Roboter Dragonfly soll über Titan fliegen


Videocredit: NASA, Johns Hopkins U. Applied Physics Lab.

Beschreibung: Wenn Sie über Titan fliegen könnte, was würden Sie sehen? Um das herauszufinden, und um diesen exotischen Saturnmond besser zu erforschen, gab die NASA kürzlich grünes Licht für Dragonfly – diese Mission zu Titan zum Einsatz einer hubschrauberartigen Drohne.

Der Saturnmond Titan ist einer der größten Monde im Sonnensystem und der einzige Mond, von dem wir wissen, dass er eine dichte Atmosphäre und sich verändernde Kohlenwasserstoffseen besitzt. Nach Entwicklung, Bau, Test und Start soll Dragonfly voraussichtlich 2034 Titan erreichen. Diese Animation zeigt, wie Dragonfly bei Titan ankommt und mit seiner Erforschung in der Luft beginnt. Dann landet die Sonde, um eine Radioverbindung zur Erde herzustellen, und startet zu einem weiteren Flug über Titan.

Wir hoffen, dass Dragonfly der Menschheit nicht nur hilft, das Wetter, die Chemie und die wechselnde Landschaft Titans besser zu verstehen, sondern auch ihr Wissen über die Entstehung des Lebens auf unserer jungen Erde erweitert.

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Saturn, Titan, Ringe und Dunst

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Bildcredit: NASA, ESA, JPL, SSI, Cassini Imaging Team

Beschreibung: Das ist keine Sonnenfinsternis. Das Bild zeigt eine belebte Aussicht mit Monden und Ringen bei Saturn. Das große runde Objekt in der Mitte ist Titan, der größte Saturnmond und eines der faszinierendsten Objekte im ganzen Sonnensystem. Der dunkle Fleck in der Mitte ist der feste Hauptteil des Mondes. Der helle Ring, der ihn umgibt, ist Atmosphärendunst über Titan – Gas, das Sonnenlicht zu einer Kamera an Bord der Roboter-Raumsonde Cassini streut. Die Saturnringe durchschneiden waagrecht das Bild, man blickt fast genau auf die Kante. Rechts unter Titan befindet sich Enceladus, ein kleiner Saturnmond.

Da das Bild fast genau in Richtung Sonne aufgenommen wurde, erscheinen die Oberflächen von Titan und Enceladus als Silhouetten, und die Saturnringe wirken wie ein Fotonegativ. Wenn Sie Enceladus wirklich sehr genau betrachten, sehen Sie leichte Hinweise auf Eisstrahlen, die zum unteren Bildrand hinausschießen. Es sind diese Strahlen, die Zukunftspläne für eine Landung auf Enceladus befeuern, um ins Eis zu graben und nach Anzeichen für extraterrestrisches Leben zu suchen.

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55 Nächte mit Saturn

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Bildcredit und Bildrechte: Tunc Tezel (TWAN)

Beschreibung: In 55 aufeinanderfolgenden Nächten, vom 1. Juli bis zum 24. August 2018, war diesen Sommer der mediterrane Himmel zumindest teilweise klar. Eine Aufnahme von jeder Nacht wurde in dieses zusammengesetzte Teleskopbild integriert, um dem hellen Planeten Saturn zu folgen, als er über den prachtvollen Abendhimmel wanderte. Im August wurde die jahreszeitliche, scheinbar rückläufige Bewegung des äußeren Planeten langsamer und verlief vor dem sternklaren Hintergrund nach rechts. Das führte ihn nahe an die Sichtlinie zur zentralen Milchstraße heran, mit dem schönen Lagunennebel (M8) und dem Trifidnebel (M20).

Natürlich war auch Saturns größter Mond Titan mit dabei. Titan umrundet den Gasriesen auf einer 16-tägigen Bahn, seine daraus resultierende wellenartige Bewegung ist leichter erkennbar, wenn der fast zu helle Saturn digital aus der Szene entfernt wird.

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Titan sehen

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Bildcredit und Bildrechte: VIMS Team, U. Arizona, ESA, NASA

Beschreibung: Saturns größter Mond Titan ist in eine dichte Atmosphäre gehüllt und wirklich schwierig zu sehen. Kleine Teilchen in der oberen Atmosphäre bilden einen fast undurchdringlichen Dunst, der sichtbares Licht stark streut und Titans Oberflächendetails vor neugierigen Augen verbirgt.

Doch Titans Oberfläche kann in Infrarotwellenlängen besser abgebildet werden, diese werden weniger stark gestreut, und die Absorption in der Atmosphäre ist reduziert. Rund um das Bild von Titan im sichtbaren Licht in der Mitte sind die bisher klarsten Infrarotansichten des faszinierenden Mondes angeordnet. Die sechs Bildfelder in Falschfarben stellen die Bearbeitung von Bilddaten des Visual and Infrared Mapping Spectrometer (VIMS) an Bord der Raumsonde Cassini aus 13 Jahren dar und bieten einen faszinierenden Vergleich mit Cassinis Ansicht im sichtbaren Licht.

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Titan: Mond über Saturn

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Space Science Institute

Beschreibung: Wie der Erdmond rotiert auch Saturns größter Mond Titan gebunden. Dieses Mosaik aus Bildern, die im Mai 2012 von der Raumsonde Cassini aufgenommen wurden, zeigt seine saturnabgewandte Seite – jene Seite, die immer vom beringten Gasriesen wegweist.

