Hammer und Feder auf dem Mond


Bildcredit: Apollo 15-Besatzung, NASA

Beschreibung: Wenn Sie einen Hammer und eine Feder gleichzeitig fallen lassen, was erreicht zuerst den Boden? Auf der Erde der Hammer. Ist der Grund dafür aber nur der Luftwiderstand? Wissenschaftler stellten noch vor Galileo Überlegungen dazu an, führten einfache Experimente durch und meinten, dass ohne Luftwiderstand alle Objekte gleich fallen würden. Galileo testete dieses Prinzip und bemerkte, dass zwei schwere Bälle mit unterschiedlicher Masse den Boden gleichzeitig erreichten; viele Historiker bezweifeln jedoch, dass er dieses Experiment im Schiefen Turm von Pisa in Italien durchführte, wie der Volksmund berichtet. Ein gut geeigneter Ort ohne Luftwiderstand, an dem man dieses Äquivalenzprinzip testen könnte, ist der Erdmond, daher ließ 1971 der Apollo-15-Astronaut David Scott gleichzeitig einen Hammer und eine Feder auf den Mondboden fallen. Und tatsächlich, genau wie Wissenschaftler wie Galileo und Einstein prophezeiten, erreichten sie gleichzeitig den Mondboden. Das demonstrierte Äquivalenzprinzip besagt, dass die Beschleunigung, die ein Objekt durch die Gravitation erfährt, nicht von Masse, Dichte, Zusammensetzung, Farbe, Form oder Ähnlichem abhängt. Das Äquivalenzprinzip ist in der heutigen Physik so wichtig, dass seine Tiefe und Reichweite auch heute noch erörtert und untersucht werden.

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Apollo-17-Landeplatz: Ein schärferer Blick

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Credit: NASA / GSFC / Arizona State Univ. / Lunar Reconnaissance Orbiter

Beschreibung: Diese Ansicht des Landeplatzes von Apollo 17 im Taurus-Littrow-Tal ist die am höchsten aufgelöste, die jemals im Weltraum entstand. Sie wurde letzten Monat vom Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) erfasst. Die hoch aufgelösten Bilddaten wurden aufgenommen, als die Umlaufbahn des LRO angepasst wurde, um eine Annäherung auf nur zirka 22 Kilometer zu erreichen, während er einige Apollo-Landeplätze passierte. Diese Höhe ist nur ungefähr doppelt so hoch wie die eines Verkehrsflugzeugs auf der Erde. Auf diesem Bild sind die zurückgelassene Abstiegsstufe der Mondlandefähre Challenger (Einschub) und der Mondrover (LRV) auf seinem endgültigen Parkplatz beschriftet sowie das Apollo Lunar Surface Experiments Package (ALSEP), das zurückgelassen wurde, um die Umwelt und das Innere des Mondes zu überwachen. Deutliche, doppelte Spuren des Mondrovers und die Fußspuren der Astronauten Eugene Cernan und Harrison Schmitt – den letzten Menschen, welche die Mondoberfläche betraten -, sind an der Landestelle von Apollo 17 ebenfalls leicht erkennbar.

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Mosaik: Willkommen auf dem Planeten Erde

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Credit: Apollo-17-Besatzung, NASA; Fotomosaik und Digitalbildrechte: Rob Stevenson

Beschreibung: Willkommen auf dem Planeten Erde, dem dritten Planeten eines Sterns namens Sonne. Die Erde ist kugelförmig und besteht hauptsächlich aus Gestein. Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt. Der Planet hat eine relativ dünne Atmosphäre, die hauptsächlich aus Stickstoff und Sauerstoff besteht.

Dieses Bild der Erde, das „Blaue Murmel“ genannt wird, wurde 1972 von Apollo 17 fotografiert und zeigt Afrika und die Antarktis. Es ist vermutlich eines der am weitesten verbreiteten Fotos jedweder Art. Hier wurde das weltberühmte Bild als spektakuläres Fotomosaik nachgestaltet, für das mehr als 5000 Archivbilder der Erde und des Weltalls verwendet wurden.

Mit ihrem Reichtum an flüssigem Wasser bietet die Erde eine große Vielfalt an Leben, darunter möglicherweise intelligente Lebensformen wie Delfine und Menschen. Wir wünschen einen angenehmen Aufenthalt auf dem Planeten Erde.

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Der Schaden an Apollo 13

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Credit: Besatzung von Apollo 13, NASA

Beschreibung: Nachdem die Explosion eines Sauerstofftanks ihr Servicemodul lahmgelegt hatte, waren die Apollo 13-Astronauten gezwungen ihre Pläne zur dritten bemannten Mondlandung aufzugeben. Das Ausmaß des Schadens wurde auf diesem körnigen, düsteren Foto offenkundig, das entstand, als das Servicemodul wegtrieb, nachdem es nur Stunden vor dem Wiedereintritt und der Wasserlandung abgetrennt worden war. Ein ganzes Paneel an der Seite des Servicemoduls wurde weggesprengt, und die umfangreiche innere Beschädigung ist offenkundig. Unter der ausgeweideten Kammer sind eine Radioantenne und die große, glockenförmige Düse des Raketenantriebs des Servicemoduls zu sehen. Am 17. April 1970 kehrten die drei Astronauten sicher zur Erde zurück.

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Die Messier-Krater in Stereo

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Credit: Apollo 11, NASA; Stereobild von Patrick Vantuyne

Beschreibung: Viele helle Nebel und Sternhaufen am irdischen Himmel stehen im Zusammenhang mit dem Namen des Astronomen Charles Messier und seinem berühmten Katalog aus dem 18. Jahrhundert. Sein Nahme wurde auch diesen beiden großen, bemerkenswerten Kratern auf dem Mond gegeben. Die Abmessungen von Messier (links) und Messier A, die aus dem dunklen, glatten lunaren Meer der Fruchtbarkeit oder Mare Fecunditatis aufragen, betragen 15 mal 8 beziehungsweise 16 mal 11 Kilometer. Die Erklärung für ihre längliche Form ist eine Flugbahn mit extrem flachem Einschlagswinkel, welcher der Einschlagskörper, der die Krater auswarf, von links nach rechts folgte. Der seichte Einschlag verursachte auch die beiden hellen Strahlen aus Material, die sich außerhalb des Bildes nach rechts über die Oberfläche ausdehnen. Dieses eindrucksvolle Stereobild des Kraterpaares, das mit rot-blauen Brillen (rot am linken Auge) betrachtet werden sollte, wurde kürzlich aus hochaufgelösten Scans zweier Bilder (AS11-42-6304, AS11-42-6305) erstellt, die während der Apollo-11-Mission zum Mond fotografiert wurden.

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Der Adler steigt auf

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Credit: Apollo 11, NASA – Stereobild-Bildrechte: John Kaufmann (ALSJ)

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blaue Brillen und schauen Sie dieses bemerkenswerte Stereobild aus dem Mondorbit an. Der 3D-Anaglyph wurde aus zwei Fotos (AS11-44-6633, AS11-44-6634) erstellt, die der Astronaut Michael Collins vor 40 Jahren während der Apollo-11-Mission im Jahr 1969 aufnahm, und zeigt die Aufstiegsstufe des Mondmoduls, auch „Adler“ genannt, wie sie aufsteigt, um das Kommandomodul im Mondorbit zu treffen. An Bord der Aufstiegsstufe sind Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die ersten Menschen, die den Mond betraten. Das glatte, dunkle Areal auf der Mondoberfläche ist Mare Smythii, das knapp unter dem Äquator weit östlich auf der erdzugewandten Seite des Mondes liegt. Unter dem Mondhorizont liegt unser lieblicher Planet Erde.

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Apollo 12 und Surveyor: 3D-Ansicht

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Credit: Apollo 12, NASA; Stereobild von Patrick Vantuyne

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen und betrachten Sie diese beeindruckende Stereoansicht von der Oberfläche des Mondes. Die 3D-Szenerie zeigt den Apollo 12-Astronauten Pete Conrad, wie er im November 1969 die Raumsonde Surveyor 3 besuchte. Das Bild wurde sorgfältig aus zwei Einzelbildern erstellt (AS12-48-7133, AS12-48-7134), die auf der Mondoberfläche aufgenommen wurden. Sie zeigen die Szene von zwei geringfügig verschiedenen Standpunkten, deren Abstand jenem menschlicher Augen nahekommt. Wenn man Bilder korrekt versetzt zusammenfügt, eines rot gefärbt und das andere blau-grün, entsteht der 3D-Effekt, wenn man rot-blaue Brillen verwendet, den roten Filter über dem linken Auge. Die Farbefilter bewirken, dass jedes Auge nur jenes Bild sieht, das dem korrekten Blickpunkt entspricht. Das hier gewählte Bildpaar erforderte außerdem eine leichte Verkippung um den Stereoeffekt zu optimieren. Wenn Sie schon diese Brillen tragen: es gibt weitere Internetseiten für Astronomie- und Weltraum-Stereobilder, darunter das Mars-Pathfinder-Archiv, eine 3D-Reise durch das Sonnensystem und einen Satz Stereobilder der Apollo-Mondmissionen des Stereo-Experimentators Patrick Vantyune.

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Der aufsteigende Adler

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Credit und Bildrechte: Apollo 11, NASA – Stereo Image Copyright: John Kaufmann (ALSJ)

Beschreibung: Dieses bemerkenswerte Stereobild entstand aus zwei Aufnahmen aus dem Apollo-Bildarchiv (AS11-44-6633, AS11-44-6634), fotografiert 1969 von Michael Collins während der Aufstiegsphase der Apollo 11 Landefähre „Eagle“. An Bord sind Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die zuvor als die ersten Menschen unseren Trabanten betreten haben. Die dunkle Ebene auf der Mondoberfläche im Hintergrund ist Mare Smythii am extremen östlichen der Erde zugewandeten Mondrand. Halb verdeckt vom Mondhorizont steht unser Heimatplanet, die Erde.

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Apollo 17: VIP-Schauplatz-Anaglyphe

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Credit: Gene Cernan, Apollo 17, NASA; Anaglyphe von Erik van Meijgaarden

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen zur Hand und betrachten Sie diese Stereo-Szenerie des Taurus-Littrow-Tales auf dem Mond! Die Farb-Anaglyphe zeigt eine detaillierte 3D-Ansicht des Mondrovers von Apollo 17 im Vordergrund – dahinter steht das Mondlandemodul und weiter entfernte Mondhügel. Weil die Welt die Start-Aufstiegsphase des Mondmoduls mithilfe der Fernsehkamera des Rovers beobachten können würde, wurde dieser Parkplatz auch als VIP-Schauplatz bezeichnet. Im Dezember 1972 verbrachten die Apollo 17-Astronauten Eugene Cernan und Harrison Schmitt etwa 75 Stunden auf dem Mond, während ihr Kollege Ronald Evans im Orbit blieb. Die Crew kehrte mit 110 Kilogramm Gesteins- und Bodenproben zurück, das war mehr als von jedem der anderen Mondlandeplätze. Cernan und Schmitt sind immer noch die letzten, die auf dem Mond gingen (oder fuhren).

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Apollo 17: Panorama des Kraters Shorty

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Credit: Apollo 17-Besatzung, NASA; Panorama-Montage: Mike Constantine

Beschreibung: Im Dezember 1972 verbrachten die Apollo 17-Astronauten Eugene Cernan und Harrison Schmitt etwa 75 Stunden auf dem Mond im Taurus-Littrow-Tal, während ihr Kollege Ronald Evans über ihnen im Mondorbit blieb. Dieses hoch aufgelöste Panorama wurde digital aus Bildern zusammengefügt, die Cernan aufnahm, als er und Schmitt über die Talsohle wanderten. Wenn Sie, angefangen bei der Sicht auf das beeindruckende Südmassiv, das Bild nach links schieben, kommen im Panorama Schmitt und der Mond-Rover am Rande des Kraters Shorty zum Vorschein. In der Hähe liegt der Ort, an dem der Geologe Schmitt orangefarbiges Mondgestein entdeckte. Die Besatzung von Apollo 17 kehrte mit 110 Kilogramm Gesteins- und Bodenproben zurück – mehr, als von jedem anderen Mond-Landeplatz zurückgebracht wurden. Heute – 35 Jahre später – sind Cernan und Schmitt immer noch die letzten Menschen, die den Mond betreten haben.

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