Dieser Schnappschuss aus dem All zeigt unseren schönen Planeten von Pol zu Pol. Auf dem eindrucksvollen Bild seht ihr den Blick aus einem Fenster der Orion-Raumkapsel Integrity. Aus der Sicht des Raumschiffs steht die Sonne hinter dem hellen Rand der Erde unten rechts. Auf der Oberfläche des blassblauen Planeten seht ihr Afrika und die Iberische Halbinsel. Polarlichter krönen die Erde über dem Südpol rechts oben und dem Nordpol links unten. Reid Wiseman, der Kommandant der Mission Artemis II, nahm das historische Bild auf. Es entstand am 2. April, dem zweiten Flugtag der Mission. Zuvor hatte eine geplante Zündung der Triebwerke die Mission in Richtung Mond gebracht. Diese Zündung beschleunigte das Raumschiff und die Besatzung aus der Erdbahn heraus auf eine Bahn, die sie um den Mond herum und wieder zurück bringen wird. Menschen haben diese Reise zuletzt vor mehr als 50 Jahren gemacht.
Ist die Schwerkraft überall auf der Erde gleich stark? Nein. Ihr seid an manchen Orten etwas schwerer als an anderen. Dieses Video zeigt in Farbe und überhöhtem Relief, wo das Schwerefeld der Erde relativ stark oder schwach ist. Eine tief gelegene und blau gefärbte Gegend liegt vor der Küste von Indien. Dort wärt ihr etwas leichter. Einen relativ hoch gelegenen Punkt findet ihr in den Bergen von Chile in Südamerika.
Nicht immer erkennt man den Grund für diese Abweichungen an der Oberfläche. Forschende vermuten, dass Strukturen tief im Erdmantel eine Rolle spielen. Sie hängen vielleicht mit dem Aussehen der Erdevor langer Zeit zusammen.
Diese Karte entstand aus Daten des Satelliten-Tandems GRACE der NASA. Es umrundete die Erde von 2002 bis 2017. GRACE hat die Schwerkraft der Erde kartiert. Dafür erfasste die Mission sorgfältig winzige Änderungen des Abstands zwischen den beiden Satelliten.
Was geht diesem Nebel durch den Kopf? Er heißt Cranium-Nebel, weil er einem menschlichen Gehirn ähnelt. Seine Entstehung ist ein Rätsel. Der Cranium-Nebel trägt auch die Bezeichnung PMR 1.
Einer Idee nach ist er ein planetarischer Nebel um einen Weißen Zwerg. Der einst sonnenähnliche Stern stieß demnach seine äußere Atmosphäre ab. Das geschah, als ihm der Brennstoff für die Kernfusion ausging und der Stern in sich zusammenfiel. Eine andere Theorie besagt, dass der zentrale Stern viel mehr Masse hat. Vielleicht ist er ein Wolf-Rayet-Stern. Dieser stößt mit seinen turbulenten Sternwinden Gas und Staub aus. Die dunkle, vertikale Teilung und die dünne äußere Hülle aus Gas machen all das noch mysteriöser.
Das Webb-Weltraumteleskop nahm dieses Bild im mittlerenInfrarotbereich auf. Das zweite Bild, das ihr als Rollover seht, entstand im nahen Infrarot. Das System erinnert an ein Hirn. Es wird weiterhin beobachtet. Das könnte klären, ob es still und leise verschwindet oder ob es in vielen Jahren als Supernova explodiert.
Der Nebel entstand, als einem Stern der Brennstoff ausging. Dieser Stern war ungefähr so schwer wie die Sonne und stieß seine äußeren Schichten ab. Sauerstoff aus diesen Schichten bringt den kreisrunden Schein zum Leuchten. Der helle Punkt in der Mitte ist ein Doppelsternsystem. Es besteht aus einem Weißen Zwerg und einem zweiten Stern, die einander alle 2,9 Tage umrunden. Der Weiße Zwerg ist der Sternenkern, der zurückblieb, nachdem die äußeren Schichten ins All geschleudert wurden.
