Apollo 14: Aussicht von Antares

Mitchells Aussicht aus dem Mondlandemodul Antares von Apollo 14 mit einem Speer und zwei Golfbällen.

Bildcredit: Edgar Mitchell, Apollo 14, NASA; MosaikEric M. Jones

Diesen Freitag vor 50 Jahren setzte die Landefähre Antares bei der Mission Apollo 14 auf dem Mond auf. Am Ende des Besuchs fotografierte der Astronaut Ed Mitchell eine Bildserie der Mondoberfläche. Sie zeigt den Blick aus dem Fenster. Eric Jones, Herausgeber des Apollo Lunar Surface Journal, kombinierte sie zu einem detaillierten Mosaik.

Die Aussicht reicht über das Hochland in Fra Mauro nordwestlich der Landestelle. Die Astronauten von Apollo 14 hatten bereits ihren zweiten und letzten Außenbordeinsatz auf dem Mond beendet. Vorne steht der modulare Transporter für die Ausrüstung (Modular Equipment Transporter). Er ist ein Rikscha-ähnliches Gerät auf zwei Rädern. Damit wurden Werkzeug und Proben transportiert.

Oben in der Mitte beim Horizont steht der 1,5 Meter große „Schildkrötenfelsen“ (Turtle rock). Im seichten Krater vor dem Schildkrötenfelsen liegt der lange, weiße Griff eines Geräts, mit dem Proben gesammelt wurden. Mitchell hatte ihn am Ende wie einen Pfeil geworfen. Alan Shepard, Mitchells Begleiter auf dem Mond und der erste Amerikaner im Weltall, schlug mit einem provisorischen Sechser-Eisen zwei Golfbälle ab. Einer von Shepards Golfbällen ist der weiße Fleck unter Mitchells Speer.

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Auf dem Mond entdeckt: Kandidat für ältesten bekannten Erdenstein


Videocredit: NASA, Astromaterials 3D, Erika Blumenfeld et al.

Beschreibung: Wurde das älteste bekannte Gestein der Erde auf dem Mond entdeckt? Durchaus möglich. Die Geschickte beginnt mit der Mondmission Apollo 14. Die Mondprobe 14321 ist ein großer Stein, den der Astronaut Alan Shepard im Cone-Krater fand. Als man ihn auf der Erde untersuchte, fand man heraus, dass ein Fragment viel besser mit Erdgestein übereinstimmte als mit anderen Mondsteinen.

Noch überraschender ist, dass das Alter des Gesteinsstücks kürzlich auf 4 Milliarden Jahre datiert wurde, womit es – innerhalb der Messgenauigkeit – älter ist als alles Gestein, das je auf der Erde gefunden wurde. Eine führende Hypothese besagt, dass ein urzeitlicher Kometen- oder Asteroideneinschlag Steine von der Erde ins Sonnensystem schleuderte, von denen einige auf den Mond stürzten. Dort vermischten sie sich mit aufgeheiztem Mondboden und Gestein, kühlten ab und zerbrachen wieder.

Das Video zeigt einen Röntgenscan des Inneren von 14321, man erkennt mehrere Abschnitte mit stark unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung. Das Mondgestein wird weiterhin untersucht, um die Geschichte des Mondes, der Erde und des frühen Sonnensystems besser zu verstehen.

Am Freitag ist der 50. Jahrestag der Landung von Apollo 14 auf dem Mond.

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Messier-Krater in Stereo

Die Krater Messier und Messier A ragen aus dem dunklen, glatten Meer der Fruchtbarkeit oder Mare Fecunditatis, sie messen 8 mal 15 und 11 mal 16 Kilometer.

Bildcredit: Apollo 11, NASA; Stereo-Bildrechte: Patrick Vantuyne

Viele helle Nebel und Sternhaufen am Himmel des Planeten Erde stehen in Verbindung mit dem Namen des Astronomen Charles Messier. Er erstellte im 18. Jahrhundert einen berühmten Katalog. Auch diese beiden großen ungewöhnlichen Krater auf dem Mond tragen seinen Namen.

