Mammatuswolken über Mount Rushmore

Diesen Berg nennen die einheimischen Lakota

Bildcredit und Bildrechte: Laure Mattuzzi

Beschreibung: Was befindet sich unter diesen seltsamen Wolken? Präsidenten. Wenn ihr genau hinseht, erkennt ihr vielleicht die Köpfe von vier früheren US-Präsidenten, die in den berühmten Mount Rushmore in South Dakota (USA) gemeißelt wurden.

Viel deutlicher zeigt das Bild die ungewöhnlichen Mammatuswolken, die kurze Zeit darüber zogen. Beides wurde Anfang September von einem überraschten Touristen mit einer schnellen Kamera fotografiert. Gewöhnliche Wolken mit flachen Unterseiten entstehen, wenn feuchte, ruhige Luftschichten aufsteigen. Anders die kühlen, buckeligen Mammatuswolken – sie entstehen, wenn eishaltige, turbulente Lufttaschen absinken und sich erwärmen. Solche turbulente Luft geht häufig mit einem Gewitter einher. Jede Mammatustasche ist etwa einen Kilometer groß.

Den größeren Berg nennen die einheimischen LakotaSechs Großväter“ nach den Gottheiten für die Richtungen Nord, Süd, Ost, West, oben und unten.

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Mammatuswolken über Nebraska

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Bildcredit und Bildrechte: Jorn Olsen Photography

Beschreibung: Wann sehen Wolkenunterseiten wie Blasen aus? Normalerweise sind die Unterseiten von Wolken flach, weil feuchte warme Luft, die aufsteigt und abkühlt, bei einer bestimmten Temperatur, die für gewöhnlich einer sehr genauen Höhe entspricht, zu Wassertröpfchen kondensiert. Wenn die Wassertröpfchen wachsen, entsteht eine undurchsichtige Wolke.

Unter gewissen Bedingungen können jedoch Wolkentaschen entstehen, die große Tröpfchen aus Wasser oder Eis enthalten, die beim Verdunsten in die klare Luft fallen. Solche Taschen können in der turbulenten Luft in der Nähe eines Gewitters auftreten. Die so entstehenden Mammatuswolken können besonders dramatisch ausfallen, wenn sie seitlich von der Sonne beleuchtet werden.

Die oben gezeigten Mammatuswolken wurden im Juni 2004 über Hastings in Nebraska fotografiert.

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Asperitas über Neuseeland

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Bildcredit und Bildrechte: Witta Priester

Beschreibung: Was sind das für Wolken? Ihr Ursprung ist zwar noch unbekannt, aber diese ungewöhnlichen atmosphärischen Strukturen, so bedrohlich sie auch erscheinen mögen, sind offenbar keine Vorboten des meteorologischen Untergangs. Asperitas wurden erst letztes Jahr formal als eigenständiger Wolkentyp anerkannt. Sie können atemberaubend aussehen, ihr Auftreten kann ungewöhnlich sein, und sie sind relativ unerforscht.

Während die meisten niedrigen Wolken flache Unterseiten haben, weisen Asperitas eine starke vertikale Struktur auf. Es wird daher vermutet, dass Asperitas mit Lenticularis, die in der Nähe von Bergen entstehen, oder Mammatuswolken, die mit Gewittern einhergehen, oder Föhn – ein trockener Fallwind, der von Bergen herab weht – verwandt sein könnten. Ein solcher Wind, der sogenannte Canterbury Northwester, strömt zur Ostküste der Südinsel Neuseelands.

Dieses Bild wurde 2005 über Hanmer Springs in Canterbury (Neuseeland) fotografiert und weist viele prächtige Details auf, weil das Sonnenlicht die gewellten Wolken von der Seite beleuchtet.

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Mammaten über Saskatchewan

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Bildcredit und Lizenz: Craig Lindsay, Wikipedia

Beschreibung: Warum sind diese Wolken so blasenartig? Normalerweise sind Wolkenunterseiten flach, weil feuchte, warme Luft aufsteigt, dabei abkühlt und bei einer gewissen Temperatur zu Wassertröpfchen kondensiert, die normalerweise einer bestimmten Höhe entspricht. Wenn die Wassertröpfchen wachsen, entsteht eine undurchsichtige Wolke. Unter bestimmten Bedingungen können jedoch Wolkentaschen entstehen, die große Tröpfchen aus Wasser oder Eis enthalten, welche in die klare Luft fallen, während sie verdampfen. Solche Taschen können in der turbulenten Luft in der Nähe eines Gewitters auftreten. Solche Mammatuswolken sehen besonders dramatisch aus, wenn sie seitlich von der Sonne beleuchtet werden. Diese Mammaten wurden im Sommer 2012 über Regina in Saskatchewan (Kanada) fotografiert.

