Flugzeug überquert Sichelmond

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Bildcredit und Bildrechte: Olivier Staiger (Binounistan.com)

Beschreibung: Nein, das ist keine gute Möglichkeit, um zum Mond zu gelangen. Was man hier sieht, ist eine zufällige Überlagerung eines Flugzeugs mit dem Mond. Der Kondensstreifen wäre normalerweise weiß, doch die große Menge Luft in Richtung der untergehenden Sonne streut bevorzugt blaues Licht, was dem reflektierenden Streifen eine hellrote Farbe verleiht.

In weiter Ferne hinter dem Flugzeug steht ein Sichelmond, der ebenfalls leicht gerötet ist. Dieses Bild wurde vor einem Monat kurz nach Sonnenuntergang in Valais in der Schweiz fotografiert, zu dieser Zeit befanden sowohl die Flugzeuge als auch ihre Kondensstreifen am Himmel noch im Sonnenlicht. Leider endete die spontane Himmelsschau innerhalb von Minuten. Das Flugzeug überquerte den Mond und verließ das Sichtfeld. Der Mond ging unter. Der Kondensstreifen wurde dunkel und löste sich dann auf.

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Kondensstreifen und Sonnenhalo

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Bildcredit und Bildrechte: Alexandros Maragos

Beschreibung: Was ist am Himmel passiert? Mehrere alltägliche Elemente des Tageshimmels wirken auf ungewöhnliche Art und Weise zusammen. Weit hinter den silhouettenhaften Hügeln steht die wie üblich helle Sonne.

Vor der Sonne liegen dünne Wolken, die manchmal eine Schicht sechseckiger Eiskristalle enthalten, welche zusammen den 22-Grad-Halo aus Licht um die Sonne bildeten. Die ungewöhnliche gekrümmte Linie, welche das Bild kreuzte, ist ein Kondensstreifen – eine Art Wolke, die von Flugzeugen erzeugt wird.

Ein Großteil des Kondensstreifens ist weiter entfernt als die dünnen Wolken, weil er einen Schatten auf die Wolke wirft, was dem Bild eine ungewöhnliche Dreidimensionalität verleiht. Dieses Bild wurde Ende Januar in der Stadt Patras im Westen Griechenlands fotografiert.

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Fly Me to the Moon

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Bildcredit und Bildrechte: Tamas Ladanyi (TWAN)

Beschreibung: Nein, das ist kein guter Weg, um zum Mond zu gelangen. Hier ist die Überlagerung eines Flugzeuges mit dem Mond zu sehen. Der Kondensstreifen wäre sonst weiß, doch das große Luftvolumen zur untergehenden Sonne streut vorwiegend blaues Licht, was dem reflektierenden Streifen einen hellroten Farbton verleiht.

Rechts neben dem Flugzeug steht weit dahinter der junge Mond. Von dieser weiten Welt ist nur eine schmale Sichel zu sehen, weil die Sonne fast genau dahinter liegt. Dieses Bild wurde vor zwei Wochen fotografiert, es ist von einem unheimlichen bräunlichen Himmel gerahmt, der weit vom Blau des Tages und vom Schwarz der Nacht entfernt ist.

Nach wenigen Minuten endete die spontane Himmelsschau. Das Flugzeug kreuzte den Mond. Der Kondensstreifen löste sich auf. Die Sonne ging unter. Der Mond ging unter. Der Himmel wurde dunkel und zeigte Tausende Sterne, die zu blass waren, um durch das derbe rote Licht sichtbar zu sein.

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Schillernder Wolkenrand über Colorado

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Bildcredit und Bildrechte: Phil Plait (Bad Astronomy Blog, Slate)

Beschreibung: Manchmal geht eine Finsternisbeobachtung auf interessante Weise schief. Beim Beobachten und Fotografieren der partiellen Sonnenfinsternis letzten Donnerstag litt ein bekannter Astronomieblogger wegen langer Zeitabschnitte, in denen Wolken die Sonne bedeckten. Unverhofft zeigte jedoch eine Wolke in der Nähe einen seltenen Effekt: Sie begann zu schillern. Irisieren ist einer der vertrauteren Effekte bei einem Hof um die Sonne und entsteht durch die Brechung von Sonnenlicht in einer dünnen Schicht fast gleich großer Wassertröpfchen. Unterschiedliche Farben des Sonnenlichts werden in verschiedenen Winkeln abgelenkt und gelangen daher aus geringfügig verschiedenen Richtungen zum Beobachter. Diese hier gezeigte Schau war ziemlich hell und hatte einen ungewöhnlich großen Farbumfang. Rechts sind die Kondensstreifen eines Flugzeugs zu sehen.

