NGC 2244: Ein Sternhaufen im Rosettennebel

Im Zentrum des Rosettennebels im Sternbild Einhorn befindet sich der Sternhaufen NGC 2244.

Bildcredit und Bildrechte: Don Goldman

Beschreibung: Im Herzen des Rosettennebels liegt ein heller offener Sternhaufen, der den Nebel zum Leuchten bringt. Die Sterne von NGC 2244 sind erst vor wenigen Millionen Jahren aus dem umgebenden Gas entstanden.

Dieses Bild wurde im Januar fotografiert, und zwar mithilfe von Mehrfachbelichtungen in den spezifischen Farben von Schwefel (rot schattiert), Wasserstoff (grün) und Sauerstoff (blau). Es bildet die Zentralregion ungeheuer detailreich ab. Die Haufensterne verströmen einen heißen Teilchenwind, der zu einer komplexen Menagerie aus Gas und Staubfasern beiträgt, während er langsam das Zentrum des Haufens leerfegt.

Der Rosettennebel ist ungefähr 5200 Lichtjahre entfernt, ihr seht ihn mit einem Fernglas im Sternbild Einhorn (Monoceros). Das Zentrum hat einen Durchmesser von etwa 50 Lichtjahren.

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Rosettennebel am langen Stiel

Der Rosettennebel NGC 2237 ist etwa 100 Lichtjahre groß und an die 5000 Lichtjahre entfernt im Sternbild Einhorn (Monoceros).

Bildcredit und Bildrechte: Adam Block und Tim Puckett

Beschreibung: Wäre der Rosettennebel auch mit einem anderen Namen so hübsch? Die langweilige Bezeichnung NGC 2237 im Neuen Gesamtkatalog scheint die Erscheinung des oben gezeigten blumigen Emissionsnebels am langen Stiel aus leuchtendem Wasserstoff nicht zu schmälern.

Im Nebel liegt der offener Haufen NGC 2244 aus hellen jungen Sternen, die vor ungefähr vier Millionen Jahren aus dem Nebelmaterial entstanden sind. Ihre Sternwinde schaffen ein Loch im Zentrum des Nebels, das durch eine Schicht aus Staub und heißem Gas isoliert ist. Das Ultraviolettlicht der heißen Haufensterne bringt den umgebenden Nebel zum Leuchten.

Der Rosettennebel ist etwa 100 Lichtjahre groß, an die 5000 Lichtjahre entfernt und mit kleinen Teleskopen im Sternbild Einhorn (Monoceros) zu sehen.

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Fuchsfell, Einhorn und Christbaum

Im Sternbild Einhorn liegt der Sternhaufen NGC 2264, der auch als Christbaum-Sternhaufen bekannt ist, sowie der Fuchsfellnebel, der helle, veränderliche Stern S Monocerotis und der Kegelnebel.

Bildcredit und Bildrechte: Miguel Claro (TWAN, Dark Sky Alqueva)

Beschreibung: Wolken aus leuchtendem Wasserstoff füllen diese farbige Himmelslandschaft im blassen, aber fantasievollen Sternbild Einhorn (Monoceros). Das komplexe Durcheinander aus Staub und Gas ist als NGC 2264 katalogisiert. Die Sternbildungsregion ist ungefähr 2700 Lichtjahre entfernt, darin mischen sich rötliche Emissionsnebel, die vom energiereichen Licht neu entstandener Sterne angeregt werden, mit dunklen interstellaren Staubwolken. Dort, wo die sonst undurchsichtigen Staubwolken in der Nähe von heißen jungen Sternen liegen, reflektieren sie deren Sternenlicht und bilden blaue Reflexionsnebel.

Das Teleskopbild ist etwa 1,5 Grad oder 3 Vollmonde breit. In der Entfernung von NGC 2264 deckt es fast 80 Lichtjahre ab. Zu seinem Aufgebot kosmischer Charaktere gehört der Fuchsfellnebel, dessen staubhaltiger, verworrener Pelz links neben der Mitte liegt, weiters der helle, veränderliche Stern S Monocerotis im bläulichen Dunst nahe der Mitte sowie der Kegelnebel, der von der rechten Seite hineinragt.

