Die wandernden Schweife des Kometen NEOWISE

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Bildcredit und Bildrechte: Ignacio Llorens

Beschreibung: Beobachtet hier den Schweif des Kometen NEOWISE. Er verrät uns etwas über die Bahn der Erde. Wie bei allen Kometen zeigt der blaue Ionenschweif immer von der Sonne weg. Doch als Komet C/2020 F3 (NEOWISE) unsere Sonne umrundete, zeigte sein Ionenschweif in unterschiedliche Richtungen.

Das liegt daran, dass sich die Erde zwischen 17. Juli und 25. Juli 2020, als diese Bilder fotografiert wurden, auf ihrer Bahn um die Sonne beträchtlich bewegt hat. Durch die Bewegung der Erde verschob sich die Position der Sonne am Himmel. Die Richtungen der Ionenschweife zeigen die Position der Sonne, obwohl man diese hier nicht direkt sieht.

Die Sonne bewegt sich scheinbar entlang der Ekliptik, das ist die gemeinsame Ebene, in der alle Planeten wandern. Dieses Komposit aus fünf Bildern wurde sorgfältig so zusammengestellt, dass jedes Kometenbild – zusammen mit den fünf davon abgeleiteten Sonnenpositionen – auf einem einzigen Vordergrundbild des Turó de l’Home nördlich von Barcelona in Spanien exakt platziert ist.

Komet NEOWISE ist nun nicht mehr das eindrucksvolle, mit bloßem Auge sichtbare Objekt wie letzten Monat, doch man sieht ihn immer noch mit einem kleinen Teleskop, während er sich ins äußere Sonnensystem zurückzieht.

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Mond, Mars, Saturn, Jupiter, Milchstraße

Diesen Monat stehen Mars, Saturn und Jupiter zusammen am Morgenhimmel.

Bildcredit und Bildrechte: Mihail Minkov

Beschreibung: Es ist kein Zufall, dass diese Planeten in einer Linie stehen. Sie tun das, weil alle Planeten um die Sonne in einem (engen) Bereich kreisen, der als die Ebene der Ekliptik bezeichnet wird. Wenn man die Ekliptik von innen heraus betrachtet – was Erdbewohner für gewöhnlich tun – scheinen alle Planeten auf ein Band eingegrenzt zu sein.

Ein Zufall ist jedoch, dass drei der hellsten Planeten in fast derselben Richtung stehen. Die Übereinstimmung wurde vor etwa einem Monat fotografiert. Auf diesem Bild wurden Erdmond, Mars, Saturn und Jupiter an der bulgarischen Schwarzmeerküste kurz vor Sonnenaufgang zusammen fotografiert. Ein zweites Band verläuft diagonal durch das Bild – es ist das zentrale Band unserer Milchstraße.

Wenn Sie diesem Monat frühmorgens aufwachen, sehen Sie, wie diese Planeten noch am Morgenhimmel stehen.

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Morgen, Planeten, Mond und Montreal

Abnehmende Mondsichel mit den Planeten Mars, Jupiter und Saturn in der Morgendämmerung über Montreal; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Arnaud Mariat

Beschreibung: Die frühe Morgendämmerung kam am 18. März, dem Tag vor dem Frühlingsäquinoktium, nach Montreal im Norden des Planeten Erde. Am Ende dieser fast gleichen Nacht stand der Mond auf dieser friedlichen Stadt-und Himmelslandschaft über einer dichten Anordnung von Stadtlichtern.

Die abnehmende Mondsichel zeigt natürlich zur aufgehenden Sonne. Himmelsbeobachter erkannten leicht den hellen Jupiter über dem Mond, er stand am Himmel in der Nähe des blasseren Mars. Der Teleskopliebling Saturn ist ein kleiner Lichtpunkt weiter links neben der engeren Konjunktion von Mond, Jupiter und Mars.

Sogar Merkur geht in der Nähe der Ekliptik auf – einer Linie, die von Jupiter und Saturn aus zum Horizont verläuft. Der scheue innere Planet stand jedoch sehr nahe am Horizont, er war daher an diesem Morgenhimmel nicht besonders gut zu sehen.

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Sonnenuntergang mit vier Planeten

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Credit und Bildrechte: Jia Hao

Beschreibung: Dieses malerische Sonnenuntergangsfoto wurde am 21. Juli auf dem Gipfel des Vulkans Lawu in 3265 Metern Seehöhe aufgenommen. Die Ansicht weist nach Westen über die Stadtlichter von Surakarta (alias Solo) in Zentral-Java (Indonesien). Zwei weitere Vulkangipfel – der scharf umrissene Merapi (links) und der Gunung Merbabu – stehen am farbenprächtigen Horizont.

Über ihnen leuchten am Abendhimmel vier Planeten. Nahe der ekliptischen Ebene sind Merkur, Venus, Mars und Saturn aufgefädelt, zusammen mit dem hellen Regulus, dem Hauptstern des Löwen. Um sie leichter zu finden schieben Sie den Mauspfeil über das Bild.

Diese vier Planeten stehen immer noch bei Sonnenuntergang am Westhimmel, wobei Venus, Mars und Saturn dieses Wochenende und Anfang August viel näher beisammen stehen. Am 12. August gesellt sich die junge Mondsichel zu den vier Planeten am Abendhimmel.

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Ekliptisches Neuseeland

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Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Beschreibung: Vier helle Himmelsbaken und ein zartes Dreieck aus Licht folgen der Ebene der Ekliptik, die sich hoch über diese nächtliche Himmelslandschaft der südlichen Hemisphäre wölbt. Die Aneinanderreihung, die in einer Juli-Winternacht am Lake Taupo auf der Nordinsel von Neuseeland zu sehen war, zeigt Venus, Regulus (Alpha Leonis), Mars und Saturn von links unten nach rechts oben. Schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild, um die Planeten und Sternbilder zu erkennen.

Auch das zarte Leuchten des Zodiakallichtes – Sonnenlicht, das von Staub in der Ekliptik gestreut wird – steigt links unten vom Horizont auf. Natürlich steht die Ekliptik, die vom Pfad der Sonne am Himmel des Planeten Erde definiert wird, in Julinächten am Sommerhimmel der Nordhalbkugel niedrig.

Morgen begegnen Mond und Sonne einander auf der Ekliptik. Auf einem Pfad im südlichen Pazifischen Ozean ist am Tageshimmel eine totale Sonnenfinsternis zu sehen.

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