Curiosity am Teal Ridge

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, Marsrover Curiosity

Beschreibung: Dieser Teil eines 360-Grad-Panoramas zeigt die Aussicht am aktuellen Standort des Marsrovers Curiosity auf dem Roten Planeten, der als Teal Ridge bezeichnet wird. Die Mosaik-Szenerie wurde nach irdischem Kalender am 18. Juni 2019 mit der Mastkamera des Rovers fotografiert. Das entspricht Curiositys Sol 2440, seinem 2440. Tag auf der Marsoberfläche.

Seit seiner Landung vor sieben Jahren – am 6. August 2012 im Krater Gale – legte Curiosity etwa 21 Kilometer zurück. Die Spuren des Rovers auf der rechten Seite führen zum Vera-Rubin-Kamm. Der Grat des Kraters Gale ist in der Ferne sichtbar. Die Radspuren des robotischen Rovers sind etwa 3 Meter voneinander entfernt.

Während seiner Mission hatte Curiosity großen Erfolg bei der Erforschung der Geschichte von Wasser in der Marsumgebung. Der Entwurf des Rovers Mars 2020 der NASA basiert im Wesentlichen auf der Bauweise des Marsrovers Curiosity.

Aufgepasst: der Meteorstrom der Perseïden

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Saturnsichel

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Bildcredit: NASA, ESA, SSI, Cassini Imaging Team

Beschreibung: Saturn ist nie sichelförmig – zumindest von der Erde aus gesehen. Doch weiter draußen kann der majestätische Riesenplanet als unvertraute schmale Sichel erscheinen. Dieses Bild der Saturnsichel in natürlichen Farben wurde 2007 von der Roboter-Raumsonde Cassini fotografiert. Es zeigt von Saturns majestätischen Ringen jene Seite der Ringebene, die der Sonne gegenüber liegt – die unbeleuchtete Seite -, eine weitere Ansicht, die von der Erde aus nicht sichtbar ist.

Hier sind viele von Saturns fotogenen Details abgebildet, etwa die zarten Farben der Wolkenbänder, die komplexen Schatten der Ringe auf dem Planeten und die Schatten des Planeten auf den Ringen. Ein scharfes Auge erkennt die Monde Mimas (2 Uhr) und Janus (4 Uhr), doch Pandora (8 Uhr) zu finden ist eine echte Herausforderung.

Saturn steht nun am Himmel des Planeten Erde fast gegenüber der Sonne und ist daher am Abend nach Sonnenuntergang und die ganze Nacht sichtbar.

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Roboter Dragonfly soll über Titan fliegen


Videocredit: NASA, Johns Hopkins U. Applied Physics Lab.

Beschreibung: Wenn Sie über Titan fliegen könnte, was würden Sie sehen? Um das herauszufinden, und um diesen exotischen Saturnmond besser zu erforschen, gab die NASA kürzlich grünes Licht für Dragonfly – diese Mission zu Titan zum Einsatz einer hubschrauberartigen Drohne.

Der Saturnmond Titan ist einer der größten Monde im Sonnensystem und der einzige Mond, von dem wir wissen, dass er eine dichte Atmosphäre und sich verändernde Kohlenwasserstoffseen besitzt. Nach Entwicklung, Bau, Test und Start soll Dragonfly voraussichtlich 2034 Titan erreichen. Diese Animation zeigt, wie Dragonfly bei Titan ankommt und mit seiner Erforschung in der Luft beginnt. Dann landet die Sonde, um eine Radioverbindung zur Erde herzustellen, und startet zu einem weiteren Flug über Titan.

Wir hoffen, dass Dragonfly der Menschheit nicht nur hilft, das Wetter, die Chemie und die wechselnde Landschaft Titans besser zu verstehen, sondern auch ihr Wissen über die Entstehung des Lebens auf unserer jungen Erde erweitert.

Astrophysiker: Stöbern Sie in mehr als 1900 Codes der Astrophysics Source Code Library

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Virtueller Flug über den Asteroiden Vesta


Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS, DLR, IDA; Animation: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Beschreibung: Wie wäre es, über den Asteroiden Vesta zu fliegen? Trickfilmspezialisten vom Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt erfasste aktuelle Bilder und Höhendaten mit der NASA-Mission Dawn, als diese vor einigen Jahren den Asteroiden Vesta besuchte, und produzierten einen virtuellen Film.

Dieses Video beginnt mit einem Abschnitt über Divalia Fossa, zwei ungewöhnlichen Tälern, die parallel über Gelände verlaufen, das stark von Kratern zerfurcht ist. Danach erforscht das virtuelle Raumschiff Vestas 60 km großen Krater Marcia und zeigt zahlreiche plastische Details. Zuletzt wurden die Dawn-Bilder digital höhenverstärkt, um Vestas 5 km hohen Berg Aricia Tholus besser zu zeigen.

Vesta, das zweitgrößte Objekt im Asteroidengürtel des Sonnensystems, ist der hellste Asteroid, der von der Erde aus sichtbar ist, man kann ihn mit einem Fernglas sehen. Mit Vesta Trek können Sie die ganze Vesta selbst erforschen.

Jeden 30. Juni: Heute ist Asteroid Day

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Landeplatz Ares 3: Die Rückkehr zum Mars

Die Marsoberfläche ist Falschfarben-blau dargestellt. Links graben sich drei tiefe Krater in die Oberfläche, der Rest ist mit eher kleinen flachen Kratern übersät.

