Messier 20 und 21

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Lorand Fenyes

Beschreibung: Der schöne Trifidnebel, auch bekannt als Messier 20, ist im nebelreichen Sternbild Schütze mit einem kleinen Teleskop leicht zu finden. Die etwa 5000 Lichtjahre entfernte farbenprächtige Studie kosmischer Kontraste teilt dieses gut komponierte, fast 1 Grad große Bildfeld mit dem offenen Sternhaufen Messier 21 (oben rechts). Trifid selbst, der durch Staubbahnen dreigeteilt ist, hat einen Durchmesser von etwa 40 Lichtjahren und ist zirka 300.000 Jahre alt. Das macht ihn zu einer der jüngsten Sternbildungsregionen unseres Himmels mit neu entstandenen und embryonalen Sternen, die in ihre Entstehungs-Staub- und -Gaswolken eingebettet sind. Die geschätzte Entfernung des offenen Sternhaufens M21 ist ähnlich wie die von M20, doch obwohl sie diese prächtige Teleskop-Himmelslandschaft teilen, besteht keine offenkundige Verbindung zwischen den beiden. Tatsächlich sind die Sterne von M21 viel älter, etwa 8 Millionen Jahre alt.

Zur Originalseite

Der schöne Trifid

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Máximo Ruiz

Beschreibung: Der schöne Trifidnebel ist eine kosmische Studie an Kontrasten. Er ist auch als M20 bekannt und liegt etwa 5000 Lichtjahre entfernt im nebelreichen Sternbild Schütze (Sagittarius). Der Trifid, eine Sternbildungsregion in der Ebene unserer Galaxis, repräsentiert drei verschiedene Arten astronomischer Nebel: Rote Emissionsnebel, in denen von Wasserstoff abgestrahltes Licht vorherrscht, blaue Reflexionsnebel, in denen Sternenlicht von Staub reflektiert wird, und dunkle Nebel, in denen dichte Staubwolken als Silhouetten hervortreten. Die helle rote Emissionsregion, die von undurchsichtigen dunklen Staubstraßen grob in drei Bereiche aufgeteilt ist, verleiht dem Trifid seinen populären Namen. Doch auf dieser scharfen farbenprächtigen Szenerie wird die rote Emission auch vom vielsagenden blauen Dunst von Reflexionsnebeln umgeben. Säulen und Strahlen, die von neu geborenen Sternen links unter der Mitte des Emissionsnebels geformt werden, erscheinen auf Nahaufnahmen dieser Region mit dem Weltraumteleskop Hubble. Der Trifidnebel hat einen Durchmesser von etwa 40 Lichtjahren.

Zur Originalseite

Messier’s eleven

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Fernando Cabrerizo

Beschreibung: Dieses fünfzehn Grad große Sichtfeld erstreckt sich über die dicht gedrängten Sternfelder des Schützen zum Zentrum unserer Galaxis hin. Eigentlich liegt das Zentrum der Milchstraße beim rechten Rand der reichhaltigen Sternenlandschaft, und elf helle Sternhaufen und Nebel sind nahe der Bildmitte zu sehen. Alle elf sind nummerierte Einträge in einem Katalog, der im 18. Jahrhundert von dem kosmischen Touristen Charles Messier zusammengestellt wurde.

M8 (Lagune), M16 (Adler), M17 (Omega) und M20 (Trifid) erreichen bei Himmelsfreunden Kultstatus und weisen die verräterischen rötlichen Farbtöne von Emissionsnebeln auf, die in Sternbildungsregionen auftreten. Doch beim Blick durch ein kleines Teleskop fallen in dieser dicht gedrängten Region auch Sternhaufen ins Auge: M18, M21, M22, M23, M25 und M28. M24 – größer als die Sternhaufen – ist eigentlich eine tausend Lichtjahre lange Wolke aus Milchstraßensternen, die durch eine Lücke im Schleier aus undurchsichtigem Staub der Galaxis zu sehen ist.

Wenn Sie den Mauspfeil über das Bild schieben (oder hier klicken), sind Messiers elf leichter zu erkennen.

Zur Originalseite

Im Zentrum des Trifidnebels

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: Subaru Telescope (NAOJ), Weltraumteleskop Hubble, Martin Pugh; Bearbeitung: Robert Gendler

Beschreibung: Wolken aus leuchtendem Gas, gemischt mit Staubstraßen, befinden sich im Trifidnebel, einer Sternbildungsregion im Sternbild Schütze (Sagittarius). In der Mitte laufen die drei markanten Staubranken zusammen, die dem Trifid seinen Namen geben. Rechts treten Berge aus opakem Staub auf, während sich dunkle Staubfasern durch den ganzen Nebel ziehen. Ein einzelner massereicher Stern nahe der Mitte verursacht Trifids Leuchten. Der Trifidnebel, auch als M20 bekannt, ist nur etwa 300.000 Jahre alt, was ihn zum jüngsten Emissionsnebel macht, die wir kennen. Der Nebel ist etwa 9000 Lichtjahre entfernt, und der hier abgebildete Teil umfasst ungefähr 10 Lichtjahre. Das obige Bild ist ein Komposit, bei dem die Leuchtdichte von einem Bild stammt, das mit dem erdgebundenen 8,2-Meter-Subaru-Teleskop fotografiert wurde, die Details lieferte das 2,4-Meter-Weltraumteleskop Hubble, die Farbdaten stammen von Martin Pugh, und die Bildmontage und -bearbeitung führte Robert Gendler durch.

