den neugierigen Augen optischer Teleskope sind sie jedoch verborgen.

Eine Untersuchung der Region in durchdringendem Infrarotlicht brachte entstehende und neu entstandene Sterne zum Vorschein, deren Durchschnittsalter auf etwa 300.000 Jahre geschätzt wird. Verglichen mit dem Alter der Sonne von 5 Milliarden Jahren ist das extrem jung. Der auffällige rötliche Nebel rechts unten, der den Stern Sigma Scorpii umgibt, ist ein Reflexionsnebel aus Staub, der Sternenlicht streut.

Diese Ansicht von WISE wurde 2012 veröffentlicht. Sie umfasst an die 2 Grad und bedeckt in der geschätzten Entfernung der Rho-Ophiuchi-Wolke ungefähr 14 Lichtjahre.

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Panorama um Rho Ophiuchi

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Bildcredit und Bildrechte: Mario Cogo (Galax Lux)

Beschreibung: Die farbenprächtigen Wolken, die das Sternsystem Rho Ophiuchi umgeben, sind eine der nächstliegenden Sternbildungsregionen. Rho Ophiuchi im blauen Reflexionsnebel links neben der Bildmitte ein Doppelsternsystem. Das Sternsystem ist nur 400 Lichtjahre entfernt und zeichnet sich durch seine vielfarbige Umgebung aus, zu der ein roter Emissionsnebel und zahlreiche hell- und dunkelbraune Staubbahnen gehören.

Links unter dem Rho-Ophiuchi-Molekülwolkensystem leuchten der gelbe Stern Antares und M4, ein ferner, aber zufällig überlagerter Kugelsternhaufen, er steht rechts neben Antares. Nahe dem oberen Bildrand befindet sich IC 4592, der blaue Pferdekopfnebel. Der blaue Schimmer um das Auge des blauen Pferdekopfes – und andere Sterne im Bild – ist ein Reflexionsnebel, der aus feinem Staub besteht. Rechts im Bild liegt ein geometrisch abgewinkelter Reflexionsnebel, der als Sharpless 1 katalogisiert ist. Der helle Stern in der Nähe des Staubwirbels liefert das Licht für den umgebenden Reflexionsnebel.

Die meisten dieser Elemente sind mit einem kleinen Teleskop zu sehen, das auf die Sternbilder Schlangenträger, Skorpion und Schütze gerichtet ist, doch die einzige Möglichkeit, um die komplexen Details der Staubwirbel so zu sehen, wie sie oben abgebildet sind, ist eine Langzeitbelichtung mit Kamera.

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Die farbenprächtigen Wolken von Rho Ophiuchi

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Bildcredit und Bildrechte: Tom Masterson, DSS der ESO

Beschreibung: Die vielen spektakulären Farben der Rho-Ophiuchi-Wolken zeigen viele Prozesse, die dort stattfinden. Die blauen Regionen leuchten vorwiegend durch reflektiertes Licht. Das blaue Licht des Sterns Rho Ophiuchi und naher Sterne wird von diesem Teil des Nebels effizienter reflektiert als rotes Licht. Der Tageshimmel der Erde erscheint aus dem gleichen Grund blau. Die roten und gelben Regionen leuchten vorwiegend durch Emissionen des atomaren und molekularen Gases. Das Licht der nahen blauen Sterne, die energiereicher sind als der helle Stern Antares, stößt Elektronen aus dem Gas, das später leuchtet, wenn die Elektronen mit dem Gas rekombinieren. Die dunkelbraunen Regionen stammen von Staubkörnchen, die in jungen Sternatmosphären entstanden sind, und die das dahinter abgestrahlte Licht effizient abdecken. Die Rho-Ophiuchi-Sternwolken liegen weit vor dem Kugelsternhaufen M4, der hier oben rechts zu sehen ist. Die Wolken sind sogar farbenprächtiger, als für Menschen sichtbar – sie strahlen Licht jeder Wellenlänge ab, von Radiowellen bis Gammastrahlen.

