Hinweis auf Wasser auf dem Mond

Vor einem Astronauten auf der Mondoberfläche steht links vorne im Bild ein Wasserspender auf einem quaderförmigen Betonblock. Dahinter breitet sich die graue, staubige Mondoberfläche bis zum Horizont aus.

Mit freundlicher Genehmigung von George Dalisay

Beschreibung: 2009 lieferten Weltraummissionen faszinierende Hinweise auf Wasser auf oder knapp unter der Mondoberfläche, die man früher für eine trockene und öde Umgebung hielt. Doch Forschende zeigen nun dieses Archivbild – ein weiterer Hinweis, dass Menschen eines Tages den neu entdeckten Rohstoff des Mondes nürzen könnten, um ihren Durst direkt zu stillen.

Auf dem Bild, das in einem Stapel alter Apollo-Fotografien von der Mondoberfläche entdeckt wurde, ist links ein Objekt zu sehen, das anscheinend ein Trinkbrunnen ist und überraschend nahe beim Mondmodul-Landegestell steht. Auf die Frage, warum sie das Objekt in den Berichten mit keiner Silbe erwähnt hatten, antworteten die Astronauten, die Handschuhe ihrer Raumanzüge wären zu klobig gewesen, um den Brunnen zu aktivieren, sodass sie ihn bei ihrem Aufenthalt auf der Mondoberfläche einfach ignorierten. Vielleicht ist es kein Zufall, dass das Bild vor genau 40 Jahren entstand: Am 1. April

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Ein Kügelchen vom Erdmond

Die Kugel im Bild ist an vielen Stellen beschädigt, nach rechts verläuft sie undefiniert. Das Schwarz-Weiß-Bild wurde mit einem Elektronenmikroskop aufgenommen.

Credit: Timothy Culler (UCB) et al., Besatzung Apollo 11, NASA

Beschreibung: Wie kommt es, dass dieses Kügelchen auf dem Mond war? Wenn ein Meteorit den Mond trifft, schmilzt die Energie des Einschlags etwas von dem zerschmetterten Stein, und ein Bruchteil davon könnte zu winzigen Glasperlen auskühlen. Viele dieser Glaskügelchen waren in Mondbodenproben zu finden, die mit den Apollo-Missionen zur Erde gebracht wurden. Oben ist ein solches Glaskügelchen mit einem Durchmesser von nur einem Viertelmillimeter abgebildet. Dieses Kügelchen ist besonders interessant, weil es Opfer eines noch kleineren Einschlags wurde. Oben links ist ein Miniaturkrater zu sehen, umgeben von einer zersplitterten Fläche, die durch die Stoßwellen des kleinen Einschlags entstand. Durch die Datierung vieler dieser Einschläge können Astronomen die Geschichte der Kraterbildung auf unserem Mond abschätzen.

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Die Messier-Krater in Stereo

Mit rot-blauen Brillen wirkt dieses Bild von zwei Kratern auf einer relativ glatten Oberfläche auf dem Mond dreidimensional.

Credit: Apollo 11, NASA; Stereobild von Patrick Vantuyne

Viele helle Nebel und Sternhaufen am irdischen Himmel sind mit dem Namen des Astronomen Charles Messier verbunden. Sie sind in seinem berühmten Katalog aus dem 18. Jahrhundert gelistet. Sein Name wurde verewigt, indem man ihn diesen beiden großen, interessanten Krater auf dem Mond gab.

Die Krater Messier (links) und Messier A ragen aus dem dunklen, glatten lunaren Meer der Fruchtbarkeit oder Mare Fecunditatis auf. Sie messen 15 mal 8 und 16 mal 11 Kilometer. Ihre längliche Form kann man durch die Flugbahn des Einschlagkörpers erklären. Er zog von links nach rechts und schlug die Krater in einem extrem flachen Winkel. Der flache Einschlag verursachte auch die beiden Strahlen aus hellem Material. Sie breiten sich außerhalb des Bildes nach rechts über die Oberfläche aus.

Das eindrucksvolle Stereobild zeigt das Kraterpaar dreidimensional, wenn man es das mit rot-blauen Brillen (rot am linken Auge) betrachtet. Es entstand aus hochaufgelösten Scans zweier Bilder (AS11-42-6304, AS11-42-6305), die bei der Mission Apollo 11 zum Mond fotografiert wurden.

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Der Adler steigt auf

Das Stereobild in Rot und Cyan zeigt das Mondlandemodul vor dem riesigen Mond, links am Rand taucht die Erde auf.

Credit: Apollo 11, NASAStereobild-Bildrechte: John Kaufmann (ALSJ)

Nehmt eure rot-blauen Brillen und schaut dieses interessante Stereobild aus dem Mondorbit an. Die 3D-Anaglyphe entstand aus zwei Fotos (AS11-44-6633, AS11-44-6634), die der Astronaut Michael Collins vor 40 Jahren bei der Mission Apollo 11 im Jahr 1969 fotografierte.

Das Bild zeigt die Aufstiegsstufe des Mondmoduls „Adler“. Sie steigt auf und trifft bald das Kommandomodul im Mondorbit. An Bord der Aufstiegsstufe sind Neil Armstrong und Buzz Aldrin. Sie sind die ersten Menschen, die den Mond betraten. Das glatte, dunkle Gelände auf der Mondoberfläche ist Mare Smythii. Es liegt knapp unter dem Äquator weit östlich auf der Seite des Mondes, die zur Erde zeigt. Am Mondhorizont ist unser hübscher Planet Erde.

