ISS und Astronaut

Das Bild zeigt ein Solarpaneel der ISS, das von der Erde aus fotografiert wurde. Es ist sogar ein Astronaut als heller Punkt erkennbar.

Credit und Bildrechte: Ralf Vandebergh

Beschreibung: Diese beiden Bilder, die mit einer Videokamera und einem Teleskop aufgenommen wurden, zeigen bemerkenswerte Details der Internationalen Raumstation (ISS), welche die Erde in einer Höhe von etwa 350 Kilometern umkreist. Das Bild, das während der Mission STS-119 der Raumfähre Discovery aufgenommen wurde, zeigt ausladende Solarpaneel-Anordnungen, die am dunklen Himmel im Sonnenlicht glänzen. Wahrscheinlich zeigen sie sogar das verschwommene Bild eines Astronauten bei einem Außenbordmanöver während der EVA-2 (Extravehicular Activity-2) der Mission! Der Astronaut montiert Geräte an einem der Montageausleger der Station. Der Astronom Ralf Vandebergh, der häufig Bilder der ISS während günstiger Überflüge am Himmel der Niederlande aufnimmt, bemerkt, dass keine andere helle ISS-Struktur zu der Position im Einschub passt, dass ein reflektierender, weiß gekleideter Astronaut vor dem Ausleger und zu sehen wäre und auch zu dem hellen Fleck passen würde. Vandebergh meint weiters, dass anhand der Zeit und des Ortes der STS-119-Astronaut Joseph Acaba in Frage käme.

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Astronautenkopf wird bei Außenbordeinsatz aufgerüstet

Ein Astronaut hält eine riesige Kiste, es sieht aus, als wäre sie sein Kopf.

Credit: NASA

Beschreibung: Als erstes wurde ein neuer Träger montiert. Dann wurden neue Solarpaneele installiert. Als Teil der geplanten Erweiterung der Internationalen Raumstation hat eine Astronautin der Expedition 18 ihren eigenen Kopf aufgerüstet. Das Human Extended Analog Device 9000 wurde mit nur kleiner Verzögerung installiert, was weitere Außenbordmanöver der Astronautin mehr als 40 Prozent effizienter macht. Mit der Erweiterung von HEAD 9000 kann ein Astronaut nun direkt auf 4 Gigabyte eines Computer-Flash-Speichers mit seinem eigenen Gehirn zugreifen, komplexe Berechnungen durch „gezieltes Denken“ anstellen und ein ohne Mehrkosten vorinstalliertes Tetris-Spiel spielen. Fröhlichen 1. April wünschen die Leute von APOD. In Wirklichkeit endete die Mission des Spaceshuttles Discovery zur Aufrüstung der Raumstation am Samstag, nachdem nur die Internationale Raumstation aufgerüstet wurde. Dieses Bild der Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper, auf dem sie mit dem kastenförmigen Stickstofftank-Aggregat hantierte, wurde in Wirklichkeit letzten November aufgenommen. Aus mancherlei Gründen kann die Astronautin Stefanyshyn-Piper nun elfstellige Primzahlen im Kopf behalten.

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Internationale Raumstation: Wo ist der Astronaut?

An der Struktur der ISS befindet sich ein Astronaut, der Reparaturarbeiten durchführt. Er ist aber schwer erkennbar, weil er gleich gefärbt ist wie das Tragwerk. Unten ragt das Labor Columbus ins Bild, dahinter ist die Erde als blaue Linie erkennbar.

Credit: Besatzung STS-126, NASA

Wo ist der Astronaut? Diese gewaltige Anordnung gehört zur Internationalen Raumstation ISS. Irgendwo reinigt der Astronaut Steve Bowen gerade Kernstücke am markanten Außenposten der Erde und rüstet sie auf. Bowen und die Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper, die nicht im Bild ist, nahmen an der Mission STS-126 der Raumfähre Endeavour teil. Sie wurde kürzlich beendet. Das Ziel war die ISS.

