Vorstellung des Kometen Garradd

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Bildcredit: John Chumack (Galactic Images)

Beschreibung: Ein weiterer riesiger Schneeball fällt zur Sonne. Komet Garradd wurde vor zwei Jahren von Gordon Garradd in Australien entdeckt und ist derzeit mit einem kleinen Teleskop mit einer visuellen Helligkeit von neun Magnituden sichtbar. Der Komet mit der offiziellen Bezeichnung C/2009 P1 (Garradd) wird wahrscheinlich weiterhin heller, wobei aktuelle Prognosen seine Spitzenhelligkeit im Februar 2012 bei sechs oder sieben Größenklassen ansetzen, womit er beinahe mit bloßem Auge sichtbar wäre. Komet Garradd hat bereits einen kurzen Schweif und ist im obigen Bild, das zu Beginn dieses Monats in Yellow Springs in Ohio (USA) aufgenommen wurde, als längliches, verschwommenes Fleckchen zu sehen. Andere Kometen fallen derzeit ebenfalls ins innere Sonnensystem und werden heller, etwa C/2010 X1 (Elenin), dessen Helligkeit bis Anfang September sechs Magnituden erreichen soll, 45P/Honda-Mrkos-Pajdusakova, dessen Spitzenhelligkeit von weniger als acht Magnituden für Mitte August erwartet wird, und C/2011 L4 (PANSTARRS), der vielleicht in den ersten Monaten des Jahres 2012 mit bloßem Auge sichtbar wirrd.

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Komet zwischen Blitzen und Feuerwerk

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Credit und Bildrechte: Antti Kemppainen

Beschreibung: Manchmal ist der Himmel die beste Show der Stadt. Im Januar 2007 versammelten sich Leute aus Perth in Australien am örtlichen Strand, um einen Himmel mit nahen und fernen Lichtern zu beobachten.In der Nähe explodierte ein Feuerwerk – eine Veranstaltung der Australia-Day-Feierlichkeiten. Ganz rechts leuchteten in einiger Entfernung Blitze eines Gewitters. Nahe der Bildmitte war, wenn auch durch Wolken zu sehen, der ungewöhnlichste Anblick von allen: Komet McNaught. Der fotogene Komet war so hell, dass er trotz der der dröhnenden Erdblitze sichtbar blieb. Komet McNaught ist nun ins äußere Sonnensystem zurückgekehrt und inzwischen nur noch mit einem großen Teleskop zu sehen. Das obige Bild ist in Wirklichkeit ein Panorama aus drei Bildern, die digital bearbeitet wurden, um die roten Reflexionen des explodierenden Feuerwerks zu reduzieren.

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Hartley-2-Sternhaufentour

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Bildcredit und Bildrechte: Rolando Ligustri (CARA-Projekt, CAST)

Beschreibung: Anfang November wurde der kleine, aber aktive Komet Hartley 2 (103/P Hartley) der fünfte Komet, der von einem Raumschiff des Planeten Erde aus der Nähe fotografiert wurde. Hartley 2 setzt seine Reise durch das Sonnensystem mit einer Umlaufzeit von 6 Jahren fort und steht nun im nautischen Sternbild Puppis. Der Komet, an Orten mit dunklem Himmel immer noch ein Ziel für Ferngläser oder kleine Teleskope, ist auf diesem Kompositbild vom 27. November zu sehen, wobei er sich das reichhaltige, 2,5 Grad große Sichtfeld mit einigen Sternhaufen teilt, die irdischen Himmelsbeobachtern gut bekannt sind. Rechts unter der reizenden Koma des Kometen liegt der helle M47, ein junger, etwa 80 Millionen Jahre alter offener Sternhaufen, der ungefähr 1600 Lichtjahre entfernt ist. Links darunter steht der ältere offene Haufen M46 mit einem Alter von zirka 300 Millionen Jahren und 5400 Lichtjahre entfernt. Der kurze, blasse Schweif von Hartley 2 erstreckt sich sogar nach oben rechts bis zu einem weiteren zarten Sternhaufen in der Szenerie, NGC 2423. Am 27. November war Komet Hartley 2 etwa 2,25 Lichtminuten von der Erde entfernt. Während er zum unteren Rand dieses Feldes zog, führte die Kometenbahn am 28. November zwischen M46 und M47 hindurch.

