Leuchtende Nachtwolken über London

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Bildcredit und Bildrechte: Christoph Malin (TWAN)

Beschreibung: Diese Szenerie der frühen Morgenstunden des 3. Juli blickt von der Westminster Bridge über die Themse. Das Bild, Teil eines leuchtenden Zeitraffervideos (vimeo), zeigt eine vertraute Londoner Ansicht, das Nachtleuchten des London Eye. Eine weniger vertraute Ansicht leuchtet am ruhigen, dunklen Himmel darüber – ausgedehnte leuchtende Nachtwolken. Am Rand des Weltraums, etwa 80 Kilometer über der Erdoberfläche, reflektieren die Eiswolken immer noch Sonnenlicht, obwohl die Sonne vom Boden aus gesehen unter dem Horizont steht. Die transparenten Erscheinungen sind meist in den Sommermonaten in hohen Breiten zu sehen und auch als polare Mesosphärenwolken bekannt. Die saisonalen Wolken entstehen unserem Verständnis nach, wenn Wasserdampf in die kalte obere Atmosphäre gelangt und auf feinen Staubteilchen kondensiert, die von zerfallenden Meteoren oder Vulkanasche stammen. Die Mission AIM der NASA liefert tägliche Projektionen der leuchtenden Nachtwolken vom Weltraum aus gesehen.

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Leuchtende Nachtwolken über Moskau

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Bildcredit und Bildrechte: Sergey Lisakov

Beschreibung: Diese gespenstische Nachtpanoramaszene vom 8. Juni zeigt den Blick über Moskau vom Dach des Hauptgebäudes der Lomonossow-Universität. Am verdunkelten Himmel darüber schimmern ausgedehnte leuchtende Nachtwolken. Am Rande des Weltraums, etwa 80 Kilometer über der Erdoberfläche, können diese Eiswolken noch Sonnenlicht reflektieren, obwohl die Sonne selbst vom Boden aus gesehen unter dem Horizont steht. Die transparenten Erscheinungen, die auch als polare Mesosphärenwolken bekannt sind, sind normalerweise während der Sommermonate in hohen Breiten zu beobachten und treten dieses Jahr früh auf. Die jahreszeitlich bedingten Wolken entstehen vermutlich, wenn Wasserdampf in die kalte obere Atmosphäre gelangt und an den feinen Staubpartikeln kondensiert, die von Meteorrauch (Trümmer von sich auflösenden Meteoren) oder Vulkanasche stammen. Ihr frühes Auftreten dieses Jahr könnte mit der Veränderung der weltweiten Zirkulationsmuster in tieferen Atmosphäreschichten zusammenhängen. Im Laufe des Sommers im Norden liefert die AIM-Mission der NASA vom Weltraum aus tägliche Prognosen für leuchtende Nachtwolken.

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Die Erde bei Nacht

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Bildcredit: NASA, NOAA NGDC, Suomi-NPP, Erdbeobachtungszentrum, Daten und Bearbeitung: Chris Elvidge und Robert Simmon

Beschreibung: Diese besonders vollständige Ansicht der Erde bei Nacht wurde aus wolkenfreien Nachtbildern zusammengesetzt. Die Bilder wurden im April und Oktober 2012 in einer Höhe von 824 Kilometern über der Erdoberfläche vom Satelliten Suomi-NPP in einem polaren Orbit mit seiner Visible Infrared Imaging Radiometer Suite (VIIRS) aufgenommen.

VIIRS bietet eine viel höhere Auflösung und Empfindlichkeit, verglichen mit den bisherigen globalen Nachtlicht-Instrumenten der DMSP-Satelliten. Er bietet auch Vorteile gegenüber Kameras auf der Internationalen Raumstation, die nur alle zwei oder drei Tage über einen bestimmten Ort auf der Erde zieht, während Suomi-NPP zweimal pro Tag über denselben Punkt wandert, etwa um 1:30 und 13:30 Ortszeit.

Die leicht erkennbaren Stadtlichter zeigen große Ballungsräume zeigen die Einflüsse der menschlichen Aktivität auf der ganzen Welt. Daher gehören Nachtbilder unseres hübschen Planeten zu den interessantesten und wichtigsten Ansichten aus dem Weltraum.

