Panorama der Tranquility-Basis

Links über dem Schatten des Astronauten Neil Armstrong steht das Landemodul von Apollo 11. Rechts ist ein großer Krater.

Bildcredit: Neil Armstrong, Apollo 11, NASA

Am 20. Juli 1969 landete das Mondmodul Eagle bei der Mission Apollo 11 sicher auf dem Mond. Es landete nahe am südwestlichen Rand des Mare Tranquillitatis. Der Landeort wurde Tranquility-Basis genannt.

Dieses Panoramabild der Tranquility-Basis entstand aus den historischen Fotos, die auf der Mondoberfläche aufgenommen wurden. Links wirft der Astronaut Neil Armstrong einen langen Schatten, weil er die Sonne im Rücken hat. Die Landesonde Eagle steht etwa 60 Meter entfernt (AS11-40-5961) links hinten. Rechts neben Armstrong ist der Rand des Kraters Little West rechts (AS11-40-5954). Er ist 30 Meter groß. Vorne sieht man auch die Oberseite der Kamera, die für Stereo-Nahaufnahmen der Mondoberfläche vorgesehen war.

Zur Originalseite

Apollo 11: Abstieg zum Mond


Videocredit: NASA, Apollo Flight Journal; Zusammenschnitt und Videorechte: W. David Woods

Beschreibung: Es war das erste Mal. Mit den Worten „Ihr habt grünes Licht für die Landung“ bekamen diesen Samstag vor 50 Jahren die Apollo-11-Astronauten Aldrin und Armstrong die Erlaubnis für den ersten Versuch. Die nächsten fünf Minuten waren mehr als dramatisch, als unten ein unerwartetes Geröllfeld und ein zu abschüssiger Krater auftauchten.

Obwohl der Treibstoff knapp wurde, steuerte Armstrong auf der Suche nach einem freien, ebenen Landeplatz kaltblütig die Landesonde über die Mondoberfläche. Mit der Hilfe von Aldrin und der Missionskontrolle, die ihm Daten zuriefen, und Treibstoff für nur noch wenige Sekunden fand Armstrong schließlich eine sichere Stelle – und landete den Adler. Viele Menschen auf der Erde, die den Livemitschnitt hörten, waren sehr erleichtert bei den Worten „The Eagle has landed“, und sie waren stolz zu wissen, dass Menschen auf dem Mond waren – zum ersten Mal in der Geschichte.

Dieses Video vom Abstieg kombiniert zwei Audioaufnahmen und eine Videoaufnahme, die dem ähnelt, was die Astronauten sahen, sowie Untertiteln des Dialogs und Daten, unter anderem die Neigung der Landesonde Eagle. Das Video schließt mit dem Panorama der Mondlandschaft außerhalb des Adlers. Wenige Stunden später beobachteten Hunderte Millionen Menschen als vereinte Spezies auf dem Planeten Erde, wie Menschen den Mond betraten.

NASA-Erinnerungen: 50 Jahre Apollo – der nächste große Sprung

Zur Originalseite

Apollo 11 startet mit Menschen zum Mond


Videocredit: NASA

Beschreibung: Jeder sah den Mond. Niemand war je zuvor dort. Heute vor 50 Jahren beobachteten Menschen auf dem ganzen Planeten Erde ehrfürchtig den Versuch einer mächtigen Saturn-V-Rakete, mit drei Menschen an Bord zu starten – zum Mond. Manche in der Raumfahrt dachten, dass die Maschinerie so komplex wäre und so viele Dinge klappen mussten, dass Apollo 11 in Wirklichkeit nur eine nützliche Generalprobe für eine spätere erfolgreiche Mondlandemission war.

