Polarlicht und Manikouagankrater von der Raumstation aus

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Bildcredit: NASA

Beschreibung: Welches dieser Dinge finden Sie auf dem heute gezeigten Foto: ein Polarlicht, Nachthimmellicht, einen der ältesten Einschlagskrater der Erde, Schnee und Eis, Sterne, Stadtlichter und einen Teil der Internationalen Raumstation? Die meisten davon sind an ihren charakteristischen Farben erkennbar.

Das Polarlicht leuchtet unten grün, oben rot und ist links im Bild sichtbar. Nachthimmelslicht erscheint orangefarben und schwebt über der Erdkrümmung. Der runde Manicouagan-Krater in Kanada ist ungefähr 100 Kilometer groß und 200 Millionen Jahre alt, er ist rechts unten zu sehen und mit weißem Schnee und Eis bedeckt. Sterne in hellen Farben sind am dunklen Hintergrund des Weltraums verstreut. Stadtlichter leuchten in hellem Gelb und sprenkeln die Landschaft. Oben erscheint ein Teil der Internationalen Raumstation (ISS) großteils braun.

Dieses Bild wurde 2012 auf der ISS fotografiert.

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Flug über die Erde bei Nacht II


Videocredit: NASA, Gateway to Astronaut Photography; Musik: The Low Seas (The 126ers)

Beschreibung: Wie wäre es, wenn man die Erde zu umkreisen könnte? Die Internationale Raumstation (ISS) tut das alle 90 Minuten, und die Astronauten an Bord fotografieren manchmal Bildfolgen, aus denen Videos erstellt werden.

Dieses Zeitraffervideo zeigt viele visuelle Naturschauspiele der dunklen Erde. Zu Beginn des Videos sind links oben grüne und rote Polarlichter über weißen Wolken zu sehen. Bald kommen Stadtlichter in Sicht, damit zeigt sich, dass die Raumstation über Nordamerika und schließlich über Florida fliegt. In der zweiten Abfolge fliegt sie über Europa und Afrika und zieht am Ende über den Nil. Kurze Lichtblitze beleuchten die Gewitter. Man sieht, wie weit entfernte Sterne hinter dem grünlich-goldenen Leuchten der Erdatmosphäre aufgehen.

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Manhattan-Silhouetten

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Bildcredit und Bildrechte: Stan Honda

Beschreibung: Auf dieser dramatischen urbanen Nachthimmelslandschaft vom 13. Februar leuchten Stadtlichter entlang der Upper East Side von Manhattan. Das Schwarz-Weiß-Bild, das aus einer Reihe digitaler Belichtungen entstand, erinnert an die Zeit, als empfindliche Schwarz-Weiß-Filme eine beliebte Wahl für lichtschwach Nacht- und Astrofotografie waren.

Die kombinierten 22 Einzelbilder entstanden in einer Zeit von 2 Minuten und 40 Sekunden und blicken über das Reservoir im Central Park von New York City. Sterne wandern auf der Zeitrafferansicht, und treibende Wolken bilden Muster am Himmel. Die strichlierte Linie, die von oben nach unten durch die surreale Szene verläuft, ist die Internationale Raumstation, die noch von der Sonne beleuchtet ist und zum südöstlichen Horizont zieht. Die kurzen Pausen zwischen den Aufnahmen hinterlassen Lücken in der hellen Spur der Raumstation.

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Ein dunkler Winterhimmel über dem Nationalpark Monfragüe in Spanien

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Bildcredit und Bildrechte: José Luis Quiñones

Beschreibung: Auch Sie können einen Nachthimmel wie diesen sehen, weil im Nationalpark Monfragüe in Spanien, wo dieses Kompositbild entstand, kürzlich der Nachthimmel offiziell vor künftiger Lichtverschmutzung geschützt wurde.

Zu den Kultobjekten des Nachthimmels auf diesem Bild, die im nördlichen Winter weiterhin auffallen sollten, gehören sehr helle Sterne wie Sirius, Beteigeuze und Prokyon, helle Sternhaufen wie die Plejaden sowie – fotografisch – blasse Nebel wie der Kalifornien- und der Rosettennebel.

Noch vor 100 Jahren waren viel mehr Menschen mit einem dunkleren Nachthimmel vertraut als heute, hauptsächlich wegen der aktuellen Lichtverschmutzung. Weitere Parks, die auf ähnliche Weise als Lichtschutzgebiete geschützt wurden, sind der Death-Valley-Nationalpark (USA) und der Grasslands-Nationalpark (Kanada). Auch in Gebieten wie Flagstaff in Arizona und einem Großteil der Insel Hawaii ist der Nachthimmel geschützt.

