Erde und Milchstraße im Weltraum

Über der Internationalen Raumstation breitet sich die Milchstraße mit hellen Sternfeldern und Dunkelwolken aus, von oben ragt die Erde ins Bild.

Bildcredit: NASA, Scott Kelly

Seit November 2000 leben ständig Menschen auf der Internationalen Raumstation ISS. Der Schnappschuss aus dem Weltraum entstand zur Feier des 15. Jahrestags, seit die Menschheit einen Außenposten im Orbit über dem Planeten Erde betreibt. Hinten leuchten die Galaxis und unsere Heimat.

Die Milchstraße verläuft unter der Krümmung des Erdrandes waagrecht durchs Bild. Am Erdrand schimmert ein zartes, ausgedehntes Nachthimmellicht. Die zentrale Wölbung der Galaxis ist voller Sternenfelder. Sie sind von dunklen Rissen aus dunklem interstellarem Staub durchzogen. Der Astronaut Scott Kelly fotografierte das Bild am 9. August 2015. Es war der 135. Tag seiner einjährigen Weltraummission.

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3 Jahre auf dem Mars: Curiositys Aussicht

Der Marsrover Curiosity zeigt zur Feier seines 3. Jahrestages auf dem Planeten Mars ein Panorama seines aktuellen Standortes.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS

Nach dem Kalender des Planeten Erde erreichte der Marsrover Curiosity am 6. August seinen 3. Jahrestag auf der Oberfläche des Roten Planeten. Zur Feier zeigt er ein Panorama mit unterschiedlichen Geländeformen. Es entstand auf der Reise des Rovers zu den geschichteten Hängen des Aeolis Mons. Er ist auch als Mount Sharp bekannt.

Die Szene wurde mit Curiositys Mastkamera fotografiert. Sie blickt über Geröll, geriffelten Sand und Felsbrocken zu den abgerundeten Spitzkuppen im Süden. Die höheren Schichten links im Hintergrund liegen im Südosten. Der rechte Teil des Panoramas liegt im Südwesten. Die Einzelbilder der Ansicht wurden an Curiositys Missions-Sols (Marstagen) 952 und 953 nach seiner Landung am 6. August 2012 fotografiert.

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APOD ist heute 20 Jahre alt!

Zwei Bilder von Vermeer wurden kombiniert und mit APOD-Bildern neu verpixelt.

Bildcredit und Bildrechte: Entschuldigung an Vermeers Astronomen und Geografen; Bild-Pixelung: Rob Stevenson

Feiert mit uns den 20. Jahrestag von Astronomy Picture of the Day! APOD gibt es immer noch. Es ist für manche ein Ort der Beständigkeit im Web. In jedem der 20 Jahre wurden Bilder ausgewählt, Texte geschrieben und die APOD-Webseiten erstellt.

Oben seht ihr den bisweilen fleißigen Robert Nemiroff (links) und den oft ausdauernden Jerry Bonnell (rechts). Sie präsentieren gerade ein weiteres Bild aus dem Kosmos. Dieses Bild sieht zwar einem seltsamen Vermeer-Komposit ähnlich, das zu APODs fünftem Jahrestag gezeigt wurde. Doch ein scharfes Auge erkennt, dass es digital neu verpixelt wurde – anhand vieler der mehr als 5000 APOD-Bilder (8MB-download), die im Lauf der Jahre bei APOD gezeigt wurden. (Findet ihr auffällige APOD-Bilder?)

Wir von APOD bedanken uns – wieder einmal – herzlich bei unserer Leserschaft für euer Interesse, die Unterstützung und viele interessante Mitteilungen. Wenn ihr APOD mögt, schließt euch gerne den Freunden von APOD an.

Interview zum 20. Jahrestag: Der Werdegang von Astronomy Picture of the Day

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1000 Sols

Das Panorama zeigt den Aufenthaltsort des Marsrovers Curiosity. Dort bleibt er während der Marskonjunktion mit der Sonne, weil die Kommunikation zu dieser Zeit schwierig ist.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech; Mosaikbearbeitung: Marco Di Lorenzo, Kenneth Kremer

Kurz vor der Marskonjunktion im Juni 2015 feierte der Rover Curiosity 1000 Sols auf dem Roten Planeten. Curiosity landete am 5. August 2012. Sein 1000. Sol oder Marstag auf der Oberfläche entsprach auf der Erde dem Kalenderdatum 31. Mai 2015.

Die Sichtlinie zum Mars liegt während der Konjunktion nahe bei der Sonne. Daher wird die Radiokommunikation beeinträchtigt, und der fahrzeuggroße Roboterrover mit sechs Rädern wird zur Sicherheit vorläufig an diesem Ort geparkt.

Die Ansicht zeigt das Revier von Curiositys bisheriger Route, die fast 10,6 Kilometer lang ist. In der Ferne liegt der verschwommene Rand des Kraters Gale. Das Mosaik-Panorama entstand aus Bildern der Navigationskamera. Sie wurden an Curiositys Sol 997 fotografiert.

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Haufen und Sternbildungsregion Westerlund 2

Rechts oben ist ein gleißender Sternhaufen vor dunklem Hintergrund, links unten breitet sich eine helle Staubwolke bogenförmig um den Haufen. Darin sind Staubsäulen, die auf den Haufen zeigen.

