Die Rückseite des Mondes

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Bildcredit: NASA / GSFC / Arizona State Univ. / Lunar Reconnaissance Orbiter

Beschreibung: Der Mond rotiert gebunden – wegen der Gezeitenkräfte – und zeigt Bewohnerinnen des Planeten Erde immer seine vertraute Vorderseite. Im Mondorbit kann die Mondrückseite jedoch vertraut werden. Dieses scharfe Bild ist ein Mosaik der Weitwinkelkamera des Lunar Reconnaissance Orbiters, es ist auf die Mondrückseite zentriert.

Die am höchsten aufgelöste Version ist Teil eines globalen Mosaiks aus mehr als 15.000 Bildern, die zwischen November 2009 und Februar 2011 fotografiert wurden. Das hoch aufgelöste Bild zeigt Strukturen von 100 Metern pro Bildpunkt.

Die raue, zerschlagene Oberfläche der Rückseite sieht überraschend anders aus als die Vorderseite mit ihren glatten dunklen Mondmeeren. Die wahrscheinliche Erklärung lautet, dass die Kruste der Rückseite dicker ist, weshalb geschmolzenes Material aus dem Inneren nicht so leicht zur Oberfläche floss, um die glatten Meere zu bilden.

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Zylindrische Berge auf der Venus

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Bildcredit: Magellan Spacecraft Team, USGS, NASA

Beschreibung: Wie kann ein riesiger zylindrischer Berg auf der Venusoberfläche entstehen? Diese Gebilde auf der Venus sind als Coronae bekannt. Im Vordergrund steht der 500 Kilometer große Atete Corona. Er befindet sich in einer Region der Venus, die als Galindo bekannt ist. Für dieses Bild wurden mehrere Radarkarten der Region kombiniert, um eine computergenerierte dreidimensionale Perspektive zu erstellen. Die Reihe dunkler Rechtecke, die das Bild von oben nach unten kreuzt, entstanden durch das Abbildungsverfahren, sie ist nicht echt. Die Entstehung massiver Coronas wird weiterhin erforscht, es gibt jedoch Vermutungen, dass sie durch Vulkanismus entstanden sind. Die Untersuchung der venerischen Coronae hilft Wissenschaftlern, den inneren Aufbau sowohl der Venus als auch der Erde besser zu verstehen.

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Der Schatten von Surveyor 1

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Bildcredit: NASA / GSFC / Arizona State U. / Lunar Reconnaissance Orbiter

Beschreibung: Vor 50 Jahren erreichte Surveyor 1 den Mond. Er startete am 30. Mai 1966, landete am 2. Juni 1966 bei Vollmond und war die erste Raumsonde der USA, die eine sanft auf einer anderen Welt landete. Die erste von sieben Surveyor-Missionen, die das Mondgelände für die geplanten Apollo-Landungen testen sollten, schickte vor Beginn der Mondnacht am 14. Juni mehr als 10.000 Bilder. Die Summe wuchs auf vor seiner zweiten Mondnacht, die am 3. Juli begann, auf mehr als 11.000 Bilder. Surveyor 1 antwortete bis 7. Januar 1967 von der Mondoberfläche. Der erste Surveyor, der auf diesem Bild 2009 vom Lunar Reconnaissance Orbiter fotografiert wurde, steht noch auf seinem Landeplatz – ein Fleck im Oceanus Procellarum (Meer der Stürme). Die Sonne steht tief am westlichen Horizont, die einsame, 3,3 Meter große Raumsonde wirft am späten Mondnachmittag einen fast 15 Meter langen Schatten.

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Zwergplanet Ceres

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Bildcredit und Lizenz: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS,DLR,IDA –  Komposit: Justin Cowart

Beschreibung: Zwergplanet Ceres ist mit einem Durchmesser von etwa 950 Kilometern das größte Objekt im Hauptasteroidengürtel des Sonnensystems. Ceres ist hier nahezu in Echtfarben dargestellt, die Bilddaten wurden am 4. Mai 2015 von der Raumsonde Dawn erfasst. Zu diesem Zeitpunkt lag ihre Bahn 13.642 Kilometer über der Oberfläche der kleinen Welt. Zwei von Ceres‘ berühmten rätselhaften hellen Flecken bei den Kratern Oxo und Haulani liegen auf dieser Ansicht mittig und etwas weiter rechts. Der kegelförmige einsame Berg Ahuna Mons auf Ceres wirft unten einen verräterischen Schatten. Derzeit kreist die ionengetriebene Raumsonde Dawn etwa 385 Kilometer über der Oberfläche von Ceres und schickt Bilder aus ihrem engsten Kartierungsorbit.