Die Sterne von NGC 2264 sind auch als Christbaum-Sternhaufen bekannt. Die dreieckige Baumform liegt hier auf der Seite. Er wird von helleren Sternen begrenzt, seine Spitze ist der Kegelnebel. Nahe der Mitte der breiteren Basis des Baumes liegt S Monocerotis.

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Weites Feld: Fuchspelz, Einhorn und Weihnachtsbaum

Kegelnebel, Fuchsfellnebel und Weihnachtsbaum-Sternhaufen im Sternbild Einhorn; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Greg Gurdak

Beschreibung: Was haben folgende Dinge gemeinsam: ein Kegel, ein Fuchsfell und ein Weihnachtsbaum? Antwort: Sie befinden sich alle im Sternbild Einhorn (Monoceros).

Die hier abgebildete Sternbildungsregion ist als NGC 2264 katalogisiert. Der komplexe Wirrwarr aus kosmischem Gas und Staub ist ungefähr 2700 Lichtjahre entfernt, darin mischen sich rötliche Emissionsnebel, die vom energiereichen Licht neu entstandener Sterne angeregt werden, mit dunklen interstellaren Staubwolken. Wo die sonst undurchsichtigen Staubwolken nahe an jungen, heißen Sternen liegen, reflektieren sie auch Sternenlicht und bilden blaue Reflexionsnebel.

Dieses Weitwinkelbild ist breiter als drei Vollmonde, es deckt in der Entfernung von NGC 2264 mehr als 100 Lichtjahre ab. Zu seinen kosmischen Gestalten zählen der Fuchsfellnebel, dessen verschlungener Pelz rechts unter der Bildmitte liegt, der helle, veränderliche Stern S Mon, der direkt über dem Fuchsfell zu sehen ist, sowie der Kegelnebel links daneben. Wegen ihrer Verteilung sind die Sterne von NGC 2264 auch als Weihnachtsbaum-Sternhaufen bekannt.

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Kosmische Wolken im Einhorn

Siehe Beschreibung. Kegelnebel, Fuchsfellnebel und S Monocerotis im Sternbild Einhorn; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Bray Falls

Beschreibung: Interstellare Wolken aus Wasserstoff und Staub sind auf dieser prächtigen Himmelslandschaft im Überfluss vorhanden. Das 3 Grad weite Sichtfeld liegt im blassen, aber fantasievollen Sternbild Monoceros, dem Einhorn.

In der Mitte liegt eine Sternbildungsregion, die als NGC 2264 katalogisiert ist, diese ist ein ungefähr 2700 Lichtjahre entferntes komplexes Gewirr aus kosmischem Gas, Staub und Sternen. Dort mischen sich dunkle Staubwolken mit rötlichen Emissionsnebeln, die vom energiereichen Licht junger Sterne angeregt werden. Wo die sonst undurchsichtigen Staubwolken nahe an heißen, jungen Sternen liegen, reflektieren sie auch Sternenlicht und bilden blaue Reflexionsnebel.

Nahe der Mitte liegt eine wenige Lichtjahre große, einfach geformte Struktur, die als Kegelnebel bekannt ist. Der Kegel ist vom roten Leuchten von Wasserstoff umrandet, er zeigt nach links zum hellen, blau-weißen Stern S Monocerotis. S Mon ist ein Mehrfachsystem aus massereichen, heißen Sternen und grenzt an bläuliche Reflexionsnebel sowie den verworrenen Fuchsfellnebel.

Ausgedehnte dunkle Markierungen am Himmel heben sich als Silhouetten vor einer größeren Region aus blasseren Emissionen ab. Am oberen Bildrand liegt der gelbliche offene Sternhaufen Trumpler 5. Die seltsam kompakte Kometenform rechts über der Mitte ist Hubbles veränderlicher Nebel.