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Der neue Weltatlas der künstlichen Himmelshelligkeit

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Bildcredit und Lizenz: F. Falchi et al., Light Pollution Atlas, ISTIL

Beschreibung: Wie weit sind Sie von einem natürlichen dunklen Himmel entfernt? In ansteigenden Stufen zeigt diese Weltkarte die Auswirkung künstlicher Nachthimmelshelligkeit auf den visuellen Eindruck des Nachthimmels. Die Helligkeit wurde mithilfe hoch aufgelöster Satellitendaten modelliert und in einer aktuellen Arbeit auf Tausende Nachthimmelshelligkeitsmessungen eingepasst. Farbcodierte Stufen werden mit der natürlichen Himmelshelligkeit an einem Ort verglichen. Die künstliche Himmelshelligkeitsstufe gelb verändert zum Beispiel die natürliche Erscheinung des Nachthimmels. Bei Rot ist die Milchstraße in einem künstlichen Lichtnebel verborgen. Die Ergebnisse zeigen, dass der in früheren Zeiten allgemeine nächtliche Anblick der Galaxis nun für mehr als ein Drittel der Menschheit verloren ist. Dazu gehören 60 Prozent der Europäer und fast 80 Prozent der Nordamerikaner sowie Bewohner der dicht bevölkerten lichtverschmutzten Regionen des Planeten Erde.

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Megastädte der USA, vom Weltraum aus gesehen

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Bildcredit: NASA, International Space Station

Beschreibung: Erkennen Sie an der nächtlichen Beleuchtung eine vertraute Region im Nordosten der USA? Vielleicht, weil viele Hauptstädte zu sehen sind, unter anderem (von rechts nach links) New York, Philadelphia, Baltimore, Washington, Richmond und NorfolkBoston in den nordöstlichen Ballungsräumen der USA ist nicht abgebildet.

Dieses Bild wurde 2012 an Bord der Internationalen Raumstation fotografiert. Im Vordergrund befinden sich zwei russische Frachtschiffe mit markanten Solarpaneelen.

In diesen nordöstlichen Ballungsräumen, die nur etwa 2 Prozent der Landesfläche ausmachen, wohnen fast 20 Prozent der Menschen in den USA. Die Region ist auch als Nordostkorridor und Teil der Ostküste bekannt, etwa 10 Prozent der größten Unternehmen der Welt haben hier ihren Hauptsitz. Die fast kontinuierlichen Lichter scheinen eine Prognose aus den 1960er Jahren zu bestätigen, dass sich das ganze Gebiet in eine durchgehende Stadt verwandelt.

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Leuchtende Nachtwolken über London

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Bildcredit und Bildrechte: Christoph Malin (TWAN)

Beschreibung: Diese Szenerie der frühen Morgenstunden des 3. Juli blickt von der Westminster Bridge über die Themse. Das Bild, Teil eines leuchtenden Zeitraffervideos (vimeo), zeigt eine vertraute Londoner Ansicht, das Nachtleuchten des London Eye. Eine weniger vertraute Ansicht leuchtet am ruhigen, dunklen Himmel darüber – ausgedehnte leuchtende Nachtwolken. Am Rand des Weltraums, etwa 80 Kilometer über der Erdoberfläche, reflektieren die Eiswolken immer noch Sonnenlicht, obwohl die Sonne vom Boden aus gesehen unter dem Horizont steht. Die transparenten Erscheinungen sind meist in den Sommermonaten in hohen Breiten zu sehen und auch als polare Mesosphärenwolken bekannt. Die saisonalen Wolken entstehen unserem Verständnis nach, wenn Wasserdampf in die kalte obere Atmosphäre gelangt und auf feinen Staubteilchen kondensiert, die von zerfallenden Meteoren oder Vulkanasche stammen. Die Mission AIM der NASA liefert tägliche Projektionen der leuchtenden Nachtwolken vom Weltraum aus gesehen.

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Leuchtende Nachtwolken über Moskau

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Bildcredit und Bildrechte: Sergey Lisakov