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Apollo 12 und Surveyor: 3D-Ansicht

Das Bild wurde schräg fotografiert. Im Vordergrund steht ein Astronaut bei einer Raumsonde, im Hintergrund am Horizont steht das Landemodul. Mit rot-grünen Brillen wirkt das Bild dreidimensional.

Credit: Apollo 12, NASA; Stereobild von Patrick Vantuyne

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen und betrachten Sie diese beeindruckende Stereoansicht von der Oberfläche des Mondes. Die 3D-Szenerie zeigt den Apollo 12-Astronauten Pete Conrad, wie er im November 1969 die Raumsonde Surveyor 3 besuchte. Das Bild wurde sorgfältig aus zwei Einzelbildern erstellt (AS12-48-7133, AS12-48-7134), die auf der Mondoberfläche aufgenommen wurden. Sie zeigen die Szene von zwei geringfügig verschiedenen Standpunkten, deren Abstand jenem menschlicher Augen nahekommt. Wenn man Bilder korrekt versetzt zusammenfügt, eines rot gefärbt und das andere blau-grün, entsteht der 3D-Effekt, wenn man rot-blaue Brillen verwendet, den roten Filter über dem linken Auge. Die Farbefilter bewirken, dass jedes Auge nur jenes Bild sieht, das dem korrekten Blickpunkt entspricht. Das hier gewählte Bildpaar erforderte außerdem eine leichte Verkippung um den Stereoeffekt zu optimieren. Wenn Sie schon diese Brillen tragen: es gibt weitere Internetseiten für Astronomie- und Weltraum-Stereobilder, darunter das Mars-Pathfinder-Archiv, eine 3D-Reise durch das Sonnensystem und einen Satz Stereobilder der Apollo-Mondmissionen des Stereo-Experimentators Patrick Vantyune.

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Apollo-15-Panorama und ein forschender Astronaut

Mondlandschaft mit Mondfahrzeug und dem Schatten eines Astronauten.

Credit: Besatzung Apollo 15, USGS, NASA

Beschreibung: Wie wäre es den Mond zu erforschen? Die Apollo-Missionen gaben Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre der Menschheit genau diese Chance. Die Mission Apollo 15 war speziell dem besseren Verständnis der Mondoberfläche durch Erforschung der Berge, Täler, Maria und Hochländer gewidmet. Die Astronauten David Scott und James Irwin verbrachten fast drei Tage auf dem Mond, während Alfred Worden in der Kommandokapsel im Orbit blieb. Die Mission, welche am 26. Juli 1971 von der Erde startete, war die erste, bei der ein Mondrover eingesetzt wurde. Auf dem digital zusammengefügten Mosaik-Panorama, das oben abgebildet ist, untersucht David Scott einen Felsbrocken vor der Kuppe des Mons Hadley Delta. Der Schatten von James Irwin fällt nach rechts; wenn Sie weiter nach rechts scrollen, kommt gut beleuchtetes und facettenreiches Mondgelände zum Vorschein. Die Mission Apollo 15 brachte etwa 76 Kilogramm Mondgestein zur genauen Analyse zurück. Für die Zukunft planen die NASA und andere Raumfahrtagenturen die Forschung der Menschheit zum Mond, zum Mars und darüber hinaus fortzusetzen.

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Der Adler steigt auf

Im Vordergrund schwebt das Landemodul über dem riesigen Mond, links ragt hinter dem Mond die Erde hervor. Das Bild ist rot und cyanfarbig, sodass es mit rot-blauen Brillen dreidimensional wirkt.

Credit: Apollo 11, NASA – Stereo-Bildrechte: John Kaufmann (ALSJ)

Dieses interessante Stereobild entstand aus zwei Aufnahmen aus dem Apollo-Bildarchiv (AS11-44-6633, AS11-44-6634). Der Astronaut Michael Collins fotografierte sie 1969, als die Landefähre Eagle bei der Mission Apollo 11 aufstieg. An Bord waren Neil Armstrong und Buzz Aldrin. Sie hatten zuvor als erste Menschen unseren Trabanten betreten. Die dunkle Ebene hinten auf der Mondoberfläche ist das Mare Smythii. Es liegt am östlichsten Mondrand und ist von der Erde aus gerade noch sichtbar. Unser Heimatplanet, die Erde, ist halb vom Mondhorizont verdeckt.

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Anaglyphe des VIP-Landeplatzes von Apollo 17

Das Bild wirkt schwarzweiß, hat aber rote und cyanfarbene Ränder. In einer Landschaft mit rundlichen Mondbergen im Hintergrund steht das Mondfahrzeug, rechts hinten ist das Apollo-Landemodul zu sehen.

Credit: Gene Cernan, Apollo 17, NASA; Anaglyphe von Erik van Meijgaarden

Nehmt eure rot-blauen Brillen. Damit seht ihr die Szene im Taurus-Littrow-Tal auf dem Mond dreidimensional! Die farbige Anaglyphe zeigt vorne den Mondrover von Apollo 17 detailliert in 3D. Hinten steht links das Landemodul. Ferne Mondhügel bilden den Horizont.

Beim Start des Mondmoduls vom Mond konnte die Welt über die Fernsehkamera des Rovers zusehen. Daher nannte man den Parkplatz auch als VIP-Loge. Im Dezember 1972 verbrachten die Apollo 17-Astronauten Eugene Cernan und Harrison Schmitt etwa 75 Stunden auf dem Mond. Ihr Kollege Ronald Evans blieb währenddessen im Orbit.

Die Besatzung kehrte mit 110 Kilogramm Gesteins- und Bodenproben zurück. Das war mehr, als an jedem anderen Landeplatz auf dem Mond gesammelt wurde. Cernan und Schmitt sind immer noch die letzten Menschen, die den Mond betraten (oder befuhren).

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