Der Außenbordeinsatz dauerte fast drei Stunden. Die beiden schwebten hoch über dem Planeten Erde. Gerade begann Bowen mit einem Hauptziel der Mission, nämlich der Wartung der Solar-Alpha-Drehgelenke, um die Solarpaneele besser zur Sonne zu richten. Unten ragt das zylinderförmige Columbus-Labor ins Bild. Von rechts zeigt ein riesiger Ausleger der Raumstation bis zur Bildmitte. An seinem hinteren Ende sind riesige Solarpaneele befestigt. Sie versorgen die ISS durch Sonnenlicht mit Strom. In der Ferne wölbt sich am Horizont der blaue Bogen der dünnen Erdatmosphäre.

Der nächste Shuttleflug ist für Februar 2009 geplant. Dann liefert die Raumfähre Discovery weitere Elemente zum Ausbau der ISS.

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Apollo-15-Panorama und ein forschender Astronaut

Mondlandschaft mit Mondfahrzeug und dem Schatten eines Astronauten.

Credit: Besatzung Apollo 15, USGS, NASA

Beschreibung: Wie wäre es den Mond zu erforschen? Die Apollo-Missionen gaben Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre der Menschheit genau diese Chance. Die Mission Apollo 15 war speziell dem besseren Verständnis der Mondoberfläche durch Erforschung der Berge, Täler, Maria und Hochländer gewidmet. Die Astronauten David Scott und James Irwin verbrachten fast drei Tage auf dem Mond, während Alfred Worden in der Kommandokapsel im Orbit blieb. Die Mission, welche am 26. Juli 1971 von der Erde startete, war die erste, bei der ein Mondrover eingesetzt wurde. Auf dem digital zusammengefügten Mosaik-Panorama, das oben abgebildet ist, untersucht David Scott einen Felsbrocken vor der Kuppe des Mons Hadley Delta. Der Schatten von James Irwin fällt nach rechts; wenn Sie weiter nach rechts scrollen, kommt gut beleuchtetes und facettenreiches Mondgelände zum Vorschein. Die Mission Apollo 15 brachte etwa 76 Kilogramm Mondgestein zur genauen Analyse zurück. Für die Zukunft planen die NASA und andere Raumfahrtagenturen die Forschung der Menschheit zum Mond, zum Mars und darüber hinaus fortzusetzen.

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Columbus an der Internationalen Raumstation montiert

Aus dem Fenster der ISS ist das Wissenschaftslabor Columbus zu sehen, links dahinter ist ein Arm mit Solarpaneelen. Oben auf dem zylinderförmigen Modul arbeitet Missionsspezialist Hans Schlegel.

Credit: Besatzungen STS-122 und Expedition 16, ESA, NASA

Die Internationale Raumstation ISS bekam ein neues Wissenschaftslabor. Die Raumfähre Atlantis brachte das Labor-Modul Columbus zur ISS. Dort wurde es letzte Woche montiert. Columbus ist sieben Meter lang. Es enthält zehn Halterungen für Experimente. Diese können entweder von der Raumstation oder vom Kontrollzentrum für Columbus in Deutschland kontrolliert werden.

Zum ersten Satz an Experimenten gehört das Fluid Science Laboratory. Es untersucht die Eigenschaften von Flüssigkeiten in der Mikrogravitation im niedrigen Orbit. Das Biolab ist ein weiteres Experiment für Mikroorganismen. Zu den weiteren Experimenten für Columbus zählt unter anderem eine Atomuhr. Sie misst winzige Zeiteffekte, die wir laut Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie erwarten.

Das Bild zeigt, wie der Missionsspezialist Hans Schlegel außen an Columbus arbeitet. Die Mission dieses Labors ist für zehn Jahre geplant. Forschende aus der ganzen Welt können Experimente dafür vorschlagen und abwickeln.

Totale Mondfinsternis in der Nacht vom 20. auf 21. Februar!

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Astronaut im Orbit spiegelt die Erde

Im Helm eines Raumanzugs spiegeln sich die ISS, die Erde, die Arme des Astronauten Clay Anderson von der Expedition 15 und die Kamera, mit der er das Foto machte.