Beschreibung: Diese gespenstische Nachtpanoramaszene vom 8. Juni zeigt den Blick über Moskau vom Dach des Hauptgebäudes der Lomonossow-Universität. Am verdunkelten Himmel darüber schimmern ausgedehnte leuchtende Nachtwolken. Am Rande des Weltraums, etwa 80 Kilometer über der Erdoberfläche, können diese Eiswolken noch Sonnenlicht reflektieren, obwohl die Sonne selbst vom Boden aus gesehen unter dem Horizont steht. Die transparenten Erscheinungen, die auch als polare Mesosphärenwolken bekannt sind, sind normalerweise während der Sommermonate in hohen Breiten zu beobachten und treten dieses Jahr früh auf. Die jahreszeitlich bedingten Wolken entstehen vermutlich, wenn Wasserdampf in die kalte obere Atmosphäre gelangt und an den feinen Staubpartikeln kondensiert, die von Meteorrauch (Trümmer von sich auflösenden Meteoren) oder Vulkanasche stammen. Ihr frühes Auftreten dieses Jahr könnte mit der Veränderung der weltweiten Zirkulationsmuster in tieferen Atmosphäreschichten zusammenhängen. Im Laufe des Sommers im Norden liefert die AIM-Mission der NASA vom Weltraum aus tägliche Prognosen für leuchtende Nachtwolken.

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Die Erde bei Nacht

Siehe Beschreibung. Die Erdoberfläche bei Nacht mit nächtlicher Beleuchtung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, NOAA NGDC, Suomi-NPP, Erdbeobachtungszentrum, Daten und Bearbeitung: Chris Elvidge und Robert Simmon

Beschreibung: Diese besonders vollständige Ansicht der Erde bei Nacht wurde aus wolkenfreien Nachtbildern zusammengesetzt. Die Bilder wurden im April und Oktober 2012 in einer Höhe von 824 Kilometern über der Erdoberfläche vom Satelliten Suomi-NPP in einem polaren Orbit mit seiner Visible Infrared Imaging Radiometer Suite (VIIRS) aufgenommen.

VIIRS bietet eine viel höhere Auflösung und Empfindlichkeit, verglichen mit den bisherigen globalen Nachtlicht-Instrumenten der DMSP-Satelliten. Er bietet auch Vorteile gegenüber Kameras auf der Internationalen Raumstation, die nur alle zwei oder drei Tage über einen bestimmten Ort auf der Erde zieht, während Suomi-NPP zweimal pro Tag über denselben Punkt wandert, etwa um 1:30 und 13:30 Ortszeit.

Die leicht erkennbaren Stadtlichter zeigen große Ballungsräume zeigen die Einflüsse der menschlichen Aktivität auf der ganzen Welt. Daher gehören Nachtbilder unseres hübschen Planeten zu den interessantesten und wichtigsten Ansichten aus dem Weltraum.

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Sternklare Nacht über Dubai

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Bildcredit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Eine sternklare Nacht über Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist eigentlich nicht richtig sternklar. Der Mond das einzige Himmelslicht, das auf dieser nächtlichen Himmelslandschaft mit den Stadtlichtern konkurrieren kann, eine Situation, die Himmelsbeobachtern in der Stadt nur zu vertraut ist.

Die futuristisch wirkende Szenerie wird vom 800 Meter hohen Khalifa Tower dominiert, welcher derzeit das höchste frei stehende Gebäude auf dem Planeten Erde ist. Doch fürs erste sollten Sie einige der hellsten Sterne am Nachthimmel der Erde erkennen können. Kapella steht links vom Turm, und Aldebaran, Beteigeuze, Rigel und die Gürtelsterne des Orion sind auf diesem stark lichtverschmutzten Himmel mit Mühe erkennbar.

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GLOBE at Night: Helfen Sie, Lichtverschmutzung zu dokumentieren

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Credit und Bildrechte: Projekt Globe at Night, UCAR, Internationales Jahr der Astronomie 2009

Beschreibung: Wie viele Sterne sehen Sie? Im Lauf der nächsten Woche lädt das Projekt GLOBE at Night Menschen auf der ganzen Welt ein, in der Nacht hinauszugehen, hinaufzublicken und zu schauen! Alle sind eingeladen, eine Stunde nach Sonnenuntergang insbesondere das Sternbild Orion im Westen zu betrachten. Anstatt Orions Sterne direkt zu zählen, hat die GLOBE at Night-Webseite die Dinge vereinfacht, indem sie mehrere Sternkarten anbietet, mit denen Sie Ihre Ansicht von Orion vergleichen können. Mögliche Entsprechungen reichen von einem hellen Himmel, bei dem nur wenige Orion-Sterne zu sehen sind, bis hin zu einem sehr dunklen Himmel, bei dem mehr als 100 Orionsterne zu sehen sind. Oben abgebildet sind die Ergebnisse der Beobachtungskampagne des letzten Jahres. 2009 ist das Internationale Jahr der Astronomie, und es ist zu hoffen, dass dieses Jahr eine noch bessere Karte erstellt werden kann. Indem Sie bei dieser einfachen Aktion, die Spaß macht, mitmachen, helfen Sie der Menschheit besser zu verstehen, wie sich die Licht verschmutzung auf der Erde verändert.

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