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NGC 2170: Engelnebel-Stillleben

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Bildcredit und Bildrechte: Juan Lozano de Haro

Beschreibung: Ist das ein Gemälde oder eine Fotografie? Auf diesem klassischen himmlischen Stillleben, das von einem kosmischen Pinsel geschaffen wurde, leuchtet der staubige Nebel NGC 2170 nahe der Bildmitte, er ist auch als Engelnebel bekannt. Neben NGC 2170, der das Licht naher heißer Sterne reflektiert, gibt es weitere bläuliche Reflexionsnebel, eine rote Emissionsregion, vielen dunkle Absorptionsnebel und eine Kulisse aus farbenprächtigen Sternen.

Wie gewöhnliche Haushaltsgeräte, welche die Malerinnen von Stillleben häufig für ihre Motive wählen, sind auch die hier abgebildeten Wolken aus Gas, Staub und heißen Sternen häufig in so einer Umgebung anzutreffen – einer massereichen, Sterne bildenden Molekülwolke im Sternbild Einhorn (Monoceros). Die riesige Molekülwolke Mon R2 ist beeindruckend nahe, schätzungsweise nur ungefähr 2400 Lichtjahre entfernt. In dieser Entfernung wäre die Leinwand breiter als 60 Lichtjahre.

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Im Bereich des Kegelnebels

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Bildcredit: Chilescope; Bearbeitung und Bildrechte: Utkarsh Mishra

Beschreibung: In der Umgebung des Kegelnebels befinden sich seltsame Formen und Gewebe. Die ungewöhnlichen Formen stammen von feinem interstellarem Staub, der auf komplexe Art und Weise mit dem energiereichen Licht und dem heißen Gas reagiert, das von den jungen Sternen abgegeben wird. Der hellste Stern ist S Mon rechts im Bild, der Bereich darunter wird wegen seiner Farbe und Struktur gerne Fuchsfellnebel genannt.

Das blaue Leuchten unmittelbar um S Mon entsteht durch Reflexion, weil der benachbarte Staub das Licht des hellen Sterns reflektiert. Das rote Leuchten umfasst die ganze Region und stammt nicht nur von Staubreflexion, sondern auch den Emissionen von Wasserstoff, der durch Sternenlicht ionisiert wird. S Mon ist Teil eines jungen offenen Sternhaufens mit der Bezeichnung NGC 2264, der etwa 2500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Einhorn (Monoceros) liegt. Obwohl er direkt auf S Mon zeigt, bleiben die Details zum Ursprung des rätselhaften geometrischen Kegelnebels ganz links ein Geheimnis.

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Eine kosmische Rose: Der Rosettennebel im Einhorn

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Bildcredit und Bildrechte: Jean Dean

Beschreibung: NGC 2237, der Rosettennebel, ist nicht die einzige kosmische Wolke aus Gas und Staub, die an das Bild einer Blume erinnert, doch sie ist die berühmteste. Die Blütenblätter dieser kosmischen Rose am Rand einer großen Molekülwolke im Einhorn sind eigentlich ein ungefähr 5000 Lichtjahre entferntes Sternbildungsgebiet.

Die hübsche, symmetrische Form wird von den Winden und der Strahlung ihres zentralen Haufens geformt, der aus heißen jungen O-Sternen besteht. Die Sterne im energiereichen Haufen, der als NGC 2244 katalogisiert ist, sind nur wenige Millionen Jahre jung. Die zentrale Höhlung im Rosettennebel hat einen Durchmesser von ungefähr 50 Lichtjahren. Der Nebel ist mit einem kleinen Teleskop im Sternbild Einhorn (Monoceros) zu sehen. Das natürlich erscheinende Teleskopporträt des Rosettennebels entstand mithilfe von Breitband- und Schmalbandfiltern, weil Rosen manchmal nicht rot sind.

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Fuchsfell, Einhorn und Weihnachtsbaum

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Bildcredit und Bildrechte: Stanislav Volskiy, Chilescope Team

Beschreibung: Wolken aus leuchtendem Wasserstoff füllen diese bunte Himmelslandschaft im blassen, fantastischen Sternbild Einhorn (Monoceros). Der komplexe Wirrwarr aus kosmischem Gas und Staub ist eine Sternbildungsregion, die als NGC 2264 katalogisiert ist. Ihre Entfernung beträgt ungefähr 2700 Lichtjahre. Darin mischen sich rötliche Emissionsnebel, die durch energiereiches Licht neu geborener Sterne angeregt werden, mit dunklen interstellaren Staubwolken. Wo die sonst undurchsichtigen Staubwolken nahe bei heißen, jungen Sternen liegen, reflektieren sie auch Sternenlicht und bilden blaue Reflexionsnebel.