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Komet McNaught wandert an NGC 1245 vorbei

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Bildcredit und Bildrechte: Rich Richins

Beschreibung: Von den vielen Kometen, die nach ihrem Entdecker Robert McNaught benannt wurden, ziert jener mit der Bezeichnung C/2009 R1 diesen Monat den Dämmerungshimmel für Beobachter auf der Nordhalbkugel. Hier war am 13. Juni im Süden New Mexicos zu sehen, wie der lange Ionenschweif des Kometen McNaught durch die Teleskopansicht streift (ein Negativbild ist eingefügt).

Bemerkenswert ist, wie der Ionenschweif sich leicht über den Hintergrundsternhaufen NGC 1245 (oben links) im Sternbild Perseus ausdehnt, der etwa 1,5 Grad vom hübschen grünlichen Kopf oder Koma entfernt ist. Die Koma zeigt auch einen kurzen, stummelartigen Staubschweif.

Natürlich ziehen Komet und Hintergrundsterne mit verschiedenen Geschwindigkeiten über den Himmel des Planeten Erde. Doch eine digitale Bearbeitung vieler kurz belichteter Aufnahmen erlaubte dem Fotografen eine Trennung der Bilder des Kometen und der Sterne, er reihte die Bilder neu und kombinierte sie zu diesem abschließenden Bild. Um den Kometen von den Hintergrundsternen getrennt zu sehen, schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild. Die wieder zusammengefügten Bilder zeigen sowohl ein reichhaltiges Sternfeld als auch zarte Details des Kometen.

McNaught, der inzwischen mit dem Fernglas leicht erkennbar ist, wird in den kommenden Tagen am östlichen Horizont ins Zwielicht sinken, wenn er sich 2. Juli das Perihel (die größte Annäherung an die Sonne) erreicht.

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Komet McNaught wird für das bloße Auge sichtbar

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Credit und Bildrechte: Jose Francisco Hernandez (Altamira Observartory)

Beschreibung: Ein neuer Komet wird heller und voraussichtlich im Laufe des Monats mit bloßem Auge sichtbar. C/2009 R1 (McNaught) zeigt bereits einen imposanten Schweif und ist derzeit im Fernglas sichtbar. Das obige Bild wurde gestern am Altamira-Observatorium auf den Kanarischen Inseln aufgenommen und umfasst etwa fünf Grad. Es zeigt eine eindrucksvolle grüne Koma und einen langen Ionenschweif vor den fernen Sternspuren. Obwohl die Vorhersage der Helligkeit von Kometen bekanntermaßen schwierig ist, besagen aktuelle Schätzungen, dass Kometen McNaught für Beobachter auf der Nordhalbkugel Ende Juni vor Sonnenaufgang mit bloßem Auge sichtbar wird und Anfang Juli auch nach Sonnenuntergang. Der die Sonne umrundende Eisberg, der im letzten Jahr von Robert McNaught entdeckt wurde, passiert nächste Woche die Erde, schmilzt weiter wirft und Trümmer ab, während er sich bis Anfang Juli der Sonne nähert. Nachdem er etwa die halbe Sonne-Erde-Distanz von der Sonne erreicht hat, sollte der Komet rasch schwächer werden, wenn er ab dann aus dem inneren Sonnensystem hinauswandert.

