Beschreibung: Manchmal ist es schwierig, zu entscheiden, was eindrucksvoller ist: Landschaft oder Himmel. In der Landschaft dieses Bildes sieht man zum Beispiel, wie der Feuervulkan (Volcán de Fuego) ausbricht, er ist mit rot glühender, vom Wind getragener Asche bedeckt, und an der Seite laufen Ströme glühender Lava herab. Die Lichter der benachbarten Städte sind unter einem dünnen Schleier zu sehen. Am Himmel verläuft die zentrale Ebene unserer Milchstraße diagonal links oben, darunter ein flüchtiger Meteor und rechts oben eine Satellitenspur. Links oben leuchtet der Planet Jupiter, rechts daneben der helle Stern Antares.
Beschreibung: Von welchem bizarren Planeten stammen diese fremdartigen Wesen? Natürlich nur vom Planeten Erde. Die Heimatgalaxie des Planeten – die Milchstraße – erstreckt sich über den dunklen Himmel dieser Fischaugen-Ganzhimmelsprojektion, die mit einem Weitwinkelobjektiv aufgenommen wurde.
Die imposanten Formen, die himmelwärts blicken, kommen vielen Erdbewohnern vielleicht seltsam vor. Es sind rote Tajinasten auf der Kanarischen Insel Teneriffa im Nationalpark Teide. Diese Bedecktsamer werden bis zu 3 Meter hoch. Die Tajinasten blühen im Frühjahr und Frühsommer zwischen den Felsen des Vulkangeländes und sterben dann nach etwa einer Woche, wenn ihre Samen reifen. Die irdischen Lebensformen sind als Echium wildpretii bekannt und wurden während der Weitwinkelaufnahmen einzeln beleuchtet.
Beschreibung: Am 20. Mai teilten sich der fast volle Mond und Jupiter dieses Tele-Sichtfeld. Die Einzelaufnahme wurde fotografiert, als eine vorbeiziehende Wolkenbank das Mondlicht trübte. Das Bild zeigt die vertraute Vorderseite des großen natürlichen Begleiters unseres hübschen Planeten zusammen mit dem hellen Jupiter (rechts unten) und einigen seiner galileischen Monde. Die winzigen Lichtpünktchen in der Nähe von Jupiter, die in einer Linie stehen, sind – von links nach rechts – Ganymed, Europa, [Jupiter] und Kallisto. (Sie sind nicht bloß Staub auf Ihrem Bildschirm …)
Unser natürlicher Satellit ist näher und heller und erscheint riesig. Doch Ganymed und Kallisto sind physikalisch gesehen größer als der Erdmond, die Wasserwelt Europa ist etwas kleiner. Von den sechs größten Planetenbegleitern des Sonnensystems fehlt in dieser Szenerie nur der Saturnmond Titan. Io, der vierte galileische Mond, ist hinter dem großen Gasriesen versteckt.
Habt ihr schon einmal einen wirklich dunklen Nachthimmel gesehen? Ein Detail, das alltäglich ist und doch überrascht, ist das leuchtende Band unserer Milchstraße. Sie reicht von einem Horizont bis zum anderen. Wenn ihr aber in einer großen Stadt oder in einer städtischen Umgebung lebt, kennt ihr die Milchstraße vielleicht nicht, weil ihr wegen der Straßenbeleuchtung, die von der Erdatmosphäre reflektiert wird, nur den Mond und ein paar Sterne sehen können.
Mit dem Mauspfeil über dem Bild seht ihr das Nachher-Bild. Es ist ein Panorama aus vier Aufnahmen, die mit derselben Kamera und am gleichen Standort aufgenommen wurden. Es zeigt, was kürzlich in China passierte, als die Bewohner von Kaihua viele Lichter abdrehten. Auf dem Vorher-Bild sieht man Sirius links neben der Mitte und Beteigeuze. Das Nachher-Bild zeigt Tausende Sterne und das gewölbte Band der Milchstraße.
Jahrtausende lebte die Menschheit unter einem dunklen Nachthimmel. Es ist wichtig, sich mit ihm zu verbinden. Das schützt die Natur und das kulturelle Erbe.
Beschreibung: Die Milchstraße sieht man mit bloßem Auge nicht ganz so farbenprächtig und hell, doch einen Raketenstart schon. Daher wurde eine gesonderte detailreiche Aufnahme mit einer empfindlichen Digitalkamera aufgenommen, um auf dieser Komposit-Himmelslandschaft die zentralen dicht gedrängten Sternenfelder und die kosmischen Staubwolken unserer Galaxis zur Geltung zu bringen. Etwa 20 Minuten, nachdem das Milchstraßenbild im staatlichen Wildtierschutzgebiet von Merritt Island fotografiert wurde, begann die neunminütige Aufnahme eines Raketenstarts und einer Landung.
