Die einst geschmolzene Oberfläche der Venus

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Bildcredit: E. De Jong et al. (JPL), MIPL, Magellan Team, NASA

Beschreibung: Wenn Sie mit Radaraugen auf die Venus blicken könnten – was würden Sie sehen? Diese mit Computern erstellte Rekonstruktion der Venusoberfläche wurde aus Daten der Raumsonde Magellan erstellt. Magellan umkreiste von 1990 bis 1994 die Venus und setzte Radar ein, um die Oberfläche unseres benachbarten Planeten zu kartieren. Magellan entdeckte viele interessante Oberflächendetails, auch die großen, kreisrunden Kuppeln, jeweils etwa 25 Kilometer groß, die oben abgebildet sind. Die Kuppeln entstanden vermutlich durch Vulkanismus, doch der genaue Vorgang ist nicht bekannt. Die Oberfläche der Venus ist so heiß und feindselig, dass keine Oberflächensonde länger als wenige Minuten funktionsfähig blieb.

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Sonnenaufgang über Tycho

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Credit: NASA / GSFC / Arizona State Univ. / Lunar Reconnaissance Orbiter

Beschreibung: Der Zentralbergkomplex Tychos wirft beim örtlichen Sonnenaufgang über dieser spektakulären Mondlandschaft einen langen, dunklen Schatten. Die dramatische schräge Ansicht wurde am 10. Juni 2011 vom Lunar Reconnaissance Orbiter fotografiert. Unglaublich detailreich sind auf der am höchsten aufgelösten Version mit 1,5 Metern pro Bildpunkt mit Felsbrocken übersäte Hänge und gezackte Schatten zu sehen. Der zerklüftete Komplex ist etwa 15 Kilometer breit und entstand durch Anhebung bei dem gigantischen Einschlag, der vor 100 Millionen Jahren den bekannten Strahlenkrater erzeugte. Der Gipfel seines Zentralberges erhebt sich 2 Kilometer über Tychos Kraterboden.

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Aufbruch von Vesta

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS, DLR, IDA

Beschreibung: Nächster Halt: Ceres. Letzte Woche beendete die robotische Raumsonde Dawn ihre ein Jahr dauernde Mission zum Asteroiden Vesta. Sie war somit die erste Raumsonde, die jemals diese ferne Welt zwischen Mars und Jupiter im Hauptasteroidengürtel des Sonnensystems besucht hat. Etliche der besten Bilder, die Dawn bei Vesta fotografiert hat, wurden zu der obigen Gesamtansicht zusammengefügt. Hinweisen zufolge ist Vesta ein Überrest aus den frühen Jahren unseres Sonnensystems – ein Baustein für Gesteinsplaneten wie die Erde. Vestas urzeitliche Oberfläche weist starke Kraterbildung und lange Vertiefungen auf, die wahrscheinlich bei gewaltigen Einschlägen entstanden. Die geringe Gravitation des Kleinplaneten erlaubt Oberflächenstrukturen wie riesige Klippen und einen großen Berg, der zweimal so hoch ist wie der Mount Everest auf der Erde, und der am unteren Bildrand zu sehen ist. Vesta hat einen Durchmesser etwa von 500 Kilometern und ist somit nur das zweitmassereichste Objekt im Asteroidengürtel. Daher zündete Dawn vor zwei Wochen seine sanften Ionentriebwerke und machte sich auf die Jagd nach dem massereichsten Objekt: Ceres. Wenn alles nach Plan verläuft, kommt Dawn 2015 dort an. Ceres sieht im fernen Teleskop etwas anders aus – doch was wird Dawn vorfinden?

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Sonnenaufgang über Tycho

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Credit: NASA / GSFC / Arizona State Univ. / Lunar Reconnaissance Orbiter

Beschreibung: Der Zentralberg des Kraters Tycho wirft beim örtlichen Sonnenaufgang über dieser spektakulären Mondlandschaft einen langen, dunklen Schatten. Diese dramatische, schräge Ansicht wurde am 10. Juni vom Lunar Reconnaissance Orbiter aufgenommen. Mit Felsbrocken übersäte Ahänge und gezackte Schatten sind auf der am höchsten aufgelösten Version mit 1,5 Metern pro Bildpunkt unglaublich detailreich dargestellt. Der zerfurchte Komplex ist etwa 15 Kilometer breit und entstand durch Anhebung bei dem gewaltigen Einschlag, der vor 100 Millionen Jahren den bekannten Strahlenkrater erzeugte. Der Gipfel des Zentralberges erhebt sich 2 Kilometer über Tychos Kraterboden.

