Perseïd: Die Spur einer Feuerkugel leuchtet nach

Ein großer Teil des Nachthimmels mit Milchstraße und Mond wird unten vom Bogen des Horizonts begrenzt. Links oben gleißt eine helle Feuerkugel. Bildeinschübe zeigen, wie sich die nachleuchtende Spur entwickelte.
Bildcredit und Bildrechte: Petr Horálek

Dieser gleißende Perseïd loderte am 12. August vor der lokalen Mitternacht über dem Nationalpark Poloniny in der Slowakei. Er zog seine Spur neben der Sommer-Milchstraße. Seine ursprüngliche Farbe entstand wahrscheinlich durch die typisch hohe Geschwindigkeit der Meteore dieses Stroms. Perseïden rasen mit etwa 60 Kilometern pro Sekunde dahin. Wenn sie in großer Höhe in die dünne Atmosphäre dringen, können sie Atome von Sauerstoff anregen. Dabei entsteht das grüne Leuchten.

Dieser Perseïd zog eine Schliere, die zurückblieb – eine nachleuchtende Spur. Sie verwehte in der oberen Atmosphäre. Das ist typisch für helle Meteore. Die eingefügten Bilder entstanden in Abständen von je einer Minute. Sie haben den gleichen Maßstab wie das Originalbild und zeigen, sie sich die Leuchtspur entwickelte. Verglichen mit dem kurzen Blitz des Meteors war die geisterhafte Spur sehr beständig. Nach einer Stunde erkannte man immer noch zarte Überreste. Sie dehnten sich am Himmel auf über 80 Grad aus.

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