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Farbenprächtige Wolken bei Rho Ophiuchi

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Bildcredit und Bildrechte: Markus Noller (Deep-Sky-Images)

Beschreibung: Warum ist der Himmel um Antares und Rho Ophiuchi so bunt? Die Farben stammen von einer Mischung aus Objekten und Prozessen. Feiner Staub, den das Sternenlicht von vorne beleuchtet, bildet blaue Reflexionsnebel. Gasförmige Wolken, deren Atome von ultraviolettem Sternenlicht angeregt werden, erzeugen rötliche Emissionsnebel. Von hinten beleuchtete Staubwolken blockieren Sternenlicht und erscheinen dunkel. Antares, ein roter Überriese und einer der helleren Sterne am Nachthimmel, beleuchtet die gelblich-roten Wolken unter der Mitte dieses Bildes. Rho Ophiuchi liegt in der Mitte des linken blauen Nebels. Der ferne Kugelsternhaufen M4 steht rechts über der Mitte. Diese Sternwolken sind sogar noch bunter, als Menschen sie sehen können, da sie Licht im gesamten elektromagnetischen Spektrum abstrahlen.

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Rho-Ophiuchi-Weitwinkelfeld

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Bildcredit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo

Beschreibung: Die Wolken um das Sternsystem Rho Ophiuchi gehören zu den nächstliegenden Sternbildungsregionen. Rho Ophiuchi selbst ist ein Doppelsternsystem in der hell gefärbten Region rechts im Bild. Das Sternsystem ist nur 400 Lichtjahre entfernt und zeichnet sich durch seine farbige Umgebung aus, zu dem ein roter Emissionsnebel gehört sowie zahlreiche hell- und dunkelbraune Staubbahnen. Rechts über dem Rho-Ophiuchi-Molekülwolkensystem befindet sich der gelbe Stern Antares, während der weit entfernte, aber zufällig in derselben Sichtlinie liegende Kugelsternhaufen M4 zwischen Antares und dem roten Emissionsnebel zu sehen ist. Nahe dem unteren Bildrand liegt IC 4592, der blaue Pferdekopfnebel. Das blaue Leuchten um das Auge des Blauen Pferdekopfes, aber auch um andere Sterne im Bild, sind Reflexionsnebel, die aus feinem Staub bestehen. Links im obigen Bild ist ein geometrisch gewinkelter Reflexionsnebel, der als Sharpless 1 katalogisiert ist. Hier liefert der helle Stern in der Nähe des Staubwirbels das Licht im umgebenden Reflexionsnebel. Die meisten dieser Strukturen sind mit einem kleinen Teleskop zu sehen, das auf die Sternbilder Schlangenträger, Skorpion und Schütze gerichtet ist. Doch die oben dargestellten komplexen Details der Staubwirbel kann man nur mit einer langzeitbelichtenden Kamera sichtbar machen.

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Die farbenprächtigen Wolken von Rho Ophiuchi

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Bildcredit und Bildrechte: Rafael Defavari

Beschreibung: Die vielen spektakulären Farben der Rho-Ophiuchi-Wolken zeigen die unterschiedlichen Prozesse, die hier im Gange sind. Die blauen Regionen leuchten vorwiegend in reflektiertem Licht. Das blaue Licht des Sterns Rho Ophiuchi und nahe gelegener Sterne wird von diesen Teilen des Nebels wirksamer reflektiert als rotes Licht. Der Tageshimmel der Erde erscheint aus dem gleichen Grund blau. Die roten und gelben Regionen leuchten vorwiegend wegen der Emissionen des atomaren und molekularen Gases im Nebel. Licht von nahe gelegenen blauen Sternen – diese sind energiereicher als der helle Stern Antares – stößt Elektronen aus dem Gas, das dann leuchtet, wenn sich die Elektronen wieder mit dem Gas verbinden. Die dunkelbraunen Regionen entstehen durch Staubkörnchen, die in jungen Sternatmosphären entstehen, und die das Licht, das hinter ihnen abgestrahlt wird, wirksam abdecken. Die Rho-Ophiuchi-Sternwolken liegen weit vor dem Kugelsternhaufen M4, der links unten zu sehen ist, und sind sogar noch viel farbenprächtiger, als Menschen sie sehen können – die Wolken strahlen Licht in jeder Wellenlänge von Radio- bis Röntgenlicht ab.

