Aufstieg der Raumfähre

Aus einer dicken Wolkendecke steigt eine Raumfähre an einem riesigen Abgasstrahl auf. Oben ist der Feuerschweif der Triebwerke, unten fällt der Schatten der Rauchfahne auf die Wolken. Hinten, wo die Wolken aufhören, ist das blaue Meer.

Bildcredit: NASA

Was steigt da aus den Wolken? Eine Raumfähre. Wenn man zur richtigen Zeit am rechten Ort aus dem Fenster eines Flugzeugs schaut, sieht man manchmal etwas Ungewöhnliches. In diesem Fall ist es eine Raumfähre, die in die Umlaufbahn startet.

Das Bild stammt vom letzten Start der Endeavour im Mai 2011. Es wurde hoch über den Wolken von einem Raumfähren-Schulungsflugzeug der NASA fotografiert. Man kann es mit ähnlichen Bildern der gleichen Abgasfahne der Raumfähre unter den Wolken vergleichen. Unter der aufsteigenden Raumfähre sind heiße, leuchtende Gase, die von den Triebwerken ausgestoßen wurden. Darunter ist eine lange Rauchfahne, deren Schatten auf die Wolkendecke fällt. Er zeigt von der Sonne weg.

Das Programm der US-Raumfähren wurde 2011 beendet. Die Endeavour kann man nun im California Science Center besuchen. Für morgen ist ein anderer Start geplant: Der Transiting Exoplanet Survey Satellite (TESS) startet an Bord einer Falcon-9-Rakete von Space X.

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Roadster, Starman, Planet Erde

Vor der Erde, die links oben als breite Sichel abgebildet ist, fährt ein rotes Fahrzeug ins All. Am Steuer sitzt eine Puppe mit Raumanzug und Helm.

Bildcredit: SpaceX

Immer mit der Ruhe. Es ist nur eine Puppe im Raumanzug, die den Namen Starman trägt. Die Sichel des Planeten Erde, die von der Sonne beleuchtet ist, rückt in den Hintergrund. Vorne sitzt Starman am Steuer eines Tesla Roadster. Es ist das letzte Bild der Nutzlast, die am 6. Februar mit einer Falcon Heavy gestartet war.

Roadster und Starman werden international als 2018-017A bezeichnet. Sie sind unterwegs in den Weltraum hinter die Marsbahn. Die erfolgreiche Rakete Falcon Heavy ist nun die mächtigste Rakete, die zur Verfügung steht.

Der Roadster ist eines von vier elektrischen Autos, die je vom Planeten Erde ins Weltall starteten. Die anderen drei flogen mit den historischen Saturn-V-Raketen zum Mond. Starmans Roadster ist das einzige straßentaugliche. Die Saturn V war zwar mächtiger als die Falcon Heavy, konnte aber nicht wieder verwendet werden.

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Der erste Explorer

Eine Rakete startet und stößt unten eine mächtige Feuerwolke aus. Weil der Start nachts stattfindet, leuchtet die Abgaswolke hell.

Bildcredit: NASA

Vor sechzig Jahren, am 31. Januar 1958, startete die Army Ballistic Missile Agency den ersten Explorer in den Erdorbit. Damit begann für die Vereinigten Staaten das Zeitalter der Forschung im Weltraum.

Der Satellit Explorer I war knapp vierzehn Kilogramm schwer. Seine Instrumente sollten die Temperatur und Einschläge von Mikrometeoriten messen. Ein Experiment von James A. Van Allen ermittelte die Dichte von Elektronen und Ionen im Weltraum.

Die Ergebnisse von Van Allens Experiment führten dazu, dass man zwei Gürtel entdeckte. Sie reichen um die ganze Erde und enthalten energiereiche Elektronen und Ionen. Diese Teilchen sind in der Magnetosphäre gefangen. Die Gürtel waren unerwartet und erschreckten. Heute werden sie als Van-Allen-Gürtel bezeichnet. Sie befinden sich in der inneren Magnetosphäre, aber über dem niedrigen Erdorbit*.

Explorer I sendete bis 28. Februar 1958. Er blieb noch bis März 1970 im Orbit.

*Daher ist die ISS in einer niedrigen Erdumlaufbahn vor kosmischer Strahlung geschützt.

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Start und Landung

Am heiteren, leicht bewölkten Himmel zieht eine startende Rakete eine Leuchtspur, eine zweite Spur leuchtet am Scheitel des großen Bogens und eine dritte unten am Horizont.

Bildcredit und Bildrechte: John Kraus

Für diese nächtliche Landschaft wurden drei Fotos kombiniert, die nacheinander an einem Strand der Weltraumküste auf dem Planeten Erde entstanden sind. Sie zeigen den Start einer Falcon-9-Rakete am 7. Jänner und die Landung der ersten Stufe.

Der helle Streifen ganz links zeigt die Anfangsphase des Raketenfluges. Der Start fand an der Cape Canaveral Air Force Station statt. Beim Scheitel des Bogens ist ein deutlicher Haken nach oben. Er markiert eine Rückschubzündung. Damit beginnt die Rückkehr der ersten Stufe, während die zweite Stufe abkoppelt und zur Umlaufbahn weiterfliegt.

Ein heller Streifen zeigt das Abbremsen und die Rückkehr der ersten Stufe zum Kap. Wegen der Perspektive liegt er über dem Scheitel des Startbogens. Der Streifen am Horizont in der Mitte ist ein Schub, der 17 Sekunden dauert. Er bremst die erste Stufe endgültig ab. Etwa 8 Minuten nach dem Start findet die erfolgreiche senkrechte Landung bei Landezone 1 statt. Während der langen Belichtungszeit ziehen die Sterne hinten kurze Strichspuren am Nachthimmel des rotierenden Planeten.

