Vorwiegend Perseïden

Zahllose Sternschnuppen blitzen hier am Himmel auf. Das Bild zeigt den ganzen Himmel als Kreis, am Rand liegt der Horizont. Die meisten strömen aus dem Sternbild Perseus und sind Perseïden. Doch einzelne Meteore kreuzen die Bahnen und stammen offenbar aus anderen Quellen. Eine davon ist die Antihelion-Quelle (ANT).
Bildcredit und Bildrechte: Jakub Koukal (Valašské Meziříčí Observatory)

In dieser Nacht zählte man 1706 Meteore. Der Meteorstrom der Perseïden erreichte den Höhepunkt des Jahres 2026. Daher strömen die meisten Sternschnuppen hier scheinbar aus einem Punkt, dem Radianten. Er steht rechts oben im Sternbild Perseus.

Vier spezielle Überwachungskameras für Meteore in einer Sternwarte in Tschechien fotografierten in der Nacht vom 12. auf 13. August den Himmel. Für das Bild oben wurden viele einzelne Aufnahmen ausgerichtet und kombiniert.

Aber auch Meteore anderer Meteorströme ziehen ihre Spuren im Bild. Einer dieser Ströme hat seinen Radianten im Sternbild Schwan (Cygnus). Man kennt seine Sternschnuppen als Kappa-Cygniden. Gegenüber der Sonne liegt die Antihelion-Quelle (ANT), in diesem Fall nahe beim Sternbild Wassermann. Auch sie ist der Radiant eines schwachen Sternschnuppenstroms.

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Perseïden aus dem Sternbild Perseus

Der Himmel im Bild ist von dunklen Nadelbäumen gesäumt. Sie umranden das ganze Bild. Mitten durchs Bild verläuft die Milchstraße mit roten Nebeln. Unten steht das Sternbild Perseus, aus dem unzählge Meteore der Perseïden strömen.
Bildcredit und Bildrechte: Jakub Kuřák

Es war ein gutes Jahr für den Meteorstrom der Perseïden, denn der Mond stand nicht am Nachthimmel der Erde. Weil der Mond den Himmel nicht aufhellte, sahen wir mehr Sternschnuppen als sonst. Wo war der Mond? Er war damit beschäftigt, die Sonne zu besuchen. Kurz vor dem Höhepunkt der Perseïden schob er sich direkt vor die Sonne. In Grönland und Spanien war eine totale Sonnenfinsternis zu sehen.

Die Perseïden entstehen, indem die Erde auf einen Strom von Staubteilchen trifft, die um die Sonne kreisen. Sie stammen vom Kometen Swift-Tuttle. Üblicherweise sind die Meteoroiden der Perseïden nicht größer als Sandkörner. Da die Staubpartikel des Kometen Swift-Tuttle die Sonne teilweise in die entgegengesetzte Richtung zur Umlaufrichtung der Erde kreisen, sind die Sternschnuppen der Perseïden sehr schnell und gleißend hell.

Das Kompositbild entstand über mehrere Nächte in Jizerka in Tschechien. Darauf kann man die Spuren der Meteore der Perseïden zu einem Punkt am Himmel zurückverfolgen. Es ist ihr Radiant im Sternbild Perseus.

Galerie der Perseïden 2026

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Perseïden über einem kleinen Planeten

Ein kleiner Planet ist von einem hellen Leuchten umgeben. Oben wölbt sich die Milchstraße, und Tausende Meteore blitzen über den Himmel. Die Bahnen der Meteore sind gekrümmt, wegen der Projektion.
Bildcredit und Bildrechte: Marcin Rosadziński; Text: Cecilia Chirenti (NASA GSFC, UMCP, CRESST II)

Es sieht aus wie ein Blick vom Planeten des Kleinen Prinzen. Das Bild ist eine Rückschau auf den Meteorschauer der Perseïden von 2024. Auf dieser Projektion umrahmen ihn die Bieszczady, ein Gebirgszug der Karpaten in Polen. Am Himmel wölbt sich der Bogen der Milchstraße mit mehreren roten Nebeln und über hundert Meteoren. Sie zeigen zum Radianten im Sternbild Perseus.

Die Perseïden sieht man im Sommer auf der Nordhalbkugel gut. Sie sind sehr beliebt. Meteorströme im Winter zu beobachten ist weniger angenehm. Dieses Jahr bieten sie wohl ein noch beeindruckenderes Spektakel als sonst, denn der Höhepunkt fällt auf den Neumond.

