
Was für ein Anblick! Ein Nachthimmel voller Farben regnet scheinbar über dem Wasserfall Skógafoss auf Island herab. Das Foto entstand im April 2025 als Einzelbild mit einer Belichtungszeit von 5 Sekunden.
Viele Leute möchten zumindest einmal im Leben ein Polarlicht sehen. Doch das ist nicht so einfach. Dazu braucht man drei Dinge: Die Sonne muss sehr aktiv sein. Ein dunkler, klarer Himmel ist nötig. Und der Platz zur Beobachtung sollte hoch liegen. Daher sieht man Nordlichter leichter als Südlichter, denn auf der Südhalbkugel der Erde gibt es weniger Landmassen, vor allem um den südlichen Polarkreis.
Polarlichter entstehen durch geladene Teilchen aus dem Sonnenwind. Die Magnetosphäre der Erde fängt diese Teilchen ein und leitet sie durch das Magnetfeld in ein Gebiet bei den beiden Polen. Dort kollidieren sie mit Gasteilchen in der Atmosphäre. Die Farben zeigen, wie geladene Teilchen mit verschiedenen Gasen in unterschiedlichen Höhen wechselwirken. Rot und grün entsteht durch Sauerstoff. Stickstoff führt zu blauen und rosafarbenen Polarlichtern.