Raketenstart am Südhimmel

Start einer Electron-Trägerrakete auf der Halbinsel Mahia der neuseeländischen Nordinsel; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Brendan Gully

Beschreibung: Am 6. Dezember wurde bei Sonnenuntergang auf einem rotierenden Planeten eine Electron-Rakete von Rocket Lab gestartet. Sie brach von der Halbinsel Mahia auf der neuseeländischen Nordinsel mit mehreren kleinen Satelliten an Bord zur Mission „Running Out of Fingers“ in den niedrigen Erdorbit auf.

Die feurige Spur des eleganten Startbogens der Electron verläuft auf dieser südlichen Meeres- und Himmelslandschaft nach Süden. Da die untergehende Sonne in der Höhe der Raketenbahn noch scheint, reflektieren die treibenden Dampf- und Abgasschwaden der Rakete das Sonnenlicht, obwohl der Himmel schon dunkel wird.

Aus dem Blickwinkel der Kamera, die auf einem Stativ befestigt war, liegt der Scheitelpunkt des Raketenbogens ungefähr beim Himmelssüdpol, doch kein heller Stern markiert diesen Ort am Abendhimmel der Südhalbkugel. Dennoch ist die Mitte der Strichspur-Bögen auf diesem Zeitraffer-Bildkomposit leicht erkennbar.

Zur Originalseite

Start des Solar Orbiters

Siehe Beschreibung. Start des Solar Orbiter auf einer Atlas V Trägerrakete; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Derek Demeter (Emil Buehler Planetarium)

Beschreibung: Wie beeinflusst das Wetter auf der Sonne die Menschheit? Um das herauszufinden, starteten die Europäische Weltraumagentur ESA und die NASA soeben den Solar Orbiter. Diese Roboter-Raumsonde, welche um die Sonne kreisen wird, beobachtet die Veränderungen des Lichts, des Sonnenwindes und des Magnetfeldes der Sonne nicht nur aus der üblichen Perspektive der Erde, sondern auch über und unter der Sonne.

Diese Langzeitbelichtung vom Start des Solar Orbiters zeigt den anmutigen Bogen der hellen Triebwerke einer Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance, als sie den Satelliten von der Erde ins All brachte. In den nächsten Jahren nützt der Solar Orbiter die Schwerkraft von Erde und Venus, um die Ebene der Planeten zu verlassen und näher an die Sonne heranzukommen als Merkur.

Heftiges Wetter auf der Sonne, darunter Sonneneruptionen und koronale Massenauswürfe, können Stromnetze auf der Erde und Kommunikationssatelliten im Erdorbit empfindlich stören. Die Beobachtungen des Solar Orbiters werden voraussichtlich mit denen der Parker Solar Probe koordiniert, die 2018 gestartet wurde und ebenfalls die Sonne umkreist.

Solar Orbiter: Video des Starts
Zur Originalseite

Die riesige Saturn

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA

Beschreibung: Am 25. Mai 1961 kündigte US-Präsident John F. Kennedy das Ziel an, bis zum Ende des Jahrzehnts Astronauten auf dem Mond zu landen. Am 9. November 1967 war diese Saturn-V-Rakete bereit zum Start und zum ersten vollständigen Test ihrer Fähigkeiten im Rahmen der Mission Apollo 4. Sie wurde unter der Leitung des Raketenpioniers Wernher von Braun entwickelt.

Die drei Stufen der Saturn V ragten mehr als 36 Stockwerke in die Höhe. Die Rakete besaß an der ersten Stufe eine Gruppe von fünf Triebwerken, die mit flüssigem Sauerstoff und Kerosin befeuert wurden und zusammen etwa 35.100 kN Schub lieferten. Gewaltige Saturn-V-Raketen schickten schließlich insgesamt neun Apollo-Missionen zum Mond und wieder zurück, dabei fanden sechs Landungen auf der Mondoberfläche statt. Apollo 11, die erste Landemission, erreichte Kennedys Ziel am 20. Juli 1969.

Beobachten Sie den Merkurtransit am 11. November von der Erde aus oder im Weltraum.

Zur Originalseite

Atlas in der Dämmerung

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Michael Seeley

Beschreibung: Diese 251 Sekunden belichtete Einzelaufnahme folgt dem Flug einer Atlas-V-Rakete, die am frühen Morgen des 8. August von der Luftwaffenbasis Cape Canaveral auf dem Planeten Erde startete und nach Osten in die Dämmerung flog.

Der Raketenstart der United Launch Alliance erfolgte um 6:13 Uhr Ortszeit. Die Sonne ging erst um 6:48 Uhr auf und stand noch unter dem östlichen Horizont, doch sie beleuchtete die Abgasfahne der Rakete in der Höhe oben. Das Gewässer der Indian River Lagune in Palm Shores (Florida) reflektiert die sanften Farben und das warme Leuchten des sonst ruhigen Himmels in der Dämmerung. Die mächtige Atlas-Rakete transportierte einen militärischen Kommunikationssatelliten in den Erdorbit.