Messier (links) und Messier A ragen aus dem dunklen, glatten Meer der Fruchtbarkeit oder Mare Fecunditatis auf dem Mond. Sie messen 8 x 15 und 11 x 16 Kilometer. Ihre längliche Form wird durch die extrem flache Flugbahn des Einschlagkörpers erklärt. Er bewegte sich von links nach rechts, als er die Krater schlug. Der flache Einschlag führte auch zu zwei Strahlen aus hellem Material. Sie verlaufen außerhalb des Bildes nach rechts über die Oberfläche.

Dieses interessante Stereobild des Kraterpaares solltet ihr mit rot-blauen Brillen (rot für das linke Auge) anschauen. Es entstand aus hoch aufgelösten Scans zweier Bilder (AS11-42-6304, AS11-42-6305). Sie wurden bei der Mondmission Apollo 11 fotografiert.

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Ansichten des Mondes von Apollo 13

Videocredit: NASA, LRO; Datenvisualisierung: Ernie Wright (USRA); Videoproduktion und Bearbeitung: David Ladd (USRA); Musik: Visions of Grandeur, Universal Production Music, Fredrick Wiedmann

Was wäre, wenn der einzige Weg zurück zur Erde hinter dem Mond vorbeiführen würde? So könnte man das Dilemma der Besatzung von Apollo 13 beschreiben, als sie 1970 versuchten, in ihrem unerwarteterweise zerstörten Raumschiff nach Hause zurückzukehren.

Der Mond in der Mitte ersetzte bei ihrer gefährlichen Reise den Funkkontakt mit dem Missionskontrollzentrum der NASA durch spektakuläre Ansichten der Mondrückseite. Diese Aussichten wurden nun aus detaillierten Bildern des Mondes, mit dem robotischen Lunar Reconnaissance Orbiter aufgenommen wurden, digital wiederbeschafft.

Zu Beginn dieses Videos sieht man, wie die Erde hinter der dem dunklen Mondrand verschwindet, während acht Minuten später an der gegenüberliegenden Seite des Mondes die Sonne aufgeht und anfängt, die ungewöhnliche, von Kratern zerfurchte Oberfläche zu beleuchten. Der Funkkontakt wurde wenige Minuten später wiederhergestellt, als eine sichelförmige Erde in Sicht kam.

Durch den Einfluss der Mondgravitation und mit Hilfe vieler fleißiger Ingenieure und Wissenschaftler der NASA öffnete Apollo 13 wenige Tage später ihre Fallschirme über dem Pazifischen Ozean und landete wohlbehalten auf der Erde.

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Apollo 14 auf dem Weg zur Erde

Die Besatzung von Apollo 14 beobachtet in der Mondumlaufbahn einen Erdaufgang. Der Mond ist von vielen Kratern übersät, die von der Erde aus nicht zu sehen sind.

Bildcredit: Apollo 14, NASA, JSC, ASU (Bildüberarbeitung: Andy Saunders)

Im Februar 1971 verließ die Besatzung von Apollo 14 die Mondumlaufbahn. Dabei beobachteten sie in ihrer Kommandokapsel Kittyhawk diesen Aufgang der Erde. Die Erdsichel wurde von der Sonne beleuchtet und ragte knapp über den Mondrand. Vorne liegt die von Kratern zernarbte Landschaft auf der erdabgewandten Seite des Mondes.

Als die Besatzung den Mond umrundete, beobachteten sie, wie die Erde auf- und unterging. Doch in der Fra-MauroBasis, ihrem Landeort auf der Mondoberfläche, hing die Erde reglos am Himmel. Zu den Gesteinsproben, welche die Mission Apollo 14 zur Erde brachte, gehörte auch ein 9 kg schwerer Stein. Er bekam den Spitznamen Big Bertha. Später fand man heraus, dass dieser Stein wahrscheinlich ein Bruchstück eines Meteoriten vom Planeten Erde enthält.

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Apollo 17: Stereoansicht aus der Mondumlaufbahn

Die Stereoanaglype zeigt das Südmassiv und das Taurus-Littrow-Tal, die Landestelle von Apollo 17.

Credit: Gene Cernan, Apollo 17, NASA; Anaglyphe: Patrick Vantuyne

Sucht eure rot-blauen Brillen und schaut diese fantastische Stereoansicht aus einer anderen Welt an. Eugene Cernan, er war Kommandant der Mission Apollo 17, fotografierte die Szene am 11. Dezember 1972. Es war einen Umlauf vor dem Abstieg zur Landung auf dem Mond.