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Farbenprächtige Wolken bei Rho Ophiuchi

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Bildcredit und Bildrechte: Tom O’Donoghue

Beschreibung: Warum ist der Himmel bei Antares und Rho Ophiuchi so farbenprächtig? Die Farben ergeben sich aus einer Mischung von Objekten und Prozessen. Feiner Staub, der von vorne mit Sternenlicht beleuchtet wird, erzeugt blaue Reflexionsnebel. Gasförmige Wolken, deren Atome von ultraviolettem Sternenlicht angeregt werden, erzeugen rötliche Emissionsnebel. Von hinten beleuchtete Staubwolken blockieren das Sternenlicht und erscheinen daher dunkel. Antares, ein roter Überriese und einer der hellsten Sterne am Nachthimmel, beleuchtet die gelb-rötlichen Wolken unter der Mitte. Rho Ophiuchi liegt oben in der Mitte des blauen Nebels. Der ferne Kugelsternhaufen M4 ist rechts neben Antares zu sehen, und rechts darüber befindet sich die rote Wolke, die Sigma Scorpii einhüllt. Diese Sternwolken sind sogar noch farbenprächtiger, als Menschen wahrnehmen können – sie emittieren Licht im gesamten elektromagnetischen Spektrum.

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Junge Sterne in der Rho-Ophiuchi-Wolke

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Credit: NASA, JPL-Caltech, WISE-Team

Beschreibung: Staubwolken und eingebettete neu gebildete Sterne leuchten auf dieser faszinierenden Falschfarben-Komposition von WISE, dem Wide-field Infrared Survey Explorer, in infraroten Wellenlängen. Die kosmische Leinwand zeigt eine der am nächsten gelegenen Sternbildungsregionen, einen Teil des Rho-Ophiuchi-Wolkenkomplexes, der etwa 400 Lichtjahre entfernt nahe dem südlichen Rand des aussprechbaren Sternbildes Ophiuchus liegt. Nachdem sie sich in einer großen Wolke aus kaltem, molekularem Wasserstoffgas gebildet haben, heizen junge Sterne den umgebenden Staub auf und erzeugen so das infrarote Leuchten. Sterne im Bildungsprozess, die als junge stellare Objekte oder YSOs bezeichnet werden, die sonst vor den spähenden Augen optischer Teleskope verborgen sind, sind in den hier gezeigten kompakten, rötlichen Nebel eingebettet. Eine Untersuchung der Region im alles durchdringenden Infrarotlicht brachte entstehende und neu gebildete Sterne zutage, deren durchschnittliches Alter auf etwa 300.000 Jahre geschätzt wird. Das ist extrem jung, verglichen mit dem Alter der Sonne von etwa 5 Milliarden Jahren. Der markante rötliche Nebel rechts unten, der den Stern Sigma Scorpii umgibt, ist ein Reflexionsnebel, der durch Sternenlicht, das von Staub gestreut wird, entsteht. Diese Ansicht von WISE umfasst beinahe 2 Grad und bedeckt etwa 14 Lichtjahre in der geschätzten Entfernung der Rho-Ophiuchi-Wolke.

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Rho Ophiuchi Weitwinkel

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Credit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo

Beschreibung: Die Wolken, die das Sternsystem Rho Ophiuchi umgeben, bilden eine der am nächsten gelegenen Sternbildungsregionen. Rho Ophiuchi selbst ist ein Doppelsternsystem in der leicht gefärbten Region rechts im Bild. Das Sternsystem, das nur etwa 400 Lichtjahre entfernt ist, wird von seiner farbenprächtigen Umgebung geschmückt. Dazu gehört ein roter Emissionsnebel und zahlreiche hell- und dunklebraune Staubstraßen. Rechts über dem Rho-Ophiuchi-Molekülwolkensystem steht der gelbe Stern Antares, während der weiter entfernte, aber in der gleichen Richtung stehende Kugelsternhaufen M4 zwischen Antares und dem roten Emissionsnebel sichtbar ist. Nahe dem unteren Bildrand liegt IC 4592, der „blaue Pferdekopfnebel“. Das blaue Leuchten, welches das Auge des blauen Pferdekopfes umgibt – wie auch andere Sterne im Bild -, ist ein Reflexionsnebel, der aus feinem Staub besteht. Links im Bild steht ein geometrisch gewinkelter Reflexionsnebel, der als Sharpless 1 katalogisiert ist. Hier erzeugt der helle Stern nahe dem Staubstrudel das Licht des umgebenden Reflexionsnebels. Obwohl die meisten dieser Strukturen mit einem kleinen Teleskop, das auf Schlangenträger, Skorpion und Schütze gerichtet ist, sichtbar sind, besteht die einzige Möglichkeit die komplexen Details der Staubwirbel so zu erkennen, wie sie oben zu sehen sind, darin, eine Langzeitbelichtungskamera zu verwenden.

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