Dieses Wochenende sind Lichtblitze, die Sie vielleicht vor der Morgendämmerung am klaren Himmel sehen können, Meteore der Perseïden.

Beobachten Sie den Meteorstrom der PerseÏden

Zur Originalseite

Start von Chandrayaan 2

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Neeraj Ladia

Beschreibung: Am 22. Juli verschwand diese GSLV-MkIII-Rakete (Trägerrakete für geosynchrone Satelliten) einen Moment nach diesem dramatischen Schnappschuss aus dem Blickfeld in einer Wolkenbank. Sie startete am Satish Dhawan Space Centre in Indien, ihre Nutzlast war das Missionsraumschiff Chandrayaan 2 in den Erdorbit.

Orbiter, Landesonde und Rover der Raumsonde sind jedoch für den Mond bestimmt. In den kommenden Wochen führt sie eine Manöverserie zur Anhebung des Orbits durch, die schließlich Anfang September in den Mondorbit übergehen. Wenn alles nach Plan läuft, trennt sich die Landesonde samt dem solarbetriebenen Rover und versucht eine autonome weiche Landung in hohen Breiten in der Nähe des Mondsüdpols. Sie sollte am 7. September auf der Mondvorderseite ankommen, in der Nähe des lokalen Sonnenaufgangs zu Beginn eines zweiwöchigen Mondtages.

Zur Originalseite

Apollo 11 startet mit Menschen zum Mond


Videocredit: NASA

Beschreibung: Jeder sah den Mond. Niemand war je zuvor dort. Heute vor 50 Jahren beobachteten Menschen auf dem ganzen Planeten Erde ehrfürchtig den Versuch einer mächtigen Saturn-V-Rakete, mit drei Menschen an Bord zu starten – zum Mond. Manche in der Raumfahrt dachten, dass die Maschinerie so komplex wäre und so viele Dinge klappen mussten, dass Apollo 11 in Wirklichkeit nur eine nützliche Generalprobe für eine spätere erfolgreiche Mondlandemission war.

Doch sie flogen zum Mond. Dieses Video beginnt mit dem Weg der Astronauten Aldrin, Armstrong und Collins zur wartenden Rakete. Als die große, mächtige Saturn V startete, sahen zahllose Menschen am Cape Canaveral in Florida (USA) und auf der ganzen Welt im Fernsehen zu. Die Ereignisse im Laufe der nächsten Tage, darunter ein dramatischer Außenbordeinsatz auf dem Mond diesen Samstag vor 50 Jahren, bleiben für immer als Errungenschaft in der Menschheitsgeschichte und als beispiellose Demonstration menschlichen Erfindungsgeistes in Erinnerung. Diese Woche finden an vielen Orten auf der Welt Feste statt – zum 50. Jahrestag der ersten Landung von Menschen auf dem Mond.

NASA-Erinnerungen: 50 Jahre Apollo – der nächste große Sprung

Zur Originalseite

Milchstraße, Start und Landung

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Devin Boggs

Beschreibung: Die Milchstraße sieht man mit bloßem Auge nicht ganz so farbenprächtig und hell, doch einen Raketenstart schon. Daher wurde eine gesonderte detailreiche Aufnahme mit einer empfindlichen Digitalkamera aufgenommen, um auf dieser Komposit-Himmelslandschaft die zentralen dicht gedrängten Sternenfelder und die kosmischen Staubwolken unserer Galaxis zur Geltung zu bringen. Etwa 20 Minuten, nachdem das Milchstraßenbild im staatlichen Wildtierschutzgebiet von Merritt Island fotografiert wurde, begann die neunminütige Aufnahme eines Raketenstarts und einer Landung.

Die Falcon-9-Rakete, benannt nach der berühmten Millennium Falcon aus Star Wars, startete in den frühen Morgenstunden des 4. Mai, passenderweise mit einem Dragon-Versorgungsschiff, zur Internationalen Raumstation. Die Abgasschwade und das Auflodern an der Spitze des Startbogens markieren die Rückschubzündung der Raketenunterstufe. Zwei kürzere diagonale Streifen stammen von Raketentriebwerken, welche die Falcon-9-Stufe auf dem autonomen Drohnenschiff Of course I Still Love You vor der Küste zur Landung bringen.

