Virtueller Flug über den Asteroiden Vesta


Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS, DLR, IDA; Animation: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Beschreibung: Wie wäre es, über den Asteroiden Vesta zu fliegen? Trickfilmspezialisten vom Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt erfasste aktuelle Bilder und Höhendaten mit der NASA-Mission Dawn, als diese vor einigen Jahren den Asteroiden Vesta besuchte, und produzierten einen virtuellen Film.

Dieses Video beginnt mit einem Abschnitt über Divalia Fossa, zwei ungewöhnlichen Tälern, die parallel über Gelände verlaufen, das stark von Kratern zerfurcht ist. Danach erforscht das virtuelle Raumschiff Vestas 60 km großen Krater Marcia und zeigt zahlreiche plastische Details. Zuletzt wurden die Dawn-Bilder digital höhenverstärkt, um Vestas 5 km hohen Berg Aricia Tholus besser zu zeigen.

Vesta, das zweitgrößte Objekt im Asteroidengürtel des Sonnensystems, ist der hellste Asteroid, der von der Erde aus sichtbar ist, man kann ihn mit einem Fernglas sehen. Mit Vesta Trek können Sie die ganze Vesta selbst erforschen.

Jeden 30. Juni: Heute ist Asteroid Day

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Der ungewöhnliche Berg Ahuna Mons auf dem Asteroiden Ceres

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Bildcredit: Dawn Mission, NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Beschreibung: Wie entstand dieser ungewöhnliche Berg? Es gibt eine neue Theorie. Ahuna Mons ist der größte Berg auf Ceres, dem größten bekannten Asteroiden in unserem Sonnensystem, sie umkreist unsere Sonne im Hauptasteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Ahuna Mons ist anders als alles, was die Menschheit je zuvor gesehen hat. Vor allem sind seine Hänge frei von alten Kratern, aber voller junger, senkrechter Schlieren.

Die neue Hypothese basiert auf zahlreichen Gravitationsmessungen. Sie besagt, dass aus der Tiefe des Zwergplaneten an einem Schwachpunkt mit reichlich reflektierendem Salz eine Schlammblase aufstieg, welche durch die eisige Oberfläche drang und dann erstarrte. Die hellen Streifen sind vermutlich ähnlich wie anderes Material, das in jüngster Zeit an der Oberfläche auftauchte, und das man zum Beispiel an Ceres‘ berühmten hellen Flecken sieht. Dieses Digitalbild mit verdoppelten Höhen entstand aus Oberflächenkarten von Ceres, die 2016 von der robotischen Mission Dawn aufgenommen wurden.

Dawn beendete 2018 erfolgreich ihre Mission und umkreist Ceres weiterhin, obwohl ihr inzwischen der Treibstoff fehlt, um die Antennen zur Erde zu richten.

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Cerealia Facula

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Beschreibung: Cerealia Facula, auch bekannt als der hellste Fleck auf Ceres, ist auf dieser atemberaubenden Mosaik-Nahaufnahme abgebildet. Die hoch aufgelösten Bilddaten nahm die Raumsonde Dawn in einer Umlaufbahn auf, in der geringen Höhe von nur 34 Kilometern über der Oberfläche des Zwergplaneten.

Cerealia Facula ist etwa 15 Kilometer groß und befindet sich im Zentrum des 90 Kilometer großen Kraters Occator. Wie die anderen hellen Flecken (faculae), die auf Ceres verteilt sind, ist Cerealia Facula kein Eis, sondern ein freigelegter salziger Rückstand mit einem Reflexionsvermögen von schmutzigem Schnee. Vermutlich besteht der Rückstand großteils aus Natriumkarbonat und Ammoniumchlorid aus einer matschigen Sole in oder unter der Kruste des Zwergplaneten.

Dawn verwendet auf ihrer 11-jährigen Mission ein fortschrittliches Ionentriebwerk. Sie erforschte den Hauptgürtelasteroiden Vesta, ehe sie zu Ceres weiterreiste. Irgendwann zwischen August und Oktober dieses Jahres geht der interplanetaren Raumsonde voraussichtlich der Treibstoff für ihre Hydrazintriebwerke aus, in Folge verliert sie die Kontrolle über ihre Ausrichtung und damit die Energie und die Möglichkeit, mit der Erde zu kommunizieren. Bis dahin erforscht Dawn weiterhin Ceres so detailreich wie nie zuvor und setzt sich schlussendlich in ihrem Orbit um die kleine Welt zur Ruhe.

