Eine außergewöhnliche Reise

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Credit: Jesse Carpenter, Bill Moede, Peter Jenniskens (NASA Ames Research Center)

Beschreibung: Der Sciencefiction-Autor Jules Verne schrieb im 19. Jahrhundert visionäre Arbeiten über außergewöhnliche Reisen, darunter Erzählungen über Raumfahrt und die Novelle über eine Reise von der Erde zum Mond. Passenderweise wurde das von der Europäischen Weltraumagentur ESA neu entwickelte Automated Transfer Vehicle (ATV), ein Roboter-Raumfahrzeug, welches Fracht zur Internationalen Raumstation ISS transportiert, nach ihm benannt und dockte dieses Jahr erfolgreich an die ISS an. Als das ATV Jules Verne abgekoppelt und kontrolliert zum Absturz gebracht wurde, wurde sein Wiedereintritt über dem Pazifik von Astronomen verfolgt, um detaillierte Vergleiche des aktuellen Ereignisses mit Computersimulationen vom Wiedereintritten und dem Auseinanderbrechen von Raumfahrzeugen in der Erdatmosphäre zu ermöglichen. Dieses dramatische Bild des auseinanderbrechenden 13-Tonnen-Raumfahrzeugs ist ein Einzelbild aus einem High-Definition-Video, das vom DC-8 Airborne Laboratory der NASA aufgenommen wurde. Die Beobachtungen waren Teil der gemeinsam von ESA und NASA durchgeführten Jules Verne Multi-Instrument Aircraft Campaign.

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Die ISS fangen

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Credit und BildrechteJürgen Michelberger

Beschreibung: In Sonnenlicht gebadet zog die Internationale Raumstation ISS am 31. Mai über den Abendhimmel über der Stadt Lauffen in Süddeutschland. Der helle Durchgang fand nur etwa 10 Minuten nach dem Start der Raumfähre Discovery zur Mission STS-124 vom Kennedy Space Center in Florida im Südosten der USA statt. Natürlich steuert die Discovery eine Begegnung mit der ISS im Orbit an.

Beim Verfolgen der Raumstation zog die Raumfähre nur 21 Minuten nach dem Start ebenfalls über Lauffen hinweg. Mit einer auf einem Stativ befestigten Kamera fotografierte der Astronom Jürgen Michelberger die beiden leuchtenden Raumfahrzeuge auf zwei Aufnahmen, während sie oben vorbeizogen. Jede Aufnahme wurde etwa zwei Minuten belichtet, beide wurden zu diesem Kompositbild zusammengefügt.

Wegen der Parallaxe scheinen die Bahn der ISS (rechts) und der Discovery (nahe der Bildmitte) auseinanderzuklaffen, da die beiden sich in sehr unterschiedlicher Höhe befanden. Sterne (und helle Planeten) ziehen zwei getrennte kurze Strichspuren. Die kurze, flackernde Spur eines Iridium-Satelliten und die zart gepunktete Bahn eines vorbeifliegenden Flugzeuges sind ebenfalls zu sehen.

Bei genauerem Hinsehen entdeckt man eine schwache, rote Spur – der abgeworfene externe Treibstofftank knapp links neben der Discovery. Wenn Sie den Mauszeiger über das Bild schieben, hilft das beim Erkennen einiger der dargestellten Objekte.

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Raumstation in der Sonne

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Credit und Bildrechte: Dirk Ewers

Beschreibung: Am 12. Mai war die Internationale Raumstation, noch von der Sonne beschienen, am Nachthimmel über Hombressen in Deutschland zu sehen. Dem Astronomen Dirk Ewers gelang es, aus einer Entfernung von mindestens 360 Kilometern eine eindrucksvoll scharf abgebildete Videosequenz des Vorüberfluges mit einem kleinen Teleskop zu filmen, wobei er aus einigen Einzelaufnahmen dieses Komposit erstellte. Die gesamte Konstruktion der Raumstation mit den Solarpaneelen ist fast 90 Meter lang. Das ATV Jules Verne ist an die Station gekoppelt, während die Raumstation die Erde mit annähernd 27.800 Kilometern pro Stunde umrundet. Eine vollständige Videosequenz ist als 1-MB-mpeg- oder avi-Datei verfügbar.

