Polarlichter über dem Planeten Erde

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Bildcredit: NASA, NOAA, GSFC, Suomi NPP, Earth Observatory; Bearbeitung: Jesse Allen und Robert Simmon

Beschreibung: Nordamerika ist auf dieser Ansicht aus der Umlaufbahn unseres schönen Planeten bei Nacht, die am 8. Oktober vom Satelliten Suomi-NPP fotografiert wurde, leicht zu erkennen. Die atemberaubenden Emissionswellen sichtbaren Lichts, die in der oberen Bildhälfte über die kanadischen Provinzen Quebec und Ontario rollen, sind Polarlichter oder Nordlichter. Im Laufe der vergangenen Tage waren wegen starker geomagnetischer Stürme eindrucksvolle Polarlichter zu sehen, welche die Pole einkreisten und sich in niedrigere Breiten ausdehnten. Die Stürme wurden von einem solaren koronalen Massenauswurf am 4. und 5. Oktober ausgelöst, der etwa drei Tage später auf die Magnetosphäre der Erde traf. Die Lichtschleier, die mehr als 100 Kilometer über der Oberfläche leuchteten, entstehen, wenn geladene Teilchen in der Magnetosphäre beschleunigt werden und in der oberen Atmosphäre Sauerstoff und Stickstoff anregen.

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Der Adler steigt auf

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Bildcredit: Apollo 11, NASA – Stereobildrechte: John Kaufmann (ALSJ)

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen zur Hand und betrachten Sie dieses bemerkenswerte Stereobild in der Mondumlaufbahn. Es wurde aus zwei Fotos (AS11-44-6633, AS11-44-6634) erstellt, die 1969 vom Astronauten Michael Collins während der Apollo-11-Mission gemacht wurden. Das 3-D-Anaglyphenbild zeigt die Aufstiegsstufe der Mondlandefähre, genannt „Der Adler“, der aufsteigt, um am 21. Juli die Kommandokapsel in der Mondumlaufbahn zu treffen. An Bord der Aufstiegsstufe waren Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die ersten Menschen, die die Mondoberfläche betreten haben. Das glatte, dunkle Areal auf der Mondoberfläche ist Mare Smythii, das sich knapp unter dem Äquator am östlichsten Rand der erdzugewandten Mondseite befindet. Hinter dem Mondhorizont schwebt unser schöner Planet Erde.

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Blick auf die verfinsterte Erde

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Bildcredit: PHL @ UPR Arecibo, NASA, EUMETSAT, NERC Satellite Receiving Station, U. Dundee

Beschreibung: Was ist der dunkle Fleck auf dem Planeten Erde? Der Schatten des Mondes. Das obige Bild der Erde wurde letzte Woche während einer ringförmigen Sonnenfinsternis von MTSAT fotografiert. Der dunkle Fleck sieht ziemlich ungewöhnlich aus, da auf diesem farbkorrigierten Bild die Wolken weiß und die Ozeane blau erscheinen. Für Erdlinge, die sich im dunklen Fleck aufhielten, war ein Teil der Sonne durch den Mond bedeckt, und sie erhielten daher weniger Sonnenlicht als sonst. Der Fleck wanderte mit fast 2000 Kilometern pro Stunde über die Erde, was vielen Beobachtern weniger als zwei Stunden lang die Möglichkeit bot, eine partiell verfinsterte Sonne zu sehen. MTSAT umkreist die Erde in einer geostationären Umlaufbahn und nahm daher das obige Bild aus einer Entfernung von fast drei Erddurchmessern auf. Himmelsfreunde werden wahrscheinlich nächste Woche wieder ihre Augen nach oben richten, wenn sich am 4. Juni eine partielle Mondfinsternis ereignet und am 6. Juni ein Venustransit vor der Sonne.

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Juris Planet

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Bildcredit: ISS Expedition 30, NASA

Beschreibung: An einem anderen 12. April, im Jahr 1961, wurde der sowjetische Kosmonaut Juri Alexejewitsch Gagarin zum ersten Menschen, der den Planeten Erde aus dem Weltall sah. Über seine Aussicht aus der Umlaufbahn berichtete er: „Der Himmel ist sehr dunkel; die Erde ist bläulich. Alles ist sehr deutlich zu sehen“. Um das zu feiern, betrachten Sie dieses aktuelle Bild aus der die Erde umkreisenden Internationalen Raumstation. Diese atemberaubende Ansicht des Planeten bei Nacht wurde am 28. März in einer Höhe von 390 Kilometern fotografiert. Die Lichter von Moskau in Russland liegen nahe der Bildmitte, links ist eines der Solarpaneele der Station zu sehen. Polarlichter und der Glanz des Sonnenlichts liegen am sanft gekrümmten Horizont des Planeten. Unter den Sternen über dem Horizont ist auch der kompakte Sternhaufen der Plejaden zu finden, der durch das Polarlicht hindurchschimmert.