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Der ungewöhnliche Berg Ahuna Mons auf dem Asteroiden Ceres

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Bildcredit: Mission Dawn, NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Beschreibung: Wie entstand dieser ungewöhnliche Berg? Ahuna Mons ist der größte Berg auf Ceres, dem größten bekannten Asteroiden in unserem Sonnensystem, sie umkreist unsere Sonne im Hauptasteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Ahuna Mons ist jedoch anders als alles, was die Menschheit je zuvor gesehen hat. Vor allem sind seine Hänge nicht mit alten Kratern bedeckt, sondern mit jungen senkrechten Streifen. Eine Hypothese besagt, dass Ahuna Mons ein Eisvulkan ist, der kurz nach einem großen Einschlag auf der gegenüberliegenden Seite des Zwergplaneten entstand, der das Gelände durch gebündelte Erdbebenwellen lockerte. Die hellen Streifen könnten viel reflektierendes Salz enthalten und daher ähnlich zusammengesetzt sein wie andere vor kurzer Zeit aufgetauchte Materialien, die man in den berühmten hellen Flecken von Ceres sieht. Dieses doppelt-überhöhte Digitalbild wurde aus Oberflächenkarten konstruiert, welche die Robotermission Dawn letztes Jahr von Ceres erstellte.

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Zwergplanet Ceres

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Bildcredit und Lizenz: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS,DLR,IDA –  Komposit: Justin Cowart

Beschreibung: Zwergplanet Ceres ist mit einem Durchmesser von etwa 950 Kilometern das größte Objekt im Hauptasteroidengürtel des Sonnensystems. Ceres ist hier nahezu in Echtfarben dargestellt, die Bilddaten wurden am 4. Mai 2015 von der Raumsonde Dawn erfasst. Zu diesem Zeitpunkt lag ihre Bahn 13.642 Kilometer über der Oberfläche der kleinen Welt. Zwei von Ceres‘ berühmten rätselhaften hellen Flecken bei den Kratern Oxo und Haulani liegen auf dieser Ansicht mittig und etwas weiter rechts. Der kegelförmige einsame Berg Ahuna Mons auf Ceres wirft unten einen verräterischen Schatten. Derzeit kreist die ionengetriebene Raumsonde Dawn etwa 385 Kilometer über der Oberfläche von Ceres und schickt Bilder aus ihrem engsten Kartierungsorbit.

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Der hellste Fleck auf Ceres

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Beschreibung: Der Zwergplanet Ceres ist mit einem Durchmesser von ungefähr 950 Kilometern das größte Objekt im Hauptasteroidengürtel des Sonnensystems. Die Kamera der Raumsonde Dawn, die Ceres seit März vom Orbit aus erforscht, zeigte etwa 130 rätselhafte helle Flecke, die meist zusammen mit Einschlagskratern auftreten, welche über die dunkle Oberfläche der kleinen Welt verstreut sind. Der hellste befindet sich mitten im 90 Kilometer großen Krater Occator, dargestellt auf dieser dramatischen Falschfarbenansicht, die aus Bilddaten im nahen Infrarot und sichtbaren Licht kombiniert wurde. Untersuchungen zeigten, dass das vom hellsten Fleck reflektierte Licht am ehesten einer Art Magnesiumsulfat entspricht, das als Hexahydrit bezeichnet wird. Erdbewohner kennen Magnesiumsulfat auch als Bittersalz. Im Inneren von Occator wurde Nebel beobachtet, was vermuten lässt, dass das salzige Material zurückblieb, nachdem eine Mischung aus Salz- und Wassereis auf der Oberfläche sublimierte. Da das Material durch Einschläge freigelegt wurde, sind Ceres‘ zahlreichen überall verbreiteten hellen Flecken vielleicht ein Hinweis auf eine Schicht aus einer Eis-Salz-Mischung unter der Oberfläche. Mitte Dezember startet Dawn Beobachtungen in seiner niedrigsten Umlaufbahn zur Kartierung von Ceres.

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Helle Flecken im Krater Occator auf Ceres aufgelöst

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Beschreibung: Wie entstehen diese hellen Flecken auf Ceres? Die Flecken wurden entdeckt, als die Roboter-Raumsonde Dawn sich im Februar Ceres – dem größten Objekt im Asteroidengürtel – näherte. Man erwartete, dass das Geheimnis mit höher aufgelösten Bildern bald gelüftet wäre. Doch auch nachdem Dawn Ceres im März erreicht hatte, blieb das Rätsel bestehen. Obwohl Bilder wie das hier gezeigte Komposit von letztem Monat viele Details im Inneren des Kraters Occator erkennen lassen, können sie überraschenderweise das Rätsel nicht lösen. Aktuell gibt es Hinweise, dass über den hellen Flecken im Krater ein blasser Dunst entsteht. Dawn soll sich Ceres weiterhin auf einer spiralförmigen Bahn nähern, den Zwergplaneten auf mehrere neue Arten abtasten und – so hofft man – die chemische Zusammensetzung der Region aufdecken und endlich die Natur und Entstehung der Flecken aufzeigen. In mehreren Jahren, wenn Dawn ihre Energie aufgebraucht hat, wird sie für unbestimmte Zeit um Ceres kreisen und so zu einem künstlichen Begleiter und dauerhaften Denkmal der menschlichen Forschung.