Doch sie flogen zum Mond. Dieses Video beginnt mit dem Weg der Astronauten Aldrin, Armstrong und Collins zur wartenden Rakete. Als die große, mächtige Saturn V startete, sahen zahllose Menschen am Cape Canaveral in Florida (USA) und auf der ganzen Welt im Fernsehen zu. Die Ereignisse im Laufe der nächsten Tage, darunter ein dramatischer Außenbordeinsatz auf dem Mond diesen Samstag vor 50 Jahren, bleiben für immer als Errungenschaft in der Menschheitsgeschichte und als beispiellose Demonstration menschlichen Erfindungsgeistes in Erinnerung. Diese Woche finden an vielen Orten auf der Welt Feste statt – zum 50. Jahrestag der ersten Landung von Menschen auf dem Mond.

NASA-Erinnerungen: 50 Jahre Apollo – der nächste große Sprung

Zur Originalseite

Der Adler steigt auf

Der Mond füllt fast das ganze Bild. Links ragt die Erde über den Horizont, der senkrecht verläuft. Rechts im Vordergrund ist die Aufstiegsstufe der Landesonde Adler mit Armstrong und Aldrin an Bord.

Bildcredit: Apollo 11, NASABildrechte Stereobild: John Kaufmann (ALSJ)

Wenn ihr dieses Stereobild aus dem Mondorbit mit rot-blauen Brillen betrachtet, wirkt es dreidimensional. Die 3-D-Anaglyphe entstand aus zwei Fotos (AS11-44-6633, AS11-44-6634). Der Astronaut Michael Collins fotografierte sie 1969 bei der Mission Apollo 11. Die Aufstiegsstufe des Mondlandemoduls Adler steigt auf. Später, am 21. Juli, traf es das Kommandomodul im Mondorbit.

An Bord der Aufstiegsstufe sind Neil Armstrong und Buzz Aldrin. Sie waren die ersten Menschen, die den Mond betraten. Das glatte, dunkle Gelände auf der Mondoberfläche ist Mare Smythii. Es liegt unter dem Äquator am östlichsten Rand der Vorderseite des Mondes. Hinter dem Horizont des Mondes schwebt unser schöner Planet, die Erde.

Zur Originalseite

Astronaut schießt Mondfeldtor

Ein Astronaut prüft den Abschuss eines Sportgeräts. Oder er stellt ein wissenschaftliches Messgerät auf. Vorne steht ein weiteres Gerät. Rechts am Horizont sind Mondhügel.

Bildcredit: NASA, Apollo 15Team

Drei Punkte für die NASA! 1971 ging die Zeit der Apollo-15-Mission auf dem Mond zu Ende. Der Astronaut David Scott bereitete sich gewissenhaft darauf vor, noch ein Tor zu kicken. Er wollte noch einmal einen dramatischen Missionssieg für die NASA erringen. Scott verwendete einen speziellen Mondfußball, er war für die rauen Spiele auf dem Mond konzipiert. Von der Seitenlinie klatschte R1-D1, ein Vorläufermodell von R2-D2.

Fröhlichen 1. April wünschen die Leute bei APOD! Tatsächlich stellte der Astronaut Scott einen Bohrer auf. Er sollte messen, wie sich die Temperatur auf dem Mond mit zunehmender Tiefe ändert. Das Gerät, das vorne steht, sammelte energiereiche Teilchen von der Sonne.

Kein Scherz: NASA plant Rückkehr zum Mond in den nächsten fünf Jahren

Zur Originalseite

Erdaufgang 1: Ein historisches Bild wurde überarbeitet

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, Besatzung von Apollo 8, Bill Anders; Bearbeitung und Lizenz: Jim Weigang

Beschreibung: „Meine Güte! Seht euch das Bild da drüben an! Hier kommt die Erde herauf. Mensch ist das schön!“ Heute vor 50 Jahren wurde kurz nach diesem Ausruf eines der berühmtesten Bilder aller Zeiten in der Mondumlaufbahn fotografiert. Das kultige Bild ist nun als „Erdaufgang“ bekannt, es zeigt, wie die Erde über dem Rand des Mondes aufgeht, fotografiert von der Besatzung von Apollo 8.

Das berühmte Erdaufgangsbild war eigentlich das zweite Bild, das von der aufgehenden Erde über dem Mondrand fotografiert wurde – es war jedoch das erste in Farbe. Mit moderner Digitaltechnik wurde nun das echte erste – ursprünglich schwarz-weiß – Erdaufgangsbild neu überarbeitet, auf diese Weise wurden Auflösung und Farbe der ersten drei Bilder kombiniert.

Sehen Sie sich das an! Dieses Bild ist eine Nahaufnahme des Anblicks, von dem der Apollo-8-Astronaut Bill Anders sprach. Dank moderner Technik und menschlichen Einfallsreichtums sehen wir es nun alle. (Historische Anmerkung: Ein anderes historisches Schwarz-Weiß-Bild der Erde, die hinter dem Mondrand unterging, wurde zwei Jahre zuvor vom robotischen  Lunar Orbiter 1 fotografiert.)

Zur Originalseite

Erdaufgang: Eine Videorekonstruktion


Bildcredit: NASA, SVS, Besatzung Apollo 8; Leitanimator: Ernie Wright; (USRA); Musik: Präludium in C-Dur von Johann Sebastian Bach

Beschreibung: Ungefähr 12 Sekunden nach Beginn dieses Video geschieht etwas Ungewöhnliches. Die Erde geht auf. Noch nie hatten Menschen das gesehen. Der Erdaufgang über dem Mondrand ereignete sich morgen vor 50 Jahren, er überraschte und erstaunte die Besatzung von Apollo 8. Alle sammelten sich sofort, um Standbilder der atemberaubenden Aussicht zu fotografieren, welche ihnen die Bahn von Apollo 8 um den Mond bot.

Dieses Video ist eine moderne Rekonstruktion des Ereignisses, es zeigt, was man gesehen hätte, wenn es mit einer modernen Kamera gefilmt worden wäre. Die farbenprächtige Kugel unserer Erde ragt als vertrautes Bild auf, während sie über einer fernen, fremdartigen Mondlandschaft aufgeht. Die Szenerie ist von der Idee her die Umkehrung eines von der Erde aus beobachteten, alltäglichen Mondaufganges. Viele sahen in der Szene auch ein Symbol der gesamten Menschheit: Diese große blaue Murmel – das sind wir – wir alle leben dort.

Das Zwei-Minuten-Video ist keine Zeitrafferanimation – es zeigt, wie die Erde im Fenster von Apollo 8 in Echtzeit aufgeht. Sieben Monate und drei Missionen später würden die Astronauten von Apollo 11 nicht nur um den Erdmond kreisen, sondern darauf landen.

Zur Originalseite

Astronautenforschung: Panorama von Apollo 15

Das Panorama entstand aus mehreren Einzelbildern. Links neben dem Rover ist der Astronaut David Scott. Der Schatten von James Irwin fällt rechts neben dem Rover auf den Boden. Ganz rechts steht die Sonne über dem Mondgelände.

Bildcredit: NASA, USGS, Besatzung Apollo 15

Wie ist es, wenn man den Mond erforscht? Die Apollo-Missionen der NASA in den späten 1960er- und den frühen 1970er-Jahren boten Menschen diese Chance. Vor allem die Mission Apollo 15 hatte das Ziel, die Mondoberfläche durch Erforschung der Berge, Täler, Mare und Hochländer besser zu verstehen.

Die Astronauten David Scott und James Irwin verbrachten fast drei Tage auf dem Mond. Alfred Worden kreiste oben im Kommandomodul. Die Mission hob am 26. Juli 1971 mit Getöse von der Erde ab. Sie war die erste, bei der ein Lunar Roving Vehicle verwendet wurde. Dieses digital kombinierte Panorama zeigt David Scott. Er erforscht seine Umgebung und untersucht einen Felsen vor dem Gipfel des Mons Hadley Delta. Daneben fällt der Schatten von James Irwin auf den Boden. Rechts verläuft gut beleuchtetes, vielfältiges Mondgelände.

Die Mission Apollo 15 brachte ungefähr 76 kg Mondgestein für genaue Untersuchungen zurück. Für die Zukunft planen die NASA und andere Raumfahrtagenturen, den Mond, den Mars und weiter entfernte Regionen noch besser zu erforschen.

Zur Originalseite