Zur Originalseite

Pan-STARRS und Nebel

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: PS1 Science Consortium; Bearbeitung: Nigel Metcalfe, Peter Draper (Durham Univ.), Gene Magnier (IfA Hawaii)

Beschreibung: Aus einem einzigen Bild des mächtigsten Durchmusterungsinstruments der Welt entstand diese spektakuläre Himmelsansicht. Die Szenerie mit Blick Richtung Schütze (Sagittarius) umfasst beinahe 3 Grad oder sechsmal die Breite des Vollmondes. In diesen dicht gedrängten, staubhaltigen Sternfeldern des Milchstraßenzentrums sind unten, oben rechts und unten links der Lagunennebel (M8), der Trifidnebel (M20) und NGC 6559 zu sehen. Das gewählte Farbschema zeigt staubgerötetes Sternenlicht in roten Farbtönen und die normalerweise roten Emissionen von Wasserstoffatomen in Grün. Das Instrument, gebaut und betrieben vom Pan-STARRS-Projekt, besteht aus einer 1,4-Gigapixel (Milliarden Bildpunkte) -Digitalkamera und einem Teleskop. Pan-STARRS – das Panoramic Survey Telescope & Rapid Response System – soll den Himmel nach möglicherweise gefährlichen erdnahen Asteroiden und Kometen absuchen, indem es das Universum mit einer einzigartigen hochauflösenden Weitwinkelansicht durchsucht.

Zur Originalseite

Eine Schütze-Dreiergruppe

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Martin Pugh

Beschreibung: Diese drei hellen Nebel werden bei Teleskopstreifzügen im Sternbild Schütze und in den überfüllten Sternfeldern der zentralen Milchstraße oft gezeigt. Eigentlich katalogisierte der kosmische Tourist Charles Messier im 18. Jahrhundert nur zwei davon: M8 ist der große Nebel links der Mitte, und rechts steht der farbenprächtige M20. Der dritte, NGC 6559, befindet sich über M8 und ist durch eine dunkle Staubstraße vom größeren Nebel getrennt. Alle drei sind Sternkrippen und etwa fünftausend Lichtjahre von uns entfernt. Der weitläufige M8 mit einem Durchmesser von hundert Lichtjahren ist auch als Lagunennebel bekannt. Der gängige Name von M20 ist Trifidnebel. Leuchtendes Wasserstoffgas erzeugt die markante rote Farbe des Emissionsnebels, kontrastiert von blauen Farbtönen, die im Trifidnebel sehr auffällig sind und durch von Staub reflektiertes Sternenlicht entstehen. Die weite Himmelslandschaft zeigt auch M21, einer von Messier offenen Sternhaufen, rechts über dem Trifidnebel.

Zur Originalseite

NGC 1579: Trifid im Norden

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Adam Block, Mt. Lemmon SkyCenter, University of Arizona

Beschreibung: Der farbenprächtige NGC 1579 sieht dem besser bekannten Trifidnebel ähnlich, liegt aber am Himmel des Planeten Erde viel weiter nördlich, und zwar im heroischen Sternbild Perseus. NGC 1579 ist etwa 2100 Lichtjahre entfernt, hat einen Durchmesser von 3 Lichtjahren und ist, ähnlich wie der Trifid, eine Studie an gegensätzlichen blauen und roten Farben mit markanten dunklen Staubstraßen in den Zentralregionen des Nebels. In beiden Fällen reflektiert Staub das Sternenlicht, um die schönen, blauen Reflexionsnebel zu bilden. Doch anders als beim Trifid ist das rötliche Leuchten in NGC 1579 keine Emission von Wolken aus leuchtendem Wasserstoff, der vom Ultraviolettlicht eines nahe gelegenen heißen Sterns angeregt wird. Stattdessen schwächt, rötet und streut der Staub in NGC 1579 das Licht eines eingebetteten, extrem jungen massereichen Sterns, der selbst eine starke Emissionsquelle des charakteristischen roten H-alpha-Lichts ist.

Zur Originalseite

Verfinsterter Mond in der Milchstraße

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Am 15. Juni war der gänzlich verfinsterte Mond sehr dunkel, wobei der Mond selbst am Himmel vor dem Zentrum unserer Milchstraße positioniert war. Dieses einfache Panorama zeigt die Totalität im Norden des Iran in 8 aufeinanderfolgenden Aufnahmen mit je 40 Sekunden Belichtungszeit.