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Lunar Reconnaissance Orbiter fotografiert einen Erduntergang

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Bildcredit: NASA/GSFC/Arizona State U. / Lunar Reconnaissance Orbiter

Beschreibung: Auf dem Mond geht die Erde niemals auf – oder unter. Würden Sie auf der Mondoberfläche sitzen, würden Sie die Erde am Himmel hängen sehen, weil der Mond immer die gleiche Seite zur Erde richtet. Seltsamerweise zeigt dieses Bild einen Erduntergang am Mondrand. Das war möglich, weil das Bild von einer Raumsonde fotografiert wurde, die um den Mond kreist – das Bild stammt vom Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO). Der LRO kreist so schnell um den Mond, dass von der Raumsonde aus gesehen die Erde ungefähr alle zwei Stunden erneut unterzugehen scheint. Dieses Bild zeigt einen solchen Erduntergang vor etwa drei Monaten. Von der Erdoberfläche aus gesehen geht der Mond etwa einmal pro Tag unter – was vorwiegend der Erdrotation geschuldet ist. LRO wurde 2009 gestartet. Während er eine detailreiche dreidimensionale Karte der Mondoberfläche erstellt, sucht er außerdem den Mond nach Wasser und möglichen guten Landeplätzen für künftige Astronauten ab.

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Der hellste Fleck auf Ceres

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Beschreibung: Der Zwergplanet Ceres ist mit einem Durchmesser von ungefähr 950 Kilometern das größte Objekt im Hauptasteroidengürtel des Sonnensystems. Die Kamera der Raumsonde Dawn, die Ceres seit März vom Orbit aus erforscht, zeigte etwa 130 rätselhafte helle Flecke, die meist zusammen mit Einschlagskratern auftreten, welche über die dunkle Oberfläche der kleinen Welt verstreut sind. Der hellste befindet sich mitten im 90 Kilometer großen Krater Occator, dargestellt auf dieser dramatischen Falschfarbenansicht, die aus Bilddaten im nahen Infrarot und sichtbaren Licht kombiniert wurde. Untersuchungen zeigten, dass das vom hellsten Fleck reflektierte Licht am ehesten einer Art Magnesiumsulfat entspricht, das als Hexahydrit bezeichnet wird. Erdbewohner kennen Magnesiumsulfat auch als Bittersalz. Im Inneren von Occator wurde Nebel beobachtet, was vermuten lässt, dass das salzige Material zurückblieb, nachdem eine Mischung aus Salz- und Wassereis auf der Oberfläche sublimierte. Da das Material durch Einschläge freigelegt wurde, sind Ceres‘ zahlreichen überall verbreiteten hellen Flecken vielleicht ein Hinweis auf eine Schicht aus einer Eis-Salz-Mischung unter der Oberfläche. Mitte Dezember startet Dawn Beobachtungen in seiner niedrigsten Umlaufbahn zur Kartierung von Ceres.

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Helle Flecken im Krater Occator auf Ceres aufgelöst

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Beschreibung: Wie entstehen diese hellen Flecken auf Ceres? Die Flecken wurden entdeckt, als die Roboter-Raumsonde Dawn sich im Februar Ceres – dem größten Objekt im Asteroidengürtel – näherte. Man erwartete, dass das Geheimnis mit höher aufgelösten Bildern bald gelüftet wäre. Doch auch nachdem Dawn Ceres im März erreicht hatte, blieb das Rätsel bestehen. Obwohl Bilder wie das hier gezeigte Komposit von letztem Monat viele Details im Inneren des Kraters Occator erkennen lassen, können sie überraschenderweise das Rätsel nicht lösen. Aktuell gibt es Hinweise, dass über den hellen Flecken im Krater ein blasser Dunst entsteht. Dawn soll sich Ceres weiterhin auf einer spiralförmigen Bahn nähern, den Zwergplaneten auf mehrere neue Arten abtasten und – so hofft man – die chemische Zusammensetzung der Region aufdecken und endlich die Natur und Entstehung der Flecken aufzeigen. In mehreren Jahren, wenn Dawn ihre Energie aufgebraucht hat, wird sie für unbestimmte Zeit um Ceres kreisen und so zu einem künstlichen Begleiter und dauerhaften Denkmal der menschlichen Forschung.

