Die Wagenradgalaxie von Hubble

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Bildcredit: ESA, NASA, Hubble

Beschreibung: Manche sehen hier ein Wagenrad. Die Galaxie rechts ist als Wagenradgalaxie bekannt – wegen ihrer äußeren ovalen Erscheinung, einer Galaxie in der Mitte und der Verbindungen dazwischen, die wie Speichen eines Rades aussehen. Andere sehen darin eine komplizierte Wechselwirkung zwischen Galaxien, die auf eine Erklärung wartet. Zusammen mit den beiden Galaxien links ist das Wagenrad Teil einer Galaxiengruppe, die ungefähr 400 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Bildhauer liegt.

Der Rand der großen Galaxie umfasst mehr als 100.000 Lichtjahre und besteht aus Sternbildungsregionen voller extrem heller, massereicher Sterne. Die abgebildete ringartige Form des Wagenrades ist das Ergebnis einer Erschütterung durch Gravitation, hervorgerufen durch eine kleinere Galaxie, welche durch die große passiert und dabei interstellares Gas und Staub komprimiert. Dadurch entsteht eine Sternbildungsfront, die wie eine Welle auf einer Teichoberfläche nach außen wandert.

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Galaxien in Pegasus

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Bildcredit und Bildrechte: Péter Feltóti

Beschreibung: Diese weite, scharfe Teleskopansicht zeigt Galaxien, die hinter den Sternen der Milchstraße an der nördlichen Grenze des hoch fliegenden Sternbildes Pegasus verstreut sind. Rechts oben steht die markante NGC 7331. Diese große Spirale ist ungefähr 50 Millionen Lichtjahre entfernt. Sie ist eine der helleren Galaxien, die nicht in Charles Messiers berühmtem Katalog aus dem 18. Jahrhundert enthalten sind.

Die verworren aussehende Galaxiengruppe links unten ist als Stephans Quintett bekannt. Dieses Quintett ist ungefähr 300 Millionen Lichtjahre entfernt und veranschaulicht dramatisch eine Mehrfachgalaxienkollision. Ihre mächtigen fortlaufenden Wechselwirkungen posieren für einen kurzen kosmischen Schnappschuss. Am Himmel liegen Quintett und NGC 7331 ungefähr einen halben Grad auseinander.

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Sternströme von NGC 4216

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Bildcredit und Bildrechte: Ken Crawford (Rancho Del Sol Obs.), Mitarbeit: David Martinez-Delgado (MPIA, IAC) et al.

Beschreibung: Die von der Kante sichtbare Spiralgalaxie NGC 4216 ist etwa 40 Millionen Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von fast 100.000 Lichtjahren, das ist etwa die Größe unserer eigenen Milchstraße. NGC 4216 ist im dichten Virgo-Galaxienhaufen zu finden und steht in der Mitte dieses detailreichen Teleskop-Porträts, flankiert von den Virgohaufen-Begleitern NGC 4206 (rechts) und NGC 4222.

Wie andere große Spiralgalaxien, etwa die Milchstraße, wuchs NGC 4216, indem sie kleinere Begleitgalaxien verschlang. Eigentlich hat diese Ansicht sie auf frischer auf frischer Tat ertappt, wobei auch weiter entfernte Begleitgalaxien zarte Sternströme aufweisen, die sich Tausende Lichtjahre bis in den Hof von NGC 4216 erstrecken.

Das Bild wurde im Rahmen einer Durchmusterung aufgenommen, bei der nach Sternströmen in nahe gelegenen Spiralen gesucht wurde. Es wurde mit einem kleinen Teleskop und einer Kamera aufgenommen, welche die zarten, ausgedehnten Strukturen zuverlässig aufzeichnen konnte.

Haben Sie Schwierigkeiten die Sternströme zu erkennen? Schieben Sie Ihren Mauspfeil über das Bild, um eine negative Kompositansicht zu sehen. Die Ströme zeichnen sich dann besser sichtbar als dunkle Schwaden vor einem weißen Hintergrund ab.

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