Die Spiralgalaxie NGC 2841

Die Galaxie NGC 2841 liegt schräg in dieser Aufnahme, ihre sehr eng gewundenen Spiralarme sind sehr auffällig.

Credit und Bildrechte: Johannes Schedler (Panther Observatory)

Die Spiralgalaxie NGC 2841 ist an die 50 Millionen Lichtjahre entfernt. Ihr findet sie im nördlichen Sternbild Ursa Major. Diese detailreiche Ansicht des prächtigen Inseluniversums zeigt einen markanten gelben Kern und eine galaktische Scheibe mit eng gewundenen Spiralarmen.

NGC 2841 hat einen Durchmesser von mehr als 150.000 Lichtjahren. Sie ist somit größer als unsere Milchstraße. In den Spiralarmen befinden sich Staubbahnen und turbulente Sternbildungsregionen. Bilder im Röntgenlicht lassen vermuten, dass Winde und Sternexplosionen Schwaden aus heißem Gas hervorrufen, die sich in einem Halo um NGC 2841 ausbreiten.

Die auffälligen, gezackten Sterne im Bild sind liegen im Vordergrund in der Milchstraße und haben nichts mit NGC 2841 zu tun.

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Galaxy Wars: M81 versus M82

Die Galaxien M81 (links) und M82 (rechts) liefern sich einen Millionen Jahre dauernden Zweikampf. Beschreibung im Text.

Credit: Rainer Zmaritsch und Alexander Goss

Links ist die Spiralgalaxie M81 mit blauen Spiralarmen. Rechts befindet sich die irreguläre Galaxie M82, die von roten Staub- und Gaswolken markiert wird. Das Bild zeigt zwei Mammutgalaxien, die seit Milliarden Jahren in einen Gravitationskampf verwickelt sind. Die Schwerkraft jeder Galaxie beeinflusst die andere bei ihren Begegnungen, die jeweils hundert Millionen Jahre dauern, auf dramatische Art und Weise. Bei ihrer letzten Begegnung verursachte die Gravitation von M82 wahrscheinlich die Dichtewellen, die sich rund um M81 kräuseln. Das führte wohl zu der Fülle an Spiralarmen in M81.

M81 wiederum ließ M82 mit gewaltigen Sternbildungsregionen und kollidierenden Gaswolken zurück. Sie sind so energiereich, dass die Galaxie im Röntgenlicht strahlt. In wenigen Milliarden Jahren bleibt von den beiden Galaxien nur eine übrig.

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Eine rote Kuppel unter dem großen Wagen

Siehe Beschreibung; Ein Klick auf das Bild liefert die größte verfügbare Auflösung des Bildes.

Credit und Bildrechte: M. Colleen Gino

Beschreibung: Warum erscheint die Kuppel dieser Sternwarte durchsichtig rot? Während eines der Teleskope des Etscorn-Observatoriums von New Mexico Tech darauf wartete, kleine Ausschnitte des Nachthimmels zu beobachten, beschlossen verspielte Beobachter dieses ungewöhnliche Bild zu fotografieren.

Mit diesen Tricks gelang die scheinbar unmögliche Aufnahme: Die Kuppel wurde ein klein wenig geöffnet, der Innenraum mit rotem Licht beleuchtet, die Kuppel gedreht und mit langer Belichtungszeit aufgenommen. Durch den offenen Kuppelspalt wurde das Innere der Sternwarte mit Teleskop schrittweise abgebildet. Eine zufällige Wolkenlücke ließ schließlich noch die Sterngruppe des großen Wagen durchscheinen.

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Spektakulärer Himmel über den Grand Tetons

Über der Teton Range in den USA, die zu den Rocky Mountains gehört, leuchten die Milchstraße, der Planet Jupiter, der helle Stern Arkturus und der Große Wagen.

Bildcredit und Bildrechte: Wally Pacholka (Astropics.com); Bildbearbeitung: Tony Hallas

Seht euch die atemberaubende Schönheit der Erde und des Himmels an! Im Vordergrund seht ihr die Teton Range in Wyoming in den USA. Die Grand Tetons sind eine relativ isolierte Gruppe hoher Gipfel, die zu den Rocky Mountains gehören.

Ganz links leuchten die weitläufigen Wolken aus hellen Sternen und dunklem Staub in der fast senkrechten Ebene unserer Milchstraße. Die galaktische Ebene scheint auf die  Tetons zu stürzen, doch sie ist viel weiter entfernt. Links neben dem südlichsten Teton-Gipfel seht ihr den Planeten Jupiter. Nahe der Bildmitte steht der helle Stern Arkturus. Am rechten Dokumentrand findet ihr den vertrauten Asterismus des Großen Wagens.

Fünf Bilder wurden letzten Monat fotografiert und später digital zu diesem majestätischen Panorama zusammengefügt.

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