In diesem Monat konnten Fans sich des Westhimmels nach Sonnenuntergang eine besondere Ansammlung heller Planeten freuen. Am 18. Februar schien der Planet Merkur an einigen Orten hinter dem Mond zu verschwinden. Ein solches Ereignis heißt Bedeckung durch den Mond.
Diese beiden Bilder entstanden am frühen Abendhimmel. Sie zeigen den Blick durch ein Teleskop vor und nach dem seltenen Verschwinden des sonnennächsten Planeten hinter dem jungen Mond. Im oberen Bild könnt ihr Merkur gerade noch am nördlichen (rechten) Rand der Mondscheibe sehen. Diese ist vom Erdschein beleuchtet. Im unteren Bild ist der Planet am inzwischen dunkleren Himmel wieder aufgetaucht. Er steht nun neben der von der Sonne angestrahlten Mondsichel.
In Sallisaw in Oklahoma auf der Erde dauerte diese Bedeckung von Merkur durch den Mond nur 3 Minuten (Video). Aber auch heute Nacht könnt ihr die Parade der Planeten sehen.
Wenn ihr diese Woche zum Himmel blickt, könnt ihr viele Planeten sehen. Dazu schaut ihr kurz nach Sonnenuntergang nach Westen. Dort findet ihr die Planeten Merkur, Venus, Saturn und Jupiter zusammen mit bloßem Auge. Wenn ihr ein Teleskop besitzt, könnt ihr zudem die Planeten Uranus und Neptun sehen.
Vom Horizont nach oben stehen diese Woche Venus (als hellste), Merkur, Saturn, Neptun, Uranus und Jupiter (als zweithellster). Es ist egal, wo auf der Erde ihr lebt. Diese abendliche Planetenparade seht ihr bei klarem Himmel überall. Die Planeten stehen scheinbar fast genau in einer Linie. Denn sie alle umrunden die Sonne in fast derselben Ebene: der Ekliptik.
Eine schmale Mondsichel steht auf dieser winterlichen Landschaft in der Dämmerung über dem westlichen Horizont. Das Bild entstand nur zwei Tage nach Neumond und nach der ringförmigen Sonnenfinsternis im Februar. Der Erdschein erhellt die Nachtseite des Mondes.
Der Abendhimmel über dem Dorf Kirazli in der Türkei war weitgehend klar. Der junge Mond steht bei drei hellen Planeten. Den inneren Planeten Venus seht ihr direkt über dem Horizont. Die strahlende Venus steht mitten im Bild im warmen Leuchten des Sonnenuntergangs. Sie beginnt derzeit ihre Vorstellung als Abendstern im Jahr 2026.
Direkt über der Venus könnt ihr den sonnennächsten Planeten Merkur leicht erkennen. Er steht bemerkenswert hoch über dem Horizont, auch wenn es schon dunkel wird. Den äußeren Planeten Saturn findet ihr links neben der Mondsichel, die von der Sonne beleuchtet wird. Er ist der entfernteste Planet, den ihr mit bloßem Auge sehen könnt.
Der Mars hat ein fröhliches Gesicht aufgesetzt. Der Krater Galle auf dem Mars ist berühmt. In seinem Inneren gibt es Strukturen, die ihn wie ein lächelndes und zwinkerndes Gesicht aussehen lassen. Diese Strukturen entdeckte man erstmals in Bildern des Viking-Orbiters in den 1970er-Jahren. Die Sonde Mars Global Surveyor (MGS) umrundete den Mars von 1996 bis 2006. Dieses Bild stammt von ihr.
Der Krater mit dem fröhlichen Gesicht und seine unverwechselbaren Merkmale entstanden durch einen Zufall vor Milliarden von Jahren. Damals schlug ein Asteroid von der Größe einer Stadt auf dem Mars ein. Alle Planeten und Monde unseres Sonnensystems haben Einschlagkrater. Die meisten Krater gibt es auf unserem Mond und dem Planeten Merkur. Gäbe es Wetter und Erosion nicht, hätten Erde und Venus die meisten Krater.
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