KMA, Komet und Planet Erde

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Bildcredit: NRL / SECCHI / STEREO / NASA
Bearbeitung: Karl Battams (NRL und @SungrazerComets)

Beschreibung: Nachdem er bei einem guten Fototermin nach Sonnenuntergang zusammen mit einem jungen Sichelmond erschienen war, steigt der mit bloßem Auge sichtbare Komet PanSTARRS weiterhin am Himmel der Nordhalbkugel auf. Doch auf dieser bemerkenswerten interplanetaren Ansicht vom 13. März posiert der Komet zusammen mit unserem lieblichen Planeten – aus dem Blickwinkel der Raumsonde STEREO Behind. Die Raumsonde, die der Erde auf ihrer Bahn folgt, steht der Sonne fast gegenüber und blickt zurück zum Kometen und zur Erde; die Sonne steht knapp außerhalb des linken Bildrandes. Links bricht ein gewaltiger koronaler Massenauswurf (KMA) aus einer aktiven Sonnenregion hervor. Natürlich sind KMA, der Komet und der Planet Erde unterschiedlich weit von der Raumsonde entfernt. (Der Komet steht ihr am nächsten.) Das bearbeitete Digitalbild ist die Differenz zweier aufeinanderfolgender Bilder von SECCHI, dem Heliosphären-Aufnahmegerät der Raumsonde, was den starken Schatteneffekt bei Objekten verursacht, die sich während der Aufnahmen bewegt haben. Objekte, die zu hell sind, erzeugen die scharfen vertikalen Linien. Die Bearbeitung enthüllt komplizierte federartige Strukturen im ausgedehnten Staubschweif des Kometen PanSTARRS.

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Der Astronaut, der den Satelliten fing

Siehe Beschreibung. Astronaut Dale A. Gardner fängt bei einer Space-Shuttle-Mission den Kommunikationssatelliten Westar 6 ein. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: STS-51A, NASA

Beschreibung: 1984 fing ein Astronaut hoch über der Erdoberfläche einen Satelliten ein. Es war der zweite Satellit, der bei dieser Mission eingeholt wurde. Oben ist zu sehen, wie der Astronaut Dale A. Gardner mithilfe einer besatzten manövrierfähigen Einheit (Crewed Maneuvering Unit) frei fliegt und ein als „Stinger“ bezeichnetes Steuergerät am rotierenden Satelliten Westar 6 befestigt.

Der Kommunikationssatellit Westar 6 hatte eine Raketenfehlfunktion, daher konnte er den für ihn vorgesehenen hohen geosynchronen Orbit nicht erreichen. Der zuvor eingefangene Satellit Palapa B-2 und der Satellit Westar 6 wurden in die Ladebucht der Raumfähre Discovery verfrachtet und zur Erde gebracht. Westar 6 wurde anschließend überholt und verkauft.

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Die Erde bei Nacht

Siehe Beschreibung. Die Erdoberfläche bei Nacht mit nächtlicher Beleuchtung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, NOAA NGDC, Suomi-NPP, Erdbeobachtungszentrum, Daten und Bearbeitung: Chris Elvidge und Robert Simmon

Beschreibung: Diese besonders vollständige Ansicht der Erde bei Nacht wurde aus wolkenfreien Nachtbildern zusammengesetzt. Die Bilder wurden im April und Oktober 2012 in einer Höhe von 824 Kilometern über der Erdoberfläche vom Satelliten Suomi-NPP in einem polaren Orbit mit seiner Visible Infrared Imaging Radiometer Suite (VIIRS) aufgenommen.

VIIRS bietet eine viel höhere Auflösung und Empfindlichkeit, verglichen mit den bisherigen globalen Nachtlicht-Instrumenten der DMSP-Satelliten. Er bietet auch Vorteile gegenüber Kameras auf der Internationalen Raumstation, die nur alle zwei oder drei Tage über einen bestimmten Ort auf der Erde zieht, während Suomi-NPP zweimal pro Tag über denselben Punkt wandert, etwa um 1:30 und 13:30 Ortszeit.

Die leicht erkennbaren Stadtlichter zeigen große Ballungsräume zeigen die Einflüsse der menschlichen Aktivität auf der ganzen Welt. Daher gehören Nachtbilder unseres hübschen Planeten zu den interessantesten und wichtigsten Ansichten aus dem Weltraum.