Credit: Clayton C. Anderson, Besatzung Expedition 15, NASA

Selbstporträts von Leuten im All sind manchmal recht interessant. Dieses Bild zeigt – von außen nach innen – den verspiegelten Helm eines Raumanzuges, die Module der Internationalen Raumstation ISS, in der Mitte die Erde, dann die Arme des Astronauten Clay Anderson von der Expedition 15 und innen die Digitalkamera für den Schnappschuss.

Dieses Bild entstand bei der Mission der Raumfähre Endeavour letzten August. Dabei wurde die Raumstation ausgebaut. Die starke Krümmung der kugelförmigen Erde, die man in der Reflexion des Visiers sieht, zeigt nicht die tatsächliche Krümmung. Sie ist ein Artefakt, das durch die Krümmung des Helmes entsteht. Wenn man den Horizont der Erde aus der Höhe der ISS betrachtet, erscheint nur sanft gekrümmt. Die ISS ist nur ungefähr 400 Kilometer von der Erde entfernt.

Nächsten Monat ist wieder eine Mission eines Spaceshuttles zur Raumstation geplant. Dabei wird das Wissenschaftslabor Columbus installiert.

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Apollo 17: Panorama des Kraters Shorty

Das breite Panorama zeigt die Mondoberfläche. Am Horizont ragen Berge hoch, dahinter ist die Schwärze des Weltraums. In der Bildmitte steht das Mondauto mit einem Astronauten, rechts daneben ist der Krater Shorty.

Credit: Apollo 17-Besatzung, NASA; Panorama-Montage: Mike Constantine

Beschreibung: Im Dezember 1972 verbrachten die Apollo 17-Astronauten Eugene Cernan und Harrison Schmitt etwa 75 Stunden auf dem Mond im Taurus-Littrow-Tal, während ihr Kollege Ronald Evans über ihnen im Mondorbit blieb. Dieses hoch aufgelöste Panorama wurde digital aus Bildern zusammengefügt, die Cernan aufnahm, als er und Schmitt über die Talsohle wanderten. Wenn ihr von der Sicht auf das beeindruckende Südmassiv ausgehend das Bild von links nach rechts betrachtet, seht ihr im Panorama Schmitt und den Mond-Rover am Rande des Kraters Shorty. In der Nähe liegt der Ort, an dem der Geologe Schmitt orangefarbenes Mondgestein entdeckte. Die Besatzung von Apollo 17 kehrte mit 110 Kilogramm Gesteins- und Bodenproben zurück – mehr, als von allen anderen Mond-Landeplätzen zurückgebracht wurden. Heute – 35 Jahre später – sind Cernan und Schmitt immer noch die letzten Menschen, die den Mond betreten haben.

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Frei fliegen im Weltall

Über der Erde schwebt ein Astronaut in großer Entfernung frei im Weltall. Es ist der Astronaut Bruce McCandless II, der eine Manned Maneuvering Unit steuert.

Credit: STS-41B, NASA

Bruce McCandless II war etwa 100 Meter vom Laderaum der Raumfähre Challenger entfernt. Er war weiter draußen als je ein Mensch zuvor. Der Astronaut McCandless schwebte in einer Manned Maneuvering Unit1 frei im All. McCandless und sein Kollege Robert Stewart waren die ersten, die einen solchen ungebundenen Außenbordeinsatz erlebten. Es war bei der Mission 41-B im Jahr 1984.

Die MMU arbeitete mit Stickstoff-Schubdüsen. Sie wurde verwendet, um Satelliten auszusetzen oder zu bergen. Mit einer Masse von mehr als 140 Kilogramm ist eine MMU auf der Erde sehr schwer. Doch im Orbit ist sie – wie auch alles andere – schwerelos. Später wurde die MMU durch die „SAFER backpack propulsion unit“ (SAFER-Rucksack-Antriebseinheit) ersetzt.

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  1. Besatzte manövrierfähige Einheit, MMU) ↩︎