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Neujahrs-Sonnenstreifer

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Credit: LASCO, SOHO Consortium, NRL, ESA, NASA

Beschreibung: Das intensive und unermesslich blendende Licht der Sonne ist auf diesem Bild der die Sonne beobachtenden Raumsonde SOHO durch eine flache Scheibe abgedeckt. Ein Bild der Sonne im extremen Ultraviolettlicht wurde zum Größenvergleich über die Mitte dieses Bildes vom 3. Januar gelegt. Außerhalb der Scheibe ist ein Sonnenstreifer-Komet zu sehen, einer der hellsten, die je von SOHO beobachtet wurden. Der Komet wurde von dem australischen Amateurastronomen Alan Watson entdeckt (Link zum Film), während er ältere Bilder einer anderen Sonnensonde, STEREO-A, untersuchte. Aufgrund ihrer Bahnen wird vermutet, dass Sonnenstreifer zur Kreutz-Kometengruppe gehören, die durch das schrittweise Auseinanderbrechen eines einzigen großen Ursprungskometen, der im zwölften Jahrhundert sehr knapp an der Sonne vorbeizog, entstand. Dieser Sonnenstreiferkomet war starken Gezeitenkräften und intensiver Sonnenhitze unterworfen und überlebte diese nahe Begegnung nicht.

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Komet Hyakutake passiert die Erde

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Credit und Bildrechte: Doug Zubenel (TWAN)

Beschreibung: 1996 zog ein unerwartet heller Komet am Planeten Erde vorbei. Komet C/1996 B2 Hyakutake, der weniger als zwei Monate zuvor entdeckt wurde, näherte sich der Erde Ende März auf weniger als 1/10tel der Entfernung Erde-Sonne. Zu dieser Zeit wurde Komet Hyakutake, auch der große Komet des Jahres 1996 genannt, zum hellsten Kometen, der den irdischen Himmel im Laufe von 20 Jahren geschmückt hatte. Während seines letzten Besuchs war Komet Hyakutake leicht von der steinzeitlichen Magdalénienkultur zu sehen, die vor 17.000 Jahren möglicherweise zu den ersten Menschen gehörten, die sowohl in Zelten als auch in Höhlen lebten. Im obigen Bild wurde er am 26. März 1996 fast genau während seiner größten Annäherung abgebildet. Die langen Ionen- und Staubschweife des Kometen Hyakutake ziehen vor einem fernen Sternfeld mit kleinem und großem Wagen nach links. Am linken Bildrand ist zu sehen, dass der blaue Ionenschweif offensichtlich eine magnetischen Entkopplung erfuhr. Rechts verschleiert die grün getönte Koma einen dichten Kern aus schmelzendem schmutzigem Eis, der einen Durchmesser von schätzungsweise 5 Kilometern hat. Wenige Monate später trat Komet Hyakutake seine lange Reise zurück ins äußere Sonnensystem an. Weil er von massereichen Planeten gravitativ abgelenkt wird, kehrt Komet Hyakutake voraussichtlich nicht innerhalb der nächsten 100.000 Jahre zurück.

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Der prächtige Schweif des Kometen McNaught

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Credit und Bildrechte: Robert H. McNaught

Beschreibung: Der Komet McNaught, der große Komet des Jahres 2007, war der hellste Komet der letzten 40 Jahre. Sein spektakulärer Schweif breitete sich über den Himmel aus und war für viele Beobachter auf der Südhalbkugel an dunklen Beobachtungsorten ein atemberaubender Anblick. Der Kopf des Kometen blieb ziemlich hell und war leicht zu sehen, sogar für Beobachter in der Stadt ohne optische Hilfsmittel. Ein Teil des spektakulären Schweifes war nach Sonnenuntergang auch für viele Beobachter der Nordhalbkugel knapp über dem Horizont sichtbar. Komet C/2006 P1 (McNaught), der eine geschätzte Spitzenhelligkeit von -6 (minus sechs) Magnituden erreichte, wurde vom Entdecker des Kometen im Januar 2007 kurz nach Sonnenuntergang im obigen Bild, das am Siding-Spring-Observatorium in Australien aufgenommen wurde, entdeckt. Die robotische Raumsonde Ulysses flog zufällig durch den den Schweif des Kometen McNaught und fand überraschenderweise heraus, dass die Geschwindigkeit des Sonnenwindes erheblich nachließ.

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Perseïden von Perseus

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Credit und Bildrechte: Chris Peterson (Cloudbait Observatory)

Beschreibung: Woher kommen all diese Meteore? Was die Richtung am Himmel betrifft lautet die korrekte Antwort: aus dem Sternbild Perseus. Deshalb ist der Meteorstrom von letzter Woche als Perseïden bekannt – die Meteore scheinen alle von einem Radianten im Perseus auszuströmen.