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Wiedereintrittsspur einer Raumfähre aus dem Orbit

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Bildcredit: Besatzung der ISS Expedition 28, Mission STS-135, NASA

Beschreibung: Was ist dieser seltsame, helle Streifen? Es ist das letzte Bild, das je von einer Raumfähre in der Umlaufbahn gemacht wurde. Vor eineinhalb Wochen feuerte die Raumfähre Atlantis nach dem Ablegen von der Internationalen Raumstation zum letzten Mal seine Triebwerke, verlor seine Umlaufgeschwindigkeit und stürzte zur Erde zurück. Innerhalb von nur einer Stunde ließ die hoch entwickelte Weltraummaschine ihr Fahrwerk ausfahren und tat, was nur sie konnte – landete wie ein Flugzeug auf einer Landebahn. Obwohl die Zukunft der bemannten Raumfahrt der USA in eine vorübergehende Flaute tritt, erforschen weiterhin viele Roboter-Raumsonden unser Sonnensystem und spähen in unser Universum hinaus; zu diesen gehören Cassini, Chandra, Chang’e 2, Dawn, Fermi, Hubble, Kepler, LRO, Mars Express, Messenger, MRO, New Horizons, Opportunity, Planck, Rosetta, SDO, SOHO, Spitzer, STEREO, Swift, Venus-Express und WISE.

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Letzte Annäherung der Atlantis

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Bildcredit: Besatzung der ISS-Expedition 28, NASA

Beschreibung: Zum letzten Mal näherte sich eine US-Raumfähre der Internationalen Raumstation (ISS). Nach einem dramatischen Start letzte Woche von Cape Canaveral letzte Woche, der von geschätzt einer Million Menschen verfolgt wurde, hob der Spaceshuttle Atlantis bei STS-135 mit einer kleinen Crew ab, zu einer willkommenen Begegnung mit der Raumstation vor drei Tagen. Obwohl die NASA die alternde Shuttle-Flotte einstellt, werden NASA-Astronauten in naher Zukunft in der Lage sein die ISS mit russischen Raumschiffen zu besuchen. Oben ist zu sehen, wie Atlantis mit geöffneten Ladebucht-Toren zur ISS aufsteigt, in der man das schimmernde, metallische Mehrzweck-Logistik-Modul sieht. Mehr als 200 Kilometer darunter liegen die kühlen, blauen Gewässer des Planeten Erde. Die lang erwartete letzte Rückkehr der Raumfähre zur Erde ist derzeit für nächsten Donnerstag, 21. Juli, vorgesehen.

Quiz: Erkennen Sie die Landmasse unter der Raumfähre?
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Fröhliche Menschen tanzen auf dem Planeten Erde


Credit: Matt Harding und Melissa Nixon

Beschreibung: Was tun diese Menschen? Sie tanzen. Viele Menschen auf der Erde zeigen Phasen der Fröhlichkeit, und eine Methode diese zu zeigen ist Tanzen. Fröhlichkeit und Tanz überwinden politische Grenzen und kommen in praktisch jeder menschlichen Gesellschaft vor. Matt Harding reiste durch viele Nationen der Erde, begann zu tanzen und filmte das Ergebnis. Das Video ist vielleicht ein drastisches Beispiel dafür, dass Menschen auf dem gesamten Planeten Erde ein gemeinsames Band als Teil einer einzigen Gattung spüren. Fröhlichkeit ist oft ansteckend – nur wenige Menschen können das oben gezeigte Video sehen ohne zu lächeln.

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Mosaik: Willkommen auf dem Planeten Erde

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Credit: Apollo-17-Besatzung, NASA; Fotomosaik und Digitalbildrechte: Rob Stevenson

Beschreibung: Willkommen auf dem Planeten Erde, dem dritten Planeten eines Sterns namens Sonne. Die Erde ist kugelförmig und besteht hauptsächlich aus Gestein. Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt. Der Planet hat eine relativ dünne Atmosphäre, die hauptsächlich aus Stickstoff und Sauerstoff besteht.

