Polarlicht bedeckt den Himmel

Die Erde ragt von unten ins Bild, darüber leuchten Sterne. Oben ist Polarlicht dick aufgeschmiert. Darüber krümmt sich ein Rand aus Nachthimmellicht, über dem rotes Polarlicht blass schimmert. Rechts ragt ein Teil der ISS ins Bild.

Bildcredit: Jack Fischer, Expedition 52, NASA

Dieser Schnappschuss entstand am 25. Juni auf der Internationalen Raumstation ISS. Am Himmel ist grünes Polarlicht dick aufgetragen. Es erinnert an Salsa Verde auf einem Burrito. Die Raumstation im Orbit befindet sich ungefähr 400 Kilometer über der Erde. Sie liegt im oberen Bereich der Polarlichtschau.

Die typischen Farben von Polarlichtern entstehen, wenn Moleküle und Atome bei niedriger Dichte in großer Höhe angeregt werden. Die Emission von atomarem Sauerstoff prägen dieses Bild. Das reizende Leuchten ist in geringer Höhe grün. Doch über dem Horizont der Raumstation ragen seltenere rötliche Bänder auf.

Die Szene aus dem Weltraum entstand südöstlich von Australien. Die Sterne rechts über dem Horizont gehören zum Sternbild Großer Hund (Canis Major). Es ist Orions großer Hund. Der Alphastern von Canis Major ist Sirius. Er ist der hellste Stern beim Erdrand.

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Int-Ball-Drohne auf der Raumstation aktiviert

Vor einer Wand auf der Internationalen Raumstation schwebt eine Kugel mit zwei blau umrandeten Kreisen, die an Augen erinnern.

Bildcredit: JAXA, ISS, NASA

Stell dir vor, dich verfolgt ein putziger schwebender Ball, der dich dauernd fotografiert. Dann bist du vielleicht eine Astronautin auf der Internationalen Raumstation ISS. Die JEM Internal Ball Camera heißt formlos „Int-Ball“. Sie wurde von der japanischen Luft- und Raumfahrtagentur JAXA konstruiert.

Int-Ball ist ein bisschen größer als ein Softball. Sie kann selbstständig schweben und manövrieren. Man kann sie aber auch fernsteuern. Sie nimmt hoch aufgelöste Bilder und Videos auf. Es gibt übrigens keinen Zusammenhang mit Hello Kitty.

Int-Ball kam Anfang Juni zur ISS. Die Sonde ermöglicht der Bodenkontrolle eine bessere Überwachung der Ausrüstung und der Aktivitäten auf der ISS und entlastet menschliche Astronauten. Int-Ball bewegt sich mit kleinen Ventilatoren und sieht mit einer Kamera zwischen ihren dunklen „Augen“.

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Planet Polarlicht

Hinter dem Canadarm2 der Internationalen Raumstation ISS schimmert die Erde grünlich. Über dem Horizont verläuft ein breites Band aus Polarlicht in kräftigem Rot.

Bildcredit: Scott Kelly, Expedition 44, NASA

Welcher seltsame fremde Planet ist das? Es ist natürlich die Erde. Auf der Internationalen Raumstation ISS ist sie hinter dem schimmernden Leuchten von Polarlichtern zu sehen. Die Station im Orbit kreist etwa 400 Kilometer über der Erde. Sie befindet sich in den oberen Bereichen der Polarlichter. Sie leuchten in den unverkennbaren Farben angeregter Moleküle und Atome mit geringer Dichte, wie sie in extremer Höhe vorkommen.

Emissionen von atomarem Sauerstoff prägen diese Ansicht. Das schaurige Leuchten ist in geringer Höhe grün. Doch über dem Horizont der Raumstation verläuft ein rötliches Band. Die Polarlichtschau war auch auf der Oberfläche des Planeten zu sehen. Sie begann nach einem geomagnetischen Sturm, der von einem koronalen Massenauswurf im Juni 2015 ausgelöst wurde und auf die Magnetosphäre der Erde traf.

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Annäherung über dem Sonnenuntergang

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: ESA, NASA

Da ist es! Vor etwas mehr als einer Woche war das Versorgungsschiff Cygnus ein willkommener Anblick für die Leute auf der Internationalen Raumstation. Die Raumsonde Cygnus von Orbital AT war drei Tage zuvor auf einer Atlas V der United Launch Alliance von Cape Canaveral in Florida gestartet. Nun näherte sie sich der Internationalen Raumstation. Dahinter war eine malerische Ansicht des Planeten Erde.

Die Sonne ging links oben über dem Bild unter. Sie beleuchtete die Wolken weit unter dem Gefährt, das näher rückte. Zuerst bildete eine Kamera die robotische Raumsonde Cygnus ab. Später fotografierten Thomas Pesquet und Peggy Whitson die Sonde. Dazu diente der Canadarm2 der Raumstation. Thomas Pesquet war der ESA-Flugingenieur, Peggy Whitson die NASA-Kommandantin der Expedition 51.

Die Kommandantin und Biochemikerin Whitson hält nun einen neuen US-amerikanischen Rekord. Sie verbrachte die meisten ganzen Tage im Weltraum. Cygnus brachte lebensnotwendige Güter und Geräte für mehr als 200 wissenschaftliche Experimente. Sie werden auf der ISS, dem Außenposten im All, durchgeführt. Die ISS ist so groß ist wie ein Fußballfeld.