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Ein ungewöhnlicher Berg auf dem Asteroiden Ceres

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Beschreibung: Wie entstand dieser große Berg auf dem Asteroiden Ceres? Das ist nicht bekannt. Wie in Erwartung des heutigen AsteroidenTags auf der Erde fotografierte die Roboter-Raumsonde Dawn im Orbit um Ceres das bisher beste Bild eines ungewöhnlich hohen Berges auf dem größten Asteroien. Der ungewöhnliche Berg am oberen Bildrand ist mehr als fünf Kilometer hoch und liegt in einer ansonsten ziemlich flachen Region. Das Bild wurde vor ungefähr zwei Wochen aus einer Entfernung von etwa 4400 Kilometern fotografiert. Obwohl Vulkanismus, Einschläge und Plattentektonik zu den Ursprungshypothesen für diesen Berg gehören, fehlen derzeit eindeutige Belege für irgendeine dieser Thesen. Auf Ceres‘ Oberfläche gibt es auch einige rätselhafte helle Regionen – glänzende Flecken, deren Ursprung und Zusammensetzung derzeit ebenfalls erforscht werden. Obwohl Dawn voraussichtlich noch Millionen Jahre um Ceres kreist, die offiziell als Zwergplanet bezeichnet wird, geht der Treibstoff Hydrazin, mit dem Dawns Kommunikationsantenne zur Erde gerichtet wird, voraussichtlich nächstes Jahr zur Neige.

Heute und morgen: Venus begegnet Jupiter nach Sonnenuntergang
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Flug über den Zwergplaneten Ceres


Videocredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA, DLR, ESO

Beschreibung: Was sieht ein Mensch beim Flug über den Zwergplaneten Ceres? Trickfilmspezialisten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt verwendeten kürzlich aktuelle Bilder und Höhendaten der NASA-Raumfahrtmission Dawn, die derzeit Ceres besucht, und entwickelten faszinierende virtuelle Kurzfilme. Das Video beginnt mit einem angenommenen Orbit um den 950 Kilometer großen Weltraumfelsen, in den Kratern, die bald ins Sichtfeld rotieren, sind zwei der rätselhaften weißen Flecken zu sehen. Die nächsten Sequenzen zeigen den Blick auf Ceres‘ Nord- und Südpol, danach die Aussicht über den Rand der dunklen Welt mit Betonung der kraterübersäten Oberfläche. Hier wurde die Geländehöhe auf dem größten Objekt im Asteroidengürtel digital verdoppelt, im Hintergrund wurde ein künstliches Sternenfeld eingefügt. Die Raumsonde Dawn bleibt wahrscheinlich noch lange nach Missionsende ein ungewöhnlicher künstlicher Mond von Ceres.

Aktuell: Helle Flecken leuchten auf den neuesten Ceres-Bildern von Dawn
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Vesta-Wanderung: Ein digitales Modell des Asteroiden Vesta


Bildcredit: NASA, JPL, LMMP, SSERVI, USGS, DLR

Beschreibung: Erforschen Sie den Asteroiden Vesta! Kürzlich besuchte die NASA-Robotersonde Dawn Vesta, das zweitgrößte Objekt im Hauptasteroidengürtel unseres Sonnensystems, der zwischen Mars und Jupiter liegt. Während eines einjährigen Zwischenaufenthalts fotografierten Dawns Kameras Vestas gesamte Oberfläche und dokumentierten alle großen Berge und Krater des Kleinplaneten. Diese Bilder wurden nun zu einem digitalen Modell zusammengefügt, das jeder erlaubt, mit einem Netznavigator virtuell um Vesta zu fliegen und sogar interessante Oberflächen details durch Ziehen und Klicken zu vergrößern. Zusätzlich kann die anfangs flache 2D-Karte durch Klicken auf das 3D-Symbol (unten) um ein fast kugelförmiges Objekt gewickelt werden. Dawn verließ Vesta 2012 und beginnt nun, die Geheimnisse des größten Objektes im Asteroidengürtel zu fotografieren und zu erforschen: die des Zwergplaneten Ceres.

Aktuell: Ceres‘ rätselhafte helle Flecken kommen wieder in Sicht
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Dunkle Krater und helle Flecken auf dem Asteroiden Ceres

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Bildcredit: BNASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Beschreibung: Was sind die hellen Flecken auf dem Asteroiden Ceres? Während sich die Roboter-Raumsonde Dawn dem größten Körper im Asteroidengürtel nähert, wird das Rätsel immer größer. Schärfere neue Bilder, die letzte Woche fotografiert und gestern veröffentlicht wurden, lassen wie erwartet vermuten, dass ein Großteil der Oberfläche des Zwergplaneten Ceres dunkel und von Kratern übersät ist, ähnlich wie unser Mond und der Planet Merkur. Die neuen Bilder zeigen jedoch die Natur der vergleichsweise hellen Flecken nicht genau – obwohl offensichtlich mehrere vorhanden sind. Die rätselhaften Flecken wurden erstmals vor wenigen Wochen während Dawns Annäherung an die texasgroße Ceres entdeckt. Das faszinierende Rätsel kann vielleicht schnell gelöst werden, während Dawn sich weiterhin auf Ceres zubewegt und planmäßig am 6. März in die Umlaufbahn eintritt.

Umfrage: Was sind die hellen Flecken auf Ceres?
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