Ich hab dir den Mond gebracht

Unter einer Silhouette eines dunklen Baumes leuchtet eine Mondsichel mit Erdschein. Der Mond wird scheinbar von einer Person hochgehalten.

Bildcredit und Bildrechte: Fernando Cabrerizo

Ich mag dich sosehr, dass ich dir den Mond gebracht habe.
Bitte nimm ihn, bevor sich dieser Baum mehr dafür interessiert.
Der Mond ist außerdem schwerer, als ich dachte.
Und ich hab ihn versehentlich an der heißen Seite gehoben.
Doch er ist für dich und alle, die dieses APOD lesen.
Versprich mir, dieses Bild – unser Bild – an einem sicheren Ort aufzubewahren.
Denk daran, dass es eine geplante Einzelaufnahme aus dem spanischen Valladolid ist.
Bitte nimm es und behalte es als Zeichen von Zuneigung und – naja – als Aprilscherz.

I love you so much that I brought you the Moon.
Please take it before this tree becomes more interested.
Also the Moon is heavier than I thought.
And I foolishly picked it up by the hot side by mistake.
But it is for you and, well, the others reading this APOD.
Promise to keep this image – our image – in a safe place, and know that it was taken in a single, well-planned exposure in Valladolid, Spain.
Please take it and keep it always as a token of our love and, well, April Fool’s Day.

Rückschau: 1. April auf APOD

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Monduntergang bei Superga in den Alpen

Über rot beleuchteten verschneiten Bergen bei Turin geht der Mond unter. Rechts ragt über einem Wald ganz klein die Basilika Superga auf.

Bildcredit und Bildrechte: Stefano De Rosa

Der Vollmond im Dezember fand nahe dem Perigäum statt. Das ist der erdnächste Punkt seiner Bahn um unseren Planeten. Der große, helle Mond ist voll beleuchtet. Er geht auf dieser morgendlichen Landschaft bei der italienischen Stadt Turin über den zerklüfteten Bergen unter.

Es ist kurz vor Sonnenaufgang. Diffuses rötliches Sonnenlicht vom Rand des Erdschattens beleuchtet die Alpengipfel am Horizont. Die Hügel im Vordergrund liegen noch im Schatten. Doch das diffuse Licht der Sonne beleuchtet gerade Kuppel und Türme von Turins historischer Basilika Superga rechts unten auf einem Hügel.

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Am Freitag lächelte der Mond

Über dem dunklen Horizont schimmert ein violetter Himmel. Links liegt eine sehr schmale Mondsichel, rechts leuchten zwei Planeten. Venus steht knapp über dem Horizont, Jupiter ist weiter oben.

Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Am Freitag lächelte der alte Mond. Morgenmenschen konnten das sehen. Die abnehmende Sichel war von der Sonne beleuchtet. Sie wurde auf dieser klaren, stimmungsvollen Szene bei Bursa in der Türkei auf dem Planeten Erde fotografiert. In den zarten Farben der Dämmerung leuchten die nahen Himmelslichter Jupiter (oben) und Venus am östlichen Horizont.

Heute ist Samstag und Neumond. Anfang nächster Woche folgt die zunehmende Sichel der untergehenden Sonne, wenn sie im Westen untergeht. Dann begleitet das Lächeln des jungen Mondes Saturn und Merkur am frühen Abendhimmel.

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Großer Feuerkugelmeteor

Über einer verschneiten Berglandschaft strahlt eine sehr helle Feuerkugel. Darüber schimmert der Große Wagen in der Dämmerung. Im Tal liegt das Dorf La Villa.

Bildcredit und Bildrechte: Ollie Taylor

Dieser Gipfelblick zeigt den Himmel in der abklingenden Dämmerung in rosigen Farben. Das Bild wurde am 14. November bei Minusgraden auf einem Gebirgspass fotografiert. Es zeigt verschneite, zerklüftete Berge. Im Tal liegt das Dorf La Villa (Stern) in Alta Badia in den italienischen Dolomiten.

Oben hängt das Sternbild Großer Bär über dem nördlichen Horizont. Doch am meisten fasziniert eine mächtige Feuerkugel. Sie kam zufällig aufs Bild, als sie unter der vertrauten Sterngruppe Großer Wagen aufblitzte. Der Feuerball zischte von Osten nach Westen über den nördlichen Horizont.

Die große Feuerkugel wurde in vielen Regionen von Europa gesichtet. Die Berichte gingen an die amerikanische Meteorgesellschaft und an die internationale Meteororganisation. Noch nie in deren Geschichte gab es mehr Meldungen einer Feuerkugel. Die Bahn des Meteors wurde über Deutschland gemessen. Sie hat ihren Ursprung beim aktiven Radianten des Meteorstroms der Tauriden im November. Die Tauriden entstehen aus dem Staub des Kometen Encke.