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Abziehendes Gewitter bei Sonnenuntergang

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Bildcredit und Bildrechte: Alan Dyer (The Amazing Sky)

Beschreibung: Welche Art Wolke ist das? Dieser abziehende Kumulonimbus, besser bekannt als Gewitterwolke, ist etwas ungewöhnlich, da am vorderen Ende die ungewöhnlichen Beulen einer Mammatus zu sehen sind, während gleichzeitig am hinteren Ende Regen fällt. Die Wolke wurde Mitte Juni im Süden Albertas in Kanada fotografiert, als sie Richtung Osten abzog, während die Sonne im Westen hinter der Kamera unterging. Auf dem oben gezeigten Bild kreuzen plastische Sonnenuntergangsfarben den Himmel und verleihen der ohnehin fotogenen Wolke kräftige orange und rosarote Farbtöne. Ein dunkler werdender blauer Himmel bildet den Hintergrund. Der weit entfernte aufgehende zunehmende Dreiviertel mond ist ganz rechts zu sehen.

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Mammatuswolken über Saskatchewan

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Bildcredit und Lizenz: Craig Lindsay, Wikipedia

Beschreibung: Normale Wolkenunterseiten sind flach. Wenn nämlich feuchte, warme Luft aufsteigt und zu Wassertröpfchen kondensiert, geschieht das bei einer bestimmten Temperatur, die üblicherweise einer sehr genauen Höhe entspricht. Wenn die Wassertröpfchen wachsen, bildet sich eine undurchsichtige Wolke. Unter bestimmten Umständen können jedoch Wolkentaschen mit großen Wassertröpfchen oder Eisteilchen entstehen, die in die klare Luft hinuntersinken und dabei verdunsten. Solche Taschen können in der turbulenten Luft in der Nähe eines Gewitters entstehen. Die dabei auftretenden Mammatuswolken können besonders dramatisch aussehen, wenn Sonnenlicht von der Seite einfällt. Diese Mammatuswolken wurden letzten Sommer über Regina in Saskatchewan (Kanada) fotografiert.

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Mammatuswolken über Olympic Valley

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Credit und Lizenz: Matt Saal (Wikipedia)

Beschreibung: Was ist mit diesen Wolken passiert? Die Unterseiten normaler Wolken sind flach, weil feuchte, warme Luft, die aufsteigt und abkühlt, bei einer ganz bestimmten Temperatur zu Wassertröpfchen kondensiert, die üblicherweise einer bestimmten Höhe entspricht. Nachdem sich Wassertröpfchen gebildet haben, wird die Luft zu einer undurchsichtigen Wolke. Unter gewissen Bedingungen können sich jedoch Wolkentaschen bilden, die große Tröpfchen aus Wasser oder Eis enthalten, welche in die klare Luft fallen und dabei verdunsten. Solche Taschen können in der turbulenten Luft in der Nähe eines Gewitters auftreten und sind zum Beispiel nahe dem Gipfel von Ambosswolken zu sehen. Solche Mammatus-Wolken können besonders dramatisch erscheinen, wenn sie seitlich von der Sonne beleuchtet werden. Diese Mammatus-Wolken wurden letzten August über Olympic Valley in Kalifornien (USA) fotografiert.

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Mammatuswolken über Mexiko

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Credit und Bildrechte: Raymundo Aguirre

Beschreibung: Die Unterseiten normaler Wolken sind flach, weil feuchte, warme Luft, die aufsteigt und abkühlt, bei einer sehr genauen Temperatur, die üblicherweise einer bestimmten Höhe entspricht, zu Wassertröpfchen kondensiert. Nachdem sich die Wassertröpfchen gebildet haben, wird die Luft dort zu einer undurchsichtigen Wolke. Unter bestimmten Bedingungen jedoch können sich Wolkentaschen bilden, die riesige Wasser- oder Eiströpfchen enthalten, welche in die klare Luft fallen, während sie verdunsten. Solche Taschen können in der turbulenten Luft nahe einem Gewitter vorkommen, zum Beispiel nahe dem Gipfel einer Ambosswolke. Die daraus entstehenden Mammatuswolken können besonders dramatisch erscheinen, wenn das Sonnenlicht von der Seite darauffällt. Diese Mammatuswolken wurden über Monclova in Mexico fotografiert.

APOD präsentiert: Astronomiebilder des Jahres 2007
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