Titan ist der einzige Mond im Sonnensystem, der eine dichte Atmosphäre besitzt, und die einzige Welt im Sonnensystem außer der Erde, von der wir wissen, dass es auf seiner Oberfläche stehende Flüssigkeitskörper gibt, sowie einen Kreislauf mit flüssigem Regen und Verdunstung. Seine Dunstschicht, die sich hoch oben in der Atmosphäre befindet, ist auf Cassinis Anblick des 5000 Kilometer großen Mondes vor den Saturnringen und Wolkenoberflächen klar erkennbar.

Nahe der Mitte liegt eine dunkle, von Dünen übersäte Region, die Shangri-La genannt wird. Die von Cassini abgesetzte Sonde Huygens ruht nach der fernsten Landung einer Raumsonde von der Erde links über der Mitte.

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Cassinis großes Finale bei Saturn

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech

Beschreibung: Cassini wird darauf vorbereitet, in Saturn zu tauchen. Die Roboter-Raumsonde, die Saturn länger als eine Dekade umkreist und erforscht hat, beendet ihre Mission im September mit einem spektakulären Atmosphärensturzflug. Hier ist ein Diagramm von Cassinis letzten Umläufen abgebildet, jeder dauert ungefähr eine Woche. Cassini soll noch einige Monate Bahnen folgen, welche die Sonde knapp über Saturns äußersten F-Ring hinausführen.

Im April schickt Titan Cassini mit einem Gravitationszug in nahe Umläufe, der letzte davon trifft am 15. September Saturn, was dazu führt, dass die Raumsonde implodiert und schmilzt. Cassinis große Schlussrunden werden Daten aufzeichnen und die allerersten Ansichten vom Inneren der Ringe – zwischen Ringen und Planet – liefern, aber auch Ansichten einiger kleiner, in den Ringen verstreuter Monde.

Mit Cassinis Tauchgang soll jegliches Leben, das es um Saturn oder seine Monde geben könnte, vor Kontamination durch Cassini selbst geschützt werden.

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Ringrasterung

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Schieben Sie das Bild nach links, dann können Sie die eisigen Saturnringe entlangreisen. Dieses hoch aufgelöste Bild ist ein Bildmosaik in natürlicher Farbe. Die Bilder wurden im Mai 2007 während ungefähr 2,5 Stunden aufgenommen, als die Raumsonde Cassini über der unbeleuchteten Seite der Ringe vorbeizog. Um Ihre Reise zu nachzuvollziehen, sind Hauptringe und -lücken beschriftet, zusammen mit der Entfernung in Kilometern vom Zentrum des Gasriesen.

Die alphabetische Bezeichnung der Saturnringe ist historisch und basiert auf der Reihenfolge ihrer Entdeckung. Die Ringe A und B sind die hellen, durch die Cassiniteilung getrennten Ringe. Mit zunehmender Entfernung von Saturn verlaufen die sieben Hauptringe D, C, B, A, F, G, E (die blassen, äußeren Ringe G und E sind hier nicht abgebildet).

In vier Tagen, am 29. November, macht Cassini einen nahen Vorbeiflug am Saturnmond Titan. Die Raumsonde nützt die Gravitation des Mondes, um sich in eine Serie von 20 gewagten elliptischen Orbits knapp an den Ringen vorbei zu schubsen. Cassinis erste Ringbegegnung am 4. Dezember wird ein Sprung durch die Ringebene sein, nur 11.000 Kilometer außerhalb des F-Rings (ganz rechts).

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Am Ring mit Titan und Dione

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Credit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Die Saturnmonde, die in der Ebene der Saturnringe kreisen, haben eine permanente Sicht über die Ringe hinweg auf den wunderschönen Gasriesenplaneten. Natürlich hat die Raumsonde Cassini, wenn sie die Ringebene passiert, ebenfalls diese atemberaubende Perspektive. Die Ringe schneiden durch die Mitte dieses Cassini-Schnappschusses vom Mai letzten Jahres. Die Szenerie zeigt Titan, den größten, und Dione, den drittgrößten Saturnmond. Die auffallend dünnen, glänzenden Ringe werfen am unteren Bildrand gebogene Schatten auf die Wolkenoberflächen des Planeten. Die blasse Dione hat einen Durchmesser von zirka 1100 Kilometern und kreist mehr als 300.000 Kilometer außerhalb des sichtbaren äußeren Randes des A-Ringes. Dione ist durch Titans atmosphärischen Dunst zu sehen. Titan mit einem Durchmesser von 5150 Kilometern ist etwa 2,3 Millionen Kilometer, Dione 3,2 Millionen Kilometer von Cassini entfernt.

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Saturns Monde Dione und Titan von Cassini

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Credit: NASA/JPL/SSI; Farbkomposit: Emily Lakdawalla

Beschreibung: Wie wäre es einen Himmel mit vielen Monden zu sehen? So sieht der Himmel über Saturn aus. Wenn Monde nahe beisammen stehen, zeigen sie die gleiche Phase. Eine Ansicht mit zwei der berühmteren Monde Saturns in Dreiviertelphase wurde letzten Monat von der Roboter-Raumsonde Cassini aufgenommen, die derzeit Saturn umrundet. Titan (links) gehört zu den größten Monden im Sonnensystem und ist ständig in Wolken gehüllt. 2005 landete die Sonde Huygens auf Titan und bot der Menschheit den ersten Blich auf seine ungewöhnliche Oberfläche. Dione (rechts) hat nur ein Viertel des Durchmessers von Titans Durchmesser und besitzt nur wenig Atmosphäre. Das obige unkalibrierte Bild wurde am 10. April aufgenommen, nachdem Cassini die Woche zuvor an beiden Monden vorbeigeschwirrt war.

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