Zur Originalseite

Nahaufnahme vom Start einer Falcon Heavy

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: SpaceX

Beschreibung: Siebenundzwanzig Merlin-Raketentriebwerke feuern auf dieser Nahaufnahme vom Start einer Falcon-Heavy-Rakete. Die Falcon Heavy, die aus drei Falcon-9-Unterstufen mit je neun Merlin-Raketentriebwerken besteht, hob am 11. April von der Startrampe 39A am Kennedy Space Center der NASA ab. Dieser zweite Start einer Falcon Heavy transportierte die Kommunikationssatelliten Arabsat 6A ins All.

Die Nutzlast beim ersten Start einer Falcon Heavy im Februar 2018 bestand aus Starman und einen Tesla-Roadster. Beide Hilfstriebwerksstufen, die auf Wiederverwertbarkeit ausgelegt sind, sowie die zentrale Stufe kehrten sicher zum Planeten Erde zurück, die Hilfstriebwerke zu den Landezonen der Cape Canaveral Air Force Station, die Kernstufe landete vor der Küste auf dem autonomen Weltraumbahnhof-Drohnenschiff Of Course I Still Love You.

Zur Originalseite

AZURE-Dampfspuren über Norwegen

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Yang Sutie

Beschreibung: Was geschieht am Himmel? Die Atmosphäre über Nordnorwegen sah letzten Freitag etwa 30 Minuten lang ziemlich seltsam aus, als plötzlich farbenprächtige Wolken, Punkte und Schwaden auftauchten. Die Farben stammten vom NASA-finanzierten Auroral Zone Upwelling Rocket Experiment (AZURE), das Gas-Leuchtspuren verteilte, um die Winde in der oberen Erdatmosphäre zu sondieren.

Die Leuchtspuren von AZURE stammten von zwei kurzlebigen Raketensonden, die am Andøya Rakettskytefelt in Norwegen gestartet wurden. Das harmlose Gas Trimethylaluminium sowie eine BariumStrontium-Mischung wurden in der Ionosphäre in Höhen von 115 und 250 Kilometern freigesetzt. An mehreren Bodenstationen wurde beobacht, wie sich die Dampfspuren verteilten. Das Kartieren der Verteilung von AZUREs Dämpfen sollte das Verständnis der Menschheit verbessern, wie der Sonnenwind Energie auf die Erde überträgt und Polarlichter hervorruft.

Zur Originalseite

Raketenstart zwischen Bergen

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Yudong Jiang

Beschreibung: Was geschieht zwischen diesen Bergen? Eine Rakete wird in den Weltraum geschossen. Hier startete vor etwa zwei Wochen eine Trägerrakete Long March 3B am Xichang-Satellitenstartzentrum in der Provinz Sichuan in China. Die Rakete brachte zwei Navigationssatelliten etwa 2000 Kilometer über die Erdoberfläche, hoch über der Bahn der Internationalen Raumstation, aber weit unter der Bahn geosynchroner Satelliten. Chinas Chang’e 3-Mission, die den Roboter-Rover Yutu auf dem Mond brachte, wurde 2013 in Xichang gestartet.

Dieses Bild wurde ungefähr 10 Kilometer vom Startplatz entfernt fotografiert und ist ein Komposit aus neun Aufnahmen, darunter ein eigenes Hintergrundbild.

Zur Originalseite

Raketenstart, beobachtet von der Raumstation


Videocredit: ISAA, NASA, Besatzung Expedition 57 (ISS); Bearbeitung: Riccardo Rossi (ISAA, AstronautiCAST); Musik: Inspiring Adventure Cinematic Background von Maryna

Beschreibung: Haben Sie schon einmal einen Raketenstart gesehen – vom All aus? Wenn man dieses Zeitraffervideo genau betrachtet, sieht man von der Internationalen Raumstation (ISS) aus eine Rakete in den Erdorbit aufsteigen. Die russische Sojus-FG -Rakete wurde vor zehn Tagen im Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet, die Nutzlast war ein Progress MS-10-Modul (auch 71P), um benötigte Versorgungen zur ISS zu transportieren.

Im 90-Sekunden-Video (das etwa 15 Minuten zusammenfasst) sieht man Stadtlichter und Wolken, die auf der Erde links unten sichtbar sind, blaue und goldene Bänder atmosphärischen Luftleuchtens, die diagonal über die Mitte verlaufen, und rechts oben ferne Sterne, die hinter der Erde untergehen.

Außerdem ist zu sehen, wie eine Unterstufe zur Erde zurückfällt, während das robotische Versorgungsschiff seine Schubdüsen zündet für die Annäherung an die ISS, ein Weltraumlabor, das diesen Monat seinen 20. Jahrestag feiert. Derzeit leben drei Astronauten an Bord der ISS im Erdorbit. Sie leiten neben praktischeren Aufgaben zahlreiche Wissenschaftsexperimente, die das Wissen der Menschheit erweitern und künftige kommerzielle Industrie im niedrigen Erdorbit ermöglichen.

Aktuell: Insight landet heute auf dem Mars

Zur Originalseite