Dieses Bild der Erde, das „Blaue Murmel“ genannt wird, wurde 1972 von Apollo 17 fotografiert und zeigt Afrika und die Antarktis. Es ist vermutlich eines der am weitesten verbreiteten Fotos jedweder Art. Hier wurde das weltberühmte Bild als spektakuläres Fotomosaik nachgestaltet, für das mehr als 5000 Archivbilder der Erde und des Weltalls verwendet wurden.

Mit ihrem Reichtum an flüssigem Wasser bietet die Erde eine große Vielfalt an Leben, darunter möglicherweise intelligente Lebensformen wie Delfine und Menschen. Wir wünschen einen angenehmen Aufenthalt auf dem Planeten Erde.

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Über dem Südlicht (Aurora Australis)

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Credit: Besatzung ISS Expedition 23, ISAL, NASA

Beschreibung: Beim Blick nach Süden von einem 350 Kilometer über dem südlichen Indischen Ozean liegenden Aussichtspunkt beobachteten am 29. Mai Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation dieses gewaltige unterhalb schimmernde Band. Die sich bewegenden leuchtenden Bänder, die als Aurora australis oder Südlichter bekannt sind, sind für gewöhnlich auch in hohen nördlichen Breiten zu sehen und werden dort als Aurora borealis oder Nordlichter bezeichnet. Nord oder Süd – ihre Ursache ist dieselbe, nämlich energiereiche geladene Teilchen aus der Magnetosphäre, die sich nahe den Polen der Erde in die Atmosphäre drängen. Das charakteristische grünliche Leuchten erzeugen diese geladenen Teilchen, indem sie in einer Höhe von 100 Kilometern oder darüber Sauerstoffatome zum Leuchten anregen. Das Polarlicht am 29. wurde wahrscheinlich durch die Wechselwirkung zwischen der Magnetosphäre und einem koronalen Massenauswurf, der am 24. Mai auf der Sonne ausbrach, ausgelöst.

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Sonnenuntergang auf der Internationalen Raumstation

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Credit: Besatzung Expedition 23, NASA

Beschreibung: Was für seltsame Farbbänder sind da von der Internationalen Raumstation aus zu sehen? Die untergehende Sonne durch die Erdatmosphäre hindurch. Oben ist ein Sonnenuntergang abgebildet, der letzten Monat von der Expedition 23Besatzung aufgenommen wurde, und der anschauliche Details vieler Schichten der Erdatmosphäre zeigt.

Der Teil der Erde, auf dem Nacht ist, liegt im unteren Bildteil. Darüber erscheint in dunklem Orange und Gelb die Troposphäre der Erde, welche 80 Prozent der Atmosphärenmasse ausmacht und fast alle Wolken am Himmel enthält. Als weißes Band liegt über der Troposphäre die Stratosphäre, jener Teil der Erdatmosphäre, in der Flugzeuge fliegen und manche wiederstandsfähigen Bakterien schweben.

Über der Stratosphäre liegen dünnere Atmosphärenschichten, die als hellblaues Band zu sehen sind und allmählich in das kalte, dunkle Vakuum des Weltraums übergehen. Sonnenuntergang ist für Bewohner der Internationalen Raumstation kein ungewöhnlicher Anblick, weil er 16 Mal am Tag zu sehen ist.

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Das uns bekannte Universum


Credit und Bildrechte: American Museum of Natural History

Beschreibung: Wie würde eine Reise durch das uns bekannte Universum aussehen? Um sich das vorstellen zu können produzierte das American Museum of Natural History einen aktuellen Film, der zahlreiche visuelle Höhepunkte einer solchen Reise zeigt. Das Video beginnt auf der Erde im Himalaya, entfernt sich dann dramatisch und zeigt die Satelliten der Erde, die Sonne, das Sonnensystem, die Ausdehnung der ersten Radiosignale der Menschheit, die Milchstraße, nahe gelegene Galaxien, ferne Galaxien und Quasare. Wenn schließlich die ferne Oberfläche des Mikrowellenhintergrundes erreicht ist, wird Strahlung abgebildet, die Milliarden Lichtjahre entfernt abgestrahlt wurde, weniger als eine Million Jahre nach dem Urknall. Jedes Objekt im Video wurde unter Verwendung des Digital Universe Atlas gerendert, der auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen von 2009 basiert – dem Jahr, in dem das Video produziert wurde. Der Film hat eine Ähnlichkeit mit dem berühmten Video Zehn hoch, das ein Favorit vieler Weltraumfreunde einer ganzen Generation war.

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