Bildcredit: HiRISE, MRO, LPL (U. Arizona), NASA

Beschreibung: Diese Nahaufnahme der HiRISE-Kamera des Mars Reconnaissance Orbiter zeigt verwitterte Krater und vom Wind verwehte Ablagerungen in der südlichen Acidalia Planitia. Zu den Standard-HiRISE-Bildfarben zählt ein auffällig blauer Farbton. Für ein menschliches Auge würde die Region wohl grau oder rötlich aussehen.

Doch es waren keine menschlichen Augen, die dieses Gelände gesehen haben, außer man zählt die Augen der NASA-Astronauten im Science-Fiction-Roman Der Marsianer von Andy Weir dazu. Dieser Roman berichtet von den Abenteuern Mark Watneys, einem Astronauten, der am Landeplatz der fiktiven Marsmission Ares 3 strandet, und der den Koordinaten dieses beschnittenen HiRISE-Bildes entspricht. Zur Größenordnung: Watneys Habitat mit einem Durchmesser von 6 Metern würde hier etwa 1/10 vom Durchmesser des großen Kraters füllen.

Übrigens liegen die Ares-3-Landekoordinaten nur etwa 800 Kilometer nördlich der (tatsächlichen) Carl Sagan Memorial Station, Pathfinders Landeplatz 1997.

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Der ungewöhnliche Berg Ahuna Mons auf Ceres

Mitten im Bild ragt der rätselhafte Berg Ahuna Mons auf. Er befindet sich auf dem Zwergplaneten Ceres. Vielleicht entstand er aus einer Schlammblase, die aus dem Inneren aufstieg.

Bildcredit: Mission Dawn, NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Wie entstand dieser ungewöhnliche Berg? Dazu gibt es eine neue Theorie. Ahuna Mons ist der größte Berg auf dem Zwergplaneten Ceres, dem größten bekannte Asteroiden im Sonnensystem. Ceres umkreist die Sonne im Hauptasteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Ahuna Mons ist anders als alles, was wir bisher gesehen haben. Vor allem sind die Hänge frei von alten Kratern, aber sie sind voller junger, senkrechter Schlieren.

Die neue Hypothese basiert auf zahlreichen Messungen der Gravitation. Sie besagt, dass eine Schlammblase mit reichlich reflektierendem Salz aus der Tiefe des Zwergplaneten an einem Schwachpunkt aufstieg. Sie drang durch die eisige Oberfläche und erstarrte dann. Die hellen Streifen sind vermutlich ähnlich wie das Material, das in jüngster Zeit an der Oberfläche auftauchte. Man sieht es zum Beispiel an Ceres‘ berühmten hellen Flecken.

Bei diesem Digitalbild wurde die Höhe verdoppelt. Es entstand aus Karten der Oberfläche, welche die robotische Mission Dawn 2016 von Ceres erstellte. Dawn beendete ihre erfolgreiche Mission 2018. Die Sonde umkreist Ceres weiterhin, doch ihr fehlt inzwischen der Treibstoff, um ihre Antennen zur Erde zu richten.

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Der Schlund auf Jupiter

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Bildcredit: NASA, Juno, SwRI, MSSS; Bearbeitung und Lizenz: Gerald Eichstädt und Sean Doran

Beschreibung: Was ist dieser schwarze Fleck auf Jupiter? Niemand weiß es. Während dem letzten nahen Vorbeiflug der NASA-Robotersonde Juno an Jupiter fotografierte sie eine recht dunkle Wolkenform, die informell der Schlund genannt wurde.

Die umgebenden Wolkenmuster zeigen, dass der Schlund im Zentrum eines Wirbels liegt. Da dunkle Strukturen in Jupiters Atmosphäre tiefer hinabreichen als helle, könnte der Schlund tatsächlich ein tiefes Loch sein – so sieht er auch aus, doch ohne weitere Hinweise bleibt das eine reine Vermutung. Der Schlund ist von einem Komplex aus mäandernden Wolken und anderen wirbelnden Sturmsystemen umgeben, manche davon sind von hellen Wolken bedeckt, die hoch hinaufreichen.

Dieses Bild wurde letzten Monat bei Junos Passage ungefähr 15.000 Kilometer über Jupiters Wolkenoberflächen fotografiert. Junos nächster naher Vorbeiflug an Jupiter findet im Juli statt.

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SEIS: Marsbeben erlauschen

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Mars Insight

Beschreibung: Wenn Sie Ihr Ohr auf den Mars legen, was würden Sie hören? Um das unbekannte Innere des Mars zu erforschen, stationierte die Landesonde Insight der NASA Ende letzten Jahres SEIS, ein empfindliches Seismometer, das Marsbeben erkennen kann. Nachdem es den Wind und Bewegungen gehört hatte, welche die Landesonde selbst verursacht hatte, verzeichnete SEIS Anfang April ein einzigartiges Ereignis, das den Erwartungen an ein Marsbeben entspricht, und das auf diesem Video zu hören ist.

Obwohl der Mars vermutlich keine tektonischen Platten wie die Erde besitzt, sind auf der Marsoberfläche zahlreiche Verwerfungen sichtbar, die wahrscheinlich entstanden, während das heiße Marsinnere abkühlte – und immer noch abkühlt. Wenn ausreichend starke Marsbeben auftreten, könnte SEIS ihr Poltern hören, das von großen Strukturen im Inneren des Mars reflektiert würde, etwa einem flüssigen Kern, falls es einen gibt.

Auf diesem Bild von letzter Woche sitzt SEIS ruhig auf der Marsoberfläche und tankt ein wenig Sonne, während über dem Horizont helle Wolken zu sehen sind.

Fernes Vermächtnis: Schicken Sie Ihren Namen zum Mars

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