Aufbruch von Vesta

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS, DLR, IDA

Beschreibung: Nächster Halt: Ceres. Letzte Woche beendete die robotische Raumsonde Dawn ihre ein Jahr dauernde Mission zum Asteroiden Vesta. Sie war somit die erste Raumsonde, die jemals diese ferne Welt zwischen Mars und Jupiter im Hauptasteroidengürtel des Sonnensystems besucht hat. Etliche der besten Bilder, die Dawn bei Vesta fotografiert hat, wurden zu der obigen Gesamtansicht zusammengefügt. Hinweisen zufolge ist Vesta ein Überrest aus den frühen Jahren unseres Sonnensystems – ein Baustein für Gesteinsplaneten wie die Erde. Vestas urzeitliche Oberfläche weist starke Kraterbildung und lange Vertiefungen auf, die wahrscheinlich bei gewaltigen Einschlägen entstanden. Die geringe Gravitation des Kleinplaneten erlaubt Oberflächenstrukturen wie riesige Klippen und einen großen Berg, der zweimal so hoch ist wie der Mount Everest auf der Erde, und der am unteren Bildrand zu sehen ist. Vesta hat einen Durchmesser etwa von 500 Kilometern und ist somit nur das zweitmassereichste Objekt im Asteroidengürtel. Daher zündete Dawn vor zwei Wochen seine sanften Ionentriebwerke und machte sich auf die Jagd nach dem massereichsten Objekt: Ceres. Wenn alles nach Plan verläuft, kommt Dawn 2015 dort an. Ceres sieht im fernen Teleskop etwas anders aus – doch was wird Dawn vorfinden?

Helfen Sie APOD zu evaluieren: Wie alt sind Sie?
Zur Originalseite

Konjunktionen in der Dämmerung

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Luis Argerich

Beschreibung: Die gleißenden Planeten Venus und Jupiter, die derzeit am Osthimmel in der Dämmerung leuchten, begegnen auf dieser Meeres- und Himmelslandschaft, die zu Beginn dieser Woche in der Nähe von Buenos Aires (Argentinien) aufgenommen wurde, dem Sternhaufen der Plejaden.

Venus beherrscht die Szenerie, rechts darunter ist auch der helle Stern Aldebaran zu sehen. Die Planeten sind für Frühaufsteher leicht zu sehen, doch dieser Himmel zeigt auch zwei kleine Welten unseres Sonnensystems, Vesta und Ceres, die für das bloße Auge nicht hell genug sind. Die Belichtungszeit der Digitalkamera hielt sie jedoch gerade noch fest. Ihre Positionen werden angezeigt, wenn Sie den Mauspfeil über das Bild schieben.

Letzten Juli schwenkte die Raumsonde Dwan der NASA in einen Orbit um Vesta ein, erreicht jedoch bald das Ende ihres Besuchs bei diesem Hauptgürtelasteroiden. Im August wird sie ablegen und wie geplant zum Zwergplaneten Ceres weiterreisen, den sie 2015 erreicht.

10.-12. August 2012: Perseïden und Burggespräche auf Schloss Albrechtsberg
Zur Originalseite

Stereo-Bild von Vesta

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS, DLR, IDA

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen und schweben Sie über 4 Vesta. Diese Welt mit einem Durchmesser von 500 Kilometern liegt im Hauptasteroidengürtel zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter. Das oben gezeigte Anaglyphenbild wurde aus zwei Einzelbildern erstellt, die am 24. Juli mit der Framing Camera der eben angekommenen Raumsonde Dawn aufgenommen wurden. Die Kamera hat eine Auflösung von etwa 500 Metern pro Bildpunkt. Die 3-D-Ansicht zeigt Vestas neu entdecktes Gelände, darunter lange, äquatorial verlaufende Grate und Senken sowie die markante Kette aus drei Kratern rechts oben mit dem Spitznamen Schneemann. An den steilen Wänden vieler in 3-D hervorgehobener Krater sind Schlieren aus hellem und dunklem Material zu sehen. Natürlich wurde die Raumsonde Dawn mit ihrem Ionentriebwerk nicht auf Vesta ausgesetzt. Wenn Dawn den Asteroiden ein Jahr lang aus dem Orbit erforscht hat, wird sie abfliegen und ihre Reise zu Ceres beginnen.

Zur Originalseite