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Begegnung der Vier

Über den dunklen Silhouetten von Bäumen leuchten die Lichter des Sichelmondes, der Planeten Venus und Mars sowie der Internationalen Raumstation ISS.

Bildcredit und Bildrechte: Maxime Oudoux

Am 31. Jänner begegneten sich der zunehmende Sichelmond, die gleißende Venus und der blassere Mars in der Dämmerung. Sie standen nach Sonnenuntergang im Westen über dem Horizont des Planeten Erde. Diese Landschaft am Abendhimmel ist ein Komposit. Sie zeigt das hübsche Himmelsdreieck hinter Wolken und Dunst.

An diesem Abend begegnete die Internationale Raumstation ISS dem himmlischen Trio. Sie leuchtete im niedrigen Erdorbit noch im Sonnenlicht. Die Aufnahme entstand im französischen Le Lude. Die Sichtlinie des Fotografen zur Raumstation lag auffallend nahe beim Mars, als die erste Aufnahme begann. Daher steigt die helle Spur der Raumstation scheinbar vom Roten Planeten zum dunkleren Himmel darüber auf.

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SpaceX Falcon 9 bricht in die Umlaufbahn auf

Hinter einem Horizont mit Bäumen steigt ein orange leuchtender Feuerstrahl auf, der sich in der dünnen Wolkendecke reflektiert. Der Raketenstart spiegelt sich vorne im Wasser.

Bildcredit und Bildrechte: Tim Shortt, Florida Today

Vögel fliegen nicht so hoch. Flugzeuge sind nicht so schnell. Die Freiheitsstatue wiegt weniger. Keine Spezies außer den Menschen versteht, was hier passiert. Auch Menschen vor nur einem Jahrhundert würden es nicht begreifen. Der Start einer Rakete ins All ist ein wahrhaft beeindruckendes Ereignis.

Das Bild zeigt, wie letzten Juli eine Falcon-9-V-Rakete von SpaceX auf Cape Canaveral in Florida durch eine Wolkendecke abhob, um Fracht und Vorräte zur Internationalen Raumstation ISS zu liefern. Aus dem Stand hob das mehr als 300.000 kg schwere Raumschiff seine Dragon-Kapsel. Sie umkreiste die Erde, wo die Außenluft zu dünn zum Atmen ist. Etwa einmal pro Woche startet irgendwo auf der Erde eine Rakete ins All.

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Blick aus der Raumstation: Planet und Galaxie

Die ISS zieht über die Erde. Unten blitzt ein Gewitter unter Wolken. Am Horizont ist braunes und grünes Nachthimmellicht. Am Himmel schimmert die Milchstraße.

Bildcredit: NASA, JSC, ESRS

Was seht ihr, wenn ihr die Erde an Bord der Internationalen Raumstation ISS umkreist? Ihr hättet einige erstaunliche Ausblicke. So einer wurde Mitte 2015 auf diesem atemberaubenden Bild fotografiert.

Oben seht ihr Teile der Raumstation, zum Beispiel Solarpaneele. Unter der Station verläuft das Band unserer Milchstraße. Darin leuchtet das kombinierte Licht von Milliarden Sternen. Es ist stellenweise durch Wolken aus dunklem Staub gedämpft. Das Band aus rotem Licht unter der Milchstraße ist Nachthimmellicht. Dort wurde die Erdatmosphäre von der Sonne angeregt und leuchtet nun in spezifischen Farben. Unter dem roten schimmert grünes Nachthimmellicht. Darunter liegt unsere Erde.

Zwischen Tag und Nacht verläuft der Terminator. Das ist die Schattengrenze. Man sieht sie am Horizont. Wolken sprenkeln den Planeten. Rechts unten ist das Licht eines hellen Blitzes zu sehen. Seit dem Jahr 2000 genießen Astronautinnen aus der ganzen Welt auf der Raumstation zwischen ihren Arbeitsblöcken solche Aussichten.

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Sojus trifft Supermond

Eine Sojus-Rakete ist bereit zum Start. Rechts daneben leuchtet der orangerote Mond, er ist verzerrt und von Wolken gestreift.

Bildcredit: NASA, Bill Ingalls

Sie ist schneller als ein Geschoß, mächtiger als eine Lokomotive und kann große Gebäude in einem Satz überspringen. Diese Sojus-Rakete stand am 14. November auf der Startrampe im Kosmodrom von Baikonur in Kasachstan. Dahinter geht ein Supermond auf. Doch der Vollmond im November wird nicht wegen außergewöhnlicher Schnelligkeit noch wegen seiner Stärke oder Geschicklichkeit so genannt.

Das Perigäum ist der erdnächste Punkt auf der elliptischen Bahn des Mondes. Wenn ein Vollmond dort in der Nähe steht, erscheint er größer und heller als weiter entfernte Vollmonde. So kam es zum Supermond im November. Er war sogar der zweite von drei Supermonden 2016 in Serie. Es war sogar der erdnächste und schönste Vollmond seit 1948. Inzwischen steht die Sojus-Rakete bereit. Sie soll heute, am 17. November, die Besatzung der Expedition 50/51 zur Internationalen Raumstation ISS bringen.

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