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Wolken und Sicheln

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Bildcredit und Bildrechte: Christoph Malin (TWAN)

Beschreibung: Eine Venussichel leuchtet am Westhorizont dieses aufklarenden Himmels in der Abenddämmerung. Der Schwesterplanet der Erde lächelte am 2. Januar bei der Konjunktion mit dem schmalen, jungen Sichelmond oben zwischen den tief hängenden Wolken nahe dem unteren Bildrand hervor. Natürlich war die liebliche Begegnung der Mond- und Venussichel am Neujahrshimmel der ganzen Welt zu genießen. Doch der doppelte Kondensstreifen dieser Szenerie gehörte zu einem Flugzeug über Appenzell in der Schweiz. Bald verschwindet die Venus vom Abendhimmel und nähert sich ihrer unteren Konjunktion am 11. Januar und ihrem Wiederauftritt Ende Januar kurz vor der Morgendämmerung als Morgenstern am Himmel des Planeten Erde. Und auch der Mond wird wieder jung sein.

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Discovery-Wolke

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Bildcredit und Bildrechte: Stefan O’Dougherty und Peter Nguyen
(Danksagung: Simone Nageon De Lestang)

Beschreibung: Die Raumfähre Discovery ist inzwischen an die Internationale Raumstation etwa 350 Kilometer über dem Planeten Erde angedockt. Letzten Montag fand ein schöner Start in die Umlaufbahn statt, als sie vor der Dämmerung um 6:21 Uhr EDT von der Startrampe 39A am Kennedy Space Center in den klaren Himmel startete. Diese Langzeitbelichtung in Richtung Osten wurde kurz nach dem Start von einer etwa 21 Kilometer entfernten Marina westlich des Startplatzes in Titusville (Florida) aufgenommen. Sie zeigt die in der Dämmerung am Horizont aufsteigenden Farben, oben rechts sind die schwebenden Kondensstreifen der Rakete zu sehen. Der helle Streifen, der von einer auffallenden länglichen Dampfwolke nahe der Bildmitte umgeben ist, ist die tatsächliche Spur der Discovery, deren Bogen zum Horizont in Richtung der Begegnung im Orbit weist.

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Flugmuster von Flugzeugen über den USA

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Credit und Bildrechte: Aaron Koblin, FAA

Beschreibung: Was treiben diese Erdlinge? Jeden Tag bewegen sich Millionen Menschen per Flugzeug über den Planeten Erde. Hunderttausende Flüge finden täglich über den USA statt. Eine eindrucksvolle grafische Darstellung dieser Flüge wurde von Aaron Koblin erstellt und ist oben zu sehen. Wenn Sie auf das obige Bild klicken, wird in vielen Web-Browsern ein Film geladen, der eventuell hier besser zu sehen ist. Der Film stellt ein Muster von Flügen dar, die während nur weniger Tage im März 2005 stattfanden. Der Zähler links unten zeigt die Anzahl der USA-bezogenen Flügen zu der unten rechts gelisteten Zeit. Die gezeigten Spuren sind keine Kondensstreifen, sondern wurden künstlich von einem Computeralgorithmus erzeugt. Hauptstädte in Nordamerika und den USA sind erkennbar. Eine Untersuchung des Filmes zeigt, dass manche Tageszeiten verkehrsreicher sind als andere, was darauf hinweist, dass die Flüge manche Destinationen zu Zeiten verlassen, die für Reisende bequem sind. In Bezug auf Entfernungen ist das Fliegen zu einem weit entfernten Ort wesentlich sicherer als zu diesem Ziel zu fahren. Jedoch ist Fliegen immer noch geringfügig gefährlicher als das Fahren zu einem nahe gelegenen Flughafen.

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Kurzer Durchflug

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Credit und Bildrechte: Robert Stephan

Beschreibung: M33 ist eine große, prächtige Spiralgalaxie, sie ist nur etwa drei Millionen Lichtjahre von uns entfernt und daher – verständlicher Weise – ein beliebtes Ziel für begeisterte Astrofotografen. Genauso verständlich ist, dass lästige SatellitenSpuren und Kondensstreifen von Flugzeugen, die auf dem geschäftigen Nachthimmel des Planeten Erde immer häufiger vorkommen, aus fertig bearbeiteten Bildern entfernt werden.

Doch Robert Stephan ließ diese Streifen in seinem fertigen Bild von M33 stehen, nachdem er festgestellt hatte, dass er auch etwas relativ Seltenes fotografiert hatte. Seine ansonsten kosmische Himmelslandschaft zeigt das Heck eines Flugzeugs, welches das Blickfeld seines Teleskops passierte. Ein NavigationsStroboskoplicht des Flugzeugs blitzte genau im richtigen Moment über dem Heck. Dieser kurze Blitz erzeugte das ungereimte, aber bemerkenswert scharfe Bild.

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