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Raketenstart über Kalifornien

Am Abendhimmel leuchtet eine Abgasschwade, die noch von der Sonne beleuchtet wird. Ihre Form erinnert an einen Fisch.

Bildcredit und Bildrechte: Craig Bobchin

Was passierte da am Himmel? Am Freitag bot die fotogene Abgasfahne ein eindrucksvolles Schauspiel über Teilen von Südkalifornien und Arizona. Sie entstand bei einem Raketenstart von SpaceX. Der imposante Raketenstart fand am Militärflugplatz Vandenberg bei Lompoc in Kalifornien statt. Er sah zeitweise wie ein riesiger Weltraumfisch aus und war so hell, weil die Sonne ihn von hinten beleuchtete.

Die Schwerlastrakete Falcon 9 startete in einem winzigen Startfenster. Es dauerte nur eine Sekunde. Sie brachte zehn Iridium-NEXT-Satelliten in den niedrigen Erdorbit. Diese gehören zu einem weltweiten Netzwerk für Kommunikation, das ständig wächst.

Rechts ist die Schwade der ersten Stufe. Die Oberstufenrakete steigt auf, sie befindet sich links an der Spitze der Abgasschwade. Mehrere gute Videos zeigen den Start. Dieses Bild entstand in Orange County (Kalifornien). Es wurde 2,5 Sekunden belichtet.

Galerie: Mehr Bilder des SpaceX-Starts

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SpaceX Falcon 9 bricht in die Umlaufbahn auf

Hinter einem Horizont mit Bäumen steigt ein orange leuchtender Feuerstrahl auf, der sich in der dünnen Wolkendecke reflektiert. Der Raketenstart spiegelt sich vorne im Wasser.

Bildcredit und Bildrechte: Tim Shortt, Florida Today

Vögel fliegen nicht so hoch. Flugzeuge sind nicht so schnell. Die Freiheitsstatue wiegt weniger. Keine Spezies außer den Menschen versteht, was hier passiert. Auch Menschen vor nur einem Jahrhundert würden es nicht begreifen. Der Start einer Rakete ins All ist ein wahrhaft beeindruckendes Ereignis.

Das Bild zeigt, wie letzten Juli eine Falcon-9-V-Rakete von SpaceX auf Cape Canaveral in Florida durch eine Wolkendecke abhob, um Fracht und Vorräte zur Internationalen Raumstation ISS zu liefern. Aus dem Stand hob das mehr als 300.000 kg schwere Raumschiff seine Dragon-Kapsel. Sie umkreiste die Erde, wo die Außenluft zu dünn zum Atmen ist. Etwa einmal pro Woche startet irgendwo auf der Erde eine Rakete ins All.

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Sojus trifft Supermond

Eine Sojus-Rakete ist bereit zum Start. Rechts daneben leuchtet der orangerote Mond, er ist verzerrt und von Wolken gestreift.

Bildcredit: NASA, Bill Ingalls

Sie ist schneller als ein Geschoß, mächtiger als eine Lokomotive und kann große Gebäude in einem Satz überspringen. Diese Sojus-Rakete stand am 14. November auf der Startrampe im Kosmodrom von Baikonur in Kasachstan. Dahinter geht ein Supermond auf. Doch der Vollmond im November wird nicht wegen außergewöhnlicher Schnelligkeit noch wegen seiner Stärke oder Geschicklichkeit so genannt.

Das Perigäum ist der erdnächste Punkt auf der elliptischen Bahn des Mondes. Wenn ein Vollmond dort in der Nähe steht, erscheint er größer und heller als weiter entfernte Vollmonde. So kam es zum Supermond im November. Er war sogar der zweite von drei Supermonden 2016 in Serie. Es war sogar der erdnächste und schönste Vollmond seit 1948. Inzwischen steht die Sojus-Rakete bereit. Sie soll heute, am 17. November, die Besatzung der Expedition 50/51 zur Internationalen Raumstation ISS bringen.

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OSIRIS-REx startet auf einer Atlas-V-Rakete

Videocredit und -rechte: United Launch Alliance, NASA

Habt ihr schon einmal gesehen, wie eine Rakete ins Sonnensystem startet? Letzten Monat hob eine große Atlas-V-Rakete am Startkomplex 41 in Florida ab. An Bord war die Raumsonde OSIRIS-REx. Die robotische Sonde soll auf dem Asteroiden Bennu landen und eine Probe zur Erde bringen.

Der Asteroid 101955 Bennu umkreist die Sonne in der Nähe der Erde. Er ist etwa 500 m groß. Weil seine Oberfläche mit Kohlenstoff bedeckt ist, ist er dunkel. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:2500 könnte er in den nächsten Jahrtausenden die Erde treffen.

Das spannende Video dauert 2,5 Minuten. Es zeigt, wie die Atlas-V-Rakete ausrollt, vorbereitet wird und startet. Es endet mit dem Abtrennen der seitlichen Startraketen. Wenn die Dinge laufen wie geplant, kommt ORISIS-REx im Jahr 2018 bei Bennu an und bringt 2023 Proben zur Erde.

OSIRIS-REx soll auch erforschen, ob durch Kollisionen der Erde mit kohlenstoffhaltigen Asteroiden wie Bennu in ferner Urzeit große Mengen Wasser und organische Moleküle zur Erde gelangten, die für die Entstehung von Leben nötig sind.

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