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Polarlichter über dem Planeten Erde

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Bildcredit: NASA, NOAA, GSFC, Suomi NPP, Earth Observatory; Bearbeitung: Jesse Allen und Robert Simmon

Beschreibung: Nordamerika ist auf dieser Ansicht aus der Umlaufbahn unseres schönen Planeten bei Nacht, die am 8. Oktober vom Satelliten Suomi-NPP fotografiert wurde, leicht zu erkennen. Die atemberaubenden Emissionswellen sichtbaren Lichts, die in der oberen Bildhälfte über die kanadischen Provinzen Quebec und Ontario rollen, sind Polarlichter oder Nordlichter. Im Laufe der vergangenen Tage waren wegen starker geomagnetischer Stürme eindrucksvolle Polarlichter zu sehen, welche die Pole einkreisten und sich in niedrigere Breiten ausdehnten. Die Stürme wurden von einem solaren koronalen Massenauswurf am 4. und 5. Oktober ausgelöst, der etwa drei Tage später auf die Magnetosphäre der Erde traf. Die Lichtschleier, die mehr als 100 Kilometer über der Oberfläche leuchteten, entstehen, wenn geladene Teilchen in der Magnetosphäre beschleunigt werden und in der oberen Atmosphäre Sauerstoff und Stickstoff anregen.

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Der Adler steigt auf

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Bildcredit: Apollo 11, NASA – Stereobildrechte: John Kaufmann (ALSJ)

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen zur Hand und betrachten Sie dieses bemerkenswerte Stereobild in der Mondumlaufbahn. Es wurde aus zwei Fotos (AS11-44-6633, AS11-44-6634) erstellt, die 1969 vom Astronauten Michael Collins während der Apollo-11-Mission gemacht wurden. Das 3-D-Anaglyphenbild zeigt die Aufstiegsstufe der Mondlandefähre, genannt „Der Adler“, der aufsteigt, um am 21. Juli die Kommandokapsel in der Mondumlaufbahn zu treffen. An Bord der Aufstiegsstufe waren Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die ersten Menschen, die die Mondoberfläche betreten haben. Das glatte, dunkle Areal auf der Mondoberfläche ist Mare Smythii, das sich knapp unter dem Äquator am östlichsten Rand der erdzugewandten Mondseite befindet. Hinter dem Mondhorizont schwebt unser schöner Planet Erde.

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Blick auf die verfinsterte Erde

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Bildcredit: PHL @ UPR Arecibo, NASA, EUMETSAT, NERC Satellite Receiving Station, U. Dundee

Beschreibung: Was ist der dunkle Fleck auf dem Planeten Erde? Der Schatten des Mondes. Das obige Bild der Erde wurde letzte Woche während einer ringförmigen Sonnenfinsternis von MTSAT fotografiert. Der dunkle Fleck sieht ziemlich ungewöhnlich aus, da auf diesem farbkorrigierten Bild die Wolken weiß und die Ozeane blau erscheinen. Für Erdlinge, die sich im dunklen Fleck aufhielten, war ein Teil der Sonne durch den Mond bedeckt, und sie erhielten daher weniger Sonnenlicht als sonst. Der Fleck wanderte mit fast 2000 Kilometern pro Stunde über die Erde, was vielen Beobachtern weniger als zwei Stunden lang die Möglichkeit bot, eine partiell verfinsterte Sonne zu sehen. MTSAT umkreist die Erde in einer geostationären Umlaufbahn und nahm daher das obige Bild aus einer Entfernung von fast drei Erddurchmessern auf. Himmelsfreunde werden wahrscheinlich nächste Woche wieder ihre Augen nach oben richten, wenn sich am 4. Juni eine partielle Mondfinsternis ereignet und am 6. Juni ein Venustransit vor der Sonne.

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Juris Planet

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Bildcredit: ISS Expedition 30, NASA

Beschreibung: An einem anderen 12. April, im Jahr 1961, wurde der sowjetische Kosmonaut Juri Alexejewitsch Gagarin zum ersten Menschen, der den Planeten Erde aus dem Weltall sah. Über seine Aussicht aus der Umlaufbahn berichtete er: „Der Himmel ist sehr dunkel; die Erde ist bläulich. Alles ist sehr deutlich zu sehen“. Um das zu feiern, betrachten Sie dieses aktuelle Bild aus der die Erde umkreisenden Internationalen Raumstation. Diese atemberaubende Ansicht des Planeten bei Nacht wurde am 28. März in einer Höhe von 390 Kilometern fotografiert. Die Lichter von Moskau in Russland liegen nahe der Bildmitte, links ist eines der Solarpaneele der Station zu sehen. Polarlichter und der Glanz des Sonnenlichts liegen am sanft gekrümmten Horizont des Planeten. Unter den Sternen über dem Horizont ist auch der kompakte Sternhaufen der Plejaden zu finden, der durch das Polarlicht hindurchschimmert.