Der Meteorschauer der Perseïden 2026 erreicht heute Nacht seinen Höhepunkt. Wir erwarten 50 bis 100 Meteore pro Stunde. Die Erde durchquert dann auf ihrer Bahn die Staubspur, die der Komet Swift-Tuttle hinterlässt. Die beste Zeit, um die Meteore zu beobachten, ist in der Regel zwischen Mitternacht und dem Morgengrauen. Um die Meteore zu beobachten, braucht man kein Fernglas. Doch ein Liegestuhl und ein Ort mit dunklem Himmel sind sehr hilfreich.

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Jupiter und die Meteore im Sternbild Zwillinge

Über einer nächtlichen Landschaft in Portugal blitzen Meteore über den Himmel. Scheinbar strömen sie alle von einem Punkt in den Zwillingen aus, der nahe beim hellen Stern Kastor liegt. Bei Kastor und Pollux strahlt ein helles Licht, es ist der Planet Jupiter. Am Himmel sieht man außerdem die Milchstraße, rötliche Nebelwolken und ein Nachthimmellicht.

Bildcredit und Bildrechte: David Cruz

Jupiter ist der größte Gasriese in unserem Sonnensystem. Er steht hier als heller Mittelpunkt am Himmel. Das Bild entstand aus 40 Einzelaufnahmen, die aus mehr als 500 Bildern ausgewählt wurden. Auf jeder dieser Aufnahmen wurde nämlich ein Meteor festgehalten! Die Bilder entstanden in Alentejo in Portugal, und zwar in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember, dem Höhepunkt des Meteorstroms der Geminiden. Jedes der ausgewählten Bilder wirkt, als würden die Sternschnuppen von Jupiter ausstrahlen.

Der Punkt, aus dem scheinbar die Meteore strömen, wird als Radiant bezeichnet. Er liegt eigentlich näher beim hellen Stern Kastor im Sternbild Zwillinge. Deshalb trägt dieser Sternschnuppenstrom den Namen Geminiden. Jedenfalls ist der Ursprungskörper dieses Stroms nicht der Gasriese Jupiter, sondern ein steiniges Objekt: der erdnahe Asteroid 3200 Phaethon. Doch seine Umlaufbahn wird vom massereichen Jupiter und den Planeten im inneren Sonnensystem beeinflusst.

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Geminiden über schneebedeckten Bergen

Über einer Landschaft mit schneebedeckten Bergen und einem Haus, das hinter einigen Nadelbäumen steht, zischen Meteore über den sternklaren Himmel. Die Bilder, die den Himmel zeigen, wurden lang belichtet. Daher sieht man auch rötliche Nebel, zum Beispiel die Barnardschleife im Sternbild Orion.

Bildcredit und Bildrechte: Tomáš Slovinský

Woher kommen all diese Meteore? Was die Richtung am Himmel betrifft, lautet die pointierte Antwort: aus dem Sternbild Zwillinge (Gemini). Daher kennt man den größten Meteorschauer im Dezember als die Geminiden, denn alle Meteore des Schauers strömen scheinbar von einem Punkt in den Zwillingen aus.

Dreidimensional gesehen stößt der ungewöhnliche Asteroid 3200 Phaethon die Teilchen aus. Sie sind etwa so groß sind wie Sandkörner und folgen einer klar definierten Bahn um unsere Sonne. Der Teil der Bahn, dem die Erde am nächsten kommt, liegt vor dem Sternbild Zwillinge. Wenn also die Erde diese Bahn kreuzt, liegt der Radiant der fallenden Teilchen in diesem Sternbild.

Dieses Bild zeigt ein Komposit aus vielen Fotos. Sie wurden in den letzten Tagen am dunklen Himmel in der Slowakei aufgenommen. Hinten stehen die schneebedeckten Gipfel der Belianske Tatry. Über den Himmel ziehen zahllose helle Meteorspuren der Geminiden. Orion geht über dem Horizont auf. Der helle Stern nahe beim Radianten ist Kastor.

APOD-Rückblick: RJNs Vortrag bei Night Sky Network

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Hauptsächlich Perseïden

Über einem Windpark im Burgenland, dessen Lichter rot blinken, regnen Meteore der Perseïden vom Himmel.

Bildcredit und Bildrechte: Klaus Pillwatsch

Die Himmelslandschaft wurde am 13. August vor der Morgendämmerung aufgenommenen. Wir sehen hauptsächlich Meteore der Perseïden, die auf den Planeten Erde herabregnen. Die Spuren der Perseïden erkennt man leicht. Sie strömen scheinbar alle vom selben Punkt am Himmel aus. Das ist der Radiant des jährlichen Meteorstroms. Es ist ein kleiner Bereich im Sternbild Perseus, er befindet sich über dem Bildfeld. In dieser Richtung am Himmel blicken wir die Umlaufbahn des Verursachers der Perseïden entlang. Es ist der periodische Komet Swift-Tuttle.

Die Szene entstand aus etwa 500 Aufnahmen. Darauf wurden die einzelnen Sternschnuppen eingefangen. Alle Einzelbilder wurden in etwa zweieinhalb Stunden bei einem Windpark bei Mönchhof im österreichischen Burgenland fotografiert. Vorne leuchten die roten Lichter der Windturbinen. Die spektakuläre Konjunktion der hellen Planeten Jupiter und Venus schmückt den Osthorizont.

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Perseiden-Meteore von Durdle Door

Über der Durdle Door an der englischen Küste bei Dorset steigt die Milchstraße steil über dem Meer auf. Vom Himmel fallen Meteore der Perseïden vom Himmel.

Bildcredit und Bildrechte: Josh Dury

Was sind diese hellen Bögen am Himmel? Das sind Meteore. Genauer gesagt, es sind Sternschnuppen vom Perseïden-Meteorschauer in diesem Jahr. In den letzten Wochen wurden viele einzelne Fotos dieser Perseïden-Meteore nach Einbruch der Dunkelheit aufgenommen. Diese Bilder wurden später zu einem Gesamtbild kombiniert.

Obwohl sich die Meteore auf geraden Linien über den Himmel bewegen, wirken ihre Spuren auf dem Foto gebogen. Das liegt am Weitwinkelobjektiv der Kamera, das die Perspektive verzerrt. Alle Lichtspuren zeigen auf einen gemeinsamen Punkt am Himmel. Das ist der sogenannte Radiant. Er liegt im Sternbild Perseus und befindet sich über dem oberen Rand des Bildes.

Dieselbe Kamera machte außerdem ein lang belichtetes Foto des Nachthimmels. Darauf sieht man das helle Band der Milchstraße, das fast senkrecht durch die Bildmitte verläuft. Im Vordergrund steht der bekannte Kalksteinbogen „Durdle Door“ an der Küste von Dorset in England. Der Name stammt vermutlich aus einer Zeit vor über tausend Jahren.

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Perseiden aus dem Perseus

Über einer Wiese mit Hügeln am Horizont strahlt ein Sternhimmel. Das Band unserer Milchstraße zieht sich in einem Bogen nach rechts. Von einer Stelle der Milchstraße knapp über dem Horizont strömen viele Lichtspuren aus.

Bildcredit und Bildrechte: Marcin Rosadziński

Woher kommen all diese Meteore? In Bezug auf die Richtung am Himmel lautet die präzise Antwort: aus dem Sternbild Perseus. Deshalb nennt man den Meteorschauer, der heute Nacht seinen Höhepunkt erreicht, auch Perseïden. Die Meteore strömen scheinbar alle aus einem Punkt im Perseus, dem sogenannten Radianten.

Doch was ihren Ursprung betrifft, stammt der sandkorngroße Staub, aus dem die Perseïden entstehen, vom Kometen Swift-Tuttle. Dieser Komet folgt einer genau definierten Umlaufbahn um unsere Sonne. Der Teil dieser Bahn, der der Erde am nächsten kommt, liegt vor dem Sternbild Perseus. Daher liegt der Radiant der herabfallenden Teilchen im Perseus, wenn die Erde diese Umlaufbahn kreuzt.

Dieses Bild ist eine Komposition mit über 100 Meteoren. Sie wurden in sechs Nächten beim Perseïden-Schauer im August 2018 aufgenommen. Am Himmel über den Bieszczady-Bergen in Polen leuchteten viele helle Meteore. Die Perseïden sind üblicherweise einer der besten Meteorschauer des Jahres. Heuer konkurrieren sie mit dem hellen Mond, der an vielen Orten kurz nach Sonnenuntergang aufgeht.

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