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Sternklare Nacht über Dubai

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Bildcredit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Eine sternklare Nacht über Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist eigentlich nicht richtig sternklar. Der Mond das einzige Himmelslicht, das auf dieser nächtlichen Himmelslandschaft mit den Stadtlichtern konkurrieren kann, eine Situation, die Himmelsbeobachtern in der Stadt nur zu vertraut ist.

Die futuristisch wirkende Szenerie wird vom 800 Meter hohen Khalifa Tower dominiert, welcher derzeit das höchste frei stehende Gebäude auf dem Planeten Erde ist. Doch fürs erste sollten Sie einige der hellsten Sterne am Nachthimmel der Erde erkennen können. Kapella steht links vom Turm, und Aldebaran, Beteigeuze, Rigel und die Gürtelsterne des Orion sind auf diesem stark lichtverschmutzten Himmel mit Mühe erkennbar.

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GLOBE at Night: Helfen Sie, Lichtverschmutzung zu dokumentieren

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Credit und Bildrechte: Projekt Globe at Night, UCAR, Internationales Jahr der Astronomie 2009

Beschreibung: Wie viele Sterne sehen Sie? Im Lauf der nächsten Woche lädt das Projekt GLOBE at Night Menschen auf der ganzen Welt ein, in der Nacht hinauszugehen, hinaufzublicken und zu schauen! Alle sind eingeladen, eine Stunde nach Sonnenuntergang insbesondere das Sternbild Orion im Westen zu betrachten. Anstatt Orions Sterne direkt zu zählen, hat die GLOBE at Night-Webseite die Dinge vereinfacht, indem sie mehrere Sternkarten anbietet, mit denen Sie Ihre Ansicht von Orion vergleichen können. Mögliche Entsprechungen reichen von einem hellen Himmel, bei dem nur wenige Orion-Sterne zu sehen sind, bis hin zu einem sehr dunklen Himmel, bei dem mehr als 100 Orionsterne zu sehen sind. Oben abgebildet sind die Ergebnisse der Beobachtungskampagne des letzten Jahres. 2009 ist das Internationale Jahr der Astronomie, und es ist zu hoffen, dass dieses Jahr eine noch bessere Karte erstellt werden kann. Indem Sie bei dieser einfachen Aktion, die Spaß macht, mitmachen, helfen Sie der Menschheit besser zu verstehen, wie sich die Licht verschmutzung auf der Erde verändert.

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Geschützter Nachthimmel über Flagstaff

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Credit und Bildrechte: Dan und Cindy Duriscoe, FDSC, Lowell-Observatorium, USNO

Beschreibung: Dieser Himmel ist geschützt. Gestern war das 50-Jahres-Jubiläum der ersten je beschlossenen Beleuchtungsverordnung, welche SkybeamerWerbung am Nachthimmel über Flagstaff in Arizona (USA) einschränkt. Flagstaff ist die erste internationale Dark-Sky-Stadt und hält Beleuchtungsvorschriften ein, welche die Lichtverschmutzung dieser majestätischen Nachtansicht einschränkt. Der nun dunkle Himmel über Flagstaff ermöglicht nicht nur Astronomen, das Universum zu erforschen, sondern bietet auch ortsansässigen Himmelsfreunden eine Himmelslandschaft, wie sie für jede menschliche Generation davor zu sehen war. Dieses Bild mit Blick nach Nordosten wurde vor zwei Wochen um 3 Uhr morgens am Fort Valley aufgenommen, nur 10 Kilometer vom Zentrum von Flagstaff entfernt. Auf dem spektakulären Panorama sind die San-Francisco-Peaks zu sehen, die von einer linsenförmigen Wolke bedeckt sind. Im Hintergrund wölbt sich die Ebene der Milchstraße diagonal von links unten nach rechts oben, mit den Sternbildern Kassiopeia, Kepheus und Schwan. Weiter rechts unter dem sehr hellen Stern Deneb sieht man den Nordamerikanebel.

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