Das Teleskopbild umfasst ungefähr ein 3/4 Grad oder fast 1,5 Vollmonde, in der Entfernung von NGC 2264 umfasst es 40 Lichtjahre. Seine Auswahl kosmischer Charaktere umfasst den Fuchsfellnebel, dessen staubiger verschlungener Pelz oben liegt, den hellen veränderlichen Stern S Monocerotis, der in den bläulichen Dunst nahe der Mitte eingebettet ist, sowie den Kegelnebel, der von rechts ins Bild zeigt.

Die Sterne von NGC 2264 sind auch als Weihnachtsbaum-Sternhaufen bekannt. Die dreieckige Baumform liegt hier auf der Seite. Sie wird von helleren Sternen umrissen, ihre Spitze liegt beim Kegelnebel. Die breitere Basis des Baums liegt in der Nähe von S Monocerotis.

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Wenn Rosen nicht rot sind

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Bildcredit und Bildrechte: Eric Coles und Mel Helm

Beschreibung: Natürlich sind nicht alle Rosen rot, aber sie können trotzdem sehr hübsch sein. Der schöne Rosettennebel und andere Sternentstehungsgebiete werden in astronomischen Bildern oft überwiegend rot dargestellt, teils, weil die überwiegende Emission im Nebel von Wasserstoffatomen stammt.

Die stärkste optische Wasserstoffemissionslinie, bekannt als H-alpha, liegt im roten Spektralbereich, doch die Schönheit eines Emissionsnebels ist nicht nur im roten Licht zu bewundern. Andere Atome im Nebel werden ebenfalls durch energiereiches Sternenlicht angeregt und erzeugen schmale Emissionslinien.

Auf dieser prächtigen Ansicht des Rosettennebels werden Schmalbandbilder kombiniert, um die Emission von Schwefelatomen in Rot, Wasserstoff in Blau und Sauerstoff in Grün zu zeigen. Das Kartierungsschema dieser schmalen atomaren Emissionslinien in ein breiteres Farbspektrum wird bei vielen Hubblebildern von Sternenkrippen übernommen.

Der Rosettennebel befindet sich ungefähr 3000 Lichtjahre von uns entfernt im Sternbild Einhorn, in dieser Entfernung ist das Bild etwa 100 Lichtjahre breit. Um die Rosette rot zu färben, folgen Sie diesem Link oder bewegen Sie den Mauszeiger über das Bild.

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NGC 2261: Hubbles veränderlicher Nebel

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Bildcredit: Hubble, NASA, ESA; Daten: Mark Clampin (NASA’s GSFC); Bearbeitung und Lizenz: Judy Schmidt

Beschreibung: Was löst die Schwankungen in Hubbles veränderlichem Nebel aus? Dieser ungewöhnliche Nebel ändert seine Erscheinung im Laufe weniger Wochen deutlich. Der bemerkenswerte Nebel wurde vor mehr als 200 Jahren entdeckt, als NGC 2661 katalogisiert und nach Edwin Hubble benannt, der ihn zu Beginn des letzten Jahrhunderts untersuchte.

Passenderweise wurde dieses Bild von einem weiteren Namensvetter von Hubble aufgenommen: dem Weltraumteleskop. Hubbles veränderlicher Nebel ist ein Reflexionsnebel aus Gas und feinem Staub, der sich vom Stern R Monocerotis auffächert. Der zarte Nebel ist etwa ein Lichtjahr groß, 2500 Lichtjahre entfernt und liegt im Sternbild Einhorn (Monocerotis).

Die beste Erklärung der Variabilität von Hubbles veränderlichem Nebel besagt, dass dichte Knoten aus undurchsichtigem Staub nahe an R Mon vorbeiziehen und wandernde Schatten auf den reflektierenden Staub werfen, welche im Rest des Nebels sichtbar sind.

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