Mimas im Saturnlicht

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Die zu Saturn gerichtete Hälfte von Mimas, die aus dem Schatten lugt, liegt neben einer dramatisch von Sonnenlicht beleuchteten Sichel fast in der Dunkelheit. Das Mosaik wurde am 30. Januar 2017 fotografiert – relativ kurz vor der letzten großen Annäherung der Raumsonde Cassini.

Cassinis Kamera war nur 45.000 Kilometer von Mimas entfernt und fast genau zur Sonne gerichtet. Das Ergebnis ist eine der am höchsten aufgelösten Ansichten des eisigen, von Kratern zernarbten, 400 Kilometer großen Mondes. Noch besser zeigt eine überarbeitete Bildversion die zu Saturn gerichtete Halbkugel des synchron rotierenden Mondes, die von Sonnenlicht beleuchtet ist, das von Saturn reflektiert wird. Um diese zu sehen, schieben Sie Ihren Mauszeiger über das Bild oder folgen Sie diesem Link.

Andere Cassini-Bilder des kleinen Mondes Mimas zeigen den riesigen, bedrohlichen Krater Herschel.

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Landepanorama von Apollo 11

Das Panorama zeigt die Oberfläche des Mondes nach der Landung von Apollo 11. Links sind die Schubdüsen zu sehen, rechts der Schatten des Eagle. In der Mitte sind zwei größere Krater. Der graue Mondboden ist von Geröll, Staub und vielen kleinen Kratern übersät.

Bildcredit: Neil Armstrong, Apollo 11, NASA

Habt ihr schon einmal ein Panorama von einer anderen Welt gesehen? Dieses Panorama entstand aus hochaufgelösten Scans der Original-Filmbilder. Es zeigt die großartige Ödnis am Landeplatz von Apollo 11 im Meer der Ruhe. Neil Armstrong fotografierte die Bilder vor fünfzig Jahren kurz nach der Landung am 20. Juli 1969 durch sein Fenster des Landemoduls Eagle.

Das Bild ganz links (AS11-37-5449) ist das erste Bild, das je eine Person auf einer anderen Welt fotografierte. Vorne links im Süden sind die Schubdüsen. Rechts im Westen fällt der Schatten des Eagle auf den Boden. Zum Größenvergleich: Der große, flache Krater rechts ist etwa 12 Meter groß. Die Bilder wurden ungefähr eineinhalb Stunden nach der Landung durch die Fenster des Landemoduls aufgenommen, noch bevor die Mondoberfläche betreten wurde. Sie sollten den Landeplatz dokumentieren, falls eine rasche Abreise nötig wäre.

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Panorama der Tranquility-Basis

Links über dem Schatten des Astronauten Neil Armstrong steht das Landemodul von Apollo 11. Rechts ist ein großer Krater.

Bildcredit: Neil Armstrong, Apollo 11, NASA

Am 20. Juli 1969 landete das Mondmodul Eagle bei der Mission Apollo 11 sicher auf dem Mond. Es landete nahe am südwestlichen Rand des Mare Tranquillitatis. Der Landeort wurde Tranquility-Basis genannt.

Dieses Panoramabild der Tranquility-Basis entstand aus den historischen Fotos, die auf der Mondoberfläche aufgenommen wurden. Links wirft der Astronaut Neil Armstrong einen langen Schatten, weil er die Sonne im Rücken hat. Die Landesonde Eagle steht etwa 60 Meter entfernt (AS11-40-5961) links hinten. Rechts neben Armstrong ist der Rand des Kraters Little West rechts (AS11-40-5954). Er ist 30 Meter groß. Vorne sieht man auch die Oberseite der Kamera, die für Stereo-Nahaufnahmen der Mondoberfläche vorgesehen war.

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Der Adler steigt auf

Der Mond füllt fast das ganze Bild. Links ragt die Erde über den Horizont, der senkrecht verläuft. Rechts im Vordergrund ist die Aufstiegsstufe der Landesonde Adler mit Armstrong und Aldrin an Bord.

Bildcredit: Apollo 11, NASABildrechte Stereobild: John Kaufmann (ALSJ)

Wenn ihr dieses Stereobild aus dem Mondorbit mit rot-blauen Brillen betrachtet, wirkt es dreidimensional. Die 3-D-Anaglyphe entstand aus zwei Fotos (AS11-44-6633, AS11-44-6634). Der Astronaut Michael Collins fotografierte sie 1969 bei der Mission Apollo 11. Die Aufstiegsstufe des Mondlandemoduls Adler steigt auf. Später, am 21. Juli, traf es das Kommandomodul im Mondorbit.

An Bord der Aufstiegsstufe sind Neil Armstrong und Buzz Aldrin. Sie waren die ersten Menschen, die den Mond betraten. Das glatte, dunkle Gelände auf der Mondoberfläche ist Mare Smythii. Es liegt unter dem Äquator am östlichsten Rand der Vorderseite des Mondes. Hinter dem Horizont des Mondes schwebt unser schöner Planet, die Erde.

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Virtueller Flug über den Asteroiden Vesta


Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS, DLR, IDA; Animation: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Beschreibung: Wie wäre es, über den Asteroiden Vesta zu fliegen? Trickfilmspezialisten vom Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt erfasste aktuelle Bilder und Höhendaten mit der NASA-Mission Dawn, als diese vor einigen Jahren den Asteroiden Vesta besuchte, und produzierten einen virtuellen Film.