Die Stereo-Anaglyphe entstand aus zwei Fotos (AS17-147-22465, AS17-147-22466). Sie zeigen den Blick an Bord des Mondmoduls Challenger, als Cernan und Dr. Harrison Schmitt über den Landeplatz von Apollo 17 im Taurus-Littrow-Tal flogen. Die breite Flanke eines Berges, der als Südmassiv bezeichnet wird, liegt in der Sonne. Sie ragt mitten im Bild über dem dunklen Boden von Taurus-Littrow links daneben auf.

Hinter den Bergen, zum Mondrand hin, liegt das Mare Serenitatis. Ron Evans steuerte das Kommandomodul America. Wir sehen es vorne im Orbit vor dem Gipfel des Südmassivs.

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Das Mondschiff von Apollo 17

Das bunte Raumschiff vor dem schwarzen Himmel wirkt etwas verbeult. Oben ist eine runde Parabolantenne. Das Schiff wirkt alles andere als stromlinienförmig, weil es im luftleeren Raum fliegt.

Bildcredit: Apollo 17, NASA, (Bildneubearbeitung: Andy Saunders)

Das Mondmodul Challenger von Apollo 17 wirkt seltsam eckig. Es wurde für einen Flug im Vakuum des Weltraums entwickelt. Dieses Bild wurde digital neu bearbeitet. Es zeigt die Aufstiegsstufe der Challenger im Mondorbit. Die Aufnahme wurde aus Kommandokapsel America von Apollo 17 fotografiert.

An den Seiten des Mondlandefahrzeugs befinden sich kleine Triebwerke zur Lagekontrolle. Eine davon ist die Düse am Raketentriebwerk der Aufstiegsstufe. Vorne ist eine Luke. Durch diese gelangten die Astronauten auf die Mondoberfläche. Oben ist eine runde Radarantenne. Im dreieckigen Fenster sieht man den Kommandanten der Mission, Gene Cernan. Das Raumschiff funktionierte großartig. Es landete im Dezember 1972 auf dem Mond und brachte die Apollo-Astronauten zurück zum Kommandomodul im Orbit.

Wo ist die Landefähre Challenger jetzt? Die Abstiegsstufe blieb am Landeort von Apollo 17 im Taurus-Littrow-Tal. Im Bild sieht man die Aufstiegsstufe. Sie wurde in der Nähe gezielt zum Absturz gebracht. Die Astronauten stießen sie vor ihrer Rückkehr zum Planeten Erde vom Kommandomodul ab.

Die Mission Apollo 17 endete heute vor 47 Jahren. Es war das sechste und bisher letzte Mal, dass Astronauten auf dem Mond landeten.

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Apollo 12: Selbstporträt

Ein Astronaut füllt das Bild, man sieht seinen Oberkörper. Vorne ist eine Videokamera, in der linken Hand hält er ein Instrument. Im Visier seines Helmes spiegelt sich der Astronaut, der das Bild fotografierte.

Bildcredit: NASA, Apollo 12, Charles Conrad

Ist das Kunst? Vor 50 Jahren fotografierte der Astronaut Charles „Pete“ Conrad bei der Mission Apollo 12 dieses Meisterwerk. Er dokumentierte, wie sein Kollege Alan Bean im Ozean der Stürme Proben des Mondbodens sammelte.

Das Bild ist schlicht und doch dramatisch. Die unwirtliche Umgebung im Ozean der Stürme auf dem Mond spiegelt sich im Visier von Beans Helm. Es ist eine perfekt arrangierte Reflexion mit Conrad und dem Mondhorizont.

Manche frühen Arbeiten von Fotojournalisten zählen heute als Kunst. Solche Bilder zeigten die Lebensumstände von Menschen auf dem Planeten Erde. Zum Beispiel fotografierte Lewis W. Hine im frühen 20. Jahrhundert die Stadt New York. Berühmt sind auch Margaret Bourke-Whites Fotografien für Magazine. Manche Leute schätzen wohl viele dokumentarische Astronomie- und Weltraumbilder wegen ihrer künstlerischen und ästhetischen Wirkung.

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