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Wiedereintrittsspur einer Raumfähre aus dem Orbit

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Bildcredit: Besatzung der ISS Expedition 28, Mission STS-135, NASA

Beschreibung: Was ist dieser seltsame, helle Streifen? Es ist das letzte Bild, das je von einer Raumfähre in der Umlaufbahn gemacht wurde. Vor eineinhalb Wochen feuerte die Raumfähre Atlantis nach dem Ablegen von der Internationalen Raumstation zum letzten Mal seine Triebwerke, verlor seine Umlaufgeschwindigkeit und stürzte zur Erde zurück. Innerhalb von nur einer Stunde ließ die hoch entwickelte Weltraummaschine ihr Fahrwerk ausfahren und tat, was nur sie konnte – landete wie ein Flugzeug auf einer Landebahn. Obwohl die Zukunft der bemannten Raumfahrt der USA in eine vorübergehende Flaute tritt, erforschen weiterhin viele Roboter-Raumsonden unser Sonnensystem und spähen in unser Universum hinaus; zu diesen gehören Cassini, Chandra, Chang’e 2, Dawn, Fermi, Hubble, Kepler, LRO, Mars Express, Messenger, MRO, New Horizons, Opportunity, Planck, Rosetta, SDO, SOHO, Spitzer, STEREO, Swift, Venus-Express und WISE.

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Letzte Annäherung der Atlantis

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Bildcredit: Besatzung der ISS-Expedition 28, NASA

Beschreibung: Zum letzten Mal näherte sich eine US-Raumfähre der Internationalen Raumstation (ISS). Nach einem dramatischen Start letzte Woche von Cape Canaveral letzte Woche, der von geschätzt einer Million Menschen verfolgt wurde, hob der Spaceshuttle Atlantis bei STS-135 mit einer kleinen Crew ab, zu einer willkommenen Begegnung mit der Raumstation vor drei Tagen. Obwohl die NASA die alternde Shuttle-Flotte einstellt, werden NASA-Astronauten in naher Zukunft in der Lage sein die ISS mit russischen Raumschiffen zu besuchen. Oben ist zu sehen, wie Atlantis mit geöffneten Ladebucht-Toren zur ISS aufsteigt, in der man das schimmernde, metallische Mehrzweck-Logistik-Modul sieht. Mehr als 200 Kilometer darunter liegen die kühlen, blauen Gewässer des Planeten Erde. Die lang erwartete letzte Rückkehr der Raumfähre zur Erde ist derzeit für nächsten Donnerstag, 21. Juli, vorgesehen.

Quiz: Erkennen Sie die Landmasse unter der Raumfähre?
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Fröhliche Menschen tanzen auf dem Planeten Erde


Credit: Matt Harding und Melissa Nixon

Beschreibung: Was tun diese Menschen? Sie tanzen. Viele Menschen auf der Erde zeigen Phasen der Fröhlichkeit, und eine Methode diese zu zeigen ist Tanzen. Fröhlichkeit und Tanz überwinden politische Grenzen und kommen in praktisch jeder menschlichen Gesellschaft vor. Matt Harding reiste durch viele Nationen der Erde, begann zu tanzen und filmte das Ergebnis. Das Video ist vielleicht ein drastisches Beispiel dafür, dass Menschen auf dem gesamten Planeten Erde ein gemeinsames Band als Teil einer einzigen Gattung spüren. Fröhlichkeit ist oft ansteckend – nur wenige Menschen können das oben gezeigte Video sehen ohne zu lächeln.

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Mosaik: Willkommen auf dem Planeten Erde

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Credit: Apollo-17-Besatzung, NASA; Fotomosaik und Digitalbildrechte: Rob Stevenson

Beschreibung: Willkommen auf dem Planeten Erde, dem dritten Planeten eines Sterns namens Sonne. Die Erde ist kugelförmig und besteht hauptsächlich aus Gestein. Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt. Der Planet hat eine relativ dünne Atmosphäre, die hauptsächlich aus Stickstoff und Sauerstoff besteht.

Dieses Bild der Erde, das „Blaue Murmel“ genannt wird, wurde 1972 von Apollo 17 fotografiert und zeigt Afrika und die Antarktis. Es ist vermutlich eines der am weitesten verbreiteten Fotos jedweder Art. Hier wurde das weltberühmte Bild als spektakuläres Fotomosaik nachgestaltet, für das mehr als 5000 Archivbilder der Erde und des Weltalls verwendet wurden.

Mit ihrem Reichtum an flüssigem Wasser bietet die Erde eine große Vielfalt an Leben, darunter möglicherweise intelligente Lebensformen wie Delfine und Menschen. Wir wünschen einen angenehmen Aufenthalt auf dem Planeten Erde.

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