Dieses Video beginnt mit einem Abschnitt über Divalia Fossa, zwei ungewöhnlichen Tälern, die parallel über Gelände verlaufen, das stark von Kratern zerfurcht ist. Danach erforscht das virtuelle Raumschiff Vestas 60 km großen Krater Marcia und zeigt zahlreiche plastische Details. Zuletzt wurden die Dawn-Bilder digital höhenverstärkt, um Vestas 5 km hohen Berg Aricia Tholus besser zu zeigen.

Vesta, das zweitgrößte Objekt im Asteroidengürtel des Sonnensystems, ist der hellste Asteroid, der von der Erde aus sichtbar ist, man kann ihn mit einem Fernglas sehen. Mit Vesta Trek können Sie die ganze Vesta selbst erforschen.

Jeden 30. Juni: Heute ist Asteroid Day

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Landeplatz Ares 3: Die Rückkehr zum Mars

Die Marsoberfläche ist Falschfarben-blau dargestellt. Links graben sich drei tiefe Krater in die Oberfläche, der Rest ist mit eher kleinen flachen Kratern übersät.

Bildcredit: HiRISE, MRO, LPL (U. Arizona), NASA

Beschreibung: Diese Nahaufnahme der HiRISE-Kamera des Mars Reconnaissance Orbiter zeigt verwitterte Krater und vom Wind verwehte Ablagerungen in der südlichen Acidalia Planitia. Zu den Standard-HiRISE-Bildfarben zählt ein auffällig blauer Farbton. Für ein menschliches Auge würde die Region wohl grau oder rötlich aussehen.

Doch es waren keine menschlichen Augen, die dieses Gelände gesehen haben, außer man zählt die Augen der NASA-Astronauten im Science-Fiction-Roman Der Marsianer von Andy Weir dazu. Dieser Roman berichtet von den Abenteuern Mark Watneys, einem Astronauten, der am Landeplatz der fiktiven Marsmission Ares 3 strandet, und der den Koordinaten dieses beschnittenen HiRISE-Bildes entspricht. Zur Größenordnung: Watneys Habitat mit einem Durchmesser von 6 Metern würde hier etwa 1/10 vom Durchmesser des großen Kraters füllen.

Übrigens liegen die Ares-3-Landekoordinaten nur etwa 800 Kilometer nördlich der (tatsächlichen) Carl Sagan Memorial Station, Pathfinders Landeplatz 1997.

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Der ungewöhnliche Berg Ahuna Mons auf Ceres

Mitten im Bild ragt der rätselhafte Berg Ahuna Mons auf. Er befindet sich auf dem Zwergplaneten Ceres. Vielleicht entstand er aus einer Schlammblase, die aus dem Inneren aufstieg.

Bildcredit: Mission Dawn, NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Wie entstand dieser ungewöhnliche Berg? Dazu gibt es eine neue Theorie. Ahuna Mons ist der größte Berg auf dem Zwergplaneten Ceres, dem größten bekannte Asteroiden im Sonnensystem. Ceres umkreist die Sonne im Hauptasteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Ahuna Mons ist anders als alles, was wir bisher gesehen haben. Vor allem sind die Hänge frei von alten Kratern, aber sie sind voller junger, senkrechter Schlieren.

Die neue Hypothese basiert auf zahlreichen Messungen der Gravitation. Sie besagt, dass eine Schlammblase mit reichlich reflektierendem Salz aus der Tiefe des Zwergplaneten an einem Schwachpunkt aufstieg. Sie drang durch die eisige Oberfläche und erstarrte dann. Die hellen Streifen sind vermutlich ähnlich wie das Material, das in jüngster Zeit an der Oberfläche auftauchte. Man sieht es zum Beispiel an Ceres‘ berühmten hellen Flecken.

Bei diesem Digitalbild wurde die Höhe verdoppelt. Es entstand aus Karten der Oberfläche, welche die robotische Mission Dawn 2016 von Ceres erstellte. Dawn beendete ihre erfolgreiche Mission 2018. Die Sonde umkreist Ceres weiterhin, doch ihr fehlt inzwischen der Treibstoff, um ihre Antennen zur Erde zu richten.

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Sonnenaufgang am Krater Kopernikus

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Bildcredit und Bildrechte: Sage Gray

Beschreibung: Der Krater Kopernikus, ein markanter Einschlagsort im Oceanus Procellarum auf dem Mond, liegt in der Mitte dieses Teleskopporträts in Licht und Schatten. Der Mondterminator – die Grenze zwischen Tag und Nacht – verläuft durch die Mitte des 93 Kilometer großen Kraters. Er wurde am 14. April um 3:30 UTC aufgenommen, indem Videobilder übereinandergelegt und geschärft wurden.

Das Sonnenlicht fällt gerade erst auf seine riesigen Wälle im Westen, leuchtet aber noch nicht auf das tiefer liegende Gelände in der Umgebung, und verlängert kurzzeitig den Umriss des Kraters in die Nachtseite des Mondes. Wenn Sie in diesem Augenblick beim Krater Kopernikus stehen würden, könnten Sie den Sonnenaufgang sehen. Dieses Ereignis tritt im Kopernikus alle 29,5 Tage auf, das entspricht einem Mondmonat oder einer Lunation – der Zeit zwischen zwei Vollmonden, vom Planeten Erde aus gesehen.

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