Auf der bewegenden Szenerie wetteifert die Dunkelheit des verfinsterten Mondes mit dem zarten Leuchten der Milchstraße. Die verlockende rote Mondscheibe liegt knapp über dem Kopf des dunklen Pfeifennebels, rechts von den leuchtenden Lagunen- und Trifid-Nebeln und den zentralen Staubwolken der Milchstraße. Ganz rechts wird das Weitwinkelfeld vom gelblichen Antares und den farbenprächtigen Wolken von Rho Ophiuchi verankert. Um die anderen Sehenswürdigkeiten des Milchstraßenzentrums zu erkennen, schieben Sie einfach Ihren Mauspfeil über das Bild.

Die totale Phase dieser ersten Mondfinsternis von 2011 dauerte eindrucksvolle 100 Minuten. Teile der Finsternis waren von den meisten Teilen des Planeten Erde aus sichtbar, mit den namhaften Ausnahmen Nord- und Zentralamerika.

Zur Originalseite

Ein schöner Trifid

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: R Jay Gabany

Beschreibung: Der schöne Trifidnebel ist eine kosmische Studie an farbigen Kontrasten. Er ist auch als M20 bekannt und liegt etwa 5000 Lichtjahre entfernt im nebelreichen Sternbild Schütze (Sagittarius). Der Trifidnebel, eine Sternbildungsregion in der Ebene unserer Galaxis, veranschaulicht drei verschiedene Arten astronomischer Nebel: rote Emissionsnebel, in denen von Wasserstoffatomen abgestrahltes Licht überwiegt, blaue Reflexionsnebel, bei denen Staub das Sternenlicht reflektiert, und Dunkelnebel, bei denen dichte  Staubwolken als Silhouetten zu sehen sind. Die helle, rote Emissionsregion, grob dreigeteilt durch dunkle Staubbahnen, verleiht dem Trifid seinen gängigen Namen. In dieser gut getroffenen Ansicht stehen die roten Emissionen auch neben den verräterischen blauen Schleiern der Reflexionsnebel. Säulen und Materiestrahlen links unter der Mitte des Emissionsnebels, die von jungen Sternen gebildet werden, sind auf Nahaufnahmen dieser Region, die mit dem Weltraumteleskop Hubble gemacht wurden, zu sehen. Der Trifidnebel hat einen Durchmesser von etwa 40 Lichtjahren.

Zur Originalseite

Der Trifidnebel – Staub und Sterne

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit und Bildrechte: Robert Gendler; Datenbeschaffung Ryan Hannahoe

Beschreibung: Unsägliche Schönheit und unvorstellbares Durcheinander befinden sich im Trifidnebel. Dieser fotogene Nebel, auch als M20 bekannt, ist mit einem guten Fernglas im Sternbild Schütze zu sehen. Die energiereichen Prozesse der Sternbildung erzeugen nicht nur die Farben, sondern auch das Chaos. Das rot leuchtende Gas resultiert aus dem energiereichen Sternenlicht, das auf das interstellare Wasserstoff trifft. Die dunklen StaubFilamente, die M20 einschnüren, wurden in den Atmospären kühler Riesensterne und in den Überresten von Supernova-Explosionen erzeugt. Welche hellen jungen Sterne den blauen Reflexionsnebel beleuchten wird noch erforscht. Das Licht von M20, das wir heute sehen, stammt aus der Zeit von vor vielleicht 3000 Jahren, die genaue Entfernung ist jedoch noch nicht bekannt. Licht braucht etwa 50 Jahre um M20 zu durchqueren.

Zur Originalseite

Der Lagunennebel in Gas, Staub und Sternen

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit und Bildrechte: Florencio Rodil

Beschreibung: Sterne bekämpfen Gas und Staub im Lagunennebel, doch die Fotografen gewinnen. Dieser fotogene Nebel, auch als M8 bekannt, ist sogar ohne Fernglas im Sternbild Schütze (Sagittarius) zu sehen. Die energiereichen Prozesse der Sternbildung erzeugen nicht nur die Farben, sondern auch das Chaos. Das rot leuchtende Gas – oben links in neu zugewiesenen Farben dargestellt – entsteht, wenn sehr energiereiches Sternenlicht auf interstellares Wasserstoffgas trifft. Der Trifidnebel ist weit rechts zu sehen. Die dunklen StaubFilamente, die M8 umgeben, wurden in den Atmosphären kühler Riesensterne und den Trümmern von Supernovaexplosionen erzeugt. Das Licht von M8, das wir heute sehen, brach vor etwa 5000 Jahren auf. Licht braucht etwa 50 Jahre, um diesen Abschnitt von M8 zu durchqueren.

Zur Originalseite