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Ein ungewöhnlicher Berg auf dem Asteroiden Ceres

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Beschreibung: Wie entstand dieser große Berg auf dem Asteroiden Ceres? Das ist nicht bekannt. Wie in Erwartung des heutigen AsteroidenTags auf der Erde fotografierte die Roboter-Raumsonde Dawn im Orbit um Ceres das bisher beste Bild eines ungewöhnlich hohen Berges auf dem größten Asteroien. Der ungewöhnliche Berg am oberen Bildrand ist mehr als fünf Kilometer hoch und liegt in einer ansonsten ziemlich flachen Region. Das Bild wurde vor ungefähr zwei Wochen aus einer Entfernung von etwa 4400 Kilometern fotografiert. Obwohl Vulkanismus, Einschläge und Plattentektonik zu den Ursprungshypothesen für diesen Berg gehören, fehlen derzeit eindeutige Belege für irgendeine dieser Thesen. Auf Ceres‘ Oberfläche gibt es auch einige rätselhafte helle Regionen – glänzende Flecken, deren Ursprung und Zusammensetzung derzeit ebenfalls erforscht werden. Obwohl Dawn voraussichtlich noch Millionen Jahre um Ceres kreist, die offiziell als Zwergplanet bezeichnet wird, geht der Treibstoff Hydrazin, mit dem Dawns Kommunikationsantenne zur Erde gerichtet wird, voraussichtlich nächstes Jahr zur Neige.

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Flug über den Zwergplaneten Ceres


Videocredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA, DLR, ESO

Beschreibung: Was sieht ein Mensch beim Flug über den Zwergplaneten Ceres? Trickfilmspezialisten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt verwendeten kürzlich aktuelle Bilder und Höhendaten der NASA-Raumfahrtmission Dawn, die derzeit Ceres besucht, und entwickelten faszinierende virtuelle Kurzfilme. Das Video beginnt mit einem angenommenen Orbit um den 950 Kilometer großen Weltraumfelsen, in den Kratern, die bald ins Sichtfeld rotieren, sind zwei der rätselhaften weißen Flecken zu sehen. Die nächsten Sequenzen zeigen den Blick auf Ceres‘ Nord- und Südpol, danach die Aussicht über den Rand der dunklen Welt mit Betonung der kraterübersäten Oberfläche. Hier wurde die Geländehöhe auf dem größten Objekt im Asteroidengürtel digital verdoppelt, im Hintergrund wurde ein künstliches Sternenfeld eingefügt. Die Raumsonde Dawn bleibt wahrscheinlich noch lange nach Missionsende ein ungewöhnlicher künstlicher Mond von Ceres.

Aktuell: Helle Flecken leuchten auf den neuesten Ceres-Bildern von Dawn
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Dunkle Krater und helle Flecken auf dem Asteroiden Ceres

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Bildcredit: BNASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Beschreibung: Was sind die hellen Flecken auf dem Asteroiden Ceres? Während sich die Roboter-Raumsonde Dawn dem größten Körper im Asteroidengürtel nähert, wird das Rätsel immer größer. Schärfere neue Bilder, die letzte Woche fotografiert und gestern veröffentlicht wurden, lassen wie erwartet vermuten, dass ein Großteil der Oberfläche des Zwergplaneten Ceres dunkel und von Kratern übersät ist, ähnlich wie unser Mond und der Planet Merkur. Die neuen Bilder zeigen jedoch die Natur der vergleichsweise hellen Flecken nicht genau – obwohl offensichtlich mehrere vorhanden sind. Die rätselhaften Flecken wurden erstmals vor wenigen Wochen während Dawns Annäherung an die texasgroße Ceres entdeckt. Das faszinierende Rätsel kann vielleicht schnell gelöst werden, während Dawn sich weiterhin auf Ceres zubewegt und planmäßig am 6. März in die Umlaufbahn eintritt.

Umfrage: Was sind die hellen Flecken auf Ceres?
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Annäherung an den Asteroiden Ceres

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA/PSI

Beschreibung: Sie ist der größte Asteroid im Asteroidengürtel – welches Geheimnis birgt sie? Um das herauszufinden, schickte die NASA die Roboter-Raumsonde Dawn, um diese geheimnisvolle, 1000 Kilometer große Welt zu erforschen und zu kartieren: Ceres, die zwischen Mars und Jupiter kreist. Ceres ist offiziell als Zwergplanet kategorisiert, wurde jedoch noch nie detailliert abgebildet. Oben ist ein 20-Bild-Video dargestellt, das vor einer Woche bei Dawns Annäherung fotografiert wurde und nun mit den besten Bildern von Ceres konkurriert, die je mit dem Weltraumteleskop Hubble fotografiert wurden. Das Video zeigt genug Oberflächendetails, um ihre 9-Stunden-Rotationsperiode zu erkennen. Dawn ist auf Kurs, um Ceres Anfang März zu erreichen, passt dann die Geschwindigkeit an und versucht, diesen bisher unerforschten Körper zu umrunden und Bilder und Daten zu sammeln, die der Menschheit helfen sollen, nicht nur Ceres‘ Natur und Vergangenheit besser zu verstehen, sondern auch die frühe Geschichte des gesamten Sonnensystems.

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