Dreidimensional gesehen jedoch folgen handgroße Trümmer, die vom Kometen Swift-Tuttle ausgestoßen werden, einer genau definierten Bahn um unsere Sonne, und der Teil des Orbits, welcher der Erde nahekommt, liegt vor dem Perseus. Wenn also die Erde diese Bahn kreuzt, befindet sich der Radiant der fallenden Trümmer im Perseus. Oben zeigt ein Kompositbild des Perseïden-Meteorstroms viele helle Meteore, die am 12. August über den Himmel zogen.

Zur Überraschung vieler zeigte die nächste Nacht am 13. August ebenfalls viele Meteore – diese sehen Sie, wenn Sie den Mauspfeil über das obige Bild schieben. Der Meteorstrom der Leoniden wird dieses Jahr im November, wie manche erwarten, besonders aktiv und zeigt vielleicht ganze 500 Meteore pro Stunde.

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Sonnenstreifer

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Credit: LASCO, SOHO Consortium, NRL, ESA, NASA

Beschreibung: Die Sonne zerstörte diesen Kometen. Dieser Sungrazer-Komet wurde, während er einem feurigen Schicksal entgegenwanderte, am 23. Dezember 1996 vom Large Angle Spectrometric COronagraph (LASCO) der Raumsonde SOHO aufgenommen. LASCO verwendet eine undurchsichtige Scheibe, die unten rechts teilweise zu sehen ist, um die unermessliche Helligkeit der Sonnenscheibe auszublenden, wodurch es möglich ist, die innersten 8 Millionen Kilometer der relativ zarten Korona abzubilden. Man sieht, wie die Koma des Kometen in die helle äquatoriale Sonnenwindregion (senkrecht ausgerichtet) eintritt. Die Flecken und Kratzer im Bild sind Hintergrundsterne und Kamerastreifen, die von geladenen Teilchen verursacht werden. SOHO ist im Weltraum positioniert, um die Sonne ständig zu beobachten und wurde auch dazu verwendet, um 1500 Kometen zu entdecken, darunter zahllose Sonnenstreifer. Aufgrund ihrer Bahnen wird vermutet, dass sie einer Kometenfamilie angehören, die dem sukzessiven Auseinanderbrechen eines einzigen großen Vorläuferkometen entstammt, der im 12. Jahrhundert sehr nahe an der Sonne vorbeiwanderte. Der große Komet des Jahres 1965, Ikeya-Seki, war ebenfalls ein Mitglied der Sonnenstreiferfamilie und näherte sich der Sonnenoberfläche auf etwa 650.000 Kilometer an. Während sie so nahe an der Sonne vorbeiwandern, sind Sungrazer zerstörerischen Gezeitenkräften und großer Sonnenhitze ausgesetzt. Dieser Komet, bekannt als SOHO 6, hat nicht überlebt.

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Komet zwischen Blitzen und Feuerwerk

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Credit und Bildrechte: Antti Kemppainen

Beschreibung: Manchmal ist der Himmel selbst die beste Show der Stadt. Im Januar 2007 versammelten sich Leute aus Perth in Australien am örtlichen Strand, um einen Himmel mit nahen und fernen Lichtern zu beobachten. In der Nähe explodierte ein Feuerwerk – eine Veranstaltung der Australia-Day– Feierlichkeiten. Ganz rechts leuchteten in einiger Entfernung Blitze eines Gewitters. Nahe der Bildmitte war, wenn auch durch Wolken zu sehen, der ungewöhnlichste Anblick von allen: Komet McNaught. Der fotogene Komet war so hell, dass er trotz der der dröhnenden Erdblitze sichtbar blieb. Komet McNaught ist nun ins äußere Sonnensystem zurückgekehrt und inzwischen nur noch mit einem großen Teleskop zu sehen. Das obige Bild ist in Wirklichkeit ein Panorama aus drei Bildern, die digital bearbeitet wurden, um die roten Reflexionen des explodierenden Feuerwerks zu reduzieren.

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