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Jules Verne im Orbit

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Credit: ISS-Besatzung Expedition 16, NASA, ESA

Beschreibung: Der helle Rand des Planeten Erde verblasst in die Dunkelheit des Weltraums im Hintergrund dieser Ansicht von Jules Verne auf einer außergewöhnlichen Reise. Dieses Bild, aufgenommen letzten Montag, zeigt das Automated Transfer Vehicle (ATV) der Europäischen Weltraumagentur ESA, das nach dem Sciencefiction-Autor und Visionär des 19. Jahrhunderts benannt wurde und seine automatische Docking-Tauglichkeit bei der Annäherung an die Internationale Raumstation erprobt. Unter Verwendung eines Laser-gesteuerten Rendezvous-Systems dockte Jules Verne sanft und sicher am Dienstag an die Station im Orbit an und lieferte 4.600 Tonnen Ausrüstung, Versorgungsgüter und Treibstoff. Der zylindrische Körper des robotischen Raumtransporters misst 4,5 Meter im Durchmesser, ist 10,3 Meter lang und mit Sonnenpaneelen ausgerüstet, die sich über 22,3 Meter erstrecken. Jules Verne soll bis August an die Raumstation angedockt bleiben und diese in eine höhere Umlaufbahn anheben, bevor das ATV den Orbit verlässt.

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Stereo-Weltraumstation

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Credit: STS-122, NASA – Anaglyphenbild: Patrick Vantuyne

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blaue Brille zur Hand und schwweben Sie über der Internationalen Raumstation (ISS), dem größten künstlichen Mond der Erde. Diese 3D-Ansicht entstand aus Teilen zweier Einzelbilder (S122-E-009880, S122-E-009893) und einem zusätzlichen Hintergrundbild, das entstand, als die Raumfähre Atlantis am 18. Februar von der ISS abdockte. Atlantis und die ISS reisten gemeinsam mit mehr als 7500 Metern pro Sekunde in einer Höhe von etwa 350 Kilometern. Das leuchtende, 7 Meter lange Modul, das aus dem rechten unteren Ende der Station ragt, ist das Columbus-Labor der ESA, das von der Atlantis angeliefert und von Astronauten bei Außenbordmanövern installiert worden war. Nach einer erfolgreichen 13-Tage-Mission zur ISS landete die Atlantis am Mittwoch im Kennedy Space Center.

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Astronaut im Orbit spiegelt die Erde

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Credit: Clayton C. Anderson, Besatzung Expedition 15, NASA

Beschreibung: Astronauten-Selbstporträts können manchmal recht interessant sein. Auf diesem Bild ist – von außen nach innen – der Rand des verspiegelten Helmes eines Raumanzuges zu sehen, weiter außen die Module der Internationalen Raumstation (ISS), die Erde, die Arme des Expedition-15-Astronauten Clay Anderson und die Digitalkamera, mit welcher der Schnappschuss gemacht wurde.

Dieses Bild wurde während der Mission der Raumfäre Endeavour letzten August gemacht, bei der die Raumstation ausgebaut wurde. Die starke Krümmung der Erde, die in der Reflexion des Visiers zu sehen ist, entspricht nicht der tatsächlichen Krümmung unserer kugelförmigen Erde, sondern ist eher ein Artefakt der Krümmung des Helmes. Der Horizont der Erde erscheint nur sanft gekrümmt, wenn man ihn aus der Höhe der ISS betrachtet – das sind ungefähr 400 Kilometer.

Die nächste Spaceshuttle-Mission zur Raumstation ist für nächsten Monat geplant. Bei dieser ist die Installation des Wissenschaftslabors Columbus geplant.

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