Der Meteorstrom der Leoniden

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Perseïden über der Türkei

Über einer einsamen Berglandschaft in der Türkei regnen Meteore der Perseiden vom Himmel. Das Bild ist eine Kombination aus vielen Aufnahmen. Die Spuren der Meteore zeigen zum Sternbild Perseus links oben. Die Kamera blickt einen Weg entlang, der abwärts führt. Links am Horizont stehen zwei Nadelbäume vor dem Himmel, hinten ist eine bergige Landschaft am Horizont.

Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Die Perseïden sind meist der beste Meteorstrom des Jahres. Sie erreichen nächste Woche ihren Höhepunkt. Wer an einem dunklen Ort den klaren Himmel beobachtet, sieht vielleicht jede Minute einen hellen Meteor. Die Meteore sind Splitter aus Gestein, das vom Kometen Swift-Tuttle abgebrochen ist. Sie kreisen um die Sonne, bis sie in der Erdatmosphäre verdampfen.

Das Kompositbild zeigt einen heftigen Schauer der Perseïden. Er trat letztes Jahr über der Türkei auf. Das Bild zeigt genügend Meteore, um dem Radianten des Stroms zum Sternbild Perseus ganz links zu folgen. Das Ende der Perseïden reicht noch bis zur totalen Sonnenfinsternis am 21. August. Mit etwas Glück bietet das ein paar Astrofotografinnen die seltene Gelegenheit, bei Tag einen Perseïden zu fotografieren.

Denkwürdige APODs: Meteorschauer

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Vollmond und Boston Light

Hinter einem Leuchtturm, der an einer Küste steht, geht der rot gefärbte Vollmond nach rechts auf. Der Leuchtturm ist das Boston Light.

Bildcredit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Dieser gut geplante Zeitablauf wurde mit Teleobjektiv aufgenommen. Er zeigt, wie der Vollmond im Juli über dem äußeren Hafen von Boston in Massachusetts auf dem Planeten Erde aufging. Im Vordergrund steht der historische irdische Leuchtturm, der als Boston Light bekannt ist.

Manche kennen den Vollmond im Juli als Donnermond. Das bezieht sich wohl auf das Geräusch des typisch stürmischen Wetters im Sommer auf der Nordhalbkugel. Doch auf dieser Videoserie war der östliche Himmel klar. Die lange Sichtlinie am Horizont führt durch viele Schichten in der Atmosphäre. Sie filtern und brechen das Mondlicht. So entstehen die rötliche Farbe, die geriffelten Ränder und die deformierte Form des aufgehenden Mondes.

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Konjunktion zur Sonnenwende über Budapest

Die Altstadt von Budapest spiegelt sich im Wasser der Donau. Darüber posieren die Venus und der Sichelmond in der Morgendämmerung. Noch weiter oben schimmern leuchtende Nachtwolken.

Bildcredit und Bildrechte: György Soponyai

Bevor am 21. Juni zur Sonnenwende die Sonne aufging, posierten die gleißende Venus und der alte Sichelmond in der Morgendämmerung. Diese Himmelslandschaft wurde in Ungarn in Budapest fotografiert. Die Aussicht blickt über die Donau von Buda bis Pest zum Dom und den Giebeln des ungarischen Parlaments.

In der Dämmerung stehen die Silhouetten niedriger Wolken am Himmel. Doch über dem östlichen Horizont leuchtet an diesem Sonnwendmorgen eine jahreszeitliche Erscheinung. Es sind leuchtende Nachtwolken. Sie steht hoch genug, um das Sonnenlicht einzufangen. Man sieht sie im Sommer in hohen Breiten, entweder vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang. Diese Wolken entstehen in der kalten Atmosphäre am Rand zum Weltraum, wenn Wasserdampf auf Meteorstaub oder Vulkanasche kondensiert.

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Manhattan-Mondaufgang

Über den Türmen von Manhattan aus Stahl und Glas geht der rot leuchtende Vollmond auf. An den Glasfassaden spiegelt sich das Abendrot nach dem Sonnenuntergang.

Bildcredit und Bildrechte: Stan Honda

Als die Sonne am 9. Juni unterging, ging der Vollmond auf. Manche kennen ihn als Erdbeermond. Die voll beleuchtete Mondscheibe stand nahe am Horizont. Sie hatte die warme Farbe des reflektierten Sonnenlichts, das durch die dichte, staubige Atmosphäre gefiltert wurde. Auf diesem Teleobjektivbild posierte er mit den Wolkenkratzern der Südsilhouette von Manhattan.

Das Bild entstand im Eagle Rock Reservat. Das ist ein Park in West Orange in New Jersey auf der Erde. Das Eagle Rock Reservat ist etwa 21 Kilometer von Südmanhattan entfernt und ungefähr 384.400 Kilometer vom Mond. Im Vordergrund stehen die Fronten der modernen Türme aus Stahl und Glas. Sie haben auch die warme Farbe des Mondes, weil sie die letzten Strahlen der untergehenden Sonne reflektieren. Der höchste Turm mit der glänzenden dreieckigen Facette ist das One World Trade Center in New York City.

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