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Der Regolith des Asteroiden Eros

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Credit: NEAR Project, JHU APL, NASA

Beschreibung: Fünfzig Kilometer über dem Asteroiden Eros erscheint die Oberfläche in einem seiner größten Krater mit einer ungewöhnlichen Substanz bedeckt: Regolith. Die Dicke und Zusammensetzung des Oberflächenstaubs – des Regoliths – bleibt ein Gegenstand der Forschung. Ein Großteil des Regoliths auf 433 Eros entstand vermutlich durch zahlreiche kleine Einschläge im Laufe seiner langen Geschichte. Auf dieser Ansicht in charakteristischen Farben der robotischen Raumsonde NEAR-SHOEMAKER, die Eros 2000 und 2001 umkreiste, stellen braune Regionen Regolith dar, der chemisch verändert wurde, indem er während Einschlägen durch Mikrometeorite dem Sonnenwind ausgesetzt war. Weiße Regionen wurden diesem vermutlich weniger lang ausgesetzt. Die im Krater sichtbaren Brocken erscheinen braun, was darauf hinweist, dass sie entweder so alt sind, dass ihre Oberfläche durch den Sonnenwind gebräunt wurde, oder dass sie irgendwie mit dunklem Oberflächenstaub bedeckt werden. Diesen Juli wird die Raumsonde Dawn der NASA den großen Asteroiden Vesta im Hauptgürtel umkreisen.

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Die nahe Seite des Mondes

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Credit: NASA / GSFC / Arizona State Univ. / Lunar Reconnaissance Orbiter

Beschreibung: Aus etwa 1300 Bildern der Weitwinkelkamera der Raumsonde Lunar Reconnaissance Orbiter wurde diese spektakuläre Ansicht eines vertrautes Gesichtes – der nahen Seite des Mondes – erstellt. Doch warum gibt es eine uns zugewandte Mondseite? Der Mond dreht sich um seine Achse und kreist mit der gleichen Frequenz um die Erde, etwa einmal in 28 Tagen.

Die synchrone Rotation, welche durch die Gezeiten in dieser Konfiguration arretiert ist, lässt immer die gleiche Seite zur Erde zeigen. Daher kennen irdische Himmelsbeobachter die ebenen, dunklen Mondmeere (eigentlich mit Lava überflutete Einschlagbecken) und zerfurchten Hochländer, die auf diesem voll aufgelösten Mosaik beispiellos detailreich dargestellt sind, sehr gut.

Um Ihr Lieblingsmeer oder große Krater zu finden, schieben Sie den Mauspfeil über das Bild. Die LRO-Bilder, welche für die Erstellung des Mosaiks verwendet wurden, wurden letzten Dezember in einem Zeitraum von mehr als einer Woche aufgenommen.

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Die einst geschmolzene Oberfläche der Venus

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Credit: E. De Jong et al. (JPL), MIPL, Magellan Team, NASA

Beschreibung: Was würde man sehen, wenn man mit Radaraugen über die Venus blicken könnte? Diese computergestützte Rekonstruktion der Venusoberfläche wurde aus Daten der Raumsonde Magellan erstellt. Magellan umkreiste zwischen 1990 und 1994 die Venus und kartierte mithilfe von Radar die Oberfläche unseres benachbarten Planeten. Magellan fand viele interessante Oberflächenstrukturen, darunter die großen runden Kuppen mit Durchmessern von typischerweise 25 Kilometern, die oben abgebildet sind. Vermutlich entstanden diese Kuppen durch Vulkanismus, wenngleich der genaue Mechanismus nicht bekannt ist. Die Oberfläche der Venus ist so heiß und lebensfeindlich, dass keine Landesonde dort länger als wenige Minuten funktionierte.

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Asteroid Eros, rekonstruiert

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Credit: NEAR Project, NLR, JHUAPL, Goddard SVS, NASA

Beschreibung: Der Asteroid 433 Eros, der die Sonne zwischen Mars und der Erde umrundet, wurde im Februar 2000 von der Raumsonde NEAR-Shoemaker besucht. Hochaufgelöste Oberflächenbilder und Messungen, welche der Laser Rangefinder (NLR) der Sonde NEAR erstellte, wurden zu der obigen Visualisierung kombiniert, die auf einem abgeleiteten 3D-Modell des taumelnden Weltraumfelsens basiert. Mit NEAR entdeckten Wissenschaftler, dass Eros ein einzelner fester Körper ist, dass seine Zusammensetzung fast einheitlich ist, und dass er in den frühen Jahren unseres Sonnensystems entstand. Doch manches bleibt rätselhaft, zum Beispiel warum manche Felsen auf der Oberfläche zerfallen sind. Am 12. Februar 2001 kam es zu einem dramatischen Ende der Mission NEAR durch eine gesteuerte Bruchlandung auf der Oberfläche des Asteroiden, die sie gut genug überlebte um eine Analyse der Zusammensetzung des Oberflächenregoliths zu liefern. Im Dezember 2002 machte die NASA einen erfolglosen Versuch, mit der Raumsonde Kontakt aufzunehmen, nachdem diese 22 Monate auf der Oberfläche des Asteroiden verbracht hatte. NEAR wird wahrscheinlich Milliarden Jahre auf dem Asteroiden bleiben, als Monument menschlichen Einfallsreichtums am Wechsel zum dritten Jahrtausend.

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