Bildcredit und Bildrechte: NASA, ESA, das Hubble-Vermächtnis-Team (STScI / AURA), A. Nota (ESA/STScI) und das Westerlund-2-Scienceteam

Die kosmische Szene zeigt einen jungen Sternhaufen und die Sternbildungsregion Westerlund 2. Sie liegen 20.000 Lichtjahre entfernt im Sternbild Schiffskiel (Carina). Das Bild entstand mit Hubbles Kameras im nahen Infrarot und im sichtbaren Licht. Es feiert den 25. Jahrestag des Weltraumteleskops Hubble. Es startete am 24. April 1990.

Die dichte Ansammlung heller, massereicher Sterne im Haufen ist etwa 10 Lichtjahre groß. Starke Sternwinde und die Strahlung der massereichen jungen Sterne meißelten das Gas und den Staub in der Region zu Säulen, die Sterne bilden. Sie zeigen zum Haufen im Zentrum. Rote Flecken zwischen den hellen Sternen sind matte, neue Sterne im Haufen, die noch die Gas- und Staubkokons ihrer Entstehung eingebettet sind.

Das Jubiläums-Sichtfeld von Hubble zeigt viele gleichmäßig verteilte, hellere blaue Sterne. Sie befinden sich wahrscheinlich nicht im Haufen Westerlund 2, sondern davor und näher bei uns.

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Seepferdchen in der Großen Magellanschen Wolke

Über einer dunklen Staubwolke schwebt ein dunkles Seepferdchen. Die Wolken im Hintergrund schimmern blau. In der Mitte sind neu entstandene Sterne des Sternhaufens NGC 2074.

Bildcredit: NASA, ESA und M. Livio (STScI)

Die dunkle Wolke rechts im Bild erinnert an ein grasendes Seepferdchen. Doch sie ist eine Säule aus rauchartigem Staub, die etwa 20 Lichtjahre lang ist. Die seltsam geformte Staubstruktur liegt in der Großen Magellanschen Wolke in unserer Nachbarschaft, und zwar in einer Sternbildungsregion nahe beim weiten Tarantelnebel.

Der dynamische Nebel erzeugt den Sternhaufen NGC 2074. Sein Zentrum befindet sich beim Nacken des Seepferdchens am oberen Bildrand. Das Bild in typischen Farben entstand mit der Wide Field Planetary Camera2 des Weltraumteleskops Hubble. Es feiert Hubbles hunderttausendste Reise um die Erde.

Während im Haufen junge Sterne entstehen, erodieren ihr Licht und ihre Winde in den nächsten Millionen Jahren langsam die Staubsäulen.

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Jubiläums-Selbstporträt auf dem Mars

Der Rover Curiosity hockt am Rand eines Geröllfeldes. Er ist nach dem ersten Jahr auf dem Mars von rotem Staub bedeckt. Der Roboterarm, mit dem das Bild fotografiert wurde, ist nicht im Bild.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS

Der 24. Juni markierte das erste volle Marsjahr der Forschung des Rovers Curiosity auf der Oberfläche des Roten Planeten. Das sind 687 Erdentage oder 669 Sols, seit er am 5. August 2012 landete.

Betrachtet zur Feier des Tages dieses Selbstporträt des fahrzeuggroßen Roboters. Er posiert neben einer Felsnase, die Windjana genannt wird. Dort hat der Rover kürzlich gebohrt und Proben gesammelt.

Das Selbstporträt ist ein Mosaik aus mehreren Bildern. Sie wurden im April und Mai mit dem Mars Hand Lens Imager (MAHLI) aufgenommen. Das Instrument ist für Nahaufnahmen vorgesehen. Es befindet sich am Ende des Roboterarms.

Aus den MAHLI-Bildern wurden Bereiche ausgespart, die den Arm zeigen. Daher sind MAHLI und der Roboterarm nicht zu sehen. Doch die Mastcam des Rovers ist an der Spitze des großen Mastes abgebildet. Sie starrt auf das Bohrloch links unten. Die Mastcam erstellt auch eindrucksvolle Panoramen.

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APOD-Diagramm

Diese Grafik ist nicht mehr verfügbar.

Bildcredit: Stuart Lowe, LCOGT/Virtual Sky

Das erste APOD erschien heute vor 19 Jahren. Zur Feier des Tages zeigt APOD heute ein Diagramm des ganzen Himmels mit fast allen APOD-Einträge aus 19 Jahren. Je heller eine Region im Diagramm erscheint, desto mehr APODs liegen in der Region. Wenn ihr auf die Karte klickt, findet ihr eine Verknüpfung zu allen APODs in der Nähe.

Die Herausgeber von APOD danken den Lesenden, der NASA, den Astrofotograf*innen und den Freiwilligen, die APOD täglich in mehr als 20 Sprachen übersetzen, sowie Volontären, die APOD auf mehr als 20 Spiegelseiten anbieten. Ehrenamtliche beantworten Fragen und betreiben das APOD-Hauptforum. Volontären verbreiten APOD auf Social-Media-Kanälen und Smartphone-Applikationen. Danke für die stete Unterstützung.

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