Die Falcon-9-Rakete, benannt nach der berühmten Millennium Falcon aus Star Wars, startete in den frühen Morgenstunden des 4. Mai, passenderweise mit einem Dragon-Versorgungsschiff, zur Internationalen Raumstation. Die Abgasschwade und das Auflodern an der Spitze des Startbogens markieren die Rückschubzündung der Raketenunterstufe. Zwei kürzere diagonale Streifen stammen von Raketentriebwerken, welche die Falcon-9-Stufe auf dem autonomen Drohnenschiff Of course I Still Love You vor der Küste zur Landung bringen.
Beschreibung:Kosmische Staubkörnchen zogen am 7. Mai über den meist mondlosen Nachthimmel. Sie wurden aufgefegt, als der Planet Erde durch die Ströme aus Teilchen pflügte, die vom periodischen Kometen Halley hinterlassen wurden. Der jährliche Meteorstrom ist unter der Bezeichnung Eta-Aquariiden bekannt. Dieses Kompositbild entstand etwa einen Tag nach dem vorhergesagten Maximum des Stroms, dennoch zeigt es noch 20 Meteore, die in einem Zeitraum von mehr als 2 Stunden aufgenommen und auf einer Hintergrundaufnahme des Himmels montiert wurden.
Die Meteorspuren zeigen rückwärts zum Radianten des Stroms nahe dem gleichnamigen blassen Stern Eta Aquarii, der 100 Kilometer südlich von Sydney in Australien in der Nähe des Horizonts stand. Eta-Aquariiden sind für ihre hohe Geschwindigkeit bekannt, sie treten mit etwa 66 Kilometern pro Sekunde in die Atmosphäre ein. Der gleißende Jupiter leuchtet hoch über dem Horizont in der Nähe der Zentralwölbung der Milchstraße. Das Kreuz des Südens steht in der rechten oberen Bildecke.
Beschreibung: Meteorschauer entstehen durch Ströme aus festen Teilchen, die etwa so groß wie Staubkörnchen oder größer sind und als Gruppe durch den Weltraum wandern. In den meisten Fällen sind die Bahnen solcher Meteorschauer auf abgestoßenen Staub eines Kometen zurückzuführen. Wenn die Erde durch so einen Strom stößt, ziehen die Teilchen gleißende Spuren über den Nachthimmel, wenn sie sich in der Erdatmosphäre auflösen. All diese Meteorspuren verlaufen parallel, doch durch die Perspektive entspringen sie – ähnlich wie Bahngleise – scheinbar einem weit entfernten Radianten.
Bewundert die Schönheit, aber fürchtet die Bestie! Die Schönheit ist ein Polarlicht am Himmel. Es hat die Form einer prächtigen grünen Spirale, die sich zwischen malerischen Wolken windet. Auf der Seite leuchtet der helle Mond und dahinter die Sterne. Das Untier ist eine Welle geladener Teilchen, die das Polarlicht erzeugten. So eine Welle könnte eines Tages die Zivilisation bedrohen.
1859 traten auf dem ganzen Planeten beachtliche Polarlichter auf. Davor gab es einen Impuls geladener Teilchen eines koronalen Massenauswurfs (KMA). Er ging mit einer Sonnenfackel einher und traf die Magnetosphäre der Erde so gewaltsam, dass er das Carrington-Ereignis auslöste. Vielleicht räumte zuvor ein früherer KMA einen relativ direkten Pfad zwischen Sonne und Erde frei.
Das Carrington-Ereignis komprimierte das Magnetfeld der Erde heftig. Dadurch wurden in Telegrafendrähten gewaltige Ströme erzeugt. Viele Drähte sprühten deshalb Funken. Sie schickten den Telegrafistinnen Stromstöße. Was wäre, wenn heute ein Ereignis der Carrington-Klasse die Erde treffen würde? Die Schäden am weltweiten Stromnetz und in elektronischen Geräten wären wohl gewaltig.
Dieses Polarlicht wurde 2016 in Island über dem Þingvallavatn fotografiert. Das ist ein See, der zum Teil die Verwerfung zwischen der großen eurasischen tektonischen Platte und der nordamerikanischen Platte füllt.
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