Astronaut schießt Mondfeldtor

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Bildcredit: NASA, Apollo 15 Team

Beschreibung: Drei Punkte für die NASA! Als 1971 die Zeit der Apollo-15-Mission auf dem Mond zu Ende ging, bereitete sich der Astronaut David Scott gewissenhaft darauf vor, ein weiteres Tor zu kicken und noch einmal einen dramatischen Endmissionssieg für die NASA zu erringen. Scott verwendete einen speziellen Mondfußball, der für die rauen Spiele auf dem Mond konzipiert war. R1-D1, ein Vorläufermodell von R2-D2, klatschte von der Seitenlinie.

Die Leute bei APOD wünschen einen fröhlichen 1. April! In Wirklichkeit platzierte der Astronaut Scott einen Bohrer, der die Änderung der Temperatur mit zunehmender Tiefe auf dem Mond vermaß. Das Gerät im Vordergrund detektierte energiereiche Teilchen von der Sonne.

Kein Scherz: NASA plant Rückkehr zum Mond in den nächsten fünf Jahren

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Erdaufgang 1: Ein historisches Bild wurde überarbeitet

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Bildcredit: NASA, Besatzung von Apollo 8, Bill Anders; Bearbeitung und Lizenz: Jim Weigang

Beschreibung: „Meine Güte! Seht euch das Bild da drüben an! Hier kommt die Erde herauf. Mensch ist das schön!“ Heute vor 50 Jahren wurde kurz nach diesem Ausruf eines der berühmtesten Bilder aller Zeiten in der Mondumlaufbahn fotografiert. Das kultige Bild ist nun als „Erdaufgang“ bekannt, es zeigt, wie die Erde über dem Rand des Mondes aufgeht, fotografiert von der Besatzung von Apollo 8.

Das berühmte Erdaufgangsbild war eigentlich das zweite Bild, das von der aufgehenden Erde über dem Mondrand fotografiert wurde – es war jedoch das erste in Farbe. Mit moderner Digitaltechnik wurde nun das echte erste – ursprünglich schwarz-weiß – Erdaufgangsbild neu überarbeitet, auf diese Weise wurden Auflösung und Farbe der ersten drei Bilder kombiniert.

Sehen Sie sich das an! Dieses Bild ist eine Nahaufnahme des Anblicks, von dem der Apollo-8-Astronaut Bill Anders sprach. Dank moderner Technik und menschlichen Einfallsreichtums sehen wir es nun alle. (Historische Anmerkung: Ein anderes historisches Schwarz-Weiß-Bild der Erde, die hinter dem Mondrand unterging, wurde zwei Jahre zuvor vom robotischen  Lunar Orbiter 1 fotografiert.)

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Erdaufgang: Eine Videorekonstruktion


Bildcredit: NASA, SVS, Besatzung Apollo 8; Leitanimator: Ernie Wright; (USRA); Musik: Präludium in C-Dur von Johann Sebastian Bach

Beschreibung: Ungefähr 12 Sekunden nach Beginn dieses Video geschieht etwas Ungewöhnliches. Die Erde geht auf. Noch nie hatten Menschen das gesehen. Der Erdaufgang über dem Mondrand ereignete sich morgen vor 50 Jahren, er überraschte und erstaunte die Besatzung von Apollo 8. Alle sammelten sich sofort, um Standbilder der atemberaubenden Aussicht zu fotografieren, welche ihnen die Bahn von Apollo 8 um den Mond bot.

Dieses Video ist eine moderne Rekonstruktion des Ereignisses, es zeigt, was man gesehen hätte, wenn es mit einer modernen Kamera gefilmt worden wäre. Die farbenprächtige Kugel unserer Erde ragt als vertrautes Bild auf, während sie über einer fernen, fremdartigen Mondlandschaft aufgeht. Die Szenerie ist von der Idee her die Umkehrung eines von der Erde aus beobachteten, alltäglichen Mondaufganges. Viele sahen in der Szene auch ein Symbol der gesamten Menschheit: Diese große blaue Murmel – das sind wir – wir alle leben dort.

Das Zwei-Minuten-Video ist keine Zeitrafferanimation – es zeigt, wie die Erde im Fenster von Apollo 8 in Echtzeit aufgeht. Sieben Monate und drei Missionen später würden die Astronauten von Apollo 11 nicht nur um den Erdmond kreisen, sondern darauf landen.

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Astronautenforschung: Panorama von Apollo 15

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Bildcredit: NASA, USGS, Besatzung Apollo 15

Beschreibung: Wie wäre es, den Mond zu erforschen? Die Apollo-Missionen der NASA in den späten 1960er und den frühen 1970er Jahren boten den Menschen diese Chance. Vor allem die Mission Apollo 15 widmete sich dem besseren Verständnis der Mondoberfläche durch Erforschung der Berge, Täler, Mare und Hochländer.

Die Astronauten David Scott und James Irwin verbrachten fast drei Tage auf dem Mond, während Alfred Worden oben im Kommandomodul kreiste. Die Mission, die am 26. Juli 1971 mit Getöse von der Erde abhob, war die erste, bei der ein Lunar Roving Vehicle verwendet wurde. David Scott, der auf diesem digital zusammengefügten Panoramamosaik abgebildet ist, erforscht seine Umgebung und untersucht einen Felsen vor dem Gipfel des Mt. Hadley Delta. Daneben ist der Schatten von James Irwin zu sehen. Rechts ist gut beleuchtetes, abwechslungsreiches Mondgelände abgebildet. Die Mission Apollo 15 brachte ungefähr 76 Kilogramm Mondgestein für genaue Untersuchungen zurück.

Für die Zukunft planen die NASA und andere Raumfahrtagenturen, mit der Erforschung von Mond, Mars und weiter entfernten Bereichen fortzufahren.

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Ultravioletterde von einem Observatorium auf dem Mond

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Bildcredit: G. Carruthers (NRL) et al., Far UV Camera, Apollo 16, NASA

Beschreibung: Welcher Planet ist das? Die Erde. Diese Falschfarben zeigen, wie die Erde in Ultraviolettlicht (UV) leuchtet. Das Bild ist historisch, weil es auf der Oberfläche des Mondes vom einzigen Mondobservatorium der Menschheit aufgenommen wurde.

Obwohl sehr wenig UV-Licht durch die Erdatmosphäre gelangt, kann das wenige durchdringende Sonnenlicht einen Sonnenbrand verursachen. Der Teil der Erde, der zur Sonne zeigt, reflektiert viel UV-Licht, aber noch interessanter ist die Seite, die von der Sonne wegweist. Die Bänder hier sichtbaren Bänder an UV-Emissionen sind das Ergebnis von Polarlichtern, diese werden durch geladene Teilchen verursacht, die von der Sonne ausgestoßen werden. Auch auf anderen Planeten sind Polarlichter in UV zu sehen, etwa bei Mars, Saturn, Jupiter und Uranus.

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Apollo 12 besucht Surveyor 3

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Bildcredit: Besatzung Apollo 12, NASA

Beschreibung: Apollo 12 war die zweite Mission, bei der Menschen auf dem Mond landeten. Der Landeort lag in der Nähe der Robotersonde Surveyor 3, die drei Jahre zuvor auf dem Mond gelandet war. Auf diesem Foto des Landefährenpiloten Alan Bean rüttelt Missionskommandant Pete Conrad an der Raumsonde Surveyor, um zu sehen, wie fest sie steht. Das Mondlandemodul ist in der Ferne sichtbar.

Apollo 12 brachte viele Bilder und Mondgestein zur Erde. Zu den von Apollo 12 erreichten Zielen zählte die Aufstellung des Apollo Lunar Surface Experiments Package (ALSEP), das viele Experimente durchführte, unter anderem eines zur Messung des Sonnenwindes.

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Panorama der Landestelle von Apollo 11

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Bildcredit: Neil Armstrong, Apollo 11, NASA

Beschreibung: Haben Sie in letzter Zeit ein Panorama von einer anderen Welt gesehen? Dieses wurde aus hoch aufgelösten Digitalisierungen der Originalbilder montiert, es zeigt die prachtvolle Öde des Apollo-11-Landeplatzes auf dem Mond im Meer der Ruhe. Neil Armstrong fotografierte die Bilder, als er kurz nach der Landung am 20. Juli 1969 aus seinem Fenster der Mondlandefähre blickte. Der linke Bereich (AS11-37-5449) ist das erste Bild, das je ein Mensch auf einer anderen Welt fotografiert hat.

Links Richtung Süden sind im Vordergrund Schubdüsen zu sehen, rechts im Westen ist der Schatten der Landefähre Eagle sichtbar. Zum Größenvergleich: Der große, flache Krater rechts hat einen Durchmesser von etwa 12 Metern. Bilder, die ungefähr eineinhalb Stunden nach der Landung durch die Fenster der Mondlandefähre noch vor dem Betreten der Mondoberfläche fotografiert wurden, sollten zunächst die Landestelle dokumentieren, falls eine verfrühte Abreise notwendig wäre.

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Apollo 17: Stereoblick aus dem Mondorbit

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Bildcredit: Gene Cernan, Apollo 17, NASA; Anaglyphe von Patrick Vantuyne

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blaue Brille und betrachten Sie diese fantastische Stereoansicht einer anderen Welt. Die Szene wurde am 11. Dezember 1972 vom Apollo-17-Missionskommandanten Eugene Cernan aufgenommen, eine Umkreisung vor dem Abstieg zur Landung auf dem Mond.

Die Stereoanaglyphe wurde aus zwei Fotos (AS17-147-22465, AS17-147-22466) erstellt, die er von seinem Aussichtspunkt an Bord der Mondfähre Challenger fotografierte, als er und Dr. Harrison Schmitt über den Landeplatz von Apollo 17 im Taurus-Littrow-Tal flogen. Die breite, sonnenbeschienene Seite des Südmassivs erhebt sich in der Bildmitte über dem dunklen Boden des Taurus-Littrow-Tals links daneben. Hinter den Bergen in Richtung des Mondrandes liegt das Mare Serenitatis. Das Kommandomodul America, das von Ron Evans gesteuert wird, ist im Orbit vor dem Gipfel des Südmassivs erkennbar.

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Anaglyphe der VIP-Site von Apollo 17

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Bildcredit: Gene Cernan, Apollo 17, NASA; Anaglyphe von Erik van Meijgaarden

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen und betrachten Sie diese Stereoszene im Taurus-Littrow-Tal auf dem Mond! Die Farbanaglyphe zeigt eine detailreiche 3-D-Ansicht mit dem Mondrover von Apollo 17 im Vordergrund – dahinter befinden sich das Mondmodul und ferne Mondhügel. Die Welt konnte mit der Fernsehkamera des Rovers beobachten, wie die Aufstiegsstufe des Mondmoduls startete, daher war dieser Parkplatz auch als VIP Site bekannt. Im Dezember 1972 verbrachten die Apollo-17-Astronauten Eugene Cernan und Harrison Schmitt etwa 75 Stunden auf dem Mond, während Kollege Ronald Evans oben kreiste. Die Besatzung kehrte mit 110 Kilogramm Gesteins- und Bodenproben zurück – mehr als von jeder anderen Mondlandestelle. Cernan und Schmitt sind immer noch die Letzten, die auf den Mond betreten (oder befahren) haben.

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Apollo 17 am Krater Shorty

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Bildcredit: Besatzung Apollo 17, NASA

Beschreibung: Im Dezember 1972 verbrachten die Apollo-17-Astronauten Eugene Cernan und Harrison Schmitt etwa 75 Stunden auf dem Mond im Taurus-Littrow-Tal, während Kollege Ronald Evans oberhalb kreiste. Dieses scharfe Bild wurde von Cernan fotografiert, als er und Schmitt über die Talsohle wanderten. Es zeigt Schmitt links mit dem Mondrover am Rand des Kraters Shorty, nahe dem Ort, wo der Geologe Schmitt orangefarbigen Mondboden entdeckte. Die Apollo-17-Besatzung kehrte mit 110 Kilogramm Gesteins- und Bodenproben zurück – mehr als von jeder anderen Mondlandestelle. Fünfundvierzig Jahre später sind Cernan und Schmitt immer noch die letzten Menschen auf dem Mond.

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Ein bunter Mond

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Bildcredit und Bildrechte: Alain Paillou

Beschreibung: Der Mond ist normalerweise in zarten Grauschattierungen zu sehen. Doch auf diesem Mosaik aus hoch aufgelösten Bildern, die etwa zur Vollmondphase entstanden, wurden kleine, messbare Farbunterschiede übermäßig verstärkt, um eine bunte zentrale Mondlandschaft zu konstruieren.

Es stellte sich heraus, dass die verschiedenen Farben den tatsächlichen Unterschieden im mineralischen Aufbau der Mondoberfläche entsprechen. Blaue Farbtöne zeigen titanreiche Regionen, orangefarbige und violette Regionen enthalten relativ wenig Titan und Eisen. Das faszinierende Meer der Dünste oder Mare Vaporum liegt im Bild unten in der Mitte, darüber verläuft der ausladende Bogen der lunaren Montes Apenninus (Apenninen). Der dunkle Boden des 83 Kilometer großen Kraters Archimedes im Regenmeer oder Mare Imbrium liegt links oben.

Nahe der Lücke oben im Apenninenbogen befindet sich die Landestelle von Apollo 15. Ähnliche farbige Bilder von Raumsonden wurden mithilfe von Gesteinsproben kalibriert, die mit den Apollo-Missionen zurückgebracht wurden. Auf diese Weise soll die globale